projektwerk/it - totally alpha

Gestern haben wir die Alpha-Version des neuen projektwerk/it (Codename: Spike) gelauncht. Das besondere daran: Schon in dieser frühen Phase (wir sind nicht feature complete, wir sind nicht fehlerfrei, es gibt noch nicht mal eine Homepage) ist alles öffentlich! Das kostet Mut – bringt aber soviel Drive, Feedback und Fokussierung ins Projekt, wie wir es selten erlebt haben.

Natürlich sind wir nicht die ersten, die früh im Entwicklungsprozess Optionen, Entwürfe und Entscheidungen öffentlich machen und mit der Community diskutieren: Mark Boulton und Leisa Reichelt entwickeln IA und Interface für Drupal 7 öffentlich und zusammen mit der Drupal-Community, Happy Cog diskutiert das Mozilla.org-Redesign von Beginn an mit der Mozilla-Community, Andy Clarke zeigt und diskutiert jede Etappe des New-Internationalist-Redesigns nicht nur mit deren Team, sondern auch mit seinen Lesern.

Im Unterschied zu denen stand bei unserem langjährigen Kunden projektwerk am Anfang aber nicht die Frage nach der optimalen Präsentation von Inhalten und Features – sondern eine viel grundsätzlichere: Welche Features soll “Spike”, das neue projektwerk, eigentlich haben? Was macht die Plattform projektwerk eigentlich aus?

Deshalb haben wir im Januar “auf der grünen Wiese” noch einmal ganz neu angefangen und in einem Spiking eine neue Leitmetapher für das Anbieten, Suchen und Finden von Projekten entwickelt: Postings, die man überall im Internet auf- und abhängt, die man leicht findet und sich merkt, und auf die man direkt antworten kann. Keine Profile, keine Account-Stufen, keine Kontakte, kein Nachrichtensystem mehr – alles zu kompliziert, alles nicht zielführend.

Diese Metapher haben wir in einem gemeinsamen Team aus projektwerk-Mitarbeitern, Konzeptionern, Designern und Entwicklern innerhalb von drei Wochen in eine ganz rohe erste Fassung der neuen Plattform gegossen – getreu dem Motto interface first ohne komplexes Backend und ohne “schönen Anstrich”, statt dessen mit Fokus auf die wesentlichen Inhalte und deren Struktur:



Dann hieß es testen, testen, testen, und währenddessen unsere Ideen mit dem gesammelten Benutzerfeedback der letzten Jahre abgleichen. Und siehe da: Tests wie Auswertungen ergaben, dass wir wohl richtig liegen.

Damit das aber keine Vermutung bleibt, hat sich projektwerk im April das Ziel gesetzt, Anfang Juni mit gerade so viel Features und Gestaltung des “neuen projektwerk” an die Öffentlichkeit zu gehen, dass wir anfangen können von den Benutzern zu lernen, was funktioniert und was nicht, was sie mögen und was sie gern anders hätten. (Umgesetzt haben wir das alles übrigens auf Basis unseres (ebenfalls noch jungen) Frameworks Catapult).

Und so können seit gestern morgen alle registrierten projektwerk-Mitglieder auf projektwerk.com/it den Preview der neuen Plattform benutzen und uns sagen, was sie davon halten. Projektveröffentlichungen auf projektwerk.de werden, wenn gewünscht, automatisch auch auf projektwerk.com/it “ausgehängt”, und jeder kann die neue Such- und Matching-Funktionalität testen.

In den nächsten Monaten werden wir diese Kernprozesse vervollständigen, die Plattform um umfassende Marktübersichts- und Statistikfunktionen erweitern und aus einer schlanken aber rohen eine schlanke und hochoptimierte Plattform machen – mit keinem geringeren Anspruch, als die Online-Heimat für flexibles Arbeiten zu werden.

Und damit das klappt: Kommt herein, testet, kritisiert, wünscht euch was! Wir sind gespannt.

P.S. Vielen Dank an Benjamin Rabe, den forst für gestaltung und projektwerk – die besten Partner, den man sich für ein so spannendes, mutiges und offenes Projekt wünschen kann!

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