# mindmatters > Individuelle Softwareentwicklung, KI-Beratung und agile Methoden für den Mittelstand. Seit 2002. Standorte Hamburg und Berlin. ## mindmatters – Individuelle Softwareentwicklung & KI URL: https://mindmatters.de/ Softwareentwicklung für Menschen. Wirkung für Unternehmen. Gemeinsam mit euch entwickeln wir individuelle Software, die Menschen begeistert und Unternehmen voranbringt. Seit über 20 Jahren. KI hilft uns, schnell erste Ergebnisse zu liefern und komplexe digitale Produkte zu bauen. Wir stehen dafür ein, sorgfältig damit umzugehen. Wir wissen, was Maschinen leisten und was Menschen besser können. Beides setzen wir mit dem richtigen Maß ein. Was wir mit Softwareentwicklung in Unternehmen bewegen Innovation ermöglichen Wir schaffen digitale Produkte, mit denen Unternehmen neue Wege gehen: neue Märkte, neue Zielgruppen, neue Geschäftsmodelle. Ihr seht früher, ob eure Idee trägt. Weil wir erst verstehen, bevor wir bauen. Wettbewerbsvorteile sichern Veraltete Systeme kosten Zeit und Geld. Wir machen sie fit. Mit KI gehen wir schneller durch das, was da ist und bauen gezielt das, was fehlt. Arbeitsabläufe vereinfachen Wenn Software gut gemacht ist, fühlt sich Arbeit leichter an. Wir entwickeln digitale Werkzeuge, die den Alltag entwirren, Teams verbinden und Kundenerlebnisse verbessern – klar, schnell und intuitiv. Was wir bieten: Von der Idee bis zur laufenden Software Verstehen, was gebaut werden soll, ist heute der aufwändigere Teil. Wir schauen genau hin: Was braucht euer Geschäftsmodell, wer nutzt es, was ist der richtige erste Schritt? Was früher ein Wegwerfprototyp war, ist heute die erste Version eines pflegbaren Produkts. Wir bauen gemeinsam eine erste lauffähige Version: schnell, basierend auf Nutzerfeedback, zu einem festen Preis. Ihr seht früh, ob eure Idee trägt. Wir bauen das, was ihr braucht. Je nach Vorhaben mit einem kleinen, fokussierten Team oder einem vollständigen Produktteam. KI hilft kleineren Teams, heute mehr zu leisten. Was sich nicht verändert: Wir stehen für das Ergebnis ein. Euer Produkt läuft bereits. Jetzt geht es ums Weiterbauen und Wachsen. Wir bleiben dabei, so viel oder so wenig ihr braucht. Und wenn ihr selbst mit KI entwickeln wollt, begleiten wir das. Unsere Entwicklungsprojekte GEALAN-Unternehmensgruppe Tendoo: Digitale Vergabeplattform für Bauvorhaben „Durch Teamwork, offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion haben wir nicht nur ein starkes Produkt geschaffen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für die täglichen Herausforderungen unserer Zielgruppen entwickelt.“ Kevin Roth Teamleader Software Product Engineering, GEALAN grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe foxondo GmbH Webbasierte Dokumentationsplattform für Unternehmen „foxondo war für uns ein echter Meilenstein – weil es aus echter Zusammenarbeit entstanden ist. Was mit einem Beratungsprozess begann, ist heute ein tragfähiges Produkt.“ Alef Völkner Geschäftsführerin fox-on Datenschutz GmbH dpa – Deutsche Presseagentur Mobile App zur Erfassung und Übermittlung redaktioneller Inhalte „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm dpa – Deutsche Presseagentur VPL Leasing Web-App für effizientes Vertragsmanagement „Die neue Plattform macht es unseren Vertriebspartnern viel leichter – sie finden sich sofort zurecht und sind schneller beim Vertragsabschluss. Für uns war es ein echter Gewinn zu sehen, wie gut die enge Zusammenarbeit mit mindmatters und das Nutzerfeedback das Ergebnis geprägt haben.“ Frank Bennet Geschäftsführer VPL Leasing Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO Kunden, die uns vertrauen KI in der Softwareentwicklung Software Engineering wird gerade neu geschrieben. Wie wir entwickeln, wie Teams zusammenarbeiten, wie Produkte auf den Markt kommen. Niemand hat das vollständig herausgefunden. Wir auch nicht. Aber wir arbeiten daran. Mit jedem Projekt. Lasst uns etwas zusammen machen. Egal wo ihr steht: am Anfang, mitten drin oder selbst schon am Entwickeln. Schreibt uns. Kein Pitch, kein Verkaufsgespräch. Wir hören zu und sagen ehrlich, wie wir helfen können. Erfahrt noch mehr über unsere Projekte Hier könnt Ihr uns finden Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Hamburg mindmatters, Bernstorffstr. 97, 22767 Hamburg Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Berlin mindmatters, Eichendorffstrasse 1, 10115 Berlin ## Unsere Entwicklung zu einer agilen Organisation URL: https://mindmatters.de/20-jahre-agile-softwareentwicklung/ Startseite Blog 20 Jahre mindmatters: Was haben wir als Softwarentwicklungsfirma gelernt? 20 Jahre mindmatters: Was haben wir als Softwarentwicklungsfirma gelernt? Zhanna Perez20. September 20227 Min. Lesezeit Wie wir uns zu einem kollegial geführten Team entwickelt haben Warum schenken wir runden Geburtstagen besondere Aufmerksamkeit? Oft leben und arbeiten wir, ohne kurz zu stoppen und nachzudenken. Pausenlos. Bis atemlos. Ein rundes Datum lässt uns kurz anhalten und zurückblicken. Reflektieren und schauen, was wir gelernt haben. Über unsere Fehler und daraus entstandene Chancen nachdenken. Auch wenn wir bei mindmatters nichts von Crunch Mode in unserer alltäglichen Arbeit halten, hat uns das 20-jährige Jubiläum dazu bewogen, eine extra Pause einzulegen, um zurück und nach vorne zu blicken. Dafür habe ich mit Tim und Frank gesprochen. Softwareentwicklung mit mindmatters: Wie alles begann 2002 … Oder noch ein paar Jahre davor lernen sich Frank, Thomas, Andreas und Wolfgang bei einem Softwareentwicklungsprojekt kennen. Drei davon sind Softwareentwickler. Außer Wolfgang, dem Quereinsteiger, der sich mit Webdesign beschäftigte. Schnell merkten alle vier, dass die Bedingungen nicht gut waren, wie die Software entwickelt wird und sie es besser machen wollen. Der Begriff „Agilität“ stand noch in seinen Anfängen, das agile Manifest war vor gerade einem Jahr verfasst worden, aber es gab bereits die Bewegung, leichtgewichtige Prozesse zu verwenden, auf User-Feedback zu achten und zu schauen, ob das entwickelte Produkt überhaupt benutzt wird. 2002 entsteht dann mindmatters mit vier Gründern. Davon ist heute nur Frank dabei. So wie in jeder Beziehung entwickeln sich Interessen manchmal weiter. Es entstehen aber eben auch neue Beziehungen und so ist Tim seit 2018 als Geschäftsführer und Gesellschafter dabei, sieben Jahre nachdem seine Beziehung mit mindmatters eigentlich im Bereich Sales und Agile Coaching begann und sich dann zunehmend auf die Schwerpunkte Facilitation, Organisationsentwicklung und Strategie verlagerte. Und das steht irgendwie auch sinnbildlich für mindmatters. No titles, just roles. Als kollegial geführtes Unternehmen gibt es die Geschäftsführerrolle im praktischen Alltag von mindmatters nicht. Die Geschäftsführerrolle wird formal besetzt, weil jedes Unternehmen in Deutschland einen Geschäftsführer aus Haftungsgründen benötigt. Aus der Rolle heraus resultieren keine weiteren Kompetenzen. Tim und Frank arbeiten heute zusammen mit den Kolleg*innen daran, mindmatters nachhaltig zu einer agilen Organisation zu formen und beschäftigen sich zudem mit vielen Fragen rund um den Kern von mindmatters: Was bedeutet Softwareentwicklung? Was bedeutet Agilität? Wie arbeitet man gut zusammen? Wie kann man Teams begleiten, die selbstorganisiert tolle Ergebnisse erzielen? Die Idee der Softwareentwicklungsfirma, die 2002 in Hamburg gegründet wurde, lebt auch 20 Jahre später noch Die Idee hinter der Gründung von mindmatters war, Software in angemessener Form und unter Bedingungen zu entwickeln, sodass die Software dann auch später echte Probleme löst und von den Usern wirklich benutzt wird. Das heißt für mindmatters konsequent agil zu entwickeln. Aber wenn ein Unternehmen wächst, stellt sich die Frage, wie die Organisation neu gestaltet werden soll. In diesem Fall: Neue Ebenen einziehen und Manager an Franks Seite stellen? Oder einen anderen Weg gehen? Die Entscheidung war am Ende, das Unternehmen kollegial geführt zu organisieren. Zumal dank den selbstorganisierten Teams bei der Softwareentwicklung viel Erfahrung im Bereich Selbstorganisation bereits vorhanden war. Inzwischen ist mindmatters ein dezentralisiertes Unternehmen mit Kolleg*innen verteilt in ganz Deutschland - mindmatters entwickelt Software in Hamburg, Berlin, Hof, Leipzig, Kaiserslautern und Lindlar. Wer sich an dieser Stelle übrigens fragt, was hinter dem Namen mindmatters steckt: Co-Gründer Wolfgang hat früher in einer Kirchenband gespielt. Einmal kam ein Bandmitglied zum Proben und trug ein T-Shirt mit dem Aufdruck “mind matters”. In diesem Moment hat Wolfgang entschieden, dass wenn er mal eine Firma gründen würde, diese mindmatters heißen soll. The rest is history. mindmatters London und warum daraus nichts wurde: Ohne Kulturfit funktioniert’s nicht Es gab übrigens auch einmal den mindmatters Standort London. Das war circa 2011 / 2012. Den Standort gab es nicht lange, weil er nicht erfolgreich war. Der Fehler war, das Mindset und die Arbeitsweise von Hamburg eins zu eins auf London übertragen zu wollen. Dabei mussten die Gründer feststellen, dass die Unternehmenskultur nicht einfach nachgemacht werden kann. Weil diese sehr stark von der Haltung aller Kolleg*innen abhängt und nicht einfach kopierbar ist. Eine Zusammenarbeit kann nur funktionieren, wenn Alignment da ist. Dazu kam aber auch noch das Henne-Ei-Problem: Einerseits hatte man Schwierigkeiten, passende Softwareentwickler zu rekrutieren, andererseits Kunden zu akquirieren. Deswegen, auch wenn London damals einer der größten Startup-Hubs war, hat man die Gründung eines neuen (ausländischen) Standorts sehr unterschätzt. 10 Jahre später ist mindmatters sehr stark dezentralisiert und hat die Möglichkeit, auch außerhalb von Hamburg zu rekrutieren. Über ganz über Deutschland - und wenn eine Workation ansteht, auch Europa - verteilt funktioniert es mit den Kolleg*innen gut. Als kollegiale Führung im ersten Schritt nicht funktionierte In den letzten 10 Jahren hat mindmatters die gesamte Unternehmenskultur neu gedacht und sich in Richtung kollegial geführtes Unternehmen entwickelt. Aus den Projekten konnten die Teams ihre Erfahrungen mitnehmen, konsequent in Richtung Sinnhaftigkeit selbst organisierter Strukturen zu bewegen. Es wurden nicht nur die Freiräume und Gestaltungsräume im Unternehmen neu geschaffen, sondern die Kolleg*innen haben das Interesse, sich einzubringen. Es war ein langer Prozess: Vor allem seit 2017 wurde viel Zeit in die Transformation zum kollegial geführten Unternehmen investiert und vieles gemeinsam ausprobiert. Nach großen Anfangsschwierigkeiten mussten sowohl die Inhaber als auch die Kolleginnen erstmal verstehen, was ein kollegial geführtes Unternehmen in der Praxis bedeutet: Wie sie es etwa schaffen, bestimmte Dinge und unternehmenskritische Aspekte als Inhaber abzugeben und gleichzeitig den Kolleginnen die Möglichkeit zu geben, diese aufzunehmen und damit was zu tun. Mittlerweile interessieren sich potenziell neue Kolleg*innen für mindmatters, weil es ein mitarbeitergeführtes Unternehmen ist. Sie wollen Verantwortung übernehmen, wie Arbeit für sie sinnvoll organisiert werden kann. 20 Jahre werden gefeiert: Zugehörigkeitsgefühl dank geteilten Werten mindmatters hat seinen 20. Geburtstag übrigens mit einem großen Sommerfest begangen. Das war keine repräsentative Veranstaltung mit Werbecharakter, sondern eine Art Klassentreff unserer Softwarentwicklungsfirma: Mit dem aktuellen Team, unseren Familien, ehemaligen Kolleg*innen und vielen langjährigen Weggefährten. Ein Fest mit Menschen, die einen Bezug zu mindmatters haben und mit denen man auch so gern etwas trinken gehen möchte. So ergab sich eine ganz besondere Mischung, die 20 Jahren mindmatters wahrscheinlich auch am ehesten gerecht wird: Man sieht Leute wieder, mit denen man viel Zeit teilt und geteilt hat. An einem Ort kamen Menschen aus jeder Phase in 20 Jahren mindmatters zusammen: Kolleginnen, die ganz am Anfang bei mindmatters dabei waren und Kolleginnen, die sogar erst noch bei mindmatters starten werden. Kolleginnen, Kundinnen oder Kinder und Partner*innen - alles hat sich organisch und harmonisch zusammengefügt. Es herrschte eine Art Zugehörigkeitsgefühl, das über die Firma hinaus, in Richtung geteilte Werte, geteilte Sicht auf das Leben und die Arbeit geht. Zurückblickend auf 20 Jahre mindmatters waren es Jahre in wechselnder Besetzung in allen Rollen, auch Frank und Tim sind als Inhaber nur ein Teil davon. Als Inhaber eines kollegial geführten Unternehmen legen sie Wert darauf, mindmatters als Ganzes in den Vordergrund zu stellen, mit allen dazugehörigen Menschen. „Wie eine alte Theaterweisheit besagt: Den König spielen immer die anderen.“ Frank auf dem Sommerfest Zhanna Als kreativer Kopf mit Leidenschaft für Bildung und Medien bin ich bei mindmatters für Sales und Marketing verantwortlich. Außerdem beschäftige ich mich mit Themen wie Mental Health, Glücksempfinden sowie Motivation von hybriden und remote Teams. Du willst Dein Projekt mit mindmatters realisieren? Werde Teil unseres Teams Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Zhanna Perez ## A Day in the Life – oder: If it fits, it sits URL: https://mindmatters.de/a-day-in-the-life-oder-if-it-fits-it-sits/ Startseite Blog A day in the life oder: If it fits, it sits A day in the life oder: If it fits, it sits Gunnar Magholder21. Oktober 20204 Min. Lesezeit Softwareentwicklerinnen sind rar – gute Softwareentwicklerinnen sogar sehr rar. Und als wäre die technische Seite fürs Recruiting nicht schon Herausforderung genug – dann gibt es ja auch noch die zwischenmenschliche Chemie, die stimmen muss. Denn: Jemand, der gut zum Team passt, macht es für alle Seiten von Anfang an leichter, bspw. auch im Onboarding. If it fits, it sits. Hier geben wir euch einen kleinen Einblick, wie wir uns dieser Aufgabe nähern. Ein Auswahlprozess ist eben mehr als die Lösung einer Rechenaufgabe oder das Schreiben exzellenten Codes. Kommunikation, Kritikfähigkeit und ein geteiltes Bild zur agilen Arbeitsweise ist uns bei mindmatters sehr wichtig und wird deshalb auch schon im Vorwege von uns konkret mit abgeklopft – allerdings nicht nur in unserem Sinne, sondern auch im Sinne der Bewerber*innen um am Ende hoffentlich zu einer motivierten Verstärkung zu kommen, die Freunde an der Arbeit mit dem ganzen Team hat. Aber wie kann man so einen Kennenlern- und Auswahlprozess (für beide Seiten) bewusst und aktiv gestalten? Die Herausforderung gewöhnlicher Test-Cases Das klassische Whiteboard-Interview ist bei uns sofort durchgefallen. Dort stellt man sich vor einem Whiteboard auf, formuliert eine Aufgabe und ist gespannt, wie die Bewerberinnen diese denn wohl lösen werden. Natürlich kann man im Lauf eines solchen Vorgehens erkennen, ob die Bewerberinnen in der Lage sind, auch ohne Internet zu programmieren – aber Schlüsselworte auswendig zu lernen und fallen zu lassen ist eben auch kein Indiz, ob jemand Software entwickeln kann. A Day in the life: Wie ein Kennenlernen mit Bewerber*innen bei mindmatters aussieht Bei mindmatters werden vielversprechende Bewerberinnen zu einem Probetag eingeladen. Zwei Entwicklerinnen von uns sind an diesem Tag für den Ablauf verantwortlich – und sie sind auch für die Auswertung nach dem gemeinsamen Kennenlerntag zuständig. Unsere Entwickler*innen teilen sich für den Tag auf. Einer ist Pairing-Partner, der andere ist quasi Product Owner (Abk. PO). Die Rolle der/des PO ist es, sich im Vorfeld eine Aufgabe auszudenken, die Bewerber*in und Pairing-Dev dann gemeinsam zu lösen haben. Wichtig hierbei: Die/der Pairing-Dev von mindmatters kennt die Aufgaben vorher ebenfalls nicht! So erzeugen wir eine Situation, die der täglichen Arbeit nahe kommt und keiner hat einen Vorteil. Meistens beginnt die gemeinsame Arbeit dann mit der Auswahl der Plattform und der Programmiersprache. Hier machen wir keine Vorgaben – beide sollen sich einigen und dann gemeinsam in einem Umfeld entwickeln, in dem sich beide wohl fühlen. Vormittags steht die/der andere Dev als PO Rede und Antwort. Hierbei kann die/der Product Owner auch mal Dinge offen lassen und sich von den beiden Devs beraten lassen – auch sowas soll im Projektalltag mal vorkommen – haben wir gehört. ;-) Rein technisch ist es so, dass wir in solchen Situationen den gemeinsamen Rechner mit zwei Tastaturen und Mäusen ausstatten – so wird einfaches Wechseln zwischen den Rollen ‘Coder’ und ‘Navigator’ einfach möglich. Abseits des Fachlichen: ein Kennenlernen beim Lunch Wenn der Vormittag vorbei ist versuchen wir, mit möglichst vielen Kolleginnen im Büro zu sein, damit wir gemeinsam mit den Bewerberinnen zu Mittag essen können. So lernen sich alle auch abseits des Fachlichen ein wenig näher kennen, und: Die Bewerber*innen bekommen ihrerseits ein Bild vom gesamten Team. Nach dem Mittagessen und einer ausgelassenen Runde Dart oder Kicker* (*kein Einstellungskriterium ;) ) sind die beiden Devs wieder gefordert. In einem Review stellen die Devs der/dem PO ihre Ergebnisse vor und weisen auf Schwierigkeiten oder offene Punkte hin. Idealerweise ist die Aufgabe so formuliert, dass mehrere User Stories enthalten sind. Diese nicht abgearbeiteten User Stories können dann in einer Kombination aus Planning I und II priorisiert und in Tasks aufgeteilt werden. Ein danach stattfindendes Planning Poker gibt den Devs die Gelegenheit, eine erste Aussage zu machen, wie lange das Projekt dauern würde – würde man es in der Realität weiterführen. Wie im echten Leben: eine gemeinsame Retrospektive Wenn diese Phase beendet ist kommt es zu einer gemeinsamen Retrospektive. Hier wird meistens noch ein*e Coach von mindmatters hinzugezogen, die/der diese Retro moderiert und begleitet. Wir konzentrieren uns hier auf drei Kernfragen: Format: Kam das Format bei den Bewerber*innen gut an? Was könnte man noch verbessern? Aufgabe: War die Aufgabe so angemessen? Haben Dinge gefehlt? Hätte die Bewerberin/der Bewerber lieber andere Schwerpunkte gehabt? Kollaboration: Wie lief das Pairing? Waren die Informationen der/des PO verständlich? Mit welchen Fragen kann man mehr aus dem Produkt herausholen? Und vor allem auch: Fühlte sich die Zusammenarbeit generell “gut” an? Nach dem Ende der Retrospektive (die nicht länger als eine halbe Stunde dauern sollte) heißt es dann vorerst Abschied nehmen. Aber nicht für lange. Passt es zwischen uns, wirst du Teil des Teams. Wenn nicht, sagen wir ab. Oder du. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Gunnar Magholder ## App Programmierer & Agentur für Apps mit Wirkung URL: https://mindmatters.de/agentur-app-entwicklung/ Startseite App Programmierer & Agentur für Apps mit Wirkung App Programmierer & App Entwicklung Wir sind mindmatters – Als erfahrene App Programmierer entwickeln wir Apps, die echten Nutzen stiften. Ob es darum geht, mit einem ersten Minimum Viable Product (MVP) zu starten, eine Mobile App zu bauen oder eine skalierbare Plattform zu entwickeln – wir begleiten Unternehmen, Startups und Organisationen zuverlässig von der Konzeption bis zum Betrieb. Dabei verstehen wir uns nicht nur als technische Dienstleister, sondern als Partner auf Augenhöhe. Was macht einen guten App Programmierer aus? Eine gute App zu entwickeln bedeutet heute mehr als sauberen Code zu schreiben. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, Software zu schaffen, die den Bedürfnissen der Nutzer:innen entspricht und sich nahtlos in bestehende Abläufe integriert. Das dafür angemessene Vorgehen während der App Programmierung sollte agil, iterativ und nutzerzentriert sein. Feedback wird so frühzeitig eingeholt und die Entwicklung laufend an neue Erkenntnisse angepasst. So entstehen Anwendungen, die nicht nur technisch stabil sind, sondern auch am Markt bestehen können. Ob als erstes MVP oder als skalierbare Plattform – die Weiterentwicklung sollte von Beginn an mitgedacht werden. Entscheidend ist außerdem volle Transparenz: Wenn Kund:innen und Teams eng in den Entwicklungsprozess eingebunden sind, entstehen bessere Entscheidungen, weniger Missverständnisse und ein Produkt, das wirklich wirkt. Wir bei mindmatters sehen die Rolle des App Programmierers nicht isoliert, sondern im Kontext von Prozess, Produkt und Wirkung. Warum App Programmierung mit mindmatters? Über 20 Jahre Erfahrung mit digitalen Produkten Kompetente App Programmierer in selbstorganisierten Teams Enge Zusammenarbeit, kein klassisches Agenturdenken Transparenz über jeden Angebots- und Entwicklungs-Schritt Projekterfahrung mit Unternehmen wie Warner Music, dpa, Casio u. a. Unsere App Programmierer bringen nicht nur technisches Können mit, sondern denken mit – für digitale Produkte, die nachhaltig Wirkung entfalten. Technologie ist für uns kein Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um die bestmögliche Lösung zu entwickeln. Wir arbeiten mit modernen Frameworks für Mobile und Web, entwickeln stabile Backends und setzen auf skalierbare Cloud-Infrastrukturen. Unsere Teams sind interdisziplinär aufgestellt und kombinieren UX-Design, Softwareentwicklung und Prozessbegleitung zu einem stimmigen Gesamtpaket. Unser Prozess: Von der Idee bis zur fertigen App Als Agentur für App Entwicklung verstehen wir App Programmierung nicht als starre Abfolge von Schritten, sondern als gemeinsamen Lern- und Gestaltungsprozess. Strategie, Design und Entwicklung laufen Hand in Hand – vom ersten Gespräch bis zur Weiterentwicklung nach dem Launch. Unsere interdisziplinären Teams aus Entwickler:innen, Designer:innen und Facilitator:innen arbeiten eng zusammen und beziehen Nutzerfeedback kontinuierlich ein. In kurzen Zyklen entstehen funktionsfähige Prototypen, die wir direkt mit echten Nutzer:innen testen und weiterentwickeln. Anstatt lange zu planen und dann zu hoffen, dass alles passt, setzen wir auf schnelle Iterationen, klares Feedback und sichtbare Ergebnisse. Dieses Vorgehen reduziert Risiken und sorgt dafür, dass am Ende nicht nur eine App programmiert wird, sondern ein digitales Produkt, das wirklich wirkt. Verstehen Wir finden heraus, wo Digitalisierung für euch Sinn ergibt, indem wir genau hinschauen, zuhören und sichtbar machen, was wirklich gebraucht wird. Entdecken Wir machen eure Idee greifbar: als Prototyp oder erste produktive Lösung. Damit ihr früh erfahrt, was Nutzer:innen wirklich brauchen, und mit Sicherheit den nächsten Schritt gehen könnt. Entwickeln Mit uns entwickelt ihr Softwarelösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern euch nachhaltig stärken und euren Nutzer:innen echten Mehrwert bieten. Ausbauen Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Software stabil bleibt, mit euch wächst und eure Teams alle Kompetenzen haben, um langfristig eigenständig weiterzuarbeiten. Für wen wir entwickeln Unsere Projekte sind so vielfältig wie unsere Kunden. Egal, ob Startup, Mittelstand oder etablierter Konzern – unsere App Programmierer sind vertraut mit: internen Business-Apps Kundenorientierten B2B- oder B2C-Apps Plattformen mit Nutzerverwaltung mobilen Werkzeugen zur Digitalisierung von Prozessen Wir verstehen die Anforderungen in unterschiedlichsten Kontexten und passen unsere Lösungen flexibel an. Wie wir bei iOS, Android und Web-Apps konkret vorgehen, steht bei der mobilen App-Entwicklung. dpa – Deutsche Presseagentur Mobile App zur Erfassung und Übermittlung redaktioneller Inhalte „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm dpa – Deutsche Presseagentur grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe Warner Music Central Europe System für konzernweite Kampagnenplanung und Kommunikation „(...) Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler CTO Warner Music Central Europe Casio Digitale Plattform für Klassenverwaltung und individualisiertes Lernen „Ich würde jederzeit wieder mit mindmatters zusammenarbeiten.“ Euer nächster Schritt Ob Ihr ein Startup mit einer frischen Idee seid oder ein Unternehmen, das dringend digitalisieren möchte: Wir begleiten Euch von der App Programmierung bis zur langfristigen Weiterentwicklung. Gemeinsam schaffen wir digitale Produkte, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen Unterschied machen. Habt Ihr Fragen oder schon eine konkrete Projektidee? Dann lasst uns darüber sprechen, wie wir Eure Ideen angehen und in die Tat umsetzen können. Wir freuen uns darauf, Euch kennenzulernen. Erfahrt noch mehr über unsere Projekte ## Software weiterentwickeln & Teams befähigen – mindmatters URL: https://mindmatters.de/ausbauen/ Startseite Software weiterentwickeln & Teams befähigen – mindmatters Ausbauen: Software weiterentwickeln. Teams befähigen. Euer Produkt läuft. Jetzt geht es ums Weiterbauen und Wachsen. Ein laufendes Produkt ist kein abgeschlossenes Projekt. Software braucht Pflege, Weiterentwicklung und manchmal einen neuen Impuls. Wir bleiben dabei, so viel oder so wenig ihr braucht. Als technischer Partner, als Team-Coach oder als Rückendeckung, wenn ihr selbst mit KI entwickeln wollt. Was wir tun Software weiterentwickeln & stabil betreiben Laufende Software braucht Pflege. Wir sorgen dafür, dass eure Anwendungen stabil laufen und mit euren Anforderungen wachsen. Mit KI-Tools analysieren wir bestehenden Code schneller und verbessern ihn gezielt. Methoden: Automatisierte Deployments & Rollbacks Security & Privacy by Design KI-gestützte Codeanalyse Observability Bestehenden Code prüfen Schnell gebaut ist nicht immer gut gebaut. Ob mit KI, extern vergeben oder intern entstanden: wir prüfen in einem strukturierten Code Review, ob eure Software trägt. Ihr bekommt eine klare Einschätzung zu Qualität, Sicherheit und Wartbarkeit. Methoden: KI-gestütztes Code Review Architektur-Analyse Sicherheits-Audit Technische Schuldenanalyse Euer Team beim KI-Einstieg begleiten Immer mehr Teams wollen selbst mit KI entwickeln. Das Urteil, wie man dabei auf dem richtigen Weg bleibt, fehlt oft noch. Wir begleiten euer Team: mit regelmäßigem Pairing, Architektur-Feedback und dem ganzheitlichen Blick für Qualität, den KI allein oft nicht hat. Methoden: Regelmäßiges Pairing Review-Zyklen Architektur-Beratung KI-Werkzeug-Coaching Teams befähigen Gute Software entsteht in guten Teams. Wir stärken, wie euer Team zusammenarbeitet, Prioritäten setzt und aus dem lernt, was live geht. Wir arbeiten so, dass euer Team nicht abhängig bleibt. Methoden: Pair Programming Product Owner Coaching Team Topologies Outcome-orientierte Steuerung Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit uns Wartbare Software, die mit euch wächst Klarheit über euren bestehenden Code Ein Team, das KI sinnvoll nutzen kann Kompetente Teams, die selbst weiterentwickeln können Beispiele aus der Praxis dpa – Deutsche Presseagentur Datenbasiertes Redaktionsmonitoring mit dem Feedbackhub „Der Feedback-Hub hilft uns, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Plötzlich sehen wir, was mit unseren Texten passiert – das hat unsere Arbeit nachhaltig verändert.“ Feedback Redakteur:in Warner Music Central Europe System für konzernweite Kampagnenplanung und Kommunikation „(...) Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler CTO Warner Music Central Europe Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO next media accelerator mindmatters hilft Startups bei der Orientierung „Für uns war mindmatters von größter Bedeutung. Sie haben uns als nicht-technisches Team aus Gründer*innen unterstützt, die technologischen Möglichkeiten (und Einschränkungen) besser zu verstehen, die unserem Produkt zugrunde liegen. So konnten wir einen Plan erarbeiten, wie wir Schritt für Schritt eine skalierbare Lösung implementieren.“ Philipp Nette CEO CutNut Euer Produkt läuft? Was jetzt kommt, entscheiden wir gemeinsam: ob es um Stabilität, ein Code Review oder das Begleiten eures Teams geht. Sprecht uns an. ## Bessere Kommunikation: Team Assembly URL: https://mindmatters.de/bessere-team-kommunikation-mit-dem-team-assembly/ Startseite Blog Bessere Team-Kommunikation mit dem Team Assembly Bessere Team-Kommunikation mit dem Team Assembly Felix Jensen22. April 20206 Min. Lesezeit Was ist das wichtigste für jedes Team? Gute Kommunikation! Das gilt nicht nur in der Softwareentwicklung. Denn nur so kann man gemeinsam lernen, gemeinsam wachsen und schnell gemeinsam gute Ergebnisse produzieren. Wie die Technik eines Team Assembly dazu beitragen kann, wie ein beispielhafter Ablauf aussieht und was für die Moderation wichtig ist - das verraten wir euch hier. Wir bei mindmatters arbeiten am liebsten nach der Methode des Extreme Programming (XP). Daher programmieren wir auch meist im Tandem, also im Pair. Aber das alleinige befolgen von XP-Techniken ist noch kein Garant für eine bessere Team-Kommunikation und Wissensverteilung. Lasst uns das mal an folgendem Beispiel veranschaulichen. Vielleicht kennt ihr das ja auch: Pair A trifft eine Entscheidung. Zum Beispiel die, eine neue Library einzubauen, die das Leben aller Anderen ebenfalls erleichtern könnte. Pair B bekommt davon aber nichts mit, obwohl es ähnliches Aufgaben zu lösen hat. In beiden Pairs stellen sich also ähnliche oder sogar dieselben Fragen, die unterschiedlich beantwortet werden - im Zweifel an manchen Stellen zu Lasten der Qualität. Auch die jeweils zugehörigen Teams sind so nicht auf dem gleichen Wissensstand. Was in solchen Fällen fehlt, ist nicht der Wille zur Kommunikation, sondern die Gelegenheit. Pair A trifft eine Entscheidung. Zum Beispiel die, eine neue Library einzubauen, die das Leben aller Anderen ebenfalls erleichtern könnte. Pair B bekommt davon aber nichts mit, obwohl es ähnliches Aufgaben zu lösen hat. In beiden Pairs stellen sich also ähnliche oder sogar dieselben Fragen, die unterschiedlich beantwortet werden - im Zweifel an manchen Stellen zu Lasten der Qualität. Auch die jeweils zugehörigen Teams sind so nicht auf dem gleichen Wissensstand. Was in solchen Fällen fehlt, ist nicht der Wille zur Kommunikation, sondern die Gelegenheit. Um hier systematisch Kommunikations-Lücken vorzubeugen, gibt es bei uns in vielen Teams das so genannte Team Assembly. Das Team Assembly - was es ist und welche Vorteile es hat Das Team Assembly ist ein täglicher Meetingslot für alle Entwickler*innen eines agilen Teams. Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer kann wichtige Themen mitbringen, die im Team diskutiert werden sollen. Dabei sollten die Themen projektbezogen sein. Mit der Einführung des Team Assembly kommt aber nicht nur einfach ein neues Meeting hinzu. Vielmehr hat die Institution des Team Assembly verschiedene konkrete Vorteile: das Entwicklungsteam wird offener Themen werden schon proaktiv besprochen und jede*r übernimmt mehr Verantwortung für das Produkt Themen könnten beispielsweise sein: Wie implementieren wir was? Ein gemeinsamer Code Review Fragen zur Architektur oder Technologie Wie kommunizieren wir etwas? Sollten noch Meinungen des restlichen Teams zu konkreten Punkten eingeholt werden? Was gibt es Organisatorisches zu besprechen? Die wichtigste Voraussetzung: Das Team muss es brauchen und wollen Die Einführung eines Team Assembly muss eine Team-Entscheidung sein. Ein weiteres Meeting ohne Akzeptanz ist reine Zeitverschwendung. Es muss ein Problembewusstsein existieren und klar sein, warum dieses Meeting Probleme löst oder dabei hilft, potentielle Probleme von Anfang an zu vermeiden. Themen in kleinere Pakete schneiden Die im Team Assembly besprochenen und evt. größeren Themen sollten möglichst mit konkreten und kleinen nächsten Schritten abgeschlossen werden. Dabei sollte klar sein, wer was zu tun hat: Eine beispielhafte Kette sieht etwa so aus: Felix erstellt eine Story Meike spricht mit der/dem Product Owner*in darüber Timo organisiert ein Meeting mit den Devs und der/dem Agile Coach Diese Schritte werden idealerweise zwischen dem aktuellen und dem nächsten Team Assembly erledigt. Betrifft das Thema auch andere Personen, sollte darauf geachtet werden, dass diese nicht übergangen werden. Ein nächster Schritt kann auch sein, eine andere Person oder Gruppe über die Entscheidungen zu informieren. Auch in Team Assemblies kann delegiert werden – in andere Meetings, Gruppen oder Aufgaben Das Team Assembly soll nicht alle Probleme lösen. Stößt das Team auf ein größeres Thema, sollte es entscheiden, ob das Team Assembly der geeignete Ort dafür ist, oder ob es an anderer Stelle oder mit anderen Teilnehmern besprochen werden muss. Geeignete andere Orte oder Aufgaben können beispielsweise sein: eigenes themenbezogenes Meeting eine neue Aufgabe im normalen Entwicklungsprozess ein Spiking eine Retro Die Moderation des Team Assembly Für ein effizientes und effektives Meeting sorgt eine Moderatorin. Diese Rolle wird durch ein Teammitglied ausgefüllt. Dabei kann es sinnvoll sein, dass rotiert wird. Die moderierende Person führt durch die Agenda und achtet auf das Einhalten der Timeboxen. Außerdem achtet sie darauf, dass es bei den Themen eine konkrete Zielsetzung gibt und das Meeting nicht abschweift. Warum ist der Termin täglich? Reicht nicht einmal im Sprint? Es gibt immer wieder Themen, die nicht warten können: Pair A arbeitet an einem Thema und möchte so bald wie möglich Input vom Team Wir müssen uns über Thema X heute einigen und nicht erst in drei Tagen. Pair A arbeitet an einem Thema und möchte so bald wie möglich Input vom Team Wir müssen uns über Thema X heute einigen und nicht erst in drei Tagen. In der Praxis dauert das Team Assembly selten die ganze Stunde, da es bedarfsgesteuert ist. Wenn aber ein Thema dringend geklärt werden muss, können wir das innerhalb eines Tages machen. Aber natürlich ist hier nichts in Stein gemeißelt. Für manche Teams mag es ausreichen, sich zweimal die Woche zu treffen. Wenn es dann zu Themenstaus kommt, sollte man allerdings über mehr Termine nachdenken. Wann brauche ich das Team Assembly nicht? Für Teams, die bereits über alles miteinander kommunizieren, ist das Team Assembly möglicherweise unnötig. Andererseits könnte diese offene Kommunikation durch viele Unterbrechungen im Arbeitsalltag erkauft worden sein. In diesem Fall könnte man mit dem Team Assembly eine höhere Fokussierung erreichen. Meiner Erfahrung nach lohnt sich ein Team Assembly erst ab drei Entwickler*innen. Das ist es im Prinzip auch schon: Das Team-Assembly ist wie ein täglicher Marktplatz, bei dem jede*r mit ihren/seinen Themen und Anliegen zu Wort kommen kann. Im Folgenden nochmal ein ganz detaillierter beispielhafter Ablauf für euch. Vielleicht hilft er euch ja, damit ihr direkt loslegen könnt. Ein beispielhafter Ablauf eines Team Assembly Themensammlung und Priorisierung Die moderierende Person teilt den Bildschirm, indem das Agendadokument geöffnet und bearbeitet wird. Sie erstellt einen neuen Dokumentationsblock mit dem aktuellen Datum und sammelt Themen. Einige davon könnten schon im Bereich Nächstes Team Assembly aufgelistet sein, andere können die Teammitglieder jetzt anbringen. Sobald die Sammlung abgeschlossen ist, wird priorisiert. Da das Meeting eine Timebox hat, kann es sein, das nicht alle Themen besprochen werden können. Nun leitet die moderierende Person von Thema zu Thema. Dabei nennt sie den Titel des Themas und übergibt an das Teammitglied, welches das Anliegen mitgebracht hat. Während diese Person nun ihr Anliegen vorstellt, achtet die moderierende Person darauf, dass die Timebox pro Thema nicht überschritten wird. Besprechung eines Themas Bei der Besprechung der Themen ist darauf zu achten, dass das Team fokussiert bleibt und nicht abschweift. Jedes Teammitglied sollte bei seinem aktuellen Wissensstand abgeholt werden. Wenn möglich, sollte die Besprechung des Themas mit einem konkreten nächsten Schritt abgeschlossen werden. Dieser wird von der moderierenden Person im Agendadokument festgehalten. Eine beispielhafte Agenda eines Team Assembly Damit jeder das Team Assembly moderieren kann und nichts vergessen wird, enthält das Agendadokument eine Liste, die beschreibt, wie der Ablauf ist. Es gibt einen Block mit Themen für das nächste Team Assembly, in den jedes Teammitglied vor dem Termin Themen eintragen kann. Weiterhin gibt es für jeden stattgefundenen Termin einen Block mit der Liste abgearbeiteter Themen. Hier können auch die nächsten Schritte und genauere Infos zu den Themen dokumentiert werden. Agenda Frage: Welche Themen gibt es? Welche Themen haben Priorität? Jedes Thema durchgehen. Anmoderiert von der Person in Klammern. Timebox auf 15 Minuten pro Thema. Themen Nächstes Team Assembly Impediment Board aktualisieren (Felix) Wer merged in develop? (Milena) 27.08.2018 Kümmern wir uns wirklich noch um den IE11? (Torben) -> PO sagt ja Release (Felix) -> Axel schreibt eine E-Mail E-Mail von Joachim -> Geht klar. 21.08.2018 Customer-Service Erfahrungen Machen wir morgen ein Release? 14.08.2018 Union Types für Redux-Actions (Meike) Neue Layout-Struktur (Chris) Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Felix Jensen ## Blog URL: https://mindmatters.de/blog/ Startseite Blog mindmatters Blog App-Entwicklung23. März 2026 · 5 Min. Welche App braucht ihr wirklich? Und was kostet der Unterschied? Nicht jede App muss in den Store. Erfahrt, wann eine PWA reicht, wann Hybrid sinnvoll ist und ab wann sich native Entwicklung lohnt. 25. Februar 2026 · 5 Min.„Mach mal was mit KI“: Wie mindmatters als kollegial geführtes Softwareunternehmen auf neue Marktimpulse reagiertWie ein kollegial geführtes Softwareunternehmen mit neuen Marktimpulsen wie KI umgeht – ein Einblick in Entscheidungen, Innovation und Haltung. „Mach mal was mit KI“: Wie mindmatters als kollegial geführtes Softwareunternehmen auf neue Marktimpulse reagiert Wie ein kollegial geführtes Softwareunternehmen mit neuen Marktimpulsen wie KI umgeht – ein Einblick in Entscheidungen, Innovation und Haltung. 9. Februar 2026 · 6 Min.Werte sind mehr als Worte: Wie wir bei mindmatters unsere Unternehmenskultur gestaltenErfahrt, wie wir unsere Werte bei mindmatters in Werte-Workshops weiterentwickelt, erlebbar gemacht und konkrete Handlungen abgeleitet haben. 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Arbeiten ohne Projektmanager: Warum wir bei mindmatters auf kollegiale Projektführung setzen Bei mindmatters arbeiten wir ohne klassische Projektmanager. Erfahrt, welche Vorteile das für Softwareentwicklung bringt. 25. August 2025 · 5 Min.KI-gestütztes Prototyping in Rekordzeit – wie wir mit Tools wie Figma Make, Lovable oder Cursor arbeitenWie wir bei mindmatters in Echtzeit Prototypen entwickeln, Nutzerfeedback einholen und Hypothesen testen – schneller, interaktiver, nutzerzentriert. KI-gestütztes Prototyping in Rekordzeit – wie wir mit Tools wie Figma Make, Lovable oder Cursor arbeiten Wie wir bei mindmatters in Echtzeit Prototypen entwickeln, Nutzerfeedback einholen und Hypothesen testen – schneller, interaktiver, nutzerzentriert. 23. Juli 2025 · 4 Min.Ruby on Rails in großen Anwendungen: Warum die Standardstruktur nicht skaliert – und wie wir das bei mindmatters machenErfahrt, wie wir Ruby on Rails in großen Webanwendungen mit einer feature-orientierte Strukturierung und einem modules/-Verzeichnis einsetzen. Ruby on Rails in großen Anwendungen: Warum die Standardstruktur nicht skaliert – und wie wir das bei mindmatters machen Erfahrt, wie wir Ruby on Rails in großen Webanwendungen mit einer feature-orientierte Strukturierung und einem modules/-Verzeichnis einsetzen. 28. Februar 2025 · 4 Min.Kollegiale Führung: Eine Methode zur Entscheidungsfindung, die wirklich funktioniertErfahrt, wie mindmatters mit kollegialer Führung und der Widerstandsabfrage schnell und klug im Team entscheidet. Kollegiale Führung: Eine Methode zur Entscheidungsfindung, die wirklich funktioniert Erfahrt, wie mindmatters mit kollegialer Führung und der Widerstandsabfrage schnell und klug im Team entscheidet. 27. Juli 2023 · 5 Min.Hält Low-Code / No-Code sein Versprechen?Gedanken über die Relevanz von Low-Code/No-Code-Plattformen. Wir analysieren Chancen, Grenzen und den Einfluss auf Softwareentwicklung und Agilität. Hält Low-Code / No-Code sein Versprechen? Gedanken über die Relevanz von Low-Code/No-Code-Plattformen. Wir analysieren Chancen, Grenzen und den Einfluss auf Softwareentwicklung und Agilität. 24. April 2023 · 6 Min.Energized Work: Oder wie agile Arbeitsweise Devs vor sich selbst schütztWie schützt agile Arbeitsweise Softwareentwickler vor Scheuklappen, während Effizienz und Qualität gesteigert wird? Energized Work: Oder wie agile Arbeitsweise Devs vor sich selbst schützt Wie schützt agile Arbeitsweise Softwareentwickler vor Scheuklappen, während Effizienz und Qualität gesteigert wird? ## Blog – Seite 2 URL: https://mindmatters.de/blog/2/ Startseite Blog mindmatters Blog 9. 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Mai 2019 · 2 Min.Kollaboratives Graphic Recording offf Konferenz 2019Taucht ein in unsere Highlights der OFFF 2019! Im mindmatters Blog teilen wir kreative Impulse und unsere Lieblingsmomente vom Design-Festival. Kollaboratives Graphic Recording offf Konferenz 2019 Taucht ein in unsere Highlights der OFFF 2019! Im mindmatters Blog teilen wir kreative Impulse und unsere Lieblingsmomente vom Design-Festival. 8. März 2019 · 6 Min.gemeinsam. remote. arbeiten.Effektives Remote-Arbeiten: Hier erfahrt ihr, wie Teams erfolgreich aus der Ferne zusammenarbeiten, Kommunikation stärken und Projekte vorantreiben können. gemeinsam. remote. arbeiten. Effektives Remote-Arbeiten: Hier erfahrt ihr, wie Teams erfolgreich aus der Ferne zusammenarbeiten, Kommunikation stärken und Projekte vorantreiben können. 17. Dezember 2018 · 5 Min.Neue Methoden, selbstorganisierte Strukturen: Arbeit im digitalen WandelWie fördern selbstorganisierte Strukturen Innovation? Entdeckt neue Methoden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Wandel. Neue Methoden, selbstorganisierte Strukturen: Arbeit im digitalen Wandel Wie fördern selbstorganisierte Strukturen Innovation? Entdeckt neue Methoden für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Wandel. 25. April 2018 · 1 Min.Sketchnotes from MTP Engage 2018Entdeckt unsere Sketchnotes von der MTP Engage 2018! Hier teilen wir inspirierende Ideen, spannende Vorträge und visuelle Eindrücke der Konferenz. Sketchnotes from MTP Engage 2018 Entdeckt unsere Sketchnotes von der MTP Engage 2018! Hier teilen wir inspirierende Ideen, spannende Vorträge und visuelle Eindrücke der Konferenz. ## Softwareentwicklung Bildung – ClassPad Academy für Casio URL: https://mindmatters.de/classpad-academy/ Startseite Softwareentwicklung Bildung – ClassPad Academy für Casio Verstehen Entdecken Entwickeln Wie wir mit CASIO eine Lernplattform entwickelt haben, die sich in den Schulalltag einfügt, statt ihn auf den Kopf zu stellen. ClassPad.academy – Web App für synchronen Matheunterricht und sichere Lernformate CASIO kennt man meist als Hersteller von Taschenrechnern und Uhren. Weniger bekannt: Das Unternehmen engagiert sich auch stark im Bildungsbereich. Mit Produkten wie dem ClassPad-Rechner bringt CASIO seit Jahren Technologie ins Klassenzimmer. Was das Projekt besonders spannend machte: Bisher hatte CASIO vor allem Erfahrung mit Hardware-Produkten. Der Schritt hin zu einer voll digitalen Softwarelösung bedeutete Neuland auf vielen Ebenen – organisatorisch, technisch und kulturell. Gemeinsam mit CASIO durften wir diesen Weg gehen und digital denken: Eine moderne Lernplattform für den Mathematikunterricht sollte entstehen. Die Herausforderung Was eine digitale Plattform im Schulalltag leisten muss Digitale Lernplattformen müssen viel gleichzeitig können: technisch anschlussfähig sein, datenschutzkonform funktionieren und von Lehrenden wie Lernenden gerne genutzt werden. Im Schulalltag bedeutet das: Die Plattform darf nicht kompliziert sein, muss mit vorhandenen IT-Strukturen (z. B. Moodle, iServ) harmonieren und sowohl für Grundschulkinder als auch Oberstufenschüler:innen intuitiv bedienbar sein. Unsere größten Fragen zu Beginn: Wie schaffen wir eine Plattform, die sich nicht wie “noch ein weiteres Tool” anfühlt? Wie können wir Minderjährige sicher durch ein digitales Angebot führen? Wie bleibt das Ganze anschlussfähig für CASIO, die Schulen und Lehrkräfte? Unsere Lösung Ein System, das sich einfügt – nicht aufdrängt Gemeinsam mit CASIO haben wir ClassPad.academy entwickelt: Die Web-Plattform ermöglicht es Lehrkräften, Klassen zu verwalten und interaktiv mit Lernenden zu kommunizieren. Schüler:innen profitieren von individualisierten Lernangeboten. Sie ist modular aufgebaut und lässt sich ich an verändernde Bedürfnisse anpassen und leicht in bestehende IT-Systeme integrieren. Zwei Lernmodule wurden kombiniert: ClassPad Learning (interaktive Mathe-Übungen für alle Klassenstufen) ClassPad Plus (eine Taschenrechner-Emulation für Fortgeschrittene) Beide lassen sich über die Plattform mit wenigen Klicks lizenzieren und nutzen. Technik & Umsetzung Technologie, die im Hintergrund wirkt Unser Weg dahin Wir haben agil gearbeitet, mit Scrum und einem klaren Ziel: Schnell in echte Nutzung kommen. Nur so konnten wir früh und kontinuierlich Feedback einholen und ein Produkt schaffen, das wirklich gebraucht wird. Unsere konkreten Schritte: Aufbau einer flexiblen Plattform mit Schnittstellen via OAuth2. Entwicklung von Klassenverwaltung, Webshop & Lizenzmanagement Anbindung eines Headless CMS für maximale Content-Flexibilität bei CASIO Konsequente UX-Fokussierung auf Einfachheit, Klarheit und kindgerechte Bedienung Durch die Nutzung von Standardtechnologien wie OAuth2 oder Headless CMS lässt sich die Plattform nahtlos in bestehende Schul-IT-Strukturen (wie iServ oder Moodle) integrieren. Besonders wichtig: Die Plattform wurde so gestaltet, dass CASIO Inhalte und Texte selbst überarbeiten und veröffentlichen kann – schnell, eigenständig und ohne Entwicklerteam. Was uns herausgefordert hat Technisch: Die Integration externer Systeme. Denn: Wenn CASIO bereit ist, ein Modul anzubieten, aber der Partner auf der anderen Seite noch nicht geliefert hat – dann heißt es: Koordination, Kommunikation, Geduld. Organisatorisch: Datenschutz für Kinder und Jugendliche auf höchstem Niveau. Hier mussten wir nicht nur compliant sein, sondern auch Verständnis schaffen. UX und Security gingen bei uns Hand in Hand. Was uns geholfen hat Ein eingespieltes Team aus Full Stack Devs, UX Designer und Agile Coach Ein offener, kooperativer Product Owner auf CASIO-Seite Viel Vertrauen und der gemeinsame Wille, ein wirklich gutes Produkt zu bauen „„"Das Team von mindmatters hat mich als Product Owner in die Feinheiten von Scrum eingeführt. Das haben sie so gut gemacht, dass ich nach zweieinhalb Jahren der Zusammenarbeit zum absoluten Scrum Fan geworden bin. Ich würde jederzeit wieder mit mindmatters zusammenarbeiten und wünsche dem Team bis dahin viel Erfolg und spannende Projekte.““ Chi Trung Huynh Benefits & Ausblick Weniger Aufwand, mehr Lernerlebnis Was aus der Zusammenarbeit entstanden ist: Rund 30.000 Nutzer:innen Anbindung an Schul-Accounts ohne Extra-Registrierung Einsatz an echten Schulen im Unterricht Erfolgreiche Teilnahme an Mathe Marathons ab 2022 mit interaktiven Aufgaben und Preisen Wie es weitergeht Die Plattform ist so gebaut, dass sie im Betrieb wenig Aufwand macht. Neue Features entstehen, wenn die Nutzer:innen sie brauchen. Neue Events wie der Mathe Marathon zeigen, wie viel Potenzial in digitalen Lernformaten steckt. CASIO entwickelt die Plattform nach Abschluss der Zusammenarbeit eigenständig weiter. ClassPad.academy zeigt, wie Digitalisierung im Schulkontext funktionieren kann: praktisch, anschlussfähig, sicher und leicht zugänglich. Gemeinsam mit CASIO haben wir ein Produkt geschaffen, das Schüler:innen und Lehrkräfte nicht überfordert, sondern begleitet. Und das macht uns ziemlich stolz. Ihr habt eine Produktidee? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Coworking am Meer - Ein Experiment auf Rügen URL: https://mindmatters.de/coworking-am-meer-ein-experiment-auf-ruegen/ Startseite Blog Coworking am Meer - Ein Experiment auf Rügen Coworking am Meer - Ein Experiment auf Rügen Meike Bartel11. August 20214 Min. Lesezeit *Wie wäre es wohl, wenn man das Remote Office gegen einen Coworking-Space am Meer austauschen könnte? Zumindest eine Zeit lang. Unsere Meike hat es eine Woche lang probiert. * Hier ihr Bericht. Die Idee zu einem Arbeitsaufenthalt mit dem Bulli am Meer (“workation”) schwirrte schon länger in meinem Kopf herum. Als mindmatters-Mitarbeiterinnen sind wir echte Teilnehmerinnen des betahaus Coworking Space geworden und haben dadurch auch Zugang zu anderen Coworking Spaces auf der ganzen Welt. Allerdings gibt es im betahaus-Netzwerk eher Angebote für Stadtliebhaber und nichts für Wassersport Begeisterte wie mich. Eine Google-Suche spuckte mir dann den ersten und bisher einzigen Coworking Space in Deutschland direkt am Meer aus, das project bay coworking auf der Insel Rügen. Die Kitespots werden auf der Webseite gleich mitbeworben und der Bulli darf fast direkt am Wasser parken. Auch die Entfernung von Hamburg aus ist super: Es ist weit genug weg, sodass ich etwas Neues entdecken kann, aber nah genug, dass die Fahrtzeit überschaubar bleibt. Perfekt für ein Experiment! Workation: Agiles Arbeiten und Urlaub neu gemischt Anfang August war es endlich soweit, alle Zeichen standen auf grün und es konnte losgehen! Trotz der großen Vorfreude gab es natürlich auch ein paar Bedenken. Wir machen recht viele remote Meetings bei mindmatters, funktioniert das auf einer gemeinsamen Coworking Fläche? Ist die Internetverbindung stabil genug? (“Wir haben das beste Internet auf der Insel Rügen” liest man auf der Webseite, aber das muss ja nicht viel heißen 😉). Neben dem Technischen war auch die Frage zu klären, wie das wohl ist, wenn sich Arbeit und Urlaub vermischen? Bei allem New Work-Hype und flexiblen Arbeitszeiten ziehe ich es persönlich vor, die Arbeit am Stück und zu den üblichen “9 to 5” Rhythmus zu erledigen. Wie wird es sich auf Rügen entwickeln? Hybrides Arbeiten: Erst die Projekte, dann das Surfen Am Montag Morgen kam ich an und wurde herzlich begrüßt, alles Wichtige wurde kurz erklärt und der Bulli im Garten abgestellt. Positiv überrascht war ich davon, dass sogar Monitore zur freien Nutzung zur Verfügung standen. Also schnell einen Platz gesucht, ins WLAN eingeloggt und los ging es. Durch die große Fensterfront kann man von allen Plätzen direkt auf die Ostsee schauen. Es sah nach viel Wind aus, also gab es ein schnelles Mittagessen und dann war es am späten Nachmittag Zeit einen Kite-Spot zu suchen. Richtig gut, wenn ein Kitesurf-Local mit im Coworking-Space sitzt und einen heißen Tipp geben kann! Die Woche ging dann auch sehr schnell um. Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm, im gemeinsamen Space wurden nur kurze Absprachen gemacht und für längere Meetings fand sich (fast) immer ein abgetrenntes Office oder die Telefonzelle. Das Internet lief bis auf einige kleine Aussetzer stabil, die habe ich zu Hause aber (leider) auch. Im Garten gibt es auch WLAN, das würde ich aber nicht unbedingt für wichtige Calls empfehlen. Die langen Sommerabende verbrachte ich draußen und erkundete die nähere Umgebung mit dem Fahrrad oder dem SUP-Board. SUPs und Kajaks gibt es sogar kostenlos auszuleihen. Man merkt, dass hier noch viel im Aufbau ist, den Space gibt es erst seit etwa einem Jahr und es wird stetig weiter ausgebaut. Es ist sogar geplant, in den nächsten Monaten einen Makerspace aufzubauen. Eine kleine Schwachstelle ist, dass richtige Supermärkte und selbst ein Bäcker ein paar Kilometer weit entfernt sind und es hier nebenan nur ein einfaches Strandrestaurant gibt. Sehr lecker ist eine Fischräucherei ein paar hundert Meter weiter, aber da will man vielleicht auch nicht jeden Tag essen 😉. Work-Life-Balance braucht trotzdem Planung Mir gefiel es insgesamt richtig gut, insbesondere die moderne, norddeutsche, aber nicht zu hipsterige Atmosphäre, wenn ihr versteht was ich meine 😉. Zur Work-Life Balance gab es die Erkenntnis, dass das Arbeiten so weiter lief wie zu Hause auch. Nur dass ich abends eher aktiv war als auf dem Sofa zu liegen. Abends ist die Zeit aber natürlich leider auch sehr begrenzt und der Drang noch mehr auf der Insel zu entdecken ist bei mir recht hoch. Für ein nächstes Mal wäre es daher noch besser, wenn man bspw. Überstunden zum Abbummeln hat oder noch eine Urlaubstag dazu nimmt, um den ganzen Workation-Aufenthalt noch entspannter genießen zu können. Zu guter letzt habe ich auch erfahren, dass Hannes und Toni daran arbeiten, Teil des One-Coworking Netzwerks zu werden. Dann können wir als betahaus Coworker auch einen Tag im Monat kostenlos in diesem tollen Space verbringen. Yeah! Bis zum nächsten Mal! Du hängst immer noch viele Tage ungewollt im Büro fest? Erfahre mehr über mindmatters als Arbeitgeber. Geschrieben von Meike Bartel ## Crew Love in Zeiten der Corona | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/crew-love-in-zeiten-der-corona/ Startseite Blog Crew-Love "in Zeiten der Corona" Crew-Love "in Zeiten der Corona" Gunnar Magholder18. Mai 20224 Min. Lesezeit Wie wir unseren Austausch in Krisenzeiten bewahren konnten Die Älteren erinnern sich noch: Da gab es mal eine Zeit vor Corona. Wo meetup.com wichtiger war als Discord. Und wo man sich Abends nach getaner Arbeit irgendwo getroffen hat um ein, zwei technischen Vorträgen zu lauschen, danach ein Kaltgetränk (nebst manchmal auch kalter Pizza) zu genießen und zu …. reden. Klönschnack wie wir in Hamburg sagen. Dann kam dieses Virus und alles wurde anders. Noch heute bleiben viele Dinge distanziert und so richtig traut man sich immer noch nicht. Schade eigentlich. Denn es gibt mehr in unserem Tagewerk als einfach runtercoden. Da sind immer wieder neue Themen und natürlich will man auch das Netzwerk erweitern. Viele Usergroups sind auf Videoformate ausgewichen und die Vorträge sind genauso gut wie vorher, aber die soziale Komponente kommt da doch eher kurz. Diese Gedanken waren der Beginn unserer kleinen Reise zum Format Tech-Fast. Wir Entwickler*innen wollten gern wieder mehr neue Impulse bekommen und mehr “socialisen”. Wir hatten aber nicht wirklich einen Plan wie das gehen sollte. Ein reines Videoformat erfüllt zwar den Wunsch nach Information, aber das war es dann auch schon. So haben wir über einige Sachen sinniert und als erstes fiel unser Auge auf das Tool mit dem wir bereits seit über einem Jahr tagsüber in Kontakt bleiben. Nur weil es beim Pairing funktioniert, muss es nicht die richtige Lösung sein! Nach mehreren Iterationen sind wir dafür bei WorkAdventure hängen geblieben. Dort haben wir unser Büro (das vor Corona) nachgebildet und treffen uns über den Tag immer mal wieder. Das funktioniert und klappt leidlich gut, aber bestimmt ist dieses Tool noch nicht das letzte Wort. Also war die Frage: Ist das auch gut für Usergroups? Wir haben dort einige Versuche gemacht und festgestellt, dass es so nicht die richtige Lösung ist. Zwar kann man sich in der Umgebung gut “treffen” und einen Raum aufmachen, in dem dann der Vortrag läuft, aber das Tool ist für große Menschenmengen eher ungeeignet. So funktioniert das mit dem Socialising nicht wirklich Zwar kann man bei WorkAdventure Jitsi Meetings direkt einbinden - aber Jitsi ist bei großen Besprechungen nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Gelernter Alltag: Ein Stream für Software-Entwickler*innen? Die Idee war dann, das Pferd von hinten aufzuzäumen. Was wäre, wenn man die Idee der Usergroup digitaler weiterdenkt und den sozialen Teil entsprechend transformiert? Also nicht auf Biegen und Brechen die Teilnehmer*innen irgendwo einpfercht, sondern ein Format wählt, dass den “aktuellen Zeiten” angemessen ist. Mehr und mehr Leute haben Interesse an gestreamten Inhalten. Man macht den Stream an und lässt ihn vielleicht auch einfach nur im Hintergrund laufen. Wenn man mag kann man mit dem Streamer interagieren, aber auch einfach nur zuschauen/-hören ist total ok. Da bleibt nur die Frage, ob es hier schon genug ist, oder nicht? Daraus entstand die Idee und derzeitige Version von Tech-Fast - der technisch orientierten Frühstückspause. Agiles Vorgehen - Iteration und Exploration mindmatters hatte bereits einen Twitchkanal und den haben wir eines morgens reaktiviert, um eine Stunde über ViteJS zu reden. Ursprünglich sollte dieser Impulsvortrag nur intern für die Kolleg*innen bei mindmatters sein, aber wir haben uns entschieden diesen Kreis zu erweitern und quasi alle die Lust am Thema haben mit einzuladen. So konnten auch Friends and Family sowie alle anderen Interessierten , den Stream anmachen und mitdiskutieren oder einfach nur zuhören. Kein Zwang und keine große Einstiegshürde. Doch was ist mit der Technik? Was kann man einsetzen damit der Stream handlebar ist und man den Vortrag gut darstellen kann? Es gibt im Bereich des Streaming ein Softwarepaket, das recht häufig benutzt wird - Open Broadcast Studio oder kurz OBS. Damit kann man unterschiedliche Zusammenschnitte von Video, Fensterfreigaben oder Präsentationsmodus zusammenstellen und zwischen diesen dann einfach umschalten. OBS stellt dabei direkt eine Verbindung zur gewünschten Streamingplattform her und überträgt direkt an die Plattform. Mit einer, zum Teil erheblichen, Verzögerung kommt das Ganze dann bei den hoffentlich mit einem Kaffee / Tee ausgestatteten Personen an - auf Wunsch zeichnet die Plattform den Stream auch gleich auf und ermöglicht auf diese Weise das spätere Anschauen. Wer die Probleme findet, darf sie behalten… oder muss sie lösen! Das Handlen so eines Streams ist allerdings nichts für schwache Nerven. Fragen laufen stark verzögert ein. Irgendwie versucht man den Chat im Auge zu behalten und natürlich geht im Praxisteil auch mal was schief. All diese Probleme kann man aber angehen und lösen. Eventuell ist auch hier, wie bei Softwareentwicklung, ein Pairing die beste Lösung. Da arbeiten wir noch dran. Das ist jetzt eine neue Idee? Nö. Die Antwort auf alle Fragen? Aber so gar nicht. Es ist nur ein Versuch aus der aktuellen Situation etwas Besseres zu machen. Den Informationsbedarf von Kolleg*innen teilweise zu erfüllen, die Community ein bisschen mit Inhalt und Crew-Love zu versorgen und einfach wieder mehr abseits von aktuellen Projekten miteinander in Kontakt sein. Dieser Versuch ist bei weitem nicht das Ende der Fahnenstange, aber Florentino hat ja auch eine Weile auf Fermina gewartet… Geschrieben von Gunnar Magholder ## Design und Entwicklung: Kommunikation verbessern URL: https://mindmatters.de/design-mood-und-decision-mood/ Startseite Blog So können Design und Entwicklung besser miteinander kommunizieren - Teil 1 So können Design und Entwicklung besser miteinander kommunizieren - Teil 1 Meike Bartel6. Juli 20203 Min. Lesezeit Without Development, Design is useless. Without Design, Development is unusable. – Yashu Mittal Without Development, Design is useless. Without Design, Development is unusable. – Yashu Mittal Design-Mood und Decision Mood – zwei spannende Sichten auf Lösungswege “Ich verstehe überhaupt nicht, was ich machen soll” – den Satz aus der Zusammenarbeit kennt ihr doch auch, oder? Gerade in einer Workshop-Situation, in der die Zusammensetzung oft rollenspezifisch ist, kann es immer wieder Reibung zwischen Entwicklung und Design geben. Doch woher kommt das? Grundsätzlich sind beide Rollen kreative Domänen. Beide wollen grundsätzlich kommunizieren, Probleme lösen und innerhalb des Teams auch ziemlich sicher das selbe. Wie kann es also sein, dass es immer wieder zu Konflikten kommt? Ja, beide Rollen sind kreativ und wollen Probleme lösen. Aber: eben auf unterschiedliche Weise. Um das Verständnis der jeweils anderen Herangehensweise – entweder dem Design Mood oder dem Decision Mood – soll es hier gehen. Decision- und Design Mood Wann bin ich im Decision Mood? Im Decision Mood startet die Problemlösung mit der Annahme, dass alle verfügbaren Lösungsalternativen bereits bekannt sind. Mit Hilfe verschiedener Techniken und Methoden, wie Algorithmen und Heuristiken, wird entschieden, welche der schon vorliegenden Lösungsvarianten die Beste ist. Dies ist eine passive Sicht auf die Lösungsfindung. Ein Beispiel: Die Auswahl einer passenden Library für die Erweiterung einer App. Üblicherweise werden vorhandene Libraries miteinander verglichen, bis die Entscheidung klar ist: Wir nehmen die Library, die die meisten Anforderungen abdeckt. Das ist in diesem Fall eine effiziente Herangehensweise. Oft gibt es bereits Lösungen, die für den eigenen Anwendungsfall gut genug sind. Nachteil: Lösungsmöglichkeiten, die noch entstehen können, werden oft nicht mitgedacht. Wann bin ich im Design Mood? Demgegenüber steht der Design Mood. Diese Problemlösungsstimmung startet mit der Annahme, dass noch nicht alle Lösungsmöglichkeiten präsent sind. Um die beste Lösung zu finden bedarf es Team-Fähigkeiten, -Zeit und -Ressourcen, um Lösungsvarianten zu erzeugen. Es werden solange Lösungen erzeugt, bis offensichtlich ist, welche Lösungsvariante am besten ist. Das ist also eine aktive Sicht auf die Lösungsfindung, die Techniken zur Entscheidungsfindung überflüssig macht. Ein Anwendungsbeispiel ist ein Design Studio, in dem von vielen Teammitgliedern verschiedenste Lösungen skizziert werden. Diese werden dann Schritt für Schritt gemeinsam zu einer Lösung verdichtet. Nachteil hier: Es dauert länger, man kann sich “verzetteln” und man muss manchmal durchs ganze Tal der Unsicherheit schreiten. Ein ‘Vielleicht’ lässt sich nicht gut coden! Im Decision Mood, in dem Softwareentwickelnde oft agieren, müssen Varianten/Sonderfälle reduziert werden, damit man in einer annehmbaren Zeit Anforderungen umsetzen kann. Ein “Vielleicht” lässt sich nicht gut in Code umsetzen ;-). Im Decision Mood agiert man exklusiv, denn man findet die Lösung durch den Ausschluss möglichst vieler Faktoren. Während man im Design Mood möglichst viele Anwendungsfälle bedenken möchte. Es ist wichtig, das Problem zu hinterfragen und viele Perspektiven einzunehmen, um eine – für alle beteiligten Seiten – optimale Lösung zu finden. Vage Annahmen und offene Fragen sind Teil des Prozesses, da noch nicht alles definiert ist. Im Design Mood agiert man inklusiv, denn das Ziel ist, möglichst viele Faktoren mit einzubeziehen. Mit Konflikten besser umgehen Es hilft meiner Meinung nach sehr, sich der eigenen Problemlösungsstimmung bewusst zu machen und den Modus des Gegenüber zu erkennen. So kann man Kommunikation verbessern, Konfliktpotentiale schnell erkennen und gegebenenfalls vermeiden. Was wir zur weiteren Unterstützung für Tools und Methoden einsetzen erfahrt im nächsten Blog-Artikel! Quellen und weiterführende Infos Managing as Designing How to bridge the gap between Design and Development Design Breakdowns: Designer-Developer Gaps in Representing and Interpreting Interactive Systems Geschrieben von Meike Bartel ## Die Zauberformel für erfolgreiche Transformation URL: https://mindmatters.de/die-zauberformel-fuer-erfolgreiche-transformation/ Startseite Blog Die Zauberformel für erfolgreiche Transformation Die Zauberformel für erfolgreiche Transformation Julia Meggle26. November 20204 Min. Lesezeit Ihr schafft nicht primär mit Software Wert, interessiert euch aber für Agilität? Dann habe ich gute Nachrichten für euch: Eine agile Grundeinstellung ist in jeder Organisation möglich und es gibt sogar eine Zauberformel dafür. Als ich das erste mal mit agilen Werten und Arbeitsweisen in Berührung gekommen bin, sind zwei Dinge passiert: A) Ich habe nicht viel verstanden und B) Mein Interesse an einer gleichsam wertschätzenden wie Wert schätzenden Arbeitsumgebung wurde geweckt! Über die letzten Jahre bin ich überzeugte Teilhaberin und Verfechterin einer agilen Arbeitswelt geworden und möchte euch rückblickend von den Transfermöglichkeiten berichten, die sich mir geboten haben. Agilität – eine Frage der Haltung Im Studium und bei der Arbeit als Facilitatorin und Coach bei mindmatters beschäftigt mich nämlich immer wieder die Frage, wie unterschiedliche Branchen, gerade auch solche abseits der Softwareentwicklung, Agilität für sich nutzen und definieren können. So viele Organisationen sehen in diesem Begriff eine Erlöserin für erkrankte Arbeitsprozesse und -umfelder. Diese Hoffnung geht häufig einher mit dem Wunsch nach einer schnellen und allgemeingültigen Lösung. Doch genau hier crasht der Traum: Auch wer agile Methoden anwendet, muss nicht zwingend eine Erleichterung in der Arbeit erfahren. Denn Agilität bietet eine Grundhaltung und Arbeitsmethoden an, aber die Übersetzung in unterschiedliche Arbeitsrealitäten ist Adaptionssache! Agilität ist in der Welt der Softwareentwicklung entstanden und herangewachsen. Die agile Bewegung suchte neue Antworten auf komplexer werdende Probleme und fand diese in einfach formulierten Regeln und Annahmen, u.a. abgebildet im 2001 entstandenen agile manifesto. Aufgrund dieser branchenspezifischen Herkunft fiel und fällt es bis heute aber gerade Menschen und Organisationen außerhalb der Softwareentwicklung manchmal schwer, sich beispielsweise mit der häufig eben auch software-orientierten Sprache zu identifizieren. Natürlich gab und gibt es Versuche, einzelne Regeln, Frameworks oder Methoden zu übersetzen und in andere Kontexte zu übertragen. Das Problem dabei: Agilität ist ein komplexes Netzwerk zwischen Haltung und Methoden, das oft radikal mit Gewohntem bricht. Wenn man auf einen spürbaren Unterschied zielt, ist es schwieriger, nur eine Methode zu verwenden, ohne die Grundlagen verinnerlicht zu haben. Die Zauberformel für Agilität in jeder Organisation Die gute Nachricht: Werte und Methoden der agilen Welt können meiner Auffassung nach in jeder Organisation zur erfolgreichen Transformation angewendet werden. Meine Zauberformel dafür heißt: Zeit + Mut + Reflexion = Transfererfolg! Z E I T: Eine Veränderung von lange Angelerntem kann sich ganz schön zäh anfühlen und noch dazu sind Erfolge manchmal erst nach einiger Zeit sichtbar. Etwa beim Aufbrechen von jahrelang einstudierten Hierarchien; Da ist viel Geduld nötig, bis man einen Unterschied spürt. Bis dahin – diese fatale Einstellung ist tief in unserer Gesellschaft verwurzelt – ist die natürlich stattfindende, aber zunächst nicht sichtbare Arbeit wertlos. Gerade deshalb fällt es vielen so schwer, für Veränderungsprozesse aktiv Zeit einzuplanen. Dabei hängt von der für das Verändern eingeplanten Zeit maßgeblich der Lernerfolg ab. M U T: Es ist verständlich, dass Ungewohntes erschreckend wirken kann. Was man noch nicht kennt, könnte potentiell auch schlecht oder gar nicht funktionieren. Deshalb ist es so wichtig, aktiv mutige (wenn auch zunächst kleine) Schritte zu gehen und Dinge zu probieren, um dann hinterher herausfinden zu können, ob die Strategie nicht doch noch einmal adjustiert werden muss. Auch Mut ist also eine Grundbedingung für Lernen und Transfer. R E F L E X I O N: Am besten gemeinsam. Wie passt das Ungewohnte, Neue eigentlich zu unserer Arbeit? Hat es uns gefallen und wenn nicht – woran könnte das liegen? Hat es uns geholfen? Strukturiert zu reflektieren, wie sich Abläufe, Regeln und Realitäten verändern, ist ein wichtiger Schlüssel, um bspw. Agilität aber auch andere unerforschte Bereiche kennenzulernen. Nur wer sich auf solche Retrospektiven einlassen kann, wird genau herausfinden, warum welche Elemente von veränderten Arbeitsprozessen passen oder nicht passen. Agilität über Arbeit hinaus… Um das alles zu verinnerlichen, habe ich persönlich auch ganz schön viel Geduld benötigt und – ja, so ist es meistens – jetzt im Nachhinein habe ich gut Reden. Der spannendste Aspekt für mich aus meiner Kennenlernphase mit der Agilität ist ihre nachhaltige Strahlkraft auf meine eigene Haltung gegenüber Arbeit und Veränderungen. Sich in kleinen Iterationen Ungewohntem zu nähern und deshalb das Vertrauen aufzubauen, dass das in der Zukunft liegende nicht per se gruselig ist, habe ich für die Arbeit gelernt und wende es nun auch sonst überall an – klappt gut! :-) Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Julia Meggle ## Dienstleister für individuelle Softwareentwicklung URL: https://mindmatters.de/dienstleister-softwareentwicklung/ Startseite Dienstleister für individuelle Softwareentwicklung Warum sollte Euer Unternehmen Softwareentwicklung mit einem externen Dienstleister angehen? Digitalisierung ist eigentlich nie abgeschlossen und erzeugt stetig neue Anforderungen an Unternehmen und ihre Softwareentwicklung. Dabei geht es oft nicht nur um die reine Programmierung von Apps, sondern auch um strategische Fragestellungen, technologischen Weitblick und schnelle Anpassungsfähigkeit an den Markt. All das intern abzufedern kann aufwändig sein – sei es in Bezug auf passendes Personal und zeitnahe Verfügbarkeit von Fachkräften oder Entscheidungskompetenz über die angemessene Technologieauswahl. Hier kann die Zusammenarbeit mit einem Dienstleister Softwareentwicklung wesentlich erleichtern. Vorteile kompakt Was spricht für die Zusammenarbeit mit einem externen Dienstleister? Externe Expertise und Perspektive Ein externer Entwicklungspartner bringt nicht nur frisches Wissen zu aktuellen Technologien mit, sondern beleuchtet Euer Projekt auch aus einer unabhängigen Sicht. Das hilft, Betriebsblindheit zu vermeiden und innovative Lösungswege zu finden, an die intern vielleicht niemand gedacht hätte. Entwicklung auslagern, Fokus halten Wer seine interne IT- oder Entwicklungsabteilung permanent mit Entwicklungsaufgaben auslastet, bindet wertvolle Ressourcen, die an anderer Stelle fehlen. Ein spezialisiertes Unternehmen kann die Softwareentwicklung schneller voranbringen, während Euer Team sich auf das Kerngeschäft konzentrieren kann. So optimiert und entlastet Ihr interne Abläufe und bleibt handlungsfähig in den Kompetenzfeldern mit höchster Fachexpertise. Verkürzte Time-to-Market Ein Dienstleister für Softwareentwicklung hat meist über Jahre etablierte und verbesserte Prozesse, eingespielte Teams, die sich kennen sowie klare Strukturen, um Softwareprojekte zügig zu realisieren. Dadurch verkürzt sich die Entwicklungszeit spürbar. Neue Produkte oder Features gelangen schneller auf den Markt, was Budget sparen und Wettbewerbsvorteile sichern kann. Kalkulierbare Kosten und geringeres Risiko Wer intern eigene Kapazitäten aufbauen oder vorhandene Strukturen erweitern möchte, investiert oft unvorhersehbar viel in Schulungen, Rekrutierung und Tools. Durch einen externen Partner bleibt das Kostenmodell transparenter. Auch das Projektrisiko kann sinken, weil bewährte Abläufe, Erfahrungswerte und Verantwortungsteilung für mehr Stabilität in der Projektumsetzung sorgen. Schnelle Skalierung und Flexibilität Gerade wenn ein Projekt plötzlich wächst oder sich die Anforderungen ändern, lassen sich externe Entwicklungsteams rasch aufstocken oder anpassen. Das ist bei internen Strukturen meist schwieriger und kostspieliger. Ein flexibles Konzept hilft, neue Marktchancen effizient zu nutzen und Belastungsspitzen zu meistern. Innovation und Know-how-Transfer Ein erfahrener Dienstleister ist immer nah am Puls technischer Trends. Von dieser Innovationskraft profitiert Ihr nicht nur kurzfristig – Euer eigenes Team baut langfristig Kompetenzen auf, indem es eng mit den Expert*innen zusammenarbeitet. So entsteht ein Know-how-Transfer, der Eure Softwareentwicklung auch intern voranbringt. Wann lohnt sich ein externer Entwicklungspartner – und wann nicht? Er lohnt sich, wenn Wissen fehlt, dessen interner Aufbau zu lange dauert, oder wenn Kapazität für eine begrenzte Zeit gebraucht wird. Er lohnt sich nicht, wenn die Anforderungen noch unklar sind – dann ist die erste Aufgabe nicht Entwicklung, sondern Verstehen. Und er lohnt sich nicht, wenn intern niemand Zeit hat mitzuentscheiden: Ohne Ansprechpartner läuft jedes Projekt in die falsche Richtung, egal wie gut das Team ist. Wie gute Entwicklungsteams arbeiten Woran erkennt man einen guten Dienstleister für Softwareentwicklung? An der Arbeitsweise, nicht am Angebot. Ein gutes Team liefert regelmäßig lauffähige Software, zeigt sie früh und spricht über Fehler, bevor sie teuer werden. Drei Fragen bringen mehr Klarheit als jedes Angebotsdokument: Wie oft geht bei Euch etwas live? Gibt es automatisierte Tests, und wer schreibt sie? Wer entscheidet, was als nächstes gebaut wird? Dieses Video kommt von YouTube (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir es hier nicht. Gute agile Teams erkennt man nicht an großen Versprechen, sondern an ihrer täglichen Arbeit. Sie liefern regelmäßig sichtbare Ergebnisse, reflektieren ihre Zusammenarbeit und verbessern sich kontinuierlich. Sie behalten stets die wichtigsten Ziele im Blick, kommunizieren klar und schaffen es, auch unter wechselnden Rahmenbedingungen verlässlich Wert zu liefern. Ein funktionierendes Entwicklungsteam zeichnet sich durch Transparenz, niedrige Fehlerquoten und wartbaren Code aus. Es kann jederzeit funktionsfähige Software bereitstellen und schafft so die Basis für belastbare Prognosen und schnelle Reaktionen auf neue Anforderungen. Gleichzeitig spielt die Zufriedenheit der Teammitglieder eine zentrale Rolle: Nur in einem Umfeld psychologischer Sicherheit können Kreativität, Offenheit und nachhaltige Produktqualität entstehen. Das Video zeigt 13 konkrete Kriterien, an denen sich ablesen lässt, ob ein Projekt gut läuft – von Prozessen wie Reviews und Retrospektiven bis hin zu technischen Praktiken wie Testautomatisierung, Pair Programming oder Continuous Integration. Die Botschaft: Agilität entfaltet ihre Stärke nur, wenn Prozesse und technische Exzellenz zusammenspielen. Unsere Garantien Was mindmatters Euch als Softwareentwicklungsdienstleister bietet Die Entscheidung für individuell entwickelte Software ist ein bedeutendes Investment. Umso wichtiger ist es, bei der Wahl des richtigen Partners ein gutes Gefühl zu haben – sowohl in Bezug auf dessen Werte als auch auf das gemeinsame Selbstverständnis. Bei mindmatters denken wir nicht nur in Codezeilen, sondern binden bereits beim ersten Gespräch Euren geschäftlichen Kontext und Eure strategischen Ziele mit ein. Weil wir seit unserer Gründung selbstorganisiert und agil arbeiten, können wir jeden Tag aufs Neue Eure Bedürfnisse sowie neue Erkenntnisse und Wissen berücksichtigen. So bleibt Ihr über den gesamten Projektverlauf hinweg flexibel – und habt stets die Sicherheit, dass wir schnell reagieren können, wenn sich Eure Anforderungen weiterentwickeln. Unsere Zusammenarbeit beruht dabei auf neun grundlegenden Prinzipien: 1. Transparenz Ihr wisst immer, was wir wissen. Wir bilden mit Euch ein gemeinsames Team und stehen in engem Austausch mit Eurem Product Owner, sodass alle Informationen offen und direkt geteilt werden. Wir nutzen gemeinsame Tools zur synchronen und asynchronen Kommunikation, damit Ihr jede Änderung live verfolgen könnt. Regelmäßige Reviews erlauben inhaltliche Abstimmung und geben Euch die Möglichkeit, das Projekt aktiv zu steuern. 2. Budgetkontrolle Ihr wisst vorher, was es kostet, und seht, wofür es entsteht. Ihr erhaltet zu jeder Zeit einen Überblick über die bereits verbrauchten Stunden und das verbleibende Budget. Durch agile Vorgehensweisen wird das Projekt nicht durch teure „Change Requests“ belastet. Wir legen Wert auf die Entwicklung der Features mit dem höchsten Nutzerwert, damit Eure Investitionen dort ankommen, wo sie am effektivsten sind. 3. Nachhaltige Technologien Langlebige Lösungen statt kurzer Lebenszyklen. Wir achten auf eine robuste Architektur, die sich problemlos anpassen und erweitern lässt. Wir arbeiten mit modernen und leichtgewichtigen Technologien. Wenn es bereits Technologiewissen oder bestehende Lösungen auf Eurer Seite geben sollte, passen wir uns gern an, um den Wissenstransfer zu erleichtern. 4. Passgenaue Teams Individuelle Zusammensetzung nach Euren Anforderungen. Wir stellen sicher, dass genau die richtigen Kompetenzen an Eurem Projekt arbeiten – fachlich wie persönlich. Wenn sich das Projekt ändert, passen wir das Team flexibel an, damit immer ausreichend Know-how zur Verfügung steht. Neben technischen Skills achten wir darauf, dass alle das gleiche Verständnis von effektiver und nutzerzentrierter Webentwicklung teilen. Referenzprojekt: dpa Reporter App Gemeinsam mit der Deutschen Presse-Agentur ermöglichen wir Journalismus per Smartphone: Ob aus dem ruhigen Gerichtsaal oder Krisengebieten - Reporter:innen können dadurch von überall in der Welt jederzeit live berichten. 5. Unabhängigkeit Euer Code, Eure Wahl. Alle entwickelten Komponenten gehören Euch, sodass Ihr sie auch intern oder mit anderen Partnern weiterentwickeln könnt. Wir verzichten auf Abhängigkeiten, die Euch an einen bestimmten Anbieter binden. Sobald das Produkt eine entsprechende Reife hat, unterstützen wir den Übergabeprozess in Eure IT- oder Entwicklungsabteilung. 6. Priorisierung Wichtiges zuerst – immer. Gemeinsam mit Euch analysieren wir, welche Funktionen wirklich Mehrwert für Euer Unternehmen bieten. Dadurch nutzen wir Euer Budget optimal und halten den Fokus konstant auf den wesentlichen Zielen. Kurze Sprints sichern eine iterative Vorgehensweise, bei der wir kontinuierlich prüfen, ob wir auf dem richtigen Kurs sind. 7. Nutzen Software, die tatsächlich verwendet wird. Wir entwickeln gemeinsam mit Euren Nutzer*innen und validieren schon früh, ob die angedachten Funktionen tatsächlich relevant sind. So entstehen Lösungen, die Akzeptanz finden und aktiv zur Wertschöpfung beitragen. 8. Aktive Steuerung Ihr habt jederzeit direkten Einfluss auf die Entwicklung. Dank transparenter Abläufe und kurzer Iterationszyklen habt Ihr immer die Möglichkeit, Prioritäten zu setzen oder Anpassungen vorzunehmen. Wir steuern nicht „Top-down“, sondern respektieren Eure Fachkenntnis und Unternehmensziele. So entsteht eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe. 9. Mitdenken Mehr als nur Code schreiben. Wir hören zu, analysieren Eure Idee und betrachten Euren Markt, bevor wir die passende Lösung erarbeiten. Auf dieser Basis bringen wir proaktiv Vorschläge ein, um Geschäftsmodelle weiter zu denken und innovative Lösungswege zu eröffnen. Nur wenn wir wirklich verstehen, was Ihr erreichen wollt, können wir die beste technische Umsetzung liefern. Einige unserer Kund*innen: Bereit, gemeinsam Innovationen zu schaffen? Ganz gleich, ob Ihr ein bestehendes Produkt weiterentwickeln oder etwas völlig Neues auf den Markt bringen wollt – wir stehen Euch als zuverlässiger Dienstleister für Softwareentwicklung zur Seite, damit Euer Unternehmen Softwareentwicklung nicht nur ein Projekt, sondern eine erfolgreiche Zukunft gestaltet. Habt Ihr Fragen oder schon eine konkrete Projektidee? Dann lasst uns darüber sprechen, wie wir Eure Ideen angehen und in die Tat umsetzen können. Wir freuen uns darauf, Euch kennenzulernen und gemeinsam die nächsten Schritte in Richtung Innovation zu gehen! Erfahrt noch mehr über unsere Projekte ## Beratung für Eure Digitalisierung URL: https://mindmatters.de/digitalisierung-beratung/ Startseite Beratung für Eure Digitalisierung | mindmatters Beratung für Eure Digitalisierung: Mit Change by Product Unternehmen formen Digitale Produkte verändern nicht nur die Art, wie wir miteinander kommunizieren. Sie verändern ganze Wertschöpfungsketten. Sie lassen funktionierende Geschäftsmodelle verschwinden und sie erschaffen neue. Unternehmen wissen das – und stehen doch häufig vor der Frage, welches die ersten Schritte sein sollen: erst die Strukturen oder direkt die Produkte? Digitalisierung selber gestalten Grundsätzlich ist es für Unternehmen wichtig, mit jeweils individuellen Methoden angemessen auf die wachsende Dynamik der Digitalisierung zu reagieren. Und doch stehen viele vor der ähnlichen Herausforderung: Wie ins Handeln kommen? Wie aktiv gestalten statt getrieben werden? Häufig ist dabei der Effekt zu beobachten, dass Unternehmen zögern und viel Energie in den möglichst perfekten Gesamtplan stecken. Dies ist ebenso häufig ein Fehler. Stattdessen ist es oft sinnvoll, einen Hebel zu finden, der unmittelbar Veränderung erzeugt - und der dadurch Raum schafft, Zusammenarbeit schrittweise neu zu denken. Ein solcher Hebel kann häufig ein digitales Produkt sein. Wir begleiten und beraten Euch dabei. Der Kern von Change by Product Neue digitale Produkte durchlaufen meist ganz natürlich alle Bereiche eines Unternehmens und bringen unterschiedliche Abteilungen, Teams und Kund*innen in einen Dialog. Auf diesem Weg entsteht Digitalisierung, Schritt für Schritt. Und nur auf diesem Weg ist Euer Unternehmen in der Lage, Digitalisierung aktiv selbst zu gestalten. Denn ganz gleich ob es dabei um Euer Kernprodukt oder etwas ganz Neues geht - bezogen auf Euer Unternehmen ist der Effekt immer derselbe: Die Zusammenarbeit strukturiert sich um das Produkt herum neu. Das ist der Kern von “change by product”. „Change by Product heißt für uns: Digitalisierung aktiv gestalten. Denn der echte Wandel einer Organisation beginnt meist erst mit dem konkreten Produkt.“ Michael Berg Eure Vorteile eines Change by Product-Ansatzes Schnell ins Handeln kommen Digitalisierung aktiv gestaltbar machen Natürliche Entstehung von Prozessen um das Produkt herum Organischer Wandel in der Organisation formen statt künstlicher Silos Ihr wollt schnell in die Digitalität starten? Unser “Change by product”-Ansatz hilft euch dabei. Denn: Heute starten ist besser als monatelang theoretische Überlegungen anzustellen. Sprecht uns an - mit unserer Beratung kommt Ihr schnell ins Handeln. Weitere Leistungen Die ganze Kette der Digitalität aus einer Hand Prototyping & Design Sprints Individuelle Softwareentwicklung Agile Entwicklungs- und Teamunterstützung Digitalisierung aktiv gestalten Von Prototyping und Design Sprints über Entwicklung von digitalen Produkten bis hin zu agiler Entwicklungs- und Teamunterstützung. Wir helfen euch gerne weiter. ## Softwareentwicklung Medienbranche: dpa Feedback-Hub URL: https://mindmatters.de/dpa-feedbackhub/ Startseite Softwareentwicklung Medienbranche: dpa Feedback-Hub Entwickeln Ausbauen Echtzeit-Analysen für Inhalte, die zählen: Der Feedback-Hub unterstützt dpa im Kulturwandel. Feedback-Hub – Dashboard und Analyse-Tool für redaktionelle Wirkung Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist Deutschlands größte Nachrichtenagentur und zählt weltweit zu den führenden unabhängigen Agenturen.Sie berichtet in sieben Sprachen von rund 140 Standorten im In- und Ausland.​ Sie versorgt Medien, Unternehmen und Institutionen mit aktuellen, unabhängigen und verlässlichen Informationen. Was der dpa fehlte: Ein Analyse-Tool, das zeigt, was mit ihren Meldungen eigentlich passiert, sobald sie das Haus verlassen. Wie arbeiten Redaktionen mit den gelieferten Inhalten? Was ändern sie? Und was würde ihnen helfen? Die Herausforderung Zwischen veralteten Daten und neuen Ansprüchen Eine bereits vorhandene Lösung konnte diese Fragen nicht beantworten. Sie arbeitete mit unvollständigen und veralteten Daten. Die dpa wollte ihre redaktionelle Arbeit datenbasiert weiterentwickeln – ein echter Kulturwandel. Dafür braucht es mehr als Technik: Es braucht ein Tool, das wirklich genutzt wird. Und es braucht den Willen, Arbeitsweisen zu hinterfragen und zu verändern. Unsere Ausgangslage Viele externe Dienstleister, viele Schnittstellen Ein komplexer Matching-Prozess für Artikel Heterogene Nutzerbedürfnisse innerhalb der Redaktion Unsere Lösung Redaktionelles Arbeiten neu denken Gemeinsam mit der dpa haben wir den Feedback-Hub entwickelt. Eine webbasierte Software, die analysiert, wie dpa-Inhalte von Kund:innen weiterverarbeitet werden. Sie zeigt, wie sich Texte verändern, welche Themen gespielt werden und was in den Redaktionen fehlt. Funktionen auf einen Blick Dashboard mit Artikeln der letzten Tage, filterbar nach Ressorts & Zeitraum Themenübersicht mit Vergleichsmöglichkeiten Tiefenanalyse von Veränderungen einzelner Artikel Der Feedback-Hub hilft der dpa dabei, ihr digitales Angebot stetig zu verbessern – fundiert, kontinuierlich und nutzungsbasiert. Unser Weg Die Datenlage war zu Projektstart unklar. Deshalb begannen wir mit einer Initialisierungsphase: Workshops, Datenqualitäts-Checks, Hypothesenbildung. Erst als klar war, welche Aussagen aus den Daten extrahiert werden können, begannen wir mit der konkreten Umsetzung. Der Entwicklungsprozess war agil, in 3-Wochen-Sprints mit regelmäßigen Reviews, Plannings und Retrospektiven. Flexibilität in einem in Transformation befindlichen Kontext war dabei essenziell: Rollen wie die des Product Owners wechselten, andere Dienstleister übernahmen das Agile Management. Ein externes Data-Science-Team war zeitweise an Bord, um die Daten zu analysieren. Unser Ziel: Eine Software, die nicht nur technisch funktioniert, sondern sich zudem maximal nah an den Bedürfnissen lokaler Redaktionen orientiert. Technik & Umsetzung Wie aus Daten Informationen werden Architektur Die Architektur wurde so aufgebaut, dass die wichtigsten Schritte automatisiert ablaufen: Scraping > Matching > Filtern > Berechnung > Visualisierung. Besonders anspruchsvoll: Der Abgleich ähnlicher Artikel und das Erkennen irrelevanter Inhalte (z. B. Live-Ticker, Fremdmaterial). Das Ergebnis Ein Tool, das überblickt und in die Tiefe geht: Tagesübersichten zeigen, welche Artikel wie verwendet wurden Filter erlauben gezielte Analysen Themencluster machen Trends sichtbar Beispielhafte Anwendung: Die Berichterstattung zum Tod von Queen Elizabeth II waren ein erster echter Praxistest, der zeigte, wie viele Redaktionen dpa-Material übernahmen und welche Anteile sie daraus nutzten oder veränderten. Herausforderungen unterwegs Keine Prototypenphase: Einige Features mussten unmittelbar in Produktqualität entwickelt und später wieder entfernt werden Externe Abhängigkeiten: Datenqualität hing stark von Drittanbietern ab Paralleles Arbeiten: Datenbasis und UI wurden gleichzeitig entwickelt Trotzdem konnten wir kontinuierlich Mehrwert schaffen. Und für alle wichtige Learnings mitnehmen: Etwa, wie wichtig frühzeitiges Prototyping im explorativen Prozess sein kann. „Der Feedback-Hub hilft uns, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Plötzlich sehen wir, was mit unseren Texten passiert – das hat unsere Arbeit nachhaltig verändert.“ Feedback Redakteur Benefits & Ausblick Mehr als Software – ein neuer Blick auf Inhalte Der Feedback-Hub wurde von der internen Entwicklungsabteilung der dpa weiterentwickelt. Genau das war das Ziel: Eine robuste, skalierbare Software zu schaffen, die nicht dauerhaft auf externe Partner angewiesen ist. Mit dem Feedback-Hub ist es gelungen, journalistische Intuition mit datenbasierter Analyse zu verbinden. Die dpa hat damit ein Werkzeug an der Hand, das fundierte Entscheidungen im Redaktionsalltag möglich macht – und einen echten kulturellen Wandel unterstützt. Ihr habt eine Produktidee? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Erfolgreich kommunizieren in agilen Softwareprojekten URL: https://mindmatters.de/einfluss-kommunikation-teamerfolg/ Startseite Blog Der Einfluss von Kommunikation auf den Teamerfolg Der Einfluss von Kommunikation auf den Teamerfolg Thomas Nelis21. Februar 20235 Min. Lesezeit In den letzten Wochen drehte sich für mich vieles um die Themen Gruppendynamik und Kommunizieren in agilen Softwareprojekten. Mit meinen Kolleginnen Jules und Leona habe ich unter anderem ein Seminar von Eberhard Stahl zum Thema “Dynamik in Gruppen” besucht. Der Schwerpunkt lag dabei auf einem Gruppenprozess, den Teams üblicherweise durchlaufen. In jeder Entwicklungsphase eines Teams gibt es ganz konkrete Kommunikationsanforderungen, damit das Team erfolgreich sein kann. Retrospektive: Als Team Bilanz ziehen ist auch in stressigen Phasen unerlässlich Gruppen und Teams haben jedoch grundsätzlich ein Problem: Sie teilen kein Gehirn. Deshalb ist die explizite Kommunikation zwischen den Mitgliedern so wichtig. Durch Selbstorganisation, Selbststeuerung oder Führung kann ein Team Einfluss auf den Teamerfolg nehmen, um seine Ziele zu erreichen. Ein reifes Team wählt aus diesen Möglichkeiten, individuell je nach Kontext, das sinnvollste Vorgehen. Die wichtigste Erkenntnis aus meiner Sicht: Eine regelmäßige Retrospektive und damit die Chance zu einer Teambilanz ist unerlässlich, auch in stressigen Phasen. Das bedeutet auch, als Prozessbegleiter kann ich die Teams als Lotse durch Höhen und Tiefen leiten. Hole Dir unser kostenloses Retro-Template Eines meiner Lieblings-Retroformate ist: What, So What & Now What? Du möchtest diese Retrospektive mal ausprobieren, dann lade dir gern unser Mural-Template runter. Rolle des Agile Coach für erfolgreiche Teamkommunikation Die anderen Agile Coaches und ich begleiten aber nicht nur die gemeinsamen Projektteams mit unseren Kundeninnen. Im Rahmen der kollegialen Führung agieren wir bei mindmatters auch in der Rolle Lernbegleiterin. Das bedeutet, dass wir auch intern unterstützen und alle unsere Kollegen*innen begleiten. Wie kann das aussehen? Leona und ich haben im Januar z. B. einen internen Open Space mit allen mindmatters Kolleginnen durchgeführt. Dabei kamen viele großartige Initiativen heraus. Als Lernbegleiterinnen helfen wir jetzt bei der Umsetzung der Ideen. Ich biete aber beispielsweise auch regelmäßig den Workshop “Wertschätzendes Feedback geben” für neue Kolleg*innen an. Damit möchten wir sicherstellen, dass alle auf dem gleichen Wissensstand sind. Wertschätzendes Feedback im kollegial geführten Unternehmen Der Workshop beschäftigt sich mit unterschiedlichen Fragen und Themen, zum Beispiel: Warum wir Feedback in der kollegialen Führung brauchen. Aber auch mit der notwendigen Grundhaltung, damit Feedback wertschätzend formuliert werden kann. Wir sprechen über Feedback geben, aber auch aktives Zuhören. In den vergangenen Monaten haben wir bei mindmatters festgestellt, dass es zwar Bedarf nach Feedback gibt, es aber in der Umsetzung Strukturen und Prozesse braucht, damit das Thema Feedback auch wirklich gelebt wird. In unserer kollegial geführten Organisation sind alle für das Geben von Feedback verantwortlich. Weil das Feedback klassischer Führungskräfte entfällt, müssen wir diese Funktion als Team übernehmen. In selbst organisierten Teams ist Selbstreflexion genauso essenziell wie das aktive Einholen von Feedback. Im Übrigen sollte wertschätzendes Feedback am besten stets zeitnah passieren - egal ob kritisch oder positiv. Was wir im letzten internen Workshop festgestellt haben, ist, dass es uns aktuell in der Einarbeitungsphase zwischen Pate und neuer Kollegin oder neuem Kollegen am besten gelingt. Jede Person, die neu bei mindmatters beginnt, wird von Paten durch die ersten Wochen und Monate begleitet. Im Zuge dieses Prozesses gibt es insgesamt drei terminierte Feedback-Gespräche. Im Team richtig Feedback geben - aber wie? Die Retrospektive ist im Übrigen nicht nur für die Dynamik der Gruppe und das gemeinsame Bilanzieren wichtig. Sie ist auch ein guter Rahmen, um Feedback zu geben. Wichtig ist, immer bewusst und sensibel zu bleiben, wertschätzendes kritisches Feedback nicht als Vorwurf zu formulieren, sondern als Wahrnehmung und daraus entstandenen Wunsch einer Änderung oder einer Verbesserung. Es ist übrigens egal, ob es um interne oder externe Faktoren geht, die Teams daran hindern ihr volles Potenzial zu nutzen. Bremsen müssen gelöst werden, damit Teams an einem Strang ziehen können. Welche Maßnahme könnt ihr also über wertschätzendes Feedback und gezielte Kommunikation hinaus ergreifen, wenn euer Team nicht so performt, wie ihr euch das wünscht? Von der Gruppe zum performanten Team Als Coach setze ich in solch einem Fall als Startschuss gern auf unser mindmatters Workshop-Format “Von der Gruppe zum performanten Team”, um den Teams dabei zu helfen, zu einem echten Team zu wachsen. Meine Aufgabe ist es, das Team dabei zu unterstützen, Zeitdruck, Abhängigkeiten, unterschiedliche Werte und Emotionen nicht nur auszuhalten, sondern daraus Resilienz, Kraft und Performance zu ziehen. Im angesprochenen Workshop machen wir eine erste gemeinsame Standortbestimmung. Diese hilft Teams dabei, zu wissen, wo sie stehen und was sie noch hindert, um als Team richtig gut zu funktionieren. Das ist der beste Start, um danach ins echte Teamcoaching zu starten, denn, von der Gruppe zum performanten Team ist es ein langer Weg. Der erste Schritt dorthin ist aber stets ein gemeinsames Verständnis. Er hat's geschrieben Tausche dich mit Thomas über erfolgreiche Teams aus. Thomas Damit alle am gleichen Strang ziehen können, muss erstmal ein gemeinsamer Strang greifbar sein! Ich helfe euch dabei, neue Vorgehensweisen zu finden und Konflikte zu lösen. Lasst uns loslegen! Wenn ihr mit eurem Team den Grundstein für ein erfolgreiches Projekt legen wollt, meldet euch und lasst uns über einen gemeinsamen Teamworkshop sprechen. Kontakt aufnehmen Geschrieben von Thomas Nelis ## Agile Arbeitsweise: Schutz & Effizienz für Entwickler:innen URL: https://mindmatters.de/energized-work-agile/ Startseite Blog Energized Work: Oder wie agile Arbeitsweise Devs vor sich selbst schützt Energized Work: Oder wie agile Arbeitsweise Devs vor sich selbst schützt Ole Koenecke24. April 20236 Min. Lesezeit Fallstricke der Softwareentwicklung Software zu entwickeln ist, als würde man ein überdimensionales Sudoku lösen. Man muss ständig die Rahmenbedingungen und den Rest des Systems im Hinterkopf jonglieren, während man Ideen in Code verwandelt und möglichst reibungsfrei in einer Struktur arrangiert. Im Idealfall findet man eine elegante Lösung und alle Teile greifen perfekt ineinander. Setzt man aber ein Element an die falsche Position, passt am Ende eventuell nichts mehr zusammen und die Struktur kollabiert. Diese Arbeitsweise erfordert viel Konzentration. Uns kommt hier der viel zitierte “Flow” zugute, der eintritt, wenn man sich regelrecht in seiner Arbeit verliert, um ein kniffliges Problem zu lösen. Man fokussiert sich teilweise stundenlang auf die Aufgabe und blendet alles andere komplett aus. Findet man dann schließlich eine Lösung, fühlt sich das großartig an. Man ist stolz, fühlt sich unheimlich clever, ist aber auch erleichtert, dass das Problem endlich überwunden ist. Dieses Gefühl macht in meinen Augen einen großen Reiz bei der Arbeit als Softwareentwickler*in aus. Auf diese Weise zu arbeiten, hat aber auch Schattenseiten. Die Erste ist eine gewisse Überheblichkeit. Durch das Erfolgserlebnis neigen wir dazu, uns selbst zu über- und Probleme zu unterschätzen. Voller Optimismus versprechen wir dann unrealistische Dinge und arbeiten lieber aus Stolz heraus ein Wochenende durch, als zuzugeben, dass wir uns geirrt haben. Sowieso schon weniger prestigeträchtige Aufgaben, wie Tests oder Refactoring, drohen unter diesem selbst gemachten Druck komplett unter den Tisch zu fallen. Diese mangelnde Qualitätssicherung sorgt dafür, dass Probleme in eigentlich schon fertigem Code uns später wieder einholen. Darunter leiden Nerven und Effizienz. Die zweite große Gefahr sind die Scheuklappen, die wir beim Fokus auf die Aufgabe aufsetzen. Wir Devs verlieren den Blick auf das große Ganze des Projekts und achten weniger auf unsere eigenen physischen und psychischen Bedürfnisse. Dieses Verhalten führt schnell zu einer Negativspirale. Wir erzeugen eine unrealistische Erwartungshaltung und liefern auf persönliche Kosten schlechte, kurzsichtige Ergebnisse ab. Diese häufen sich und erzeugen mittelfristig Frust bei allen Beteiligten. Dazu gewöhnen sich Projektverantwortliche daran, dass Dinge “mal eben” gemacht werden und erwarten es von nun an auch. Teilweise wird dieses unprofessionelle und ungesunde Verhalten sogar bewusst gefördert, indem es durch Lob oder Unworte, wie “Rockstar Developer” idealisiert wird. Unerfahrenere Teammitglieder lernen, es wäre normal, sich aufzuopfern und Aufgaben um jeden Preis vermeintlich erfolgreich abzuschließen. Dreht sich diese Spirale lange genug, steht am Ende ein unwartbares Projekt, das eine Menge Geld gekostet, technische Schulden angehäuft und alle Entwickler*innen ausgebrannt oder vertrieben hat. Agile Projektorganisation als Ausweg Wie kann Agilität hier helfen? In erster Linie geben agile Methoden Projekten Struktur. Eine gute Planung schützt und sorgt dafür, dass wir ein realistisches Bild davon haben, was machbar ist und was nicht. Ein eingespieltes Team weiß genau, was es in welcher Zeit schaffen kann. Voraussetzung dafür ist natürlich ein gut gepflegtes Backlog. In so einem Team ist es schlicht einfacher, begründet “Nein” zu unrealistischen Deadlines zu sagen. Slackzeit schafft den Raum, um den Code am Ende des Sprints immer wieder ein bisschen besser zu machen und so die technischen Schulden in Schach zu halten. So können Teams durchatmen, anstatt von Sprint zu Sprint zu hetzen. Neben der Planung gibt es feste Werte und Methoden, auf die sich das Team gemeinsam geeinigt hat. Legt man fest, dass nur sauberer und getesteter Code in das Produkt aufgenommen wird, gibt es keine Feierabende mehr, an denen mir plötzlich ein systemkritischer Bug auffällt, den ich schnell nochmal patche. Außerdem teilt sich das Team die Verantwortung für den Code. Entsprechend gibt es keine individuellen Schuldzuweisungen, wenn Probleme auftauchen – das reduziert den Druck und trägt zu einer kollaborativen Arbeit bei. Das wichtigste Werkzeug ist in meinen Augen, dass Entwickler*innen immer nur genau eine Aufgabe gleichzeitig haben. Und diese ist erst abgeschlossen, wenn sie komplett fertiggestellt ist. Es gibt nicht noch diesen einen Bug oder jenes dringende Problem. Dieser Fokus schafft den Raum, um eine Aufgabe sorgfältig erledigen zu können, anstatt sie verbissen zu bezwingen. All diese Dinge kann man natürlich auch umsetzen, ohne explizit agile Methoden einzusetzen. Es braucht dann nur ungleich mehr Disziplin und Erklärungsbedarf, als wenn man sich gemeinsam in einem Alignment auf ein Vorgehen einigt und darauf berufen kann. Aber nicht nur die Projektorganisation profitiert vom agilen Vorgehen. Auch für die eigentliche Entwicklungsarbeit gibt es unterstützende Werkzeuge, die sich stark am Extreme Programming orientieren. Um Qualität sicherzustellen und Flüchtigkeitsfehler zu vermeiden, lassen sich Test Driven Development und Continuous Deployment einsetzen. Sie sorgen dafür, dass ich gefahrlos auch an unbekanntem Code arbeiten und diesen selbstständig deployen kann. Wenn doch Fehler passieren, dann immer, weil das System nicht wasserdicht gebaut war und nicht, weil jemand Einzelnes das falsche Kommando eingegeben hat. Sowieso sollten wir eher selten alleine arbeiten, sondern als Pair oder Mob. Während eine Partei sich dabei um die Details kümmert, kann die andere das große Ganze im Auge behalten. So kann man einen großen Teil der Komplexität aus dem eigenen Kopf kurzzeitig auslagern. Zusätzlich transferieren wir automatisch Wissen und vermeiden Abhängigkeiten von Einzelnen. Wir achten dabei außerdem aufeinander und sorgen dafür, dass sich niemand zu sehr in Problemen verbeißt. Es ist viel einfacher, zusammen mit Kolleg*innen zu beschließen, Feierabend zu machen und am nächsten Tag weiterzuarbeiten. Agilität verspricht, dass Projekte langfristig und nachhaltig entwickelt werden können, ohne mit der Zeit an Entwicklungsgeschwindigkeit zu verlieren. Ich denke, dass der wichtigste Aspekt hierfür zufriedene Entwickler*innen sind. Dummerweise neigen wir allerdings dazu, nicht sehr gut auf uns selbst aufzupassen. Die genannten agilen Methoden haben alle vordergründig zum Ziel, die Technik oder den Prozess zu verbessern und damit die Effizienz zu steigern. Wichtiger ist aber, dass sie für ausgeglichene Teammitglieder sorgen, die so arbeiten können, dass es sie nicht auslaugt oder frustriert. „We work at a pace that allows us to do our best, most productive work indefinitely.“ James Shore Ich habe so den Raum, um Aufgaben in Ruhe zu erledigen. Mein Privatleben leidet nicht unter meinen Überstunden oder schlechter Laune. Ich habe ein Team, in dem ich mich sicher und wertgeschätzt fühle. Und ich habe Lust auf meine Arbeit. James Shore beschreibt diesen Zustand als “Energized Work” und die einzige Möglichkeit, Projekte langfristig erfolgreich durchzuführen. Ich denke, er hat Recht damit. Er hat's geschrieben Entwickle mit Ole und mindmatters bessere Produkte! Ole Software-Projekte werden oft wie Bausätze behandelt, die dann gelingen, wenn man die passenden Bauteile korrekt zusammensetzt. In der Realität entfalten sie aber meist eine unerwartete Komplexität. Diese Komplexität mit einer Balance aus Logik, Handwerkszeug, Kreativität und Kollaboration zu meistern, bereitet mir in der täglichen Arbeit Freude. Bei mindmatters habe ich endlich einen Ort entdeckt, an dem diese Sichtweise als unverzichtbar für erfolgreiche und erfüllende Arbeit geteilt wird! Du hast Lust ein Produkt mit cleveren Menschen und modernen Technologien zu bauen. Wir sind für dich da! Kontakt aufnehmen Geschrieben von Ole Koenecke ## Rapid Prototyping & MVP-Entwicklung – mindmatters URL: https://mindmatters.de/entdecken/ Startseite Rapid Prototyping & MVP-Entwicklung – mindmatters Entdecken: Rapid Prototyping & MVP-Entwicklung Von der Idee zum ersten echten Ergebnis. Schneller als je zuvor. Was früher Monate brauchte, entsteht heute in Wochen. Der klassische Wegwerfprototyp hat ausgedient: Mit KI-gestützter Entwicklung ist die erste Version schon pflegbarer Code. Wir entwickeln gemeinsam Prototypen und erste Softwarelösungen, die früh zeigen, ob eine Idee trägt. Bevor ihr groß investiert. Was wir tun Gemeinsam Ideen entwickeln Bevor eine Zeile Code entsteht, braucht eine Idee Form. In Co-Creation Workshops entwickeln wir gemeinsam Lösungsansätze, die auf echten Bedürfnissen stehen. Dank KI-gestützter Vorbereitung starten wir mit ersten Konzepten und Personas nicht bei null. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Design Studio Sessions Co-Creation Workshops KI-gestützte Workshop-Vorbereitung Schnell greifbar machen, was zählt Mit KI-Tools wie Claude Code, Figma Make oder Lovable entstehen funktionsfähige Prototypen in Minuten. Manchmal direkt im Nutzergespräch. Im Usability-Testing lernen wir früh, was funktioniert und was nicht. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Rapid Prototyping KI-Prototyping Usability-Testing Fokussiert entwickeln, früh testen Im Design Sprint bauen wir in wenigen Tagen etwas Greifbares. Lauffähig, testbar, konkret. KI beschleunigt die Iteration. Wir lernen schnell, was weitergebaut werden soll. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Design Sprint (3–5 Tage) Innovation / Discovery Sprint Scope und Anforderungen schärfen Was in die erste Version kommt, ist oft die schwierigste Frage. In einer strukturierten Anforderungsanalyse priorisieren wir gemeinsam: was rein muss, was warten kann. Das Ergebnis ist eine klare Spezifikation und die Grundlagen für ein Design System. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: User Story Mapping Spec-Erstellung Design System Grundlagen · KI-gestützte Dokumentation Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit uns Lösungen mit hoher Nutzerakzeptanz von Beginn an Investieren erst, wenn etwas funktioniert Erste Ergebnisse in Wochen, nicht Monaten Eine Spezifikation, aus der direkt entwickelt werden kann Beispiele aus der Praxis grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe dpa – Deutsche Presseagentur Mobile App zur Erfassung und Übermittlung redaktioneller Inhalte „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm dpa – Deutsche Presseagentur VPL Leasing Web-App für effizientes Vertragsmanagement „Die neue Plattform macht es unseren Vertriebspartnern viel leichter – sie finden sich sofort zurecht und sind schneller beim Vertragsabschluss. Für uns war es ein echter Gewinn zu sehen, wie gut die enge Zusammenarbeit mit mindmatters und das Nutzerfeedback das Ergebnis geprägt haben.“ Frank Bennet Geschäftsführer VPL Leasing Eine Idee ist da? Jetzt geht es darum, sie schnell greifbar zu machen. Wir bieten zwei Einstiegsformate an, beide mit festem Preis und einem konkreten Ergebnis. Sprecht uns an. ## Individuelle Softwareentwicklung mit KI – mindmatters URL: https://mindmatters.de/entwickeln/ Startseite Individuelle Softwareentwicklung mit KI – mindmatters Entwickeln: Individuelle Softwareentwicklung mit KI Wir bauen, was gebraucht wird. Und stehen dafür. Wie Software entsteht, hat sich grundlegend verändert. KI übernimmt wachsende Teile der Umsetzung. Kleinere Teams leisten heute, wofür früher ein vollständiges Produktteam nötig war. Was sich dabei nicht verändert: Wir übernehmen Verantwortung für das, was entsteht. Gemeinsam, in kurzen Zyklen, mit klarem Blick auf das, was wirklich gebraucht wird. Ob MVP, App oder komplexe Plattform. Was wir tun KI-gestützt entwickeln KI-Werkzeuge wie Claude Code beschleunigen die Entwicklung: Ganze Features entstehen spec-orientiert, in einem Bruchteil der Zeit. Kleinere Teams leisten mehr. Entscheidungen über Architektur, Qualität und Verantwortung treffen wir. Methoden und Technologien (Auszug): Claude Code Spec-orientiertes Arbeiten KI-unterstütztes Code Review Next.js React Ruby on Rails Docker PostgreSQL Mit Nutzer:innen entwickeln Software wirkt nur, wenn sie genutzt wird. In der nutzerzentrierten Entwicklung ist UX bei uns kein Add-on, sondern fester Teil jedes Produktteams. Wir beziehen Nutzer:innen früh ein und testen regelmäßig, ob das Gebaute das Gemeinte ist. Methoden: Nutzer:innenfeedback im Alltag UX als Teil des Produktteams Usability-Tests & Shadowing KI-gestützte Auswertung Qualität verantworten KI-generierter Code ist schnell geschrieben. Nicht immer ist er gut gebaut. Wir reviewen konsequent, was entsteht, und verantworten die Softwarequalität. Unabhängig davon, wer oder was den Code geschrieben hat. Methoden: Automatisierte Tests & CI Shift-Left Testing Security by Design KI-Guardrails Observability Mitdenken, priorisieren & gemeinsam steuern Ihr entscheidet mit, was als nächstes gebaut wird. In kurzen Zyklen priorisieren wir gemeinsam, lernen aus dem was live geht, und passen den Kurs an. Agile Produktentwicklung nicht als Prozess, sondern als Haltung. Best Practices: Kurze Entwicklungszyklen Continuous Discovery KI-gestützte Sprintplanung Gemeinsame Produktsteuerung Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit uns Eine passgenaue Softwarelösung, die gern benutzt wird Früher live durch KI-gestützte Entwicklung Code, der mit euch wächst Volle Kontrolle über Prioritäten und Budget Beispiele aus der Praxis grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe dpa – Deutsche Presseagentur Mobile App zur Erfassung und Übermittlung redaktioneller Inhalte „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm dpa – Deutsche Presseagentur Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO Warner Music Central Europe System für konzernweite Kampagnenplanung und Kommunikation „(...) Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler CTO Warner Music Central Europe Ihr wisst, was gebaut werden soll? Dann fangen wir an. Wir bieten zwei Entwicklungsmodelle an, beide mit klarem Rahmen. Sprecht uns an. ## Eurer Softwareentwicklung fehlt es an Orientierung? URL: https://mindmatters.de/eurer-entwicklung-fehlt-es-an-orientierung/ Startseite Blog Eurer Softwareentwicklung fehlt es an Orientierung? So nehmt ihr das Problem selbst in die Hand. Eurer Softwareentwicklung fehlt es an Orientierung? So nehmt ihr das Problem selbst in die Hand. Jorgen Schäfer25. Februar 20215 Min. Lesezeit Orientierungslosigkeit kann im Lauf jeder Softwareentwicklung vorkommen. Doch was tut man, wenn im Teamsetup niemand für die Rolle der/des Agile Coach vorgesehen ist? Man wechselt einfach mal die Rollen und damit die Perspektive – auch als Entwickler*in. So wie Jorgen, der sich im Rahmen eines seiner Entwicklungsprojekte kurzerhand den Facilitationshut aufgesetzt hat. Mit ganz viel Wirkung, fürs Projekt und für ihn selbst. Hier sein Erfahrungsbericht. Irgendetwas stimmte nicht. Das Team entwickelte Features, das Backlog war gut gefüllt, alle verstanden sich sehr gut miteinander, aber etwas fehlte. Es dauerte ein wenig, bis mir das Problem klar wurde: Uns fehlte die Orientierung. Niemand war sicher, warum wir heute an diesem, morgen an jenem Teil der Anwendung arbeiteten. Natürlich gab es immer einen Grund, warum dieses oder jenes genau jetzt wichtig war. Aber warum in dieser Reihenfolge, was war das längerfristige Ziel? Dieser Orientierungsmangel wirkte sich mittlerweile auch negativ auf die Motivation und die Geschwindigkeit des Teams aus. Über die eigene Rolle hinaus mitdenken Da wir in diesem Projekt – etwas ungewöhnlich für uns – “nur” als reine Entwicklungsunterstützung arbeiteten, die Rolle der Coaching-Begleitung aber nicht besetzt war, bot ich ganz im Geiste des konsequent crossfunktionalen Teams an, für ein Meeting einmal in die Rolle des Facilitators zu wechseln. Insbesondere aus zwei Gründen fiel es mir leicht, dieses Angebot zu machen: Zum einen ist der entsprechende Werkzeugkasten bei mindmatters schon lange im Repertoire. Zum anderen ermutigen wir unsere Kolleg*innen sowieso auch außerhalb der eigenen Rolle zu denken und zu handeln. Die wichtigsten Tools aus unserem Werkzeugkasten möchte ich euch hier kurz vorstellen. Eine Roadmap für mehr Fokus In vielen Projekten nutzen wir für die Orientierung des Teams eine Roadmap, welche die Aufgaben und Pläne auf sehr abstrakter Flughöhe beschreibt. Damit können wir etwas unabhängiger von Details visualisieren, woran das Team gerade arbeitet, was abgeschlossen ist, und was ansteht. So eine Roadmap wird gerade bei größeren und komplexeren Projekten benötigt, weil die Stories im Backlog selten wirklich thematisch abgeschlossene Einheiten bilden, sondern häufig in einem größeren Kontext stehen. Die Roadmap ist dann ein Kanban-Board, das die Epics oder auch Sagas betrachtet und ordnet. Das WIP-Limit (WIP=work in progress) des Kanban-Boards sorgt dafür, dass das Team nicht an zu vielen Themen gleichzeitig arbeitet und dadurch den Fokus verliert, aber auch, dass zusammenhängende Themen abgeschlossen werden, bevor das nächste Thema begonnen wird. Auch die/der Product Ownerin (PO) kann sich besser auf wenige anstehenden Themen konzentrieren und diese ausarbeiten, anstatt sich in zu vielen Details zu verlieren, und somit die Roadmap auch als Diskussionsgrundlage mit den Stakeholderinnen verwenden. Ein klarer Meeting-Rahmen Ein Meeting ohne Rahmen ist selten produktiv. Um ein gutes Meeting zu gestalten, benötigt man ein klar kommuniziertes Ziel und eine Agenda mit Zeitansatz. Alle, die am Meeting beteiligt sind, sollten diese Informationen schon im Voraus haben, um sich auf das Meeting einzustellen. Im Meeting selbst helfen Check-In und Check-Out. Beim Check-In sagt jede*r etwas kurzes zu einer Fragestellung oder zu einem Stichwort. Das hilft allen Beteiligten, sich mental auf das Thema und das Meeting einzustellen, adressiert aber auch die Grundregel “wer in den ersten 15 Minuten nichts sagt, sagt auch den Rest des Termins nichts mehr”. Das Check-Out hilft mental das Meeting zu verlassen. Auch hier sagt jede*r kurze abschließende Worte, zum Beispiel was er/sie aus dem Meeting mitnimmt. Post-Its als gemeinsames Werkzeug Mit das mächtigste Werkzeug zur Visualisierung gemeinsamer Ideen sind Post-Its. Wenn Ideen irgendwo stehen und man diese verschieben und zueinander in Kontext bringen kann, fällt es viel leichter, Gedanken zu sortieren. Sei es analog mit echten Post-its an unseren Wänden mit Whiteboard-Farbe, oder in digitalen Tools wie mural oder miro für Videokonferenzen. Hier einfach auf existierende Tools und Rahmenbedingungen zurückgreifen zu können, half enorm. Erkenntnis Auch wenn wir bereits nach dem ersten 2h-Meeting ein Ergebnis hatten, nahmen wir uns noch zwei weitere Meetings Zeit, um dieses erste Ergebnis zu verfeinern und in eine Form zu bringen, mit der wir auch arbeiten konnten. Wir erkannten sehr schnell, dass wir im Projekt an zu vielen Themen gleichzeitig gearbeitet hatten. Teilweise war uns gar nicht klar gewesen, dass die Stories zu ganz anderen Themengebieten gehörten. Mit etwas Fokus auf dem, was wir gerade taten, und dem, was überhaupt ansteht, fühlten wir uns besser orientiert und hatten auch ein Tool um über die anstehenden Themen zu sprechen. Ist dieses Thema jetzt wichtiger als jenes? Welches Thema schließen wir ab, damit wir das neue Thema überhaupt anfangen können? So konnten wir mit einem viel besseren Gefühl in den nächsten Entwicklungszyklus starten. Irgendetwas stimmte nicht. Aus diesem merkwürdigen Gefühl heraus entstand in nur drei mittellangen Meetings des Teams ein Artefakt zur Produktsteuerung. Möglich war das, weil wir als Entwickler*innen bei mindmatters nicht nur entwickeln, sondern auch Prozessbegleitung verstehen und leben, da mindmatters einen Werkzeugkasten für Facilitation kennt, nutzt und ganz explizit macht, und wir alle crossfunktional im weitesten Sinne des Wortes denken. Und für mich selbst war die Erfahrung meines Rollentauschs auch mehr als spannend – fachlich und persönlich, aber auch, weil es wieder mal gezeigt hat, dass es einen großen Unterschied macht, sich selbst über die eigene Rolle hinaus zu verstehen und Verantwortung zu übernehmen. Ich kann es nur empfehlen. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Jorgen Schäfer ## Ein faires Gehaltsmodell für Softwareentwickler*innen URL: https://mindmatters.de/gehaltsmodell-fuer-softwareentwickler_innen-bei-mindmatters/ Startseite Blog Unser Weg zu einem nachvollziehbaren Gehaltsmodell für Softwareentwickler*innen Unser Weg zu einem nachvollziehbaren Gehaltsmodell für Softwareentwickler*innen Daniel Harrington19. Mai 20215 Min. Lesezeit Seit ein paar Jahren befindet sich mindmatters in einem Transformationsprozess. Wir haben uns dazu entschlossen, das Prinzip der Kollegialen Führung umzusetzen und überdenken in diesem Prozess vieles, was für uns bisher gegeben war. Kollegiale Führung geht einher mit einer Umkehr der Steuerungsrichtung des Unternehmens. In “klassischen” Unternehmen entscheidet die Geschäftsführung, was richtig und wichtig ist und kommuniziert diese Vorstellungen an die Arbeitnehmer*innen, die diese wiederum umsetzen sollen. Wir organisieren uns stattdessen in einem Kreismodell, in dem wir uns am Markt orientieren und gemeinsam entscheiden, wie wir uns ausrichten und arbeiten wollen. Als ursprünglich “klassisches” Unternehmen haben auch bei uns bisher die Geschäftsinhaber darüber entschieden, wie viel jede*r Einzelne verdient. Natürlich wurde auch verhandelt und natürlich haben die Inhaber versucht, sich am Markt zu orientieren und darauf zu achten, dass das Gehaltsgefälle im Unternehmen nicht zu groß und ungerecht wird. Wir wollten aber weg vom Bauchgefühl und hin zu einem für alle nachvollziehbaren Modell. Dementsprechend haben wir uns also im März 2020 als Fallentscheid organisiert und über den Zeitraum eines Jahres über verschiedene Modelle, Leistung, Fairness und viele Detailfragen gesprochen, bis wir im März 2021 konsensual ein neues, nachvollziehbares Gehaltsmodell beschlossen haben. Unsere Ziele für das neue Gehaltsmodell Zu Anfang haben wir uns schnell auf ein paar wenige Ziele für das neue Gehaltsmodell für Softwareentwickler*innen geeinigt: Wir wollen weg von Bauchgefühl und Gehälter über eine möglichst einfache Formel ermitteln Wir wollen uns an marktüblichen Gehältern orientieren Das Budget für die Gehälter soll weiterhin jährlich festgelegt werden und sich mindestens um die Inflationsrate erhöhen Im Laufe der Diskussion haben wir folgende Ziele ergänzt, auf die ich noch ausführlicher eingehen werde: Wir wollen nicht nach (wie auch immer zu bewertender) “Leistung” bezahlen Das Gehaltsmodell soll sich an der individuellen Berufserfahrung orientieren Der Leistungsgedanke und warum wir ihn inzwischen kritisch betrachten Auf der Suche nach Kriterien für eine Formel haben wir viel darüber geredet, ob “Leistung” für uns ein Kriterium sein könnte. Ausgehend davon, dass wir alle dazulernen und uns weiterentwickeln wollen und wir natürlich versuchen, in unseren Projekten die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen und unsere Projekte sowohl auf technischer als auch fachlicher Ebene voranzubringen, war es für einige erstmal naheliegend, persönliche Fortschritte auch honorieren zu wollen. Auch finden wir es wichtig, uns gegenseitig Feedback geben zu können, um auch voneinander zu lernen und dementsprechend haben wir auch diskutiert, ob kollegiale Bewertungsmodelle für uns infrage kämen. Bei mindmatters legen wir Wert auf eine wertschätzenden Haltung untereinander. Unsere “Goldene Regel” (ursprünglich so von Norman L. Kerth formuliert) beinhaltet, dass wir daran glauben, dass “jede*r nach besten Kräften gearbeitet hat, wenn man den aktuellen Wissensstand, die Fähigkeiten und Fertigkeiten, die verfügbaren Ressourcen und die derzeitige Situation zugrunde legt”. Der Versuch Menschen anhand irgendwelcher Leistungskriterien zu bewerten, ist nie objektiv und fair, weil dabei immer soziale Zusammenhänge ausgeblendet und bestehende gesellschaftliche Ungleich­heiten zementiert werden. Deshalb kam es für uns schlussendlich nicht in Frage, ein System zur Bewertung individueller Leistung zu etablieren und Gehälter von diesen Bewertungen abhängig zu machen. Unsere Formel: Berufserfahrung als objektives Kriterium Nachdem wir Leistung als Kriterium ausgeschlossen haben, waren wir auf der Suche nach möglichst objektiven und fairen Kriterien für die Formel und Berufserfahrung lag da für uns auf der Hand. Konkret verstehen wir diese als die individuelle Erfahrung in Softwareentwicklungs-nahen Tätigkeiten. Also haben wir grob unsere eigene Berufserfahrung überschlagen und davon ausgehend unterschiedliche Modelle entwickelt und bewertet. Wir haben über öffentlich verfügbare Gehaltsspiegel ein Minimal- oder auch Einstiegsgehalt ermittelt, das wir zahlen wollen und können. Nach oben sind wir limitiert durch das Budget für den Entwicklungsbereich, welches jährlich durch unseren Wirtschaftskreis festgelegt wird. Aus diesen Vorgaben haben wir ein Maximalgehalt ermittelt, welches sich mit dem aktuellen Budget abbilden lässt und die Differenz zwischen Minimal- und Maximalgehalt in 11 Gehaltsstufen unterteilt. Aus diesen Gehaltsstufen ergibt sich ein jährlicher Anstieg des Gehalts. Wenn jmd. bei uns also mit minimaler Berufserfahrung anfängt, steigt diese Person also 10 Jahre lang in die jeweils nächsthöhere Stufe auf und erhält so jedes Jahr automatisch eine Gehaltserhöhung bis sie das Maximalgehalt erreicht hat. Minimal- und Maximalgehalt erhöhen wir jährlich min. um die Höhe der Inflation und wenn wir es schaffen, das Budget zu erhöhen, steigt auch das Maximalgehalt für alle entsprechend. Es ist also nicht so, dass Kolleg*innen mit 10 oder mehr Jahren Berufserfahrung nie wieder eine Gehaltserhöhung bekommen. Die konkrete individuelle Berufserfahrung haben wir dann in Gesprächen miteinander ermittelt und dabei “Fehlzeiten” durch Sabbatical, Elternzeit, Krankheit etc. als Berufserfahrung gezählt, um soziale Ungleichheiten auszugleichen. So sind wir letztendlich bei der folgenden simplen Formel gelandet: Minimalgehalt + (Berufserfahrung * jährlicher Anstieg) Warum der Weg für uns mindestens so wichtig war wie das Ziel Nachdem wir uns ein Jahr lang mit dem Thema beschäftigt haben, würde ich resümieren, dass wir mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen gestartet sind und es nicht immer leicht war, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Es war ein langer Prozess – aber einer, den wir bewusst gegangen sind, um mehr Fairness und eine höhere Zufriedenheit zu erreichen. Aber allein dass wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben und wie wir gelernt haben, über dieses sonst sehr intransparente Thema miteinander zu sprechen, hat sich für uns schon gelohnt. Und es bleibt das gute Gefühl, dass wir wieder einen Schritt näher an dem Unternehmen sind, das wir uns für uns alle wünschen. Eines, in dem Wertschätzung gelebt wird. *Du wünscht dir auch mehr Transparenz und Wertschätzung? Wir freuen uns dich kennenzulernen. * Geschrieben von Daniel Harrington ## Gemeinsam Remote arbeiten | Tipps von mindmatters URL: https://mindmatters.de/gemeinsam-remote-arbeiten/ Startseite Blog gemeinsam. remote. arbeiten. gemeinsam. remote. arbeiten. Milena May8. März 20196 Min. Lesezeit Viele kennen das: Home Office gilt häufig als nicht ernsthaftes Arbeiten, sondern als ein faktischer Urlaubstag, in dem man halt ein bisschen E-Mails liest und Texte schreibt. Gerade wegen diesem Bild verbieten manche Firmen Home Office grundsätzlich oder erlauben es nur in dringenden Ausnahmefällen. Selbst wer in einer solchen Kultur ernsthaft im Home Office arbeiten möchte, wird dort vom eigenen Team nicht wirklich wahrgenommen, verpasst Informationen und erhält nicht die gleiche Unterstützung wie vor Ort. Aber das muss nicht so sein. Es ist keine technische oder organisatorische Notwendigkeit, das Arbeiten im Home Office als Arbeiten zweiter Klasse zu behandeln. Allerdings erfordert es eine Änderung in der Denk- und Handlungsweise aller Teammitglieder. Die entscheidenden Impulse kommen für mich aus der Remote Work Bewegung. Neue Freiheit: Was ist Remote Work? Als ich das erste Mal von Remote Work erfahren habe, fand ich es verrückt: ein Teammitglied im Campingwagen am Strand, ein Teammitglied auf Weltreise, ein anderes in einem Coworking Space in der Großstadt – wie soll so ein Team funktionieren? Auch wenn ich skeptisch war – dieses Digitale Nomadentum klang so spannend, dass ich mich mit dem Thema weiter beschäftigte. Und dann, beim Lesen von “Remote – Office not required” (“Remote – Büro nicht erforderlich”) von Jason Fried und David Heinemeier Hansson machte es auf einmal Klick bei mir: “Stop commuting your life away.” – “Pendel Dir nicht Dein Leben weg.” “Stop commuting your life away.” – “Pendel Dir nicht Dein Leben weg.” Ja, auf jeden Fall! Bus- und Bahnfahren nervte! Immer noch besser als mit dem eigenen Auto im Stau zu stehen und umweltfreundlicher, aber noch sinnvoller wäre es ja, das nicht zu tun. Sich nicht mit anderen Menschen, die sich teilweise krank zur Arbeit schleppen, in einen engen Raum zu quetschen, zu schwitzen, sich anzustecken, diese Zeit auszusitzen ohne Privatsphäre zu haben oder etwas sinnvolles zu tun, weil es meist selbst zum Lesen zu voll ist. Mir wurde klar, dass ich täglich zwei Stunden Lebenszeit verschwendete. Wow. Einfach mal in Frage stellen, was man für selbstverständlich hält. Und weiter: “Remote isn’t all or nothing.” – “Remote ist nicht alles oder nichts.” Und: “You’re probably already doing it.” – “Ihr tut es vermutlich bereits.” “Remote isn’t all or nothing.” – “Remote ist nicht alles oder nichts.” Und: “You’re probably already doing it.” – “Ihr tut es vermutlich bereits.” Stimmt. Für unsere Kundinnen, die unsere Product Ownerinnen sind, hatten wir bereits etabliert, dass unsere StandUps per Videokonferenz stattfinden, um ihnen für diese 15 Minuten den Weg in unser Büro zu ersparen. Unsere Workflow-Boards (Scrum oder Kanban) waren bereits digital. Auch nutzten wir schon viele Cloud-Services, sodass Arbeit von überall technisch weitestgehend möglich war. Was machen wir anders als früher? Wir haben verstanden, dass das Prinzip “Sharing is caring” (“Teilen bedeutet, dass es dir wichtig ist”) bei Remote Work noch wichtiger ist als sonst: Allen im Team sollte bewusst sein, dass man bei Remote Work gar nicht zu viel kommunizieren kann. Wir sagen “Moin” – “Ich mach Mittag” – “Bin wieder da” und “Ich mach mal Feierabend” im Chat, um zu signalisieren, wann wir ansprechbar sind. Wenn wir eine Information erhalten, die für ein anderes Teammitglied wichtig sein könnte, teilen wir sie mit allen. Das Wichtigste ist, dass auch die Teammitglieder, die ins Büro kommen, sich remotebewusst verhalten, damit sich keine Subkultur bildet: Sobald eine Person remote zu einem Meeting dazu kommt, behandeln wir das Meeting als Remote Meeting, was bedeutet, dass wir alle Informationen digital teilen. Die Technik ist nur so gut wie ihre Nutzer*innen Die Technik für Videokonferenzen ist fortgeschritten und definitiv nutzbar, aber sie erfordert auch Disziplin von allen Beteiligten: Im Bewusstsein über Störgeräusche sollte man nicht klatschen, keine Tassen direkt neben dem Mikro abstellen und sich am besten auf stumm schalten, wenn man gerade nichts sagen möchte, falls man z.B. neben einem offenen Fenster an einer Straße sitzt. Und natürlich ist es genauso wichtig, in die Kamera zu gucken und ins Mikro zu sprechen, wie einem Menschen in die Augen zu sehen, mit dem man sich im gleichen Raum befindet. Letztendlich sollte man die Umgangsformen, die auch im Offlineleben wichtig sind, in die Remote Situation übertragen. Damit nicht funktionierende Technik keinen Frust erzeugt, ist es unglaublich wichtig, Störungen sofort zu benennen und den anderen Videokonferenz-Teilnehmerinnen Feedback zu geben, wenn ihre Übertragung schlecht ist. Nur so kann jeder rausfinden, ob eine schnellere Internetverbindung, ein höherwertiges Micro oder eine bessere Kamera benötigt wird und beitragen, dass Remote möglichst reibungslos funktioniert. Grenzen von Remote Kultur Viele, die bisher keine Remote Kultur erlebt haben, fragen mich: Wo ist die Grenze? Was funktioniert remote gar nicht oder schlechter? Ja, es gibt Grenzen. Sobald es zu Konflikten kommt, wird Remote schwieriger. Insbesondere weil es plötzlich wieder möglich ist, nicht zu kommunizieren. Man kann einfach offline gehen, nicht oder nur schleppend auf Chatnachrichten antworten und sich darum drücken, einfach eine Videokonferenz zu starten und zu reden. So ein Verhalten ist mir bisher nur einmal begegnet und es handelte sich dabei um eine Projektsituation, in der wir noch nicht lange genug mit der Person zusammengearbeitet hatten, sodass sie nicht in unsere Kultur integriert war. In dieser Situation wurde deutlich, dass unsere Kultur des Vertrauens und der engen Zusammenarbeit notwendige Voraussetzung für die Remote Kultur ist. Meine Erfahrung ist, dass Remote Situationen, die schwierig sind, eher andere Probleme aufdecken, z.B. fehlende Ziele von Meetings, Kultur- oder Kommunikationsprobleme oder ein fehlendes gemeinsames Verständnis davon, wie man zusammenarbeiten möchte. Remote werden solche Probleme schneller sichtbar als in einer Situation vor Ort. Es hilft dann, das erkannte Problem zunächst offline zu lösen, bevor man die Situation wieder remote trägt. Sonst kann es passieren, dass die Remote Situation als das Problem gesehen und eine echte Chance zum Lernen verpasst wird. Remote verändert unsere Kuchenkultur Eine weitere Erkenntnis, die wir hatten: Remote hat unsere Kuchenkultur verändert. Früher hat öfter jemand Kuchen ausgegeben und der wurde auch schnell aufgegessen. Heute bringen weniger Leute Kuchen mit und kündigen das offensiver an, damit auch genug Leute im Büro sind, die ihn genießen können. Dafür gibt es für die Leute vor Ort meist auch ein zweites Stück. An die Stelle des Kuchen sind andere Formate getreten: wir nutzen den Donut Slackbot um uns regelmäßig in zufälligen Zweier- oder Dreiergruppen zur Kaffeepause oder zum Mittag treffen – ob offline oder per Videokonferenz entscheiden die jeweiligen Gruppen. Wir haben uns auch schon zum Online-Spielen verabredet, um mit unserem Kollegen in Florida eine Feierabendaktion zu veranstalten. Die Zukunft ist da: Ob es gelingt, gemeinsam remote zu arbeiten ist keine Frage der Technik, sondern eine Frage der Kultur. Remote Work Tipps Vertrauen und eine gute Teamkultur sind die Voraussetzung Behandelt Home Office nicht als Arbeiten zweiter Klasse Stell in Frage, was du für selbstverständlich hältst Digitalisiert alles! Teile alles, was wichtig sein könnte Du kannst nicht zu viel kommunizieren Wenn eine Person remote ist, behandelt das Meeting als remote Habt ein Bewusstsein für Störgeräusche Übertragt eure offline Umgangsformen in die Remote Situation Gebt euch Feedback zu Audio- und Videoqualität Wenn Remote nicht funktioniert, löst das zugrundeliegende Problem zunächst offline Teambuilding funktioniert auch remote – seid kreativ! Seht es als Kulturplus, nicht als Kulturwandel Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Milena May ## Softwareentwicklung Baubranche: Baustellen-App für grewe URL: https://mindmatters.de/grewe-app/ Startseite Softwareentwicklung Baubranche: Baustellen-App für grewe Verstehen Entdecken Entwickeln Wie die grewe-gruppe 16 Standorte mit einer App verbunden hat. Und was sich verändert, wenn KI dazukommt. Zeiterfassung, Baustellenplanung und Teamorganisation für den Garten- und Landschaftsbau. Die grewe-gruppe ist ein Zusammenschluss aus 16 Unternehmen im Garten- und Landschaftsbau mit rund 650 Mitarbeitenden. Sie gestalten, pflegen und bauen Freiräume: von kleinen Gärten bis zu großen kommunalen Anlagen. Durch Unternehmenskäufe gewachsen, hatte jeder Standort eigene Prozesse und eigene Tools. Das Unternehmen war lange analog und dezentral organisiert. Mittels Digitalisierung wollte die grewe-gruppe das ändern: gemeinsame Abläufe schaffen und trotzdem flexibel bleiben. Die Schwierigkeit dabei: Systeme und Arbeitsweisen, die über Jahrzehnte gewachsen waren, fügen sich nicht auf Knopfdruck zusammen. Die Herausforderung Viele Wege, viele Tools, kein gemeinsames System Für Baustellenplanung, Zeiterfassung und Maschinenverwaltung gab es jeweils eigene Tools, die untereinander nicht vernetzt waren. Viele Abläufe ließen sich gar nicht digital abbilden. Was fehlte, erledigte Excel. Dazu kam eine technische Anforderung, die den Rahmen setzte: Die App musste auf der Baustelle offline laufen und am Büro-PC genauso gut funktionieren. Zwei sehr unterschiedliche Situationen, eine Lösung. „Was früher Tage gedauert hat, geht jetzt in Minuten. Und: Wir verstehen, wie das System funktioniert – wir können es weiterentwickeln.“ Dominik Elsbroek Unsere Lösung Eine App für alles, für alle Situationen Gemeinsam mit der grewe-gruppe haben wir eine zentrale App entwickelt, intern einfach die App” genannt. Sie fasst zusammen, was zuvor auf viele Tools und Tabellen verteilt war. Diese Baustellen-App ist mehr als eine Zeiterfassung: Bauleiter legen Arbeitspakete an, buchen Zeiten direkt in der App und weisen sie Projekten zu. Führungskräfte prüfen und geben frei. Das schafft die Grundlage für präzise Kostenkalkulation und Budgetkontrolle in Echtzeit. Eingebunden sind außerdem Baustellenplanung, Teamorganisation und Maschinenverwaltung. Unser gemeinsamer Weg Die App entstand nicht für grewe, sondern mit grewe: mit einem Team aus Digitalisierungsverantwortlichen, Mitarbeitenden aus den Fachabteilungen und der Geschäftsführung. Agile Methoden, echtes Nutzerfeedback, Fokus auf Alltagstauglichkeit. Ziel von Anfang an: eine Anwendung, die grewe langfristig selbst betreiben und weiterentwickeln kann. „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter grewe-gruppe Technik & Umsetzung Stabile Technik für anspruchsvolle Bedingungen Wir haben uns für eine Progressive Web App entschieden: auf dem Büro-PC verhält sie sich wie eine Website, auf dem Smartphone wie eine native App, ohne Installation. Sie funktioniert intuitiv, auch für Mitarbeitende ohne Technik-Vorwissen. Gibt es auf der Baustelle Netzprobleme, speichert sie Änderungen lokal und gleicht sie ab, sobald wieder Verbindung besteht. Neue Versionen spielen wir über ein redundantes A/B-System ein, ohne dass Nutzer:innen etwas davon merken. Mehrere Releases pro Tag sind möglich. Besonderheiten: Offline-Nutzung mit Caching und Spätsynchronisierung Hochverfügbare Architektur mit A/B-Cluster Microservices in Node.js binden externe Systeme an (z. B. Buchhaltung, Auftragsverwaltung) Mit KI schneller von der Idee zum Feature Seit Anfang 2026 hat sich verändert, wie wir gemeinsam mit der grewe-gruppe entwickeln. KI gehört zur täglichen Arbeit: in der Entwicklung, im Design und in der Prozessbegleitung. Statt neue Funktionen zuerst in einer separaten Design-Umgebung zu skizzieren, bauen wir sie früh als lauffähige Version direkt in der Codebase. Alle Beteiligten sehen etwas, das wirklich funktioniert, keine Skizze. Feedback wird präziser, Überraschungen in der Umsetzung seltener. Was ein Prototyp früher gekostet hat, ist heute kein Engpass mehr. Das verändert den Rhythmus: Mehr Feedback kommt früher und fließt schneller zurück. UX und Entwicklung rücken enger zusammen. Bevor Code entsteht, übersetzen wir Anforderungen in maschinenlesbare Spezifikationen. KI braucht präzisen Kontext, um verlässlich zu liefern. Das ist keine Formalität, sondern Voraussetzung: Erst das macht mehrere Arbeitsstränge parallel bearbeitbar. KI im Produkt Gemeinsam mit der grewe-gruppe loten wir aus, welche KI-Funktionen in der App als nächstes Sinn ergeben. Ein konkretes Beispiel: ein Bautagebuch per Spracheingabe, bei dem die KI nachfragt, was dokumentiert werden soll. KI senkt die Schwelle für neue Funktionen. Was früher zu aufwendig schien, wird denkbar. Benefits & Ausblick Ein Projekt, das im Unternehmen verankert ist Die grewe-gruppe betreibt die App heute vollständig selbst. Die App passt zu den Abläufen, weil sie gemeinsam gewachsen ist: nicht aus Anforderungsdokumenten heraus, sondern aus dem echten Arbeitsalltag. Neue Funktionen entstehen direkt im Unternehmen, wenn sie gebraucht werden. Sie ist so gebaut, dass ein Dienstleisterwechsel keine Risiken birgt. Rund 240.000 Euro Lizenzkosten für externe Tools entfallen pro Jahr. In einem Geschäftsbereich sank der Zeitaufwand für die Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr und Bauleiter. Bei 70 Bauleitern ergibt das rund 300.000 Euro Einsparung pro Jahr. Software, die aus dem Arbeitsalltag heraus entsteht, wird auch wirklich genutzt. Die grewe-App ist dafür ein Beleg. „Dank der App von mindmatters konnten wir von der Vollkosten- auf die Deckungsbeitragsrechnung umstellen – ein echter Wendepunkt für uns. Jetzt sehen wir klar, welche Projekte wirklich profitabel sind, und treffen unsere Entscheidungen auf belastbarer Grundlage. Das verschafft uns mehr Steuerung, mehr Sicherheit und letztlich mehr Wirtschaftlichkeit.“ Julia Grewe-Schwardt Ihr habt eine Produktidee? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Hält Low-Code/No-Code sein Versprechen? | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/haelt-low-code-no-code-sein-versprechen/ Startseite Blog Hält Low-Code / No-Code sein Versprechen? Hält Low-Code / No-Code sein Versprechen? Lilith Glaser27. Juli 20235 Min. Lesezeit Immer wieder kommt in unserer Branche eine vielversprechende, bahnbrechende Neuerung um die Ecke: Themen wie Industrie 4.0 oder aktuell Künstliche Intelligenz finden viel Aufmerksamkeit. Und gerade künstliche Intelligenz – korrekterweise machine learning – löst bei einigen eine große Hypestimmung, bei anderen große Angst aus. Ein beliebtes KI-Szenario: die Arbeit von Entwickler:innen zu übernehmen. Und so soll auch Low-/No-Code jeden ermächtigen, Entwicklungsarbeit zu vollbringen, ohne über tiefgreifendes Wissen oder Fertigkeiten zu verfügen. Angetan von dem Versprechen, leichter und schneller zu einem MVP zu kommen – also Wert auf Kundenseite zu schaffen – haben wir uns das Ganze mal genauer angeschaut. Was ist Low-/No-Code? No-Code beschreibt ein Tool, mit dem ein:e Nutzer:in eine Anwendung entwickeln kann, ohne selbst auch nur eine Zeile Code schreiben zu müssen. Es sind keinerlei Vorkenntnisse notwendig, um mit der Arbeit zu beginnen. Im Gegensatz dazu besteht bei Low-Code die zusätzliche Möglichkeit, komplexere Programmabläufe auch mithilfe von Code umzusetzen. Das bedeutet aber auch: Es müssen zumindest grundlegende Programmierkenntnisse vorhanden sein. Was verspricht Low-/No-Code? Die meisten Anbieter von Low-Code oder No-Code Lösungen bieten ein Rundumsorglos-Paket an. Das heißt, sie verwalten den “Code”, halten Dependencies auf dem aktuellen Stand, hosten die fertige Anwendung sowie eine Testumgebung. Und sie bieten einen gemeinsamen Ort für Design und Entwicklung, von Frontend über Logik bis Datenhaltung. Normalerweise sind für all diese Aufgaben eine Menge qualifizierter Entscheidungen von Fachleuten nötig. Diese Anbieter versprechen, diese Entscheidungen abzunehmen. Der größte Vorteil, den Low-/No-Code zu “normaler” Softwareentwicklung verspricht, ist die erhöhte Entwicklungsgeschwindigkeit. Insbesondere die Zeit von Idee bis testbarer MVP soll auf ein Minimum reduziert werden. Manche Anbieter machen auch sehr mutige Versprechen. Beispielsweise verspricht Thinkwise mit “Infinite technological lifespan” eine unendliche technologische Lebensspanne der fertigen Anwendung. Ist das überhaupt möglich? Denn es gibt durchaus Faktoren, die der Anbieter nicht in der Hand hat. So können sich verwendete APIs mit der Zeit grundlegend ändern. Oder es muss zum Schließen einer Sicherheitslücke eine Dependency so stark angepasst werden, dass es einem Anpassen der Geschäftslogik bedarf, um sie weiter verwenden zu können. Solche Probleme kann der Anbieter dem Nutzer nicht abnehmen, da er die Geschäftslogik gar nicht kennt. Und natürlich kann aufgrund der großen Abhängigkeit zum Anbieter die Software den Anbieter nicht überdauern, bzw. ist der Umzug zu einem anderen Anbieter mit einem großen Aufwand verbunden. Wie sind wir vorgegangen? Zuerst: auch Low-/No-Code muss man lernen. Und dabei sollte man auch auf die richtige Wahl achten. Wir hatten schon Erfahrungen mit zu begrenztem Funktionsumfang gemacht und wollten sichergehen, dass unser Ergebnis nicht von unserer Auswahl abhängt. Deshalb haben wir uns eine Liste von unterschiedlichen Tools herausgesucht und in vier Kategorien unterteilt, da jeder Anbieter einen anderen Fokus legt. Die Kategorien waren “Datenspeicher”, “Logik”, “Frontend” und “Full Service” und die herausgesuchten Tools, waren “Airtable”, “Zapier”, “Make”, “Retool”, “Zappter”, “Bubble.io”, “SAP Build”, “Adalo” und “Thinkwise”. Unser Produkt: ein Timer für unseren monatlichen Info-Hub-Termin. Dauerte ein Versuch mehr als einige Stunden, wurde er abgebrochen und als Fehlschlag gewertet. Was ist unser Ergebnis? Eine erste Erkenntnis gleich zu Beginn: Tools wie “Airtable”, “Zapier” und “Make” waren für unsere Aufgabe vollkommen ungeeignet, da sie auf das Verarbeiten von Daten spezialisiert sind. Sie sind deshalb von der Wertung ausgenommen. Unser Meeting-Timer muss mit “Zeit” umgehen, dies lässt auch in allen gängigen Programmiersprachen viele Entwickler verzweifeln. Eine gute Aufgabe also, und daran ist es dann auch bei den meisten Tools gescheitert: entweder das Verwenden genauer Uhrzeiten oder das Darstellen des aktuellen Zählerstandes war nicht möglich. Lediglich mit “Bubble.io” konnten wir unser Ziel - innerhalb dem uns gesetzten Zeitlimits - erreichen. Das Ergebnis hat etwa 2 Stunden in Anspruch genommen. Natürlich gäbe es noch einiges mehr zu tun: Minuten darstellen, bei Ablauf des Timers einen Alarm abspielen, und auch die Gestaltung anpassen. Am Rande: Bei “SAP Build” sind wir gar nicht so weit gekommen, allein das Erstellen eines Accounts und Beantragen einer Testumgebung kostete mehr Zeit, als wir uns gegeben hatten. Hält Low-/No-Code die Versprechen? Kurz gesagt: nicht so, wie wir es uns erhofft haben. Ja, die Anbieter bieten einem ein Rundumsorglos-Paket. Und ja, etwas Benutzbares ist innerhalb von Minuten in einer Testumgebung gehostet, die sich auch mit anderen teilen lässt. Um diesen Komfort aber bieten zu können, müssen die Anbieter massiv Komplexität einsparen. Das lernten wir leider oft erst mitten auf dem Weg. Viele Anbieter haben ein Tutorial oder vielfältige Templates, mit denen sich schnell etwas Ansehnliches bauen lässt. Weicht man von diesen ab und möchte ein reales Problem lösen – das doch nie so einfach ist wie die Beispiele – stößt man schnell an eine Grenze oder landet wieder bei vollwertiger Softwareentwicklung, die ohne entsprechende Vorkenntnisse kaum möglich ist. Auffällig ist auch, dass die Templates oft für simple Webseiten gedacht sind, Blogs, Shops usw. Doch für solche Webseiten gibt es schon lange viel bessere Tools, die sich darauf spezialisiert haben. Stößt man mit diesen Tools an Grenzen, sollte Low-/No-Code einen weiterbringen. Und das tut es leider nicht. Ist Low-/No-Code also ideal, wenn man genau weiß, was man will? Nein, Low-/No-Code ist eher vergleichbar mit Excel, wobei Low-Code einer normalen Excel entspricht und Low-Code Excel mit Visual Basic Code Fragmenten. Und wofür Excel ideal ist, ist gemeinhin bekannt, “Quick and Dirty” Lösungen für kleine Probleme, die schnell wieder verschwinden oder von einer hochwertigen und individuellen Softwarelösung ersetzt werden sollten. Das kostet mehr, schafft aber auch mehr Wert. Fazit Der schnelle Einstieg ist ein klarer Vorteil von Low-/No-Code Lösungen, jeder kann mit einer Produkt-Idee einfach mal loslegen. Dass dabei aber etwas Brauchbares herauskommt, halte ich für unwahrscheinlich. Das Wichtigste für den Erfolg einer Idee ist es erst einmal in Ruhe zu planen, was man möchte und wie es genau funktionieren soll. Einige Ideen stellen sich dabei schon als unsinnig heraus, andere entwickeln sich in eine ganz andere Richtung als gedacht. Dazu empfiehlt sich unser Blog über initiale Workshops. Andreas und Benjamin haben für diesen Post Ihre Sichten als Entwickler und UX-Designer zusammengeworfen. Beide sind gespannt, wo Ihnen zukünftig das Thema Low-/No-Code hilft, Wert zu schaffen. Geschrieben von Lilith Glaser ## Headless CMS: Flexibel & schnell URL: https://mindmatters.de/headless-cms-als-schnelle-und-flexible-loesung/ Startseite Blog Gar nicht kopflos: Headless CMS als schnelle und flexible Lösung Gar nicht kopflos: Headless CMS als schnelle und flexible Lösung Luciano Maiwald23. September 20209 Min. Lesezeit Eines unserer letzten Projekte war der Relaunch der Webseite mediensuchthilfe.info für das Deutsche Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ). Grundsätzlich keine zu unübersichtliche Aufgabe – schließlich ging es dabei “nur” um die Verarbeitung redaktioneller Inhalte mit Bildern, Videos und Graphen, um eine interaktive Suche nach Beratungsstellen und um einen Fragebogen zur Bewertung des eigenen Umgangs mit Computerspielen und sozialen Medien. Und doch gab es dabei ein paar Anforderungen, für die Standardlösungen am Markt nicht ohne weiteres geeignet sind. TL;DR Wir sind begeistert von der Kombination aus Sanity und Gatsby für statische Webseiten mit interaktiven Elementen im Frontend und würden diese beiden Technologien für ähnliche Projekte wieder verwenden. Constraints: flexible Gestaltung und viel Unabhängigkeit Bei der Umsetzung waren unserer Kundin und uns folgende Punkte besonders wichtig: Das Team vom DZSKJ sollte weitestgehend die Möglichkeit haben, Inhalte nach Belieben zu bearbeiten, ohne dabei auf uns angewiesen zu sein. Wir wollten viel gestalterische Flexibilität behalten, um voll auf die Anforderungen eingehen zu können, die wir mit dem Team vom DZSKJ erarbeitet hatten. Wir wollten ein Setup mit möglichst wenig Abhängigkeiten und wenig Aufwand für Hosting und Maintenance nach Abschluss der Entwicklung Bei der Vielzahl an CMS-Lösung, die es auf dem Markt gibt, und bei einer sehr knappen Zeit von ca. zwei Wochen, die wir zur Verfügung hatten, stand eine Eigenentwicklung schnell außer Frage. Trotzdem gab es mit dem Fragebogen und der Beratungsstellensuche Anforderungen, die ein CMS wie z.B. Wordpress nicht out-of-the-box leisten kann. Auch wollten wir wenn möglich kein System selber hosten, um den Maintenance-Aufwand so gering wie möglich zu halten. Enter the JAM Stack Bei diesen Anforderungen kommt man schnell auf das Thema JAM Stack. Die Idee bei diesem Konzept ist es, alle Inhalte der Webseite in statische Seiten zu generieren, die ganz ohne dynamisches Backend ausgeliefert werden können. Entsprechend entfällt der Bedarf, ein eigenes Backend für die Webseite zu betreiben. Das führt dann auch noch zu weiteren positiven Nebeneffekten: Die Seiten können schneller geladen werden, weil eben nichts mehr dynamisch generiert werden muss, wenn eine Seite angefragt wird und es entfällt mit dem Backend eine große Quelle von Sicherheitslücken. Suche nach den passenden Tools Für eine Webseite, die auf dem JAM Stack basiert, braucht man zwei Dinge: Eine Art, die Inhaltsdaten der Webseite zu verwalten und einen Static-Site Generator, der aus den Daten die statischen Seiten generiert. Die Vorzüge von Headless CMS Wenn man gängige Content Management Systeme für Webseiten wie Wordpress, Squarespace, WIX oder Jimdo betrachtet, stellt man fest, dass diese Systeme gleich mindestens zwei Probleme lösen: Die Verwaltung und die Darstellung von Inhalten. Für unsere Bestrebung die Webseite nach dem JAM Stack zu entwickeln, war uns bei der Auswahl des CMS allerdings nur der Content Management Aspekt relevant. Die Darstellung ist Teil des Static-Site Generators. Genau für diesen Anwendungsfall gibt es so genannte headless CMS. Also Systeme “ohne Kopf”, die sich nach der Unix Philosophie “Do one thing and do it well” auf die Inhaltsverwaltung spezialisiert haben und bei denen man Inhalte über Schnittstellen zur strukturierten Weiterverarbeitung abfragen kann. Also z.B. auf Webseiten, oder auch in mobilen Apps. Da die Inhalte vom Team des DZSKJ erstellt und verwaltet werden sollten, war es uns wichtig ein CMS zu finden, das zum einen komfortabel für nicht-technisch versierte Menschen nutzbar ist und gleichzeitig das flexible Modellieren von Daten zulässt um neben den üblichen Textseiten auch andere strukturierte Inhalte verwalten zu können. Headless CMS - erster Versuch: Prismic Die ersten Versuche haben wir mit Prismic gemacht. Im Vergleich zu anderen CMS-Tools wie z.B. Contentful, die mehrere Hundert Euro im Monat für ihren Service verlangen, hatte Prismic uns mit einem für den Projektrahmen angemessenen Preis von 7$ pro Monat besonders angesprochen. Weiter bietet Prismic die Möglichkeit, neben einfachen Textseiten auch beliebige Inhaltstypen zu definieren, um z.B. die Struktur des Fragebogens flexibel zu modellieren. Leider hat sich genau bei der komplexen Struktur des Fragebogens schnell abgezeichnet, dass unsere Anforderungen die angebotenen Funktionen von Prismic überschreiten und die Verwaltung der Fragen nur mit Umwegen und schwer verständlichem UI möglich war. Der Fokus liegt bei Prismic eher auf der Verwaltung von Textinhalten mit der Möglichkeit dynamische Inhalte aus z.B. Shopsystemen einzubinden, als auf der Modellierung komplexerer Datenstrukturen. Ein weiterer Grund für unsere letztendliche Entscheidung gegen Prismic war allerdings, dass es nur in der teuren Enterprise Version möglich war die AGB um einen DSGVO-konformen Anhang zu erweitern. Dabei gelernte Faustregel: Wenn in einer Datenschutzerklärung nicht die Abkürzung “DSGVO” oder “GDPR” vorkommt, Finger weg. ;) Mehr Flexiblität mit Sanity Trotzdem: Der Ansatz war validiert und nach weiterer Recherche sind wir dann auf Sanity gestoßen. Im Unterschied zu Prismic werden bei Sanity Inhaltstypen nicht über ein grafisches Interface, sondern über JavaScript Datenstrukturen definiert, aus denen dann das Interface für die Erstellung und Verwaltung der Inhalte generiert wird. Und dabei handelt es sich nicht um irgendein eingeschränktes Subset von JavaScript, sondern um tatsächlich alles, was die Sprache und npm Pakete hergeben, um diese Datenstrukturen programmatisch zu generieren. Das gab uns die nötige Flexibilität für die Beratungsstellensuche und den Fragebogen, ohne dabei Abstriche beim Eingabekomfort machen zu müssen. Alles andere als kopflos also. Aus diesen Definitionen generiert Sanity dann ein benutzungsfreundliches Interface, in dem die Inhalte bearbeitet und verwaltet werden können und das auch tief verschachtelte Strukturen noch gut darstellen kann. Sollte das generierte Interface einmal nicht passen, ist es möglich eigene React Komponenten zu definieren, die dann nahtlos in der Bedienoberfläche angezeigt werden können. Aber nicht nur die Struktur der Inhalte ließ sich mit Sanity gut modellieren, sondern auch Aspekte am Fließtext können in Sanity sehr komfortabel angepasst werden. So können über das von Sanity entwickelte, offene Format Portable Text beliebige Erweiterungen für Fließtext Bereiche definiert werden: Reichen “bold”, “italics”, “underline” und co nicht aus, können einfach neue Marker definiert werden. Soll die Seite neben dem Text auch Bilder oder interaktive Graphen darstellen, kann man neue Block-Elemente definieren. So haben Autoren flexiblere Möglichkeiten Textinhalte zu gestalten, als wenn alles in einer rigiden Seitenstruktur vorab definiert werden müsste. Neben der Verwaltung von Textinhalten, kann Sanity auch als Speicherort für Bilder, Videos oder andere Multimedia-Dateien eingesetzt werden, die dann über deren Content Delivery Network (CDN) auch direkt auf der Webseite verwendet werden können. Für Bilder gibt es sogar die Möglichkeit, einfache Bildbearbeitung wie Zuschnitt oder Skalierung direkt in der Verwaltungsoberfläche durchzuführen. Alles in allem ein sehr gutes Paket an Features. Für uns hat Sanity alles mitgebracht, was wir brauchten und gefühlt haben wir bei jeder Umsetzungsherausforderung bei Sanity immer direkt eine Antwort gefunden. Darüber hinaus bietet Sanity noch mehr Funktionalität, die für dieses Projekt nicht relevant waren, aber trotzdem interessant: Zwei Beispiele sind da die eigene Query-Language für komplexe API Abfragen und der Import und Export von Daten z.B. zur Migration von Daten, wenn man die Inhaltstypen anpasst. Zu guter Letzt war die Benutzung bei unserem relativ geringen Bedarf mit Sanity’s großzügigem “Standard”-Plan auch noch vollkommen kostenlos! Static-Site Generatoren: die zweite Hälfte des JAM-Stack Die zweite Hälfte der JAM-Stack Kombination ist der Static-Site Generator. Also das Stück Software, das aus den Inhalten im CMS die tatsächliche Webseite generiert. Einer der populäreren Generatoren ist Gatsby, es gibt aber eine Vielzahl von Alternativen. Einen guten Überblick über das Angebot an unterschiedlichen Generatoren gibt hier. Gatsby ist ein Framework, das es erlaubt moderne Web-Technologien und Konzepte wie React, GraphQL oder CSS Modules für das Generieren statischer Webseiten zu verwenden. Darin besteht auch ein großer Vorteil für uns: Wir können dieselben Technologien verwenden, die wir auch in großen Entwicklungsprojekten einsetzen. “Statische” Webseite bedeutet auch in diesem Fall: Die generierten Seiten benötigen kein Backend, können bei der Darstellung und im Verhalten natürlich trotzdem dynamisch sein. Es ist also kein Problem komplexe, interaktive Frontend-Apps mit Gatsby zu bauen. Die Art wie Gatsby statische Seiten generiert unterscheidet sich von anderen Static-Site Generatoren, die bei uns bisher üblich waren dadurch, dass Webseiten in zwei Phasen generiert werden: In der ersten Phase im Kompilierprozess können beliebige Datenquellen abgerufen und in eine GraphQL Datenbank eingelesen werden, um neben statischen auch dynamische Daten in das Generieren der statischen Seite einfließen zu lassen. Gatsby hat hier den Vorteil einer aktiven Community, die für die unterschiedlichsten Datenquellen Plugins implementiert hat, die einem den Import erleichtern. Ein Sanity Plugin gibt es natürlich auch. Die Daten aus der GraphQL Datenbank fließen dann zusammen mit statischen Templates in den eigentlichen Generationsprozess ein, aus dem dann die finale Seite entsteht. Das Ergebnis ist eine statische Webseite, die auf jedem Webhost ohne große Anforderungen gehostet werden kann. Kein PHP, kein Ruby, kein CGI nötig. Die Seiten sind dabei so optimiert, dass so viel wie möglich des Inhalts bereits in den generierten HTML-Dateien vorhanden ist und interaktive Elemente automatisch nachgeladen werden, um auch SEO-Bedenken auszuräumen. Sanity and Gatsby Sitting in a Tree… Der große Vorteil zwei Tools aus dem JavaScript Ökosystem zu verwenden ist offensichtlich: Es ist trivial Anwendungslogik sowohl im Sanity Backend als auch im Gatsby Frontend zu verwenden. Im Falle des Fragebogens war es so z.B. einfach möglich, Bewertungskriterien an nur einer Stelle zu definieren und daraus Eingabefelder im Backend und das interaktive Frontend zu generieren. Fazit: Sanity und Gatsby – ein gutes Duo Wir haben mit Sanity.io und Gatsby ein Setup gefunden, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben, um auch in Zukunft ähnliche Projekte mit diesen Technologien umzusetzen. Das Team vom DZSKJ war auch mehr als zufrieden mit den Möglichkeiten Inhalte zu strukturieren und zu verwalten, die ihnen die neue Webseite bietet. Wir bedanken uns beim Team vom DZSKJ für das tolle gemeinsame Projekt und hoffen die Seite hilft vielen Leuten, Computer- und Social Media Sucht zu bewältigen oder einfach nur mehr über diese Themen zu lernen. ¹,² Die Seiten werden von Netlify angeboten, einem Webservice, der sich auf das Hosten von statisch generierten Webseiten spezialisiert hat. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Luciano Maiwald ## Impressum URL: https://mindmatters.de/impressum/ Startseite Impressum | mindmatters Hier könnt ihr uns finden Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Hamburg mindmatters, Bernstorffstr. 97, 22767 Hamburg Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Berlin mindmatters, Eichendorffstrasse 1, 10115 Berlin mindmatters GmbH & Co. KG Bernstorffstr. 97 22767 Hamburg Fon +49 40 4840593 0 Fax +49 40 4840593 9 E-Mail: hallo@mindmatters.de Vertretungsberechtigte: Frank Schmitz & Tim Schurig (geschäftsführende Gesellschafter) Handelsregister: Amtsgericht Hamburg, HRA 97304 UID: DE225251880 Weitere Hinweise: mindmatters® ist ein eingetragenes Warenzeichen der mindmatters GmbH & Co. KG. mindmatters ist für den Inhalt externer Angebote, auf die von dieser Website verwiesen wird, nicht verantwortlich. ## Individuelle Softwareentwicklung mit mindmatters URL: https://mindmatters.de/individuelle-softwareentwicklung/ Startseite Individuelle Softwareentwicklung mit mindmatters Individuelle Softwareentwicklung: Mit passgenauen Lösungen mehr Wert für Euer Unternehmen schaffen. Oft erhalten wir sehr konkrete Aufträge, mit einer klaren Vorstellung davon, was gebraucht wird: Ein altes Produkt muss abgelöst oder ein völlig neues entwickelt werden. Oder es ist höchste Zeit, einen neuen Markt zu erschließen. Im Unternehmen selbst fehlen jedoch oft die passenden Mittel oder Ressourcen, um diese Ziele zu erreichen. Mit unserer individuellen Softwareentwicklung bieten wir als externer Dienstleister passgenaue individuelle Softwarelösungen, die exakt auf Eure Bedürfnisse zugeschnitten sind. Den Einstieg finden Wann ist individuelle Softwareentwicklung sinnvoll? Den Startpunkt gemeinsam definieren Bevor wir uns in die konkrete Entwicklung stürzen, ist es sinnvoll, einen Schritt zurückzugehen und den tatsächlichen Kern eurer Herausforderung zu erfassen. Gemeinsam nehmen wir uns die Zeit, zu verstehen: Welches Problem soll gelöst werden? Welche Ziele stehen im Vordergrund, und wer sind eigentlich die Nutzer:innen? Erst dann können wir fundiert entscheiden, wie groß und komplex das Ergebnis sein muss – ob es sich um ein umfangreiches digitales Produkt, ein pragmatisches MVP mit dem Ziel einer schnellen Validierung oder eine schlanke individuelle Softwarelösung mit eher prototypischem Charakter handelt. Denn genau darin liegt der Wert des Individuellen: In der Formbarkeit von Beginn an, um etwas Besonderes zu erschaffen, das exakt auf Eure Bedürfnisse, Qualitätsansprüche und budgetären Möglichkeiten abgestimmt ist. Individuelle Softwareentwicklung ermöglicht es, präzise auf Probleme und Nutzerbedürfnisse einzugehen. Diese Herangehensweise ist dann sinnvoll, wenn Standardsoftware nicht die erforderliche Flexibilität oder Funktionalität bietet und wenn Eure Unternehmensprozesse einen maßgeschneiderten Ansatz erfordern, um nach innen effektiv zu funktionieren oder nach außen langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Kontakt aufnehmen Möglichkeiten nutzen Die Vorteile individueller Softwareentwicklung im Überblick Passgenaue Funktionen Passgenaue Funktionen sind weit mehr als nur ein „nice-to-have“ – sie schaffen echten Mehrwert für die Endanwender und das Unternehmen insgesamt. Sie berücksichtigen exakt die Abläufe und Anforderungen Eurer Arbeitswelt. Das bedeutet, dass die Funktionen nahtlos in bestehende Prozesse integriert und somit unnötige Umwege oder Doppelarbeit vermieden werden. Optimierte Benutzerfreundlichkeit Wenn Anwendungen intuitiv bedienbar sind, verbringen die Nutzer weniger Zeit mit dem Erlernen komplexer Funktionen oder dem Suchen nach benötigten Informationen. Dies führt zu einer schnelleren Einarbeitung, weniger Fehlern und einer signifikanten Steigerung der täglichen Arbeitsproduktivität. Eine eng an Nutzerbedürfnissen orientierte Oberfläche minimiert den Bedarf an umfangreichen Schulungen und reduziert den Aufwand für den IT-Support. Mitarbeiter können sich selbstständig zurechtfinden, was die Gesamtkosten senkt und den Fokus auf strategisch wichtige Aufgaben lenkt. Referenzprojekt: Warner Music Central Europe Wir haben Warner Music dabei geholfen, die weltweite Arbeit für ihre Künstler:innen und Bands kollaborativ und datenbasiert zu gestalten. Auf dem Weg konnten sie Millionen von Emails einsparen. Maximale Flexibilität & Skalierbarkeit Unternehmen befinden sich in einem stetigen Wandel. Märkte, Kundenbedürfnisse und interne Prozesse ändern sich kontinuierlich. Eine flexible Software kann sich diesen Veränderungen anpassen, ohne dass grundlegende Systemanpassungen notwendig werden. Nahtlose Integration Individuelle Softwarelösungen, die sich direkt in die bestehende IT-Landschaft integrieren, ermöglichen einen reibungslosen Austausch von Daten zwischen verschiedenen Systemen – sei es ERP, CRM oder andere spezialisierte Anwendungen. Das reduziert manuelle Dateneingaben und verhindert Informationssilos, sodass alle Abteilungen stets mit den aktuellsten Daten arbeiten können. Wenn unterschiedliche Systeme direkt miteinander kommunizieren, minimiert dies zudem die Gefahr von Fehlern, die durch manuelle Übertragungen oder unzureichend synchronisierte Schnittstellen entstehen können. Eine konsistente Datenbasis verbessert somit die Entscheidungsfindung und sorgt für zuverlässige Abläufe im Tagesgeschäft. Erhöhte Sicherheit In der heutigen digitalen Welt sind Daten eines der wertvollsten Güter eines Unternehmens. Ein angepasstes Sicherheitskonzept stellt sicher, dass vertrauliche Informationen, wie Kundendaten, Finanzdaten oder interne Geschäftsgeheimnisse, vor unbefugtem Zugriff geschützt sind. Dies mindert das Risiko von Datenlecks und schützt vor möglichen finanziellen Verlusten und Imageschäden. Viele Branchen unterliegen zudem strengen Datenschutzbestimmungen. Ein aktiver Umgang damit in der individuellen Softwareentwicklung hilft dabei, gesetzliche Anforderungen zu erfüllen und Compliance-Risiken zu minimieren. Das reduziert die Gefahr von teuren Strafen und rechtlichen Auseinandersetzungen und trägt zu einem vertrauenswürdigen Unternehmensimage bei. Langfristige Kostenoptimierung Maßgeschneiderte Software ist exakt auf Ihre Geschäftsprozesse abgestimmt, wodurch ineffiziente Abläufe und unnötige Workarounds vermieden werden. Dies führt zu einer Senkung der Betriebskosten, da weniger Zeit und Ressourcen für manuelle Prozesse oder zusätzliche Anpassungen aufgewendet werden müssen. Standardsoftware erfordert zudem häufig regelmäßige Lizenzzahlungen und umfangreiche Anpassungen, auf die man nur begrenzten Einfluss hat, wenn sich Geschäftsprozesse einmal ändern. Bei individuellen Softwarelösungen können Lizenzen und Wartungskosten gezielt auf Ihre Anforderungen zugeschnitten werden, was langfristig zu erheblichen Einsparungen führt. Eine individuell entwickelte Webanwendung, die sich flexibel an veränderte Anforderungen anpassen lässt, minimiert letztlich auch das Risiko eines kompletten Systemwechsels. Dies spart nicht nur erhebliche Investitionen in neue Software, sondern auch die damit verbundenen Umstellungskosten, Schulungen und potenzielle Ausfallzeiten. Kontakt aufnehmen „mindmatters arbeitet nur mit sehr fähigen Mitarbeitern zusammen, denkt voraus und hat uns mit der agilen Vorgehensweise geholfen, das Projekt in umsetzbare Bahnen zu lenken. Die Entwicklungsgeschwindigkeit und die gelieferte Software-Qualität sind sehr hoch – und dabei macht die Zusammenarbeit zwischenmenschlich auch noch Freude!“ Maren Prüwer Individuelle Software, die euer Unternehmen weiterbringt Maßgeschneiderte Software ist kein Selbstzweck – sie löst echte Probleme, passt sich euren Abläufen an und schafft Freiräume fürs Wesentliche. Ob zur Prozessoptimierung, für neue Geschäftsmodelle oder mehr digitale Souveränität: Wir entwickeln gemeinsam mit euch Lösungen, die wirken – heute und morgen. Erfahrt noch mehr über unsere Projekte ## Digitale Innovation & Produktentwicklung – mindmatters URL: https://mindmatters.de/innovation/ Startseite Digitale Innovation & Produktentwicklung – mindmatters Digitale Produkte entwickeln. Und früh wissen, ob sie funktionieren. Von der Idee zum Produkt. Schneller als gedacht. Neue Märkte erschließen, neue Geschäftsmodelle erproben, interne Prozesse mit Software neu denken. Am Anfang steht immer eine Idee, von der noch niemand weiß, ob sie funktioniert. Mit KI-gestützter Entwicklung wird aus einer Idee schneller ein echtes Produkt. Eines, das ihr früh testen könnt, bevor größere Investitionen folgen. Wir begleiten euch von der ersten Frage bis zur ersten Version. Was unsere Kunden damit erreichen Neue Märkte testen, bevor ihr groß investiert Mit KI entstehen erste testbare Versionen in Wochen oder sogar Tagen. Wir testen sie mit echten Nutzer:innen und sagen euch klar, was funktioniert. Das Wertvolle dabei: früh zu wissen, was nicht ankommt. Komplexe Ideen durch echte Nutzung verstehen Ideen lösen oft das falsche Problem. Wir sprechen früh mit den richtigen Menschen und finden heraus, was sie wirklich brauchen. Bevor gebaut wird. KI-native Produkte entwickeln Nicht jedes Produkt braucht KI. Aber wo sie sinnvoll ist, bauen wir sie von Anfang an ein. Nicht nachträglich, nicht als Add-on. Sondern als Teil des Kerns. Aus dem Experiment ein echtes Produkt machen Viele Unternehmen haben Piloten und Demos, die nie in Betrieb gehen. Wir bauen den nächsten Schritt: aus dem Experiment ein echtes Produkt. Mit festem Preisrahmen und Code, den ihr weiterentwickeln könnt. Innovationsprojekte, die den Unterschied machen GEALAN-Unternehmensgruppe Tendoo: Digitale Vergabeplattform für Bauvorhaben „Durch Teamwork, offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion haben wir nicht nur ein starkes Produkt geschaffen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für die täglichen Herausforderungen unserer Zielgruppen entwickelt.“ Kevin Roth Teamleader Software Product Engineering, GEALAN Casio Digitale Plattform für Klassenverwaltung und individualisiertes Lernen „Ich würde jederzeit wieder mit mindmatters zusammenarbeiten.“ foxondo GmbH Webbasierte Dokumentationsplattform für Unternehmen „foxondo war für uns ein echter Meilenstein – weil es aus echter Zusammenarbeit entstanden ist. Was mit einem Beratungsprozess begann, ist heute ein tragfähiges Produkt.“ Alef Völkner Geschäftsführerin fox-on Datenschutz GmbH Wählt den Startpunkt, der zu euch passt Verstehen Wir finden heraus, wo Digitalisierung für euch Sinn ergibt, indem wir genau hinschauen, zuhören und sichtbar machen, was wirklich gebraucht wird. Entdecken Wir machen eure Idee greifbar: als Prototyp oder erste produktive Lösung. Damit ihr früh erfahrt, was Nutzer:innen wirklich brauchen, und mit Sicherheit den nächsten Schritt gehen könnt. Entwickeln Mit uns entwickelt ihr Softwarelösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern euch nachhaltig stärken und euren Nutzer:innen echten Mehrwert bieten. Ausbauen Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Software stabil bleibt, mit euch wächst und eure Teams alle Kompetenzen haben, um langfristig eigenständig weiterzuarbeiten. …oder lasst uns direkt darüber reden. Eine Idee, über die ihr sprechen wollt? Egal wie weit sie ist. Wir schauen gemeinsam auf die Machbarkeit und darauf, was der nächste sinnvolle Schritt sein kann. ## Keep, Drop, Try: Reflexion leicht gemacht | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/keep-drop-try/ Startseite Blog Keep, Drop, Try – Oder was unser UX Team (nicht) empfiehlt Keep, Drop, Try – Oder was unser UX Team (nicht) empfiehlt Claudia Schult6. Juli 20205 Min. Lesezeit Ich habe mich gefragt, mit welchen Themen sich unser UX Team aktuell beschäftigt. Welche Leseempfehlungen lassen sich ihnen entlocken und welchem Hype muss man nicht hinterher laufen? Und weil es sich mit einem passenden Format leichter überlegen lässt, haben Meike, Benjamin und Markus ihr “Keep, Drop, Try” für euch zusammengestellt. Bevor es losgeht, aber erst noch einen Schritt zurück. “Keep, Drop, Try” ist ein beliebtes Format, welches bei uns häufiger zwecks Reflexion in Retrospektiven zum Einsatz kommt. Teams blicken dabei auf einen bestimmten Zeitraum z.B. den letzten Sprint zurück und leiten Erkenntnisse für das künftige Vorgehen ab. Dabei stellen sich alle Teilnehmenden drei Fragen: Was wollen wir von dem, was wir bisher gemacht haben, beibehalten? (Keep) Was wollen wir vermeiden, da es so nicht funktioniert hat? (Drop) Was wollen wir ausprobieren, um an unserem bisherigen Vorgehen etwas zu verändern? (Try) Alle Teilnehmenden schreiben auf Klebezettel, was sie behalten, vermeiden oder ausprobieren möchten. Je Frage reichen dafür meist 5 Minuten Bedenkzeit aus. Im Anschluss haben alle die Gelegenheit, die eigenen Inhalte vorzutragen. Bevor es in die Diskussion geht, werden alle Klebezettel gemeinsam sortiert und mit Überschriften versehen. Danach heißt es dann: Themen priorisieren, besprechen und geeignete Maßnahmen bzw. Experimente ableiten, die das Team sich für den kommenden Zeitraum vornehmen möchte. Falls nötig, werden den Maßnahmen Verantwortliche zugeordnet. Damit bei der nächsten Retro ersichtlich wird, ob die Ziele erreicht werden konnten, ist es hilfreich, die Ergebnisse zu dokumentieren und mit allen Beteiligten zu teilen. Einen leichten Einstieg in das Thema bekommt ihr mit dem Buch “Retrospektiven kurz und gut” von unserem geschätzten Berater und Coach Rolf Dräther. Hole Dir unser kostenloses Retro-Template Du willst die “Keep, Drop, Try” Retrospektive selbst ausprobieren? Dann lade dir gern unser Mural-Template runter. Okay, jetzt aber zurück zum eigentlichen Thema: Den (Lese-)Empfehlungen unseres UX Teams. Benjamin empfiehlt: Keep Ich lese gerne einige der üblichen Newsletter (CSS Layout News, UX Design Weekly, The UX Collective Newsletter), um die kräftigste UX-Radarsignale sicher empfangen zu können. Dürfte ich davon nur einen auf eine Insel mitnehmen, dann wäre das fraglos Dense Discovery von Kai Brach, der auch hinter offscreen steckt. Pure Inspiration. Drop Gestaltungstrends sind wie Ketchup zum Essen: man bekommt damit fast alles einigermaßen schmackhaft. Ich hab’s mit Neomorphismus versucht. Lieber nicht. Try Wir nutzen Design-Studios und auch Design-Charrettes regelmäßig in unseren Projekten als Ideationsmethoden. Auf beiden Wegen musst man schnell vom Decision Mode in den Design Mode wechseln wollen, das fällt oft schwer. Zufällig bin ich über die Lightning-Demos von Jake Knapp gestolpert: eine 20-minütige gemeinsame Pattern-Analyse zu einer Fragestellung dient hier als Startlinie, um daraus im Team Lösungen zu generieren. Wollen wir ausprobieren. Meike empfiehlt: Keep Für mich, als jemand der aus der Informatik-Ecke den Weg ins UX Design gefunden hat, war visuelle Gestaltung lange Zeit ein Buch mit sieben Siegeln. Design for Hackers klang vielversprechend, hat mir aber beim konkreten Gestalten nicht geholfen. Ganz im Gegenteil, das Buch Refactoring UI ist super praktisch orientiert. Ziemlich teuer im Vergleich, für mich aber jeden Cent wert! Drop Von den Autoren des Buchs Refactoring UI gibt es auch ein CSS Framework Tailwind CSS. Das ist ‘highly customizable, low-level CSS framework’, mir ist es (bis jetzt) viel zu unübersichtlich, weil es wahnsinnig kleinteilig daher kommt, mit unendlich vielen CSS-Klassen. Puhh… Try Für ein Projekt waren wir auf der Suche nach einem Content-Management-System, das sowohl eine gute User- als auch Developer-Experience bietet. Wenn dann auch noch recht hohe Datenschutzanforderungen dazu kommen, ist es gar nicht mehr so einfach, etwas Passendes zu finden. Sanity.io scheint aber ein Kandidat zu sein, den ich gerne mal ausprobieren würde! Markus empfiehlt: Keep User Interfaces wie Lego zusammenstöpseln ist mein langfristiges Ziel für jedes Projekt – das mittlerweile sehr verbreitete Tool Storybook hat mir inzwischen schon einige Male dabei geholfen, unsere Pattern Libraries nachhaltiger zu basteln, sodass möglichst jeder im Team Lego-Steine und eine Anleitung für eigene UI-Bauten an die Hand kriegt. Für Lego wird man nie zu alt… Drop Mit einigen CSS-basierten Pattern Libraries, wie Lightning Design System, Bootstrap oder auch dem minimalistischem Milligram bin ich hingegen vorerst durch. Unsere letzten Projekte waren gestalterisch so individuell, dass es immer wegen unnötigem Framework-Markup oder fehlender Individualisierbarkeit in einem Kampf gegen das Framework endete. Jetzt lieber erstmal eigene Komponenten bauen! Try Um Prototypen möglichst schnell und in einer realistischen Test-Umgebung an die Benutzer*innen zu bringen, möchte ich am liebsten nicht nur das UI, sondern auch alles an technischer Infrastruktur und Datenhaltung wie Lego zusammenstöpseln. Googles Firebase scheint dafür eine Art Allround-Lösung zu sein, mit der das genauso einfach gehen soll. Und da es Google ist, liefert es eine ganze Klaviatur an Analyse- und Metriken-Tools mit… Ein Traum für jeden User-Test – unbedingt ausprobieren! Du willst mit unseren UX-Expertinnen neue Dinge ausprobieren oder Ideen auf ihre Tragfähigkeit prüfen? Dann lass uns einen gemeinsamen Workshop machen.* Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Claudia Schult ## KI Prototyping: Superschnelles Nutzerfeedback mit Figma Make URL: https://mindmatters.de/ki-prototyping/ Startseite Blog KI-gestütztes Prototyping in Rekordzeit – wie wir mit Tools wie Figma Make, Lovable oder Cursor arbeiten KI-gestütztes Prototyping in Rekordzeit – wie wir mit Tools wie Figma Make, Lovable oder Cursor arbeiten Tim Schurig25. August 20255 Min. Lesezeit Bei mindmatters setzen wir seit vielen Jahren auf iterative Produktentwicklung. Wir sind überzeugt: Je früher wir Nutzer:innen in die Entwicklung einbeziehen, Probleme verstehen und Feedback einholen, desto besser werden die Lösungen. Neuerdings arbeiten wir mit KI-gestütztem Prototyping, um noch besser Fragen formulieren zu können und die Lücke zwischen Bauen und Fragen zu verkleinern. Warum KI im Prototyping Sinn ergibt Während KI in der nachhaltigen Entwicklung komplexer Software noch viele offene Fragen zu Qualität, Wartbarkeit und Sicherheit aufwirft, entfaltet sie im Prototyping enormes Potenzial. Tools wie Figma Make, Lovable oder Cursor ermöglichen es uns, in kürzester Zeit funktionsfähige Klickdummies oder einfache Anwendungen zu erzeugen. Dabei geht es nicht darum, sofort nutzbare Software zu bauen. Vielmehr nutzen wir die Geschwindigkeit der KI-Tools, um Hypothesen zu visualisieren, Ideen erlebbar zu machen und Rückmeldungen von Nutzer:innen einzuholen. So ergänzen wir Methoden wie Design Studios oder Lightning Design Sessions um eine weitere Option, gemeinsam zur besten Lösung zu kommen. Ein Beispiel: Projekt Nah am Nutzen 2 Das Forschungsprojekt Nah am Nutzen 2 ist ein Gemeinschaftsprojekt der KOOPERATIVE GROSSSTADT eG und der RWTH Aachen. Es untersucht, wie Partizipation im genossenschaftlichen Bauprozess besser gelingen kann. Hintergrund: In genossenschaftlichen Projekten sind Beteiligung, Inklusion, Solidarität und Nachhaltigkeit zentrale Werte. Bewohner:innen sollen früh in die Planung eingebunden werden. Gleichzeitig genießen offene Wettbewerbsverfahren in der Architekturszene hohes Ansehen, stoßen aber bei Bauherr:innen und Genossenschaften oft an Grenzen – zu komplex, zu riskant, und vor allem: Beteiligung kostet Zeit. Nah am Nutzen 2 will diese Gegensätze auflösen, indem es Ansätze offener Wettbewerbe mit Echtzeit-Partizipationsmethoden verbindet. Ziel ist ein neues Planungswerkzeug, das ähnlich wie Open-Source-Projekte funktioniert: kollektive Planungsleistung, geteilte Autorenschaft, effiziente und nachhaltige Gebäude. Vorarbeiten: Nutzerfeedback sammeln Bevor wir überhaupt mit KI-gestütztem Prototyping begonnen haben, führten wir sechs Interviews mit Nutzer:innen, die bereits Erfahrungen mit einem bestehenden Prototypen gesammelt hatten, u. a. im Projekt metsometso und bei der Planung des Projekts Notunterkunft und Kontaktcafé in Aachen. So erhielten wir sehr konkretes Feedback („Ich wünsche mir eine Timeline“ oder „Inhalte müssen besser strukturiert werden“) und konnten es auf eine höhere Ebene abstrahieren: Bedürfnisse nach Orientierung, Kontext, Information und Motivation. Ableitung: Welche Lösung brauchen wir? Aus dem Research entstanden zwei zentrale Richtungen, welchen Charakter eine Software haben könnte, welche den Planungsprozess wirklich unterstützt: Die App als Rahmengeberin: liefert zur richtigen Zeit die relevanten Informationen, macht Verantwortlichkeiten sichtbar, ermöglicht Austausch und nimmt formale Hürden ab, damit mehr Raum für Kreativität bleibt. Die App als Inspirationsquelle: unterstützt den kreativen Teil des Prozesses, erleichtert die Erstellung visueller Artefakte, sortiert Ideen und integriert sich nahtlos in die OPOD-Methode. Mit KI vom Bedarf zum Prototyp auf Basis klarer Vorarbeiten Ein entscheidender Erfolgsfaktor ist die Qualität des Inputs. KI-Tools entfalten ihr Potenzial nur dann, wenn sie mit einer guten inhaltlichen Grundlage gefüttert werden. Deshalb haben wir vor dem Einsatz von Figma Make, Lovable oder Cursor ein Spielfeld entwickelt. welches aus einer Produktvision, Zielkontext und bisherigen Learnings besteht. Darin halten wir fest: Zielgruppen und ihre Rollen im Planungsprozess Probleme und Bedürfnisse, die wir aus Nutzerinterviews abstrahiert haben Erkenntnissen aus der Nutzung des ersten Prototypen Lösungshypothesen für die beiden Varianten („Rahmengeberin“ vs. „Inspirationsquelle“) Dieses strukturierte Wissen ist die Basis, um mit Sprachmodellen wie ChatGPT gute Prompts zu entwickeln. Statt vager Fragen („Bau mir eine App für Partizipation“) entstehen präzise Anweisungen: Welche Funktionalität, für welche Zielgruppe, in welchem Kontext und mit welchem Ziel. So lassen sich Prompts generieren, die später in Tools wie Figma Make oder Cursor zu aussagekräftigen Prototypen führen. Ohne diesen Kontext bliebe das Ergebnis beliebig, denn auch hier halluziniert die KI, wenn ausreichend Kontext fehlt. Mit strukturiertem Input dagegen entstehen Prototypen, die die einzelnen Schwerpunkte konkreter Hypothesen erlebbar machen und die wir direkt mit Nutzer:innen testen können. Iterationen in Echtzeit. Feedback direkt einbauen Der vielleicht spannendste Effekt: Wir müssen die Phasen von Prototypenbau und Nutzerfeedback nicht mehr strikt trennen. Früher hätten wir eine Bauphase gehabt, danach eine Testphase dann (mit zeitlichem Abstand) die nächste Iteration. Heute können wir in laufenden Interviews auf Feedback reagieren, Varianten direkt erzeugen und unmittelbar wieder testen. Das bedeutet: Iterationszyklen verkürzen sich dramatisch. Statt auf den nächsten Workshop oder Testzyklus zu warten, können wir mehrere Schleifen innerhalb eines einzelnen Gesprächs drehen. Durch die KI-generierten Prototypen erhalten wir sofort Antworten darauf, ob eine Idee trägt oder wo sie scheitert. Was bleibt nach dem Prototyping? Am Ende des Prozesses stehen keine fertigen Softwarelösungen, sondern aussagekräftige Erkenntnisse: Wie verhalten sich unterschiedliche Interaktionsschwerpunkte in der Realität? Wo brauchen Nutzer:innen Unterstützung? Welche Hypothesen haben sich bestätigt, welche nicht? Die Prototypen selbst sind vergänglich. Der eigentliche Wert liegt in den Fragen, die sie stellen. Und in der Grundlage, die sie für eine spätere nachhaltige Produktentwicklung schaffen. Drei Produkthypothesen, drei Apps. Unser Fazit KI-gestütztes Prototyping ist für uns ein mächtiger Hebel, um frühes, klares und valides Feedback von Nutzer:innen zu gewinnen. Es erlaubt uns, Ideen in Rekordzeit greifbar zu machen, direkt zu testen und weiterzuentwickeln – ohne uns an der Illusion von fertiger Software festzuhalten. Für die nachhaltige, produktionsreife Umsetzung braucht es weiterhin Erfahrung, Verantwortungsbewusstsein und sauberen Code. Aber für die frühen Phasen der Produktentwicklung gilt: KI macht uns schneller, interaktiver und bringt uns den Menschen näher, für die wir entwickeln. Hast du Interesse, mehr darüber zu erfahren? Dann freuen wir uns, mit Dir darüber ins Gespräch zu kommen. unsere Projekte und Referenzen Geschrieben von Tim Schurig ## KI in der Softwareentwicklung – mindmatters URL: https://mindmatters.de/ki-softwareentwicklung/ Startseite KI in der Softwareentwicklung – mindmatters KI in der Softwareentwicklung KI als Werkzeug. Wir als Verantwortliche. KI verändert, wie Software entsteht. Das ist kein Trend, den wir beobachten. Das ist unser Alltag. Wir entwickeln seit Monaten konsequent KI-gestützt: in der Entwicklung, im UX-Research, in der Produktarbeit. Das verändert unser Angebot. Und die Art, wie wir mit euch arbeiten. Unser Umgang mit KI KI-Coding? Großartig für Exploration. Und weit mehr, wenn man es beherrscht. Mit Claude Code entwickeln wir ganze Features und Seiten am Stück. Wir arbeiten konsequent spec-orientiert: erst verstehen, dann spezifizieren, dann bauen. KI übernimmt Routinearbeit und beschleunigt Iterationen. Entscheidungen über Architektur, Qualität und Verantwortung treffen wir. Der Übergang von Prototyp zu nutzbarer Software hat sich verändert. Früh entstandene Artefakte sind heute oft schon pflegbarer Code. Keine Wegwerfprodukte mehr. Das funktioniert, weil wir wissen, auf welchem Level wir gerade arbeiten. Für produktionsreife Anwendungen gilt anderes: Codequalität, Sicherheit und Wartbarkeit brauchen menschliches Urteil. Wir wechseln bewusst zwischen beiden Welten. KI in UX und Research Figma Make, Lovable oder Cursor bauen in Minuten funktionsfähige Prototypen. Das nutzen wir gezielt im UX-Prozess: um schnell aussagekräftiges Feedback von Nutzerinnen und Nutzern zu erzeugen. Manchmal direkt während eines laufenden Lösungsinterviews. Wichtige Erkenntnisse entstehen früh, bevor viel Code geschrieben ist. Codequalität ist dabei nachrangig. Es geht ums Lernen, nicht ums Bauen. Wie sich Rollen verändern Code schreiben wird weniger zum Kerngeschäft von Softwareentwicklerinnen. KI übernimmt wachsende Teile davon. Was knapper wird: das Verständnis, was ein System leisten soll. Die Verantwortung für das Ergebnis. Das Urteil über Qualität. Frank Westphal beschreibt die neue Konstellation als Triade: Kundinnen und Kunden bringen Problemverständnis. Entwicklerinnen verantworten Systemstruktur und Kontext. Das Modell übernimmt Umsetzung und Exploration. Die Rolle der Entwicklerin verschiebt sich: weniger Fahrerin des Systems, mehr Navigatorin. “Wir programmieren nicht mehr primär ein System. Wir programmieren die Bedingungen, unter denen ein System entsteht.” Das verändert, wie wir bei mindmatters arbeiten. UX und Entwicklung rücken enger zusammen. Rollen werden breiter. Was zählt: wer das Gesamte im Blick behält. Lernen durch Praxis KI entwickelt sich schnell. Wir bleiben auf dem Stand durch Praxis in eigenen und Kundenprojekten, durch gezielte Weiterbildung und durch Austausch in den Communities, in denen das gerade passiert. Was wir dabei lernen, fließt direkt in unsere Arbeit. KI als Teil des Produkts Wenn KI in Kundenprojekten zum Einsatz kommt, prüfen wir das sorgfältig. Generative KI eröffnet neue Möglichkeiten: Texte generieren, Inhalte übersetzen, Dokumente zusammenfassen. Dazu kommen klassische KI-Anwendungsfälle wie Mustererkennung in unstrukturierten Daten und semantische Suche. In allen Fällen gilt: KI muss einen klaren Vorteil gegenüber klassischen Lösungen haben. Eigene Modelle zu trainieren empfehlen wir aktuell selten. Aufwand und Kosten sind hoch, der Mehrwert nicht immer gegeben. Wir starten lieber klein, klären Datenschutzfragen früh und lassen Technik dem Zweck folgen. Was LLMs in Produkten schwierig macht Halluzinationen sind das offensichtlichste Problem: LLMs erfinden plausibel klingende Antworten. In Produkten, wo Genauigkeit zählt, braucht es Mechanismen, die das abfangen. Evaluierung, Guardrails, menschliche Überprüfung. Datenschutz bleibt komplex. Wer Cloud-APIs nutzt, schickt Daten an externe Anbieter. Das muss mit Kunden besprochen werden und schließt manchmal bestimmte Modelle aus. Prompts sind Code. Sie müssen gepflegt, getestet und versioniert werden. Wenn ein Anbieter sein Modell aktualisiert, kann das bestehende Prompts brechen. Modellauswahl ist kein einmaliger Schritt. Der Markt ändert sich schnell. Neue Modelle, neue Preise, neue Fähigkeiten. Was heute passt, muss morgen neu bewertet werden. Unsere Kriterien für den Einsatz von KI Sinnvoller Einsatz statt Selbstzweck KI soll nicht zum Selbstzweck eingesetzt werden, sondern konkrete, reale Probleme lösen, die für Nutzer:innen spürbaren Mehrwert schaffen. Faszinierende Technik allein reicht nicht – sie muss im Alltag einen Unterschied machen. Verhältnis von Nutzen zu Aufwand KI verbraucht Energie, braucht Infrastruktur und bringt technische Komplexität mit. Das muss in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen. Wenn das nicht der Fall ist, lassen wir es. Unterstützung statt Verdrängung KI soll die Zusammenarbeit zwischen Menschen ergänzen, nicht ersetzen. Erfahrung, Urteilsvermögen und Verantwortung bleiben beim Menschen. KI in unseren Projekten GEALAN-Unternehmensgruppe Tendoo: Digitale Vergabeplattform für Bauvorhaben „Durch Teamwork, offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion haben wir nicht nur ein starkes Produkt geschaffen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für die täglichen Herausforderungen unserer Zielgruppen entwickelt.“ Kevin Roth Teamleader Software Product Engineering, GEALAN grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe foxondo GmbH Webbasierte Dokumentationsplattform für Unternehmen „foxondo war für uns ein echter Meilenstein – weil es aus echter Zusammenarbeit entstanden ist. Was mit einem Beratungsprozess begann, ist heute ein tragfähiges Produkt.“ Alef Völkner Geschäftsführerin fox-on Datenschutz GmbH KI ist für uns ein Werkzeug – kein Ersatz. Wir nutzen sie dort, wo sie hilft, und lassen sie weg, wo sie nicht passt. Verantwortung, Qualität und Menschlichkeit bleiben unverhandelbar. Habt ihr selbst mit KI entwickelt und seid nicht sicher, ob es hält? Wir schauen drauf. Ehrlich und konkret. unsere Projekte und Referenzen ## Open Space: Kick-off Event für erfolgreichen Jahresauftakt URL: https://mindmatters.de/kick-off-erfolgreicher-jahresauftakt/ Startseite Blog Open Space Workshops als Team Kick-off Open Space Workshops als Team Kick-off Eric Buhse31. Januar 20239 Min. Lesezeit Kick-off Veranstaltungen sind wie ein Raketenstart ins neue Arbeitsjahr. Erfahre, wie du die volle Wucht eines erfolgreichen Kick-off Events für dich und dein Team nutzen kannst, indem du die innovative Open Space Methode für einen Workshop nutzt. Darum sind Kick-off Veranstaltungen & Workshops so wichtig Kick-off Veranstaltungen und Workshops zum Jahresauftakt vereinen das Team und vermitteln eine gemeinsame Vision für das kommende Jahr. Dadurch steigt die Motivation und das Verständnis für die gemeinsamen Ziele. 3 Tipps für eine gelungene Kick-off Veranstaltung Die Vorteile einer Kick-off Veranstaltung liegen auf der Hand: Mit sorgfältiger Planung und Vorbereitung kann ein erfolgreicher Kick-off Workshop dazu beitragen, das Team zum Jahresauftakt zu einer Einheit zu formen und klare Ziele und Pläne für die Zukunft zu definieren. Die wichtigsten Aspekte einer erfolgreichen Kick-off Veranstaltung sind eigentlich relativ simpel: Wähle einen motivierenden Veranstaltungsort. Plane aktive und interaktive Aktivitäten, die das Team zusammenschweißen. Stelle sicher, dass alle Teammitglieder teilnehmen können. Open Space Methode: Effektive Möglichkeit für Kick-off Workshop Die Open Space Methode ist eine innovative und effektive Möglichkeit, Kick-off Veranstaltungen zu organisieren. Im Gegensatz zum herkömmlichen Jahresauftakt oder Workshop, bei dem die vorgegebene Agenda und Redner das Tempo bestimmen, ermöglicht die Open Space Methode den Teammitgliedern, aktiv an der Gestaltung und Durchführung des Kick-off Events teilzunehmen. Was ist die Open Space Methode? Die Open Space Methode basiert auf dem Konzept, dass die Teammitglieder selbst entscheiden, welche Themen sie besprechen möchten und wie sie die Agenda gestalten. Durch die aktive Teilhabe wird sichergestellt, dass das Kick-off-Event zum Jahresauftakt produktiv und effektiv ist. Wie funktioniert die Open Space Methode? Die Open Space Methode beginnt mit einem offenen Forum, in dem die Teammitglieder Themen vorschlagen können, die sie besprechen möchten. Die Themen werden auf einem Board organisiert, und die Teammitglieder können sich frei für die Diskussionen entscheiden, an denen sie teilnehmen möchten. Während des Meetings werden die Teammitglieder ermutigt, ihre Gedanken und Ideen frei zu äußern und aktiv an den Diskussionen teilzunehmen. Am Ende des Meetings werden die Ergebnisse und Entscheidungen festgehalten. Für den Open Space gibt es zwar keine Vorab-Agenda, aber ein paar Regeln, die eingehalten werden müssen, um eine erfolgreiche Kick-off Veranstaltung zum Jahresauftakt zu gewährleisten. Zum Beispiel müssen die Teilnehmer respektvoll miteinander umgehen und die Diskussionen auf eine produktive Art und Weise führen. Mit diesen einfachen Regeln, wird ein Open Space Workshop ein Erfolg für die Organisation. Open Space Workshop als innovative Kick-off Veranstaltung zum Jahresauftakt Die Open Space Methode ist deshalb ein so effektives Workshop Instrument, da sie den Teammitgliedern die Möglichkeit gibt, aktiv am Gesprächsprozess teilzunehmen und ihre Ideen und Meinungen einzubringen. Die Methode baut auf dem Prinzip des selbstorganisierten Lernens auf und sorgt dafür, dass alle Teammitglieder gleichberechtigt an der Konferenz beteiligt sind. Einer der wesentlichen Vorteile der Open Space Methode ist, dass sie eine hohe Flexibilität bietet. Die Teammitglieder können Themen diskutieren, die für sie von besonderem Interesse sind, und sie können ihre Zeit und Aufmerksamkeit auf die Themen richten, die für sie am wichtigsten sind. Die Teammitglieder können dabei auch problemlos zwischen Sessions hin und her wechseln. Man kann bei einem Open Space von zwei Arten Teilnehmer*innen sprechen: Hummeln, die aktiv in einer Session bleiben, solange sie etwas beitragen wollen, und Schmetterlinge, die von Thema zum Thema wechseln. Damit ist ein Open Space Workshop als Kick-off Veranstaltung insbesondere für große, heterogene Teams ideal geeignet. Wir empfehlen folgende 4 Grundsätze: Was auch immer geschieht, es ist das Einzige, was geschehen kann! Wer auch immer kommt, es ist die richtige Person! Sei darauf vorbereitet, überrascht zu werden! Wann immer es beginnt, es ist die richtige Zeit! 5 Vorteile eines Open Space Workshop als Kick-off Veranstaltung Höheres Engagement und Motivation: Dein Team hat die Chance, richtig mitzumischen, eigene Meinungen und Ideen einzubringen. Dadurch werdet ihr motivierter und engagierter. Kreativität und Innovation auf den Punkt gebracht: Indem ihr unterschiedliche Sichtweisen und Ideen austauscht, könnt ihr zu neuen und total innovativen Lösungen kommen. Zeit ist Geld: Da ihr alle direkt bei den Diskussionen dabei seid, gehen Entscheidungen schneller vonstatten. Gute Kommunikation und Zusammenarbeit: Durch die offene und interaktive Umgebung wird die Kommunikation und Zusammenarbeit unter euch verbessert. Entscheidungen werden akzeptiert: Wenn alle beteiligt sind, ist es wahrscheinlicher, dass Entscheidungen akzeptiert und umgesetzt werden. Wäre ein Open Space auch etwas für dein Unternehmen? Ich bin Thomas und unterstütze Euch! Schreibt mir eine Mail! So lief ein interner mindmatters Open Space zum Jahresauftakt Bilanz ziehen ist wichtig, aber mit produktiver Inspiration ins neue Jahr zu starten, bringt einen ganz anderen Boost! Wir haben uns in einem internen Open Space auf eine Reise begeben, um uns über unsere Zukunft als kollegial geführtes Unternehmen auszutauschen. Dieses Event war ungemein produktiver und inspirierender als eine Jahres-Retrospektive! Wir haben die Chance genutzt, Gedanken zu entwickeln, wie und warum wir zusammen bei mindmatters gemeinsam arbeiten wollen. In 12 Sessions haben unsere Kolleg*innen ihre Gedanken und Ideen zu diversen Aspekten geteilt. Wir haben über Themen wie transparente Gehaltsmodelle, Mitarbeiterbeteiligung, Workation, Feedbackkultur oder gesellschaftlichen Impact sowie Grenzen der Flexibilität unserer Arbeit diskutiert. Durch diesen Austausch sind 9 konkrete Vorhaben entstanden, die wir nun gemeinsam in kleinen Gruppen umsetzen werden, um mindmatters nachhaltig positiv zu beeinflussen. Die Offenheit und das Engagement aller, diese wichtigen Themen anzusprechen und gemeinsam Lösungen zu finden, war beeindruckend und motivierend. Als Fazit lässt sich festhalten, dass wir alle mindmatters zu einem noch besseren und nachhaltigeren Arbeitsplatz für uns machen möchten. Was kann es Besseres geben? Ohne Plan zu Ergebnissen: So hat Zhanna vor dem Event auf den Open Space Workshop geblickt Normalerweise bereite ich mich auf bevorstehende Veranstaltungen Programm durchstöbern, um interessante Vorträge und Workshops auszusuchen Speaker:innen checken: Wer steht hinter einem Thema und warum Das gibt mir eine Struktur und eine gewisse Sicherheit: Das Event wird gelingen. Und jetzt wollten wir uns mit über 30 Leuten von mindmatters in der historischen Kaffeebörse in der Hamburger Speicherstadt versammeln, um unsere Herausforderungen als Unternehmen zu diskutieren? Themen waren nicht bekannt, was aber klar auf dem Plan stand: Eine tolle Location zum Ideen- und Gedankenaustausch Frontalvorträge wird es KEINE geben, stattdessen steht Interaktivität ganz großgeschrieben Wir werden miteinander und voneinander lernen Für ein Thema muss man kein Experte sein, es reicht auch eine Frage zu haben (und davon habe ich einige) Das Beste passiert in den Pausen Ich war gespannt, welche Erkenntnisse ich von diesem Tag mitnehmen werde. Trotz Daily Business dran bleiben: So blickt Thomas auf den Open Space Workshop zurück Der Open Space ist rum, das Feedback war großartig und viele spannende Vorhaben warten darauf, umgesetzt zu werden. Für meine Kolleg*innen Frank, Leona und mich geht danach jetzt der Einsatz bei mindmatters weiter. Denn, wie bei vielen Workshops und Konferenzen besteht jetzt die Gefahr, dass die Motivation und der Tatendrang schnell wieder verfliegt. Spätestens wenn das Daily Business wieder losgeht, geraten die tollen Ideen und Vorhaben wieder in Vergessenheit. Wie werden wir vorgehen, um das zu verhindern: Alle Vorhaben und dessen Status müssen im Unternehmen transparent gemacht werden. Wir nutzen dafür den “Führungsmonitor” Alle Ideengeber*innen müssen jetzt dabei unterstützt werden, ihr Anliegen in der Organisation zu platzieren. “Wen muss ich ansprechen? Wer ist alles davon betroffen? Auf welche Ressourcen kann ich zugreifen?” Einen festen Platz schaffen, an dem Erfolge und Erkenntnisse mit allen Kollegen*innen geteilt werden können. Ganz wichtig ist uns dabei, dass bei der Implementierung der Vorhaben möglichst viele vorhandene Strukturen und Prozesse genutzt werden. Das erleichtert die schnelle Umsetzung und schont die Ressourcen der Organisation. Auf der Suche nach der heiligen Unternehmensformel? So habe ich selbst den Open Space Workshop erlebt. Bei mindmatters haben wir die heilige Unternehmensformel gefunden! … oder auch nicht?! Auf jeden Fall schaffen wir bei uns den Raum dafür! Und das frei von Buzzwords oder engen Gedankenkorsetts. Aber was, wenn man kein potenzielles New Work Bullshit Bingo spielen will? Die Lösung: Bringe eine diverse Gruppe, aus unterschiedlichen Bubbles, aber mit einem geteilten Mindset, auf Augenhöhe zusammen und schicke sie gemeinsam auf eine Reise. Unsere Reise war ein mindmatters Open Space mit einem Blick in die Zukunft. Wie und warum wollen wir als kollegial geführtes Unternehmen in Zukunft zusammenarbeiten? Was dann entsteht? Ein bunter Strauß von Themen, die Einzelne berühren und die Situation für die Gruppe nachhaltig verbessern. Ich habe mich mit Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, Flexibilität und Commitment im Arbeitsalltag oder Workation beschäftigt und spannende Ideen entwickelt. Wir haben bei mindmatters die Möglichkeit unsere Kreativität und Leidenschaft nicht nur in die fachliche Rolle, sondern ins gesamte Unternehmen einzubringen. Wir selbst können dafür sorgen, dass wir die besten Arbeitsbedingungen haben, die wir uns vorstellen können. Wenn die Jahresretrospektive nicht skaliert: Das sagt Initiator Frank zum Open Space Workshop Bei mindmatters befinden wir uns in der Transition zu einem durch die Mitarbeiterinnen geführten Unternehmen. Wir haben uns für das Modell der Kollegialen Führung entschieden. Ich bin Mitglied des Topkreises und wir unterstützen die Kolleginnen bei der Umsetzung der gemeinsamen Führungsarbeit. Bis dato hatten wir jedes Jahr eine Unternehmensretrospektive mit allen Kolleg*innen durchgeführt. Wir haben festgestellt, dass dieses Format nicht gut skaliert und sind einen neuen Weg gegangen. Ich würde es direkt glatt noch einmal machen wollen ohne ein Jahr zu warten. Als Fazit haben alle Kolleg*innen bestätigt, dass der Open Space Workshop als Kick-off zum Jahresauftakt intensiv und gleichzeitig überhaupt nicht anstrengend war: Durch die offene Struktur, die top Begleitung unserer Coaches und die Möglichkeit, sich in unterschiedlichen Rollen an Themen zu beteiligen, war der Tag erstaunlich produktiv. Er hat's geschrieben Tausche dich mit Eric über deine Meinung zum Thema aus. Eric Als Neo-Generalist mit Intrapreneur Mindset & digitaler DNA bin ich bei mindmatters und der Denkweise “no titles, just roles” genau richtig und agiere als Schweizer Taschenmesser für Marketing, Sales & People. Ihr wollt einen innovativen Workshop für euer Unternehmen? Tauscht euch mit uns darüber aus! Geschrieben von Eric Buhse ## Kollegiale Führung & KI in der Softwareentwicklung URL: https://mindmatters.de/kollegiale-fuehrung-ki-softwareentwicklung-marktimpulse/ Startseite Blog „Mach mal was mit KI“: Wie mindmatters als kollegial geführtes Softwareunternehmen auf neue Marktimpulse reagiert „Mach mal was mit KI“: Wie mindmatters als kollegial geführtes Softwareunternehmen auf neue Marktimpulse reagiert Laura Paradiek25. Februar 20265 Min. Lesezeit „Mach mal was mit KI.“ Ein Satz, der Anfang letzten Jahres auch bei mindmatters durch Slack-Channels, digitale Kaffeeküchen und Teammeetings wanderte. Ein Satz, der viel verspricht und gleichzeitig wenig erklärt. Denn was heißt das konkret für eine Software-Manufaktur, deren Herz seit über 20 Jahren für langlebige, wartbare und nutzerzentrierte Softwarelösungen schlägt? Spuckt künstliche Intelligenz plötzlich Produkte am Fließband aus? Ersetzt schneller Output sorgfältiges Engineering? Oder ist KI schlicht ein weiteres Werkzeug, das gutes Handwerk unterstützt, ohne es zu verdrängen? Hinter diesen Fragen steckt eine noch grundlegendere: Wie gehen kollegial geführte Unternehmen mit neuen Marktimpulsen um, wenn noch gar nicht klar ist, wohin diese führen? KI ist dafür nur ein Beispiel. Der eigentliche Kern liegt tiefer: im Innovationsprozess, in der Entscheidungsfindung und im Zusammenspiel von Identität, Markt und Team. Marktimpulse in der Softwareentwicklung: Warum „KI“ allein kein Entscheidungsgrund ist In vielen Unternehmen wird KI aktuell als ein großes, einheitliches Thema diskutiert. Doch unter dem Schlagwort „KI in der Softwareentwicklung“ verbergen sich sehr unterschiedliche Fragestellungen: Effizienzsteigerung durch neue Werkzeuge Erweiterung bestehender Softwareprodukte um KI-Funktionen neue Geschäftsmodelle mit veränderter Qualitätslogik veränderte Marktkommunikation und Positionierung Erst die konkrete Differenzierung von Marktimpulsen macht eine sinnvolle Diskussion möglich. Andernfalls bleibt KI ein Buzzword ohne Entscheidungsfähigkeit. Kollegiale Führung statt Chefansage: Wie Entscheidungen bei mindmatters entstehen mindmatters ist ein kollegial geführtes Softwareunternehmen. Es gibt keine strategischen Ansagen „von oben“, wenn neue Technologien oder Marktimpulse auftauchen. Ideen entstehen dort, wo Markt, Projekte und Kundenkontakt sind: bei Entwicklerinnen, UX-Designerinnen, Agile Coaches und im Vertrieb. Entscheidend ist nicht, wer einen Impuls einbringt, sondern wie er im Unternehmen weiterverarbeitet wird. Statt eines starren Innovationsprozesses hat sich ein praxisnaher Entscheidungsrahmen entwickelt, den wir immer wieder im Kreis „Identität & Arbeit“ reflektieren. Nicht abstrakt, sondern entlang realer Beispiele aus der täglichen Softwareentwicklung. Der mindmatters-Kompass für neue Marktimpulse 1. Werkzeug oder Geschäftsmodell? Nicht jeder Marktimpuls verändert ein Unternehmen. Die erste Frage im Innovationsprozess lautet deshalb: Verbessert dieser Impuls unsere bestehende Dienstleistung oder verändert er sie grundlegend? Wenn KI als Werkzeug eingesetzt wird, um bestehende Arbeit besser zu machen, ist die Entscheidung klar. UX-Designerinnen nutzen KI für schnelleres Prototyping. Entwicklerinnen setzen KI beim Coding ein. Das ist Teil moderner agiler Softwareentwicklung, vergleichbar mit besseren Frameworks oder effizienteren Toolchains. Werkzeuge, die Qualität und Effizienz steigern, gehören zur handwerklichen Weiterentwicklung, nicht zur Identitätsdebatte. 2. Der Identitäts-Check: Nicht jede Idee passt zu jedem Unternehmen Sobald ein Marktimpuls eine neue Angebotslogik nahelegt, wird es grundsätzlich. In der Diskussion bei mindmatters zeigte sich das deutlich am Thema „schnelle, günstige Lösungen“ versus nachhaltige Softwareentwicklung. Hier stellt sich die Identitätsfrage: Passt ein „Quick & Dirty“-Ansatz zu einem Unternehmen, das für wartbare Architekturen steht? Ist „billiger durch KI“ realistisch oder nur eine Verschiebung von Aufwand? Welche Erwartungen entstehen bei Kund*innen? Unsere interne Metapher: Erst entscheiden, ob eine Bäckerei betrieben werden soll. Dann anfangen, Brötchen zu backen. Wir diskutieren darüber in unserem Kreis “Identität und Arbeit”. Nicht über Tools oder Features, sondern über Haltung, Arbeitsweise und langfristige Verantwortung. 3. Transparenz statt Flurfunk: Warum Sichtbarkeit entscheidend für kollegiale Führung ist Unsere Erfahrung zeigt: Spannungen entstehen selten durch Entscheidungen selbst. Sie entstehen durch Unklarheit. Durch das Gefühl, dass irgendwo etwas beschlossen wurde, aber niemand weiß, wo, warum und von wem. mindmatters setzt auf Sichtbarkeit: Überlegungen, Tests und Entscheidungswege werden im Infohub geteilt nicht nur Erfolge, sondern auch offene Fragen explizit dann, wenn Marktimpulse unsere Identität oder Ressourcen betreffen Kollegiale Führung braucht Transparenz, damit Entscheidungen nachvollziehbar bleiben, auch wenn sie nicht einstimmig sind. 4. Validierung vor Perfektion: Marktimpulse testen, bevor wir als Unternehmen umbauen Ein weiterer Grundsatz im Innovationsprozess von mindmatters: Nicht jede Idee braucht sofort neue Strukturen. Gerade im Umgang mit neuen Marktimpulsen hilft es, klein zu starten. Eine These formulieren. Ein Angebot skizzieren. Nach außen kommunizieren. Reaktionen beobachten. Manchmal reicht ein Workshop, ein Landingpage-Test oder einzelne Kundenfeedbacks, um zu erkennen: Resoniert das überhaupt? Oder wird hier intern mehr Bedeutung hineininterpretiert als am Markt vorhanden ist? Validierung ersetzt das Bauchgefühl und reduziert Risiken. Kein starrer Innovationsprozess sondern kollegiale Entscheidungsfähigkeit mindmatters hat keinen festen Innovationsprozess, der bei jedem neuen Marktimpuls automatisch greift. Stattdessen stützen wir uns als Unternehmen auf die Prinzipien kollegialer Führung: gemeinsame Meinungsbildung, konstruktiven Streit über unsere Identität und die Fähigkeit, Spannung auszuhalten, ohne sofort eine fertige Lösung zu brauchen. Entscheidungsfähigkeit entsteht durch Übung. Schritt für Schritt, gemeinsam. KI in der Softwareentwicklung bei mindmatters: Der aktuelle Stand Der Umgang mit KI ist heute klar eingeordnet: Intern: KI als Werkzeug zur Effizienzsteigerung In Kundenprojekten: saubere Integration von KI-Funktionen, fokussiert auf Nutzer*innenprobleme Strategisch: Prüfung neuer Angebotsformen, ohne Vorfestlegung Die zentrale Leitfrage bleibt dabei konstant: Welches konkrete Problem löst KI für die Anwender*innen? Nicht: Was ist technisch möglich? Sondern: Was ist sinnvoll, verantwortbar und langfristig tragfähig? Fazit: Marktimpulse brauchen Haltung, nicht Hype „Mach mal was mit KI“ ist kein schlechter Impuls. Aber er ersetzt keinen Innovationsprozess. Softwareentwicklung im Unternehmen kann auch anders funktionieren: Marktimpulse ernst nehmen Entscheidungen in kollegialer Führung treffen Identität nicht dem Hype opfern Validierung vor Aktionismus stellen **Zuhören, einordnen, diskutieren, testen – und erst dann entscheiden. **So entsteht nicht nur bessere Software. So entsteht langfristige Entscheidungsfähigkeit in einer sich ständig verändernden digitalen Welt. Welcher dieser Punkte räsoniert am meisten mit Dir und Deinen aktuellen Herausforderungen? Wir freuen wir uns, mit Dir darüber ins Gespräch zu kommen. unsere Projekte und Referenzen Geschrieben von Laura Paradiek ## Kollegiale Führung und ich | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/kollegiale-fuehrung-und-ich/ Startseite Blog Kollegiale Führung und ich Kollegiale Führung und ich Gunnar Magholder22. Oktober 20216 Min. Lesezeit Wir als mindmatters sind ein Unternehmen, das von seinen Kolleginnen geführt wird. Doch was ist dieses “Kollegiale Führung”-Ding überhaupt? Im Kern geht es um die Umkehrung der so genannten “Steuerungsrichtung” - und damit um eine grundlegend andere Art, Entscheidungen für ein Unternehmen zu treffen.* Ein persönlicher Bericht von Gunnar Als ich vor einiger Zeit bei mindmatters anfing, war das Thema “Kollegiale Führung” nicht nur komplett neu für mich, es war teils sogar ein Stück beängstigend - mein vorheriger Arbeitgeber war eine ehemalige Behörde. Kollegiale Führung ist meiner Meinung nach nicht einfach zu implementieren, gerade wenn eine Firma eine gewisse Größe überschreitet. Meistens werden Firmen in irgendeiner Form von einem zentralen Management gesteuert, also von Menschen, die qua Position Entscheidungen treffen. Dies findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: Je höher die Ebene, desto globaler die Entscheidungen. Bei dem Konzept der kollegialen Führung geht man davon aus, dass die Kundinnen vorgeben, womit sich ein Unternehmen beschäftigt. Sie sind die Abnehmer von Produkten und Dienstleistungen und sie refinanzieren am Ende das gesamte Unternehmen, inklusive aller Mitarbeiterinnen. Kollegiale Führung: Entscheidungen näher am Markt “Und das soll neu sein?”, war meine Reaktion, als ich das erste Mal von dem Thema hörte. Auch in meinen vorherigen Unternehmen haben wir uns doch immer an unseren Kundinnen ausgerichtet und den Markt beobachtet.* Und klar, wir haben auch immer versucht, unsere Dienstleistungen so zu organisieren, dass die Kundinnen uns gerne buchen. Und deshalb haben wir ja wohl auch dort nicht an der Realität vorbei gearbeitet… oder?* Im Fall eines zentralen Managements muss man dann aber doch feststellen, dass die Entscheidungen häufig von Menschen getroffen werden, die sehr große, vielleicht sogar maximale Distanz zu Kund*innen haben. Selbst wenn die Erkenntnisse aus der direkten operativen Arbeit irgendwann zum Management durchdringen, so braucht dies doch Zeit - stellenweise sehr viel Zeit. Zeit, die wir in einer digitalen Umgebung oft nicht haben. Von der indirekten zur direkten Wertschöpfung Die Umkehrung der so genannten Steuerungsrichtung will also die Entscheidungsbefugnis und -verantwortung in die Hände derer legen, die den direkten Kontakt mit den Kund*innen haben. Traditionell organisierte Unternehmen werden von der indirekten Wertschöpfung zur direkten Wertschöpfung gesteuert - von innen nach außen. Die Steuerungsrichtung umkehren bedeutet nun also genau das Gegenteil: von außen nach innen. Wie die Idee der kollegialen Führung mich und meine Arbeit verändert hat Nach dieser kleinen Einleitung jetzt meine persönlichen Erfahrungen mit kollegialer Führung. Wie fühlt es sich an? Was habe ich zu Beginn häufig falsch gemacht? Wie hat es mich und meine Arbeit verändert? Die Anfänge. Wenn man bei mindmatters anfängt, stellt man schnell fest: Das, was man üblicherweise Abteilungen nennt - das gibt es einfach nicht. Stattdessen aber sogenannte Geschäftskreise, Dienstleistungskreise, Praktikergruppen oder auch Fallentscheide. Es steht jeder und jedem frei, Teil dieser Gruppen zu werden. Man kann überall vorbeischauen, sich ein Bild von der Arbeit machen und sofort aktiv mitarbeiten. Die Kreise und Gruppen organisieren sich auf einem (sehr großen) Board, auf dem Aufgaben und Anregungen gesammelt und bearbeitet werden. Die Herausforderung, die eigene Mitarbeit zu begrenzen Und hier kam schnell mein erstes Problem: ALLES ist interessant. In jedem dieser Kreise und Gruppen werden Probleme und Herausforderungen bewegt, die eine enorme Ausstrahlung auf die tägliche Arbeit haben und nach einiger Zeit hat man zu fast jedem Thema eine Meinung oder Ideen. So sprang ich am Anfang in alle möglichen Kreise oder Gruppen hinein und versuchte, dort meine Ideen einzubringen - und fing an mich zu verzetteln. Alle Kreise und Gruppen arbeiten intensiv. Sie erzeugen Resultate und Entscheidungen und wenn man sich dort nicht richtig einbringt, ist man ein Hang-Around und kein produktives Mitglied. Auf einmal lernt man, dass auf vielen Hochzeiten schöne Musik spielt, aber man eben nicht überall tanzen kann (außerdem kann ich gar nicht tanzen). Trotzdem kristallisierten sich Themen heraus, die mir besonders am Herzen liegen und bei denen ich mehr Ideen habe als bei anderen. So kam es dann zur zweiten Phase. Mehr Wirkung durch mehr Fokus Ich habe meine Mitarbeit mittlerweile auf wenige Kreise und Gruppen reduziert - und zwar auf die, in denen ich dann aber auch wirklich einen Unterschied machen kann. Wie organisieren wir die Entwicklung von Software? Wie können Entwickler*innen Marketing und Vertrieb unterstützen, damit wir klarer kommunizieren? Was ist agile Softwareentwicklung und wieso ergibt sie sehr wohl Sinn - auch wenn sie immer wieder totgesagt wird? Auf diese Weise kann ich meine Energie bündeln und mit anderen KollegInnen in die Diskussion über Dinge einsteigen, die das Unternehmen so bewegen, wie ich es möchte. So trägt jede unserer Entscheidungen auch meine Handschrift und hinter jeder Entscheidung kann ich uneingeschränkt stehen. Und da auch die Kreise und Gruppen, an denen ich nicht beteiligt bin, eben von Kollegnnen besetzt sind, weiß ich, dass die Entscheidungen dort genauso gut vorbereitet und getroffen werden wie in “meinen” Kreisen. Denn, die goldene Regel bei mindmatters ist: “Wir gehen davon aus, dass alle das jeweils individuell Beste geben, was sie zu gegebener Zeit leisten können”. Das bringt uns in die Verantwortung und durch den direkten Kundenkontakt reden alle Kundinnen automatisch mit… also im Geiste. Mein erstes Fazit: Alle sind in natürlicher Verantwortung Und jetzt? Was denke ich jetzt darüber? Als ich mein Vorstellungsgespräch bei mindmatters hatte, erwähnte ich, dass mir die Idee der kollegialen Führung ein bisschen Angst mache. Denn ein “das haben die da oben entschieden” gibt es nicht mehr und damit auch nicht die Möglichkeit, Verantwortung abzuwälzen. Bis auf rechtliche Belange haben Frank und Tim (unsere Inhaber) die Entscheidungsbefugnis größtenteils abgegeben und lassen das Unternehmen als Ganzes agieren - damit kann man sich aber auch nicht mehr hinter Anderen verstecken. Alle Entscheidungen werden von allen getroffen, und wenn mir etwas nicht passt, kann ich ja in die betreffenden Kreise oder Gruppen eintreten und daran mitarbeiten, dass sich Dinge verbessern. Im Endeffekt müsste ich das sogar! Sind wir damit dichter beim Kunden? In vielen Situationen schon. Wir können sehr schnell reagieren und eventuell schon Dinge bedenken, bevor diese bei uns eintreffen. Wir handeln schnell und flexibel und alle sind mit im Boot. Die Kolleg*innen, die den meisten Beitrag zur direkten Wertschöpfung erbringen, sind auch die, die bei allen Entscheidungen mit im Boot sitzen. Entweder direkt durch den Kreis, in dem diese Entscheidung getroffen wird, oder durch unsere monatlichen Konsultationen zu Themen, wo wir mal ein Stimmungsbild brauchen. Kollegiale Führung - man muss sie aktiv wollen Ist jetzt alles Friede, Freude, Eierkuchen? Aber nein. Ist es nicht. Wir reden, haben kontroverse Meinungen und streiten. Aber da wir alle an der Lösung interessiert sind, kommt es immer zu einem Konsens. Manchmal muss man dafür schon sehr weit aus der Komfortbox raus, aber es lohnt sich jedes Mal. Entscheiden wir immer richtig? Natürlich nicht. Wir machen Fehler. Aber wir versuchen alle, aus diesen Fehlern zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Kostet es viel Aufwand? Das ist relativ. Wir Entwickler*innen haben 20% Slack-Time (das ist Zeit, die uns außerhalb der Kundenarbeit für persönliche Entwicklung zur Verfügung steht) und die Arbeit in den Kreisen ist manchmal ein Teil davon. Das klingt am Anfang merkwürdig, aber wenn man gelernt hat, den Fokus für sich selbst richtig zu setzen, wird man auch nur an den Kreisen arbeiten, die einem wirklich am Herzen liegen. Geschrieben von Gunnar Magholder ## Kollegiale Führung & Widerstandsabfrage - mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/kollegiale-fuehrung/ Startseite Blog Kollegiale Führung: Eine Methode zur Entscheidungsfindung, die wirklich funktioniert Kollegiale Führung: Eine Methode zur Entscheidungsfindung, die wirklich funktioniert Laura Paradiek28. Februar 20254 Min. Lesezeit Hierarchiefrei, aber nicht kopflos: Wie wir bei mindmatters Entscheidungen treffen Bei mindmatters arbeiten wir seit vielen Jahren mit einer kollegialen Führung. Das bedeutet: Keine Chefs, keine festen Hierarchien – dafür geteilte Verantwortung und ein hoher Grad an Selbstorganisation. Doch was passiert, wenn es keine Vorgesetzten gibt? Wie treffen wir kluge Entscheidungen, ohne uns in endlosen Diskussionen zu verlieren? Die Antwort liegt in strukturierten Entscheidungsprozessen. Eine Methode zur Entscheidungsfindung, die sich in der kollegialen Führung bewährt hat, ist die Widerstandsabfrage. Sie ermöglicht schnelle, fundierte Entscheidungen, bei denen alle relevanten Perspektiven einfließen – ohne, dass das Team ins Chaos stürzt. Was bedeutet kollegiale Führung? Kollegiale Führung bedeutet, dass Führungsaufgaben nicht an einzelne Personen gebunden sind, sondern dynamisch verteilt werden. Statt einer klassischen Hierarchie übernehmen Mitarbeitende situativ Verantwortung – je nach Rolle, Fachwissen und Erfahrung. Doch Führung bedeutet nicht nur, Projekte voranzutreiben oder Verantwortung zu übernehmen. Es geht vor allem darum, Entscheidungen zu treffen. Und genau hier liegt eine der größten Herausforderungen für selbstorganisierte Teams: Wie wird entschieden, wenn niemand das letzte Wort hat? Die Herausforderung: Entscheidungen ohne Führungskraft treffen Ohne klare Hierarchie könnte man annehmen, dass bei uns jede Entscheidung basisdemokratisch getroffen wird – also durch Mehrheitsentscheidungen oder langwierige Diskussionen. Doch das ist nicht effizient. In der Praxis hat sich gezeigt, dass gute Entscheidungen dort getroffen werden sollten, wo die Expertise liegt und wo der Bedarf entsteht. Daher arbeiten wir als kollegial geführtes Unternehmen nach verschiedenen Entscheidungsverfahren: Autonome Entscheidungen: Eine Person entscheidet allein, wenn sie über die nötige Expertise verfügt. Beratungsverfahren: Die entscheidende Person holt sich Rat von betroffenen oder erfahrenen Kolleg*innen. Konsent-Prinzip: Eine Entscheidung wird getroffen, solange es keinen schwerwiegenden Einwand gibt. Widerstandsabfrage: Die Option mit dem geringsten Widerstand wird gewählt. Gerade die Widerstandsabfrage nutzen wir oft, wenn mehrere Teammitglieder betroffen sind oder unterschiedliche Perspektiven eine Rolle spielen. Die Widerstandsabfrage: So funktioniert die Methode zur Entscheidungsfindung Die Widerstandsabfrage ist ein systematischer Prozess, bei der wir nicht nach der „besten“ Lösung suchen, sondern nach der, die den geringsten Widerstand im Team hervorruft. Der Vorteil? Entscheidungen werden schnell und ohne Zwang getroffen, da niemand eine Lösung akzeptieren muss, die er oder sie nicht mittragen kann. Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Widerstandsabfrage Anliegen vorstellen: Eine Person stellt ihr Anliegen und einen konkreten Entscheidungsvorschlag vor. Verständnisfragen klären: Alle Beteiligten dürfen Fragen stellen, um den Vorschlag vollständig zu verstehen. Meinungen sammeln: Jede*r äußert seine/ihre Meinung zum Vorschlag – ohne Diskussion. **Alternative Vorschläge einbringen: **Falls nötig, können neue Vorschläge gesammelt oder der ursprüngliche Vorschlag angepasst werden. **Widerstand messen: **Jede Person gibt an, wie hoch ihr Widerstand gegen die gesammelten Optionen ist. Dies kann durch eine Fünf-Finger-Abfrage geschehen: 0 Finger: Kein Widerstand – volle Zustimmung 1–2 Finger: Leichter Widerstand – kann damit leben 3 Finger: Neutral – keine starke Meinung **4 Finger: **Hoher Widerstand – fühlt sich unwohl **5 Finger: **Maximaler Widerstand – lehnt die Option ab Auch der Ist-Zustand wird als Option einbezogen, um sicherzustellen, dass eine Veränderung wirklich gewünscht ist. 7.** Entscheidung treffen:** Die Option mit dem geringsten Widerstand wird umgesetzt. Falls mehrere Vorschläge ähnlich abschneiden, kann eine weitere Diskussion nötig sein, um die beste Lösung zu finden. Warum funktioniert diese Methode so gut? Die Widerstandsabfrage hat gleich mehrere Vorteile gegenüber klassischen Abstimmungen oder Konsensverfahren: Verhindert endlose Diskussionen Niemand muss von der „besten“ Lösung überzeugt werden – es reicht, eine tragfähige Option zu finden. Schnelle Entscheidungsfindung Statt sich zwischen Dutzenden Möglichkeiten zu verlieren, wird die akzeptabelste Lösung gewählt. Jede Meinung zählt Auch leise Stimmen haben Gewicht, da Widerstand sichtbar wird, ohne dass eine Person laut dagegen argumentieren muss. Höhere Akzeptanz Alle tragen die Entscheidung mit, weil sie nicht überstimmt wurden, sondern ihre Bedenken berücksichtigt wurden. Flexibel und anpassbar Falls sich später herausstellt, dass die Entscheidung nicht optimal war, kann sie mit wenig Aufwand angepasst werden. Fazit: Kollegiale Führung braucht klare Prozesse Bei mindmatters haben wir gelernt: Selbstorganisation bedeutet nicht Chaos, sondern braucht Strukturen. Die Widerstandsabfrage ist eine Methode zur Entscheidungsfindung, die uns hilft, schnell, effizient und mit hoher Akzeptanz Entscheidungen zu treffen. Sie ist ein wichtiger Bestandteil unserer kollegialen Führung und sorgt dafür, dass wir auch ohne klassische Hierarchien kluge, tragfähige Entscheidungen treffen. Für Unternehmen, die hierarchiefreie Strukturen leben wollen, ist sie ein unverzichtbares Werkzeug für die tägliche Zusammenarbeit. Geschrieben von Laura Paradiek ## Product Owner statt Projektmanager – Führung auf Augenhöhe URL: https://mindmatters.de/kollegiale-projektf%C3%BChrung/ Startseite Blog Arbeiten ohne Projektmanager: Warum wir bei mindmatters auf kollegiale Projektführung setzen Arbeiten ohne Projektmanager: Warum wir bei mindmatters auf kollegiale Projektführung setzen Thomas Nelis2. September 20255 Min. Lesezeit Bei mindmatters gibt es keine Projektmanager, Projektleiter, Tech Leads oder ähnliche klassische Führungsrollen. Was auf den ersten Blick vielleicht ungewöhnlich erscheint, ist bei uns Teil eines bewussten Organisationsprinzips: Wir arbeiten kollegial und ohne formelle Hierarchien – auch in Projekten. Das hat natürlich Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit unseren Kunden. Welche das sind, welche Vorteile und Herausforderungen entstehen und wie wir trotzdem strukturiert vorgehen – genau darum geht’s hier. Dieses Video kommt von YouTube (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir es hier nicht. Wenn du lieber liest, geht’s hier weiter mit dem Blogbeitrag. Unser Führungsverständnis: Führung ≠ Führungskräfte Wir sehen Führung als Interessenausgleich – zwischen den Bedürfnissen des Unternehmens, der Kolleg:innen und natürlich unserer Kunden. Damit das funktioniert, braucht es jede Menge Führungsarbeit: Ziele definieren, Feedback geben, Strukturen schaffen, Motivation fördern u.v.m.. Aber – und das ist der Knackpunkt – diese Führungsarbeit übernehmen bei uns nicht einzelne Führungskräfte, sondern alle im Team. Unsere Devise lautet: Führungsarbeit statt Führungskräfte. Daher wäre es widersprüchlich, in den Projekten plötzlich klassische Projektrollen einzuführen. Das passt einfach nicht zu unserer Art zu arbeiten. Orientierung am Scrum Framework Ein weiterer Grund, warum wir keine Projektmanager einsetzen, ist unser methodischer Rahmen: Wir orientieren uns am Scrum Framework – zumindest in der Anfangsphase eines Projekts. Warum Scrum? Unsere Projekte bewegen sich meist im komplexen Umfeld. Unsere Kunden kommen mit offenen Fragestellungen, ungelösten Problemen oder der Vision für eine maßgeschneiderte Software, deren Anforderungen sich erst im Lauf des Projekts konkretisieren. Scrum hilft uns, flexibel und fokussiert zu bleiben. Im Scrum Guide gibt es keine Projektmanagerrolle – und auch bei uns wird diese Rolle nicht künstlich „dazuerfunden“. Welche Rollen gibt es stattdessen? In unseren Projekten setzen wir auf ein reduziertes, aber wirkungsvolles Rollenset: Product Owner (von Kundenseite): Verantwortlich für die Produktvision und die Priorisierung der Anforderungen Entwicklungsteam: Mindestens zwei Entwickler:innen, die im Pair arbeiten UX-Designende: 1–2 Personen, um die Nutzerperspektive von Anfang an mitzudenken Prozessbegleitung: Vergleichbar mit dem Scrum Master, aber framework-unabhängig gedacht Die Rolle der Prozessbegleitung Die Prozessbegleitung (bei Scrum wäre das der Scrum Master) unterstützt das Team – insbesondere den Product Owner – bei der Selbstorganisation, der Prozessgestaltung und der methodischen Arbeit. Diese Rolle ist nicht disziplinarisch. Sie hilft bei: der Moderation von Terminen der Umsetzung bewährter Prozesse dem Umgang mit Tools wie Jira der Bereitstellung von Metriken zur besseren Entscheidungsfindung der Kommunikation zwischen Kunde und Team Man könnte sagen: Die Prozessbegleitung in der kollegialen Projektführung ist so etwas wie die unsichtbare Hausmeisterrolle, die alles am Laufen hält, ohne im Rampenlicht zu stehen. Vorteile: Warum Product Owner statt Projektmanager? Wir sehen in dieser Aufstellung mehrere handfeste Vorteile: 1. Direkte Steuerung statt Umwege Der Product Owner arbeitet direkt mit dem Team zusammen – ohne Umwege über einen Projektmanager. Das ermöglicht schnelle Entscheidungen, täglichen Austausch (z. B. im Daily) und eine enge Abstimmung über den Stand der Entwicklung. 2. Mehr Identifikation, mehr Motivation Durch den engen Austausch entsteht ein echtes Wir-Gefühl. Das Team fühlt mit, wenn es ein Problem löst oder ein neues Feature entwickelt. Diese emotionale Bindung zum Produkt ist Gold wert. 3. Geringere Kosten Ohne Projektmanager entfallen Doppelabstimmungen und zusätzliche Stundensätze. Die Prozessbegleitung braucht in der Regel nur einen Tag pro Woche, was in den meisten Fällen deutlich günstiger ist. 4. Fokus auf den Nutzen für User Ein Product Owner hat den Fokus auf den tatsächlichen Nutzen für die Anwender:innen. Ein klassischer Projektmanager ist häufig eher mit Terminen, Budgets und Prozessen beschäftigt. Für uns zählt: Was bringt den Nutzer:innen wirklich Mehrwert? 5. Echtzeit-Abstimmungen statt Review-Marathon Unsere Product Owner nehmen jedes Feature selbst ab. Sie sind laufend im Bilde, was gebaut wird, und können jederzeit Feedback geben. Das sorgt für kontinuierliche Qualitätssicherung und schnelleres Lernen. Herausforderungen: Was ohne Projektmanager schwierig sein kann Natürlich ist diese Form der Zusammenarbeit nicht immer einfach – vor allem für Unternehmen, die klassisch organisiert sind. Hier ein paar typische Herausforderungen: 1. Offene Kommunikation will gelernt sein Als Kunde direkt mit einem fremden Entwicklerteam zu kommunizieren, ist für viele ungewohnt. Vor allem, wenn man aus einer „Auftraggeber-Dienstleister“-Denke kommt. 2. Produktverantwortung bleibt beim Kunden Eine Vision lässt sich nicht outsourcen. Der Kunde bleibt verantwortlich für den Erfolg des Produkts – auch wenn wir bestmöglich bei der technischen Umsetzung helfen. 3. Führungs-Skills beim Product Owner Ein Product Owner braucht gewisse Führungsfähigkeiten – z. B. um Konflikte wertschätzend anzugehen oder Entscheidungen im Sinne der Vision zu treffen. Dabei helfen wir natürlich, aber die Verantwortung bleibt. 4. Agile Arbeitsweise ist nicht selbstverständlich Viele unserer Kunden kennen aus ihrem Alltag ganz andere Projektstrukturen. Die agile Herangehensweise erfordert ein Umdenken – Offenheit vorausgesetzt. 5. Zeitaufwand darf nicht unterschätzt werden Die Rolle des Product Owners kostet Zeit – für Meetings, Entscheidungen, Feedbackschleifen. Wer hier zu knapp plant, bremst das Projekt aus. Und Zeit ist in der Softwareentwicklung eben auch Geld. Fazit: Ohne Projektmanager, aber mit Haltung Unsere Erfahrung zeigt: Selbstorganisierte Teams brauchen keine klassischen Projektmanager, um erfolgreich zu sein. Viel wichtiger ist die enge Zusammenarbeit, eine klare Rollenverteilung und der Fokus auf das Produkt. Wir glauben nicht, dass Projektmanager magische Fähigkeiten besitzen, um Probleme schneller zu lösen. Stattdessen setzen wir auf Verantwortung teilen statt delegieren. Mit der richtigen Begleitung, einem motivierten Team und echtem Interesse am Erfolg funktioniert das wunderbar – auch für Kunden ohne eigene Softwareabteilung. **Ihr möchtet auch Projekte mit klarer Rollenverteilung, Fokus auf das Produkt und eine enge kollegiale Zusammenarbeit? ** Wir freuen uns auf den Austausch. Geschrieben von Thomas Nelis ## Werde Teil unseres Teams URL: https://mindmatters.de/komm-ins-team/ Startseite Werde Teil unseres Teams Werde Teil unseres Teams Bei uns ist immer Platz für mehr: Wir sind offen für neue Kolleginnen, neue Impulse und neue Technologien. Als Unternehmen ohne Hierarchien arbeiten wir selbstorganisiert in wechselnden interdisziplinären Teams. Seit einiger Zeit folgen wir dem Prinzip der kollegialen Führung. Ziel ist es, dass die Mitarbeiterinnen das gesamte Unternehmen autonom leiten. Mit geteilter Verantwortung für alle Geschäftsprozesse. Dafür bringen sich alle Kolleg*innen nach persönlichem Interesse ein. Gute-Leute-Pool Du möchtest Teil unseres Teams werden? Toll! Wir freuen uns immer über Initiativbewerbungen und Profile für unseren Gute-Leute-Pool. Ganz egal, ob für eine Festanstellung oder freiberuflich. Grundsätze unserer Zusammenarbeit Kommunikativ. Kollaborativ. Mitarbeiter*innengeführt. Zu allem, was wir tun, sind Kollaboration und Kommunikation der Schlüssel. Wir wollen an sinnvollen Aufgaben arbeiten, uns kontinuierlich fortbilden und gleichzeitig Spaß haben. In unseren Retrospektiven, beim Gestalten unternehmensweiter Prozesse und im Workshop mit unseren Kundinnen. Gegenseitiges, wertschätzendes Feedback ist einer der Grundpfeiler unserer Zusammenarbeit. Das gilt für Kolleginnen und Kund*innen gleichermaßen. Denn nur so können wir besser werden und langfristige strategische Partnerschaften etablieren. Wir verfolgen unsere Ziele überaus engagiert und mit hoher fachlicher Kompetenz – aber ohne Crunch Mode, ohne Deadlines und ohne Überstunden! Bei der Umsetzung der neuen, mitarbeiter*innengeführten Struktur gehen wir in kleinen Schritten voran und korrigieren, wo notwendig. Mit „Unternehmenssprints“ in etwas ausgedehnteren Zyklen orientieren wir uns an agilen Entwicklungsprojekten. Vierteljährliche Retrospektiven helfen uns dabei, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren. „mindmatters ist bisher das einzige Unternehmen, welches alle Versprechungen aus dem Vorstellungsgespräch eingehalten hat.“ Tobias Unser Arbeitsumfeld Schönes Umfeld. Gutes Klima. Unser Arbeitsumfeld ist in jeder Hinsicht flexibel: Die Räumlichkeiten lassen sich passend zu den Anforderungen gestalten. Jedes Projekt hat seinen eigenen Platz, mit Projektecke, beschreibbarer Wand und mobilem Medienschrank. Steharbeitsplätze, Sitzsäcke und Bibliothek sind jederzeit verfügbar. Für größere Meetings treffen sich alle in der „Arena“. Remote-Teilnehmer*innen kommen über zoom hinzu. Die Zeit teilen wir uns selber ein, egal ob Remote oder im Büro. Unser Kommen und Gehen basiert auf größtmöglichem Vertrauen. Das macht uns familienfreundlich, denn Arbeit bedeutet eben nicht das Gegenteil von Leben. Auch deshalb gibt es bei uns eine Terrasse mit Grill und Sitzecke, einen Kicker, Darts und alle notwendigen Materialien zum Jonglieren. Wer dich erwartet Unser Erfolg hat vier Buchstaben: Team Wir haben ein gemeinsames Verständnis von Erfolg – und betrachten es als gemeinsame Verantwortung, unsere Ziele zu erreichen. Wir haben Lust dazu, gemeinsam Großes zu schaffen. Bei uns ergibt die Summe unserer Köpfe mehr als 22. Dein Ansprechpartner Du hast Fragen? Melde dich bei mir! Frank Wir sind immer offen für neue Leute. Hier geht es zu unserem Bewerbungsformular für Initiativbewerbungen. Ich freue mich auf deine Nachricht. ## Komm in unseren Gute-Leute-Pool URL: https://mindmatters.de/komm-ins-team/gute-leute-pool/ Startseite Komm in unseren Gute-Leute-Pool Komm in unseren Gute-Leute-Pool Auch wenn wir aktuell nur ausgeschriebene Positionen besetzen können, freuen wir uns immer über Initiativbewerbungen für unseren Gute-Leute-Pool. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, ob du in Teil- oder Vollzeit, Festanstellung oder freiberuflich arbeiten möchtest. Wer weiß, vielleicht ergibt sich bald eine passende Vakanz für dich. Wir sind neugierig und möchten erfahren, wer du bist. Darum lesen wir viel lieber persönliche Anschreiben und aussagekräftige Lebensläufe als unzählige Scans von (Arbeits-)zeugnissen. Wenn dir ein Motivationsschreiben zu langweilig ist, schauen wir uns auch gern ein kurzes Video zu deinem Wer und Warum an. Schick uns in dem Fall einen Link. Wir freuen uns, von dir zu hören. Initiativbewerbung Bitte sende uns deine Initiativbewerbung über dieses Formular. Solltest du Schwierigkeiten mit dem Upload haben, wende dich einfach per E-Mail an jobs@mindmatters.de Zulässige Formate: pdf|jpg|png|gif|zip Bewerbung verschickt. Jetzt sind wir an der Reihe: Wir melden uns bei dir zurück. Da ist etwas schiefgelaufen. Versuch es bitte noch einmal oder schick uns deine Bewerbung direkt an jobs@mindmatters.de. Dein Ansprechpartner Du hast Fragen? Melde dich bei mir! Frank Dich interessiert, wie der Weg zum kollegial geführten Unternehmen bei uns aussah? Dann empfehle ich dir unseren Blogartikel zu unserem 20. Geburtstag mit vielen kleinen Einblicken. ## Kontakt – mindmatters URL: https://mindmatters.de/kontakt/ Startseite Kontakt – mindmatters Schreib uns. Ob am Anfang einer Idee, mitten in einem Vorhaben oder mit einer konkreten Frage: Wir schauen gemeinsam, was der nächste sinnvolle Schritt sein kann. Sprich mit Frank über euer Entwicklungsprojekt oder euren Workshop. Findet einen Termin, der euch passt. Dieser Kalender kommt von HubSpot (HubSpot, Inc.). Solange ihr der Datenübertragung an HubSpot nicht zugestimmt habt, laden wir ihn hier nicht. Sollen wir uns melden? Anfrage verschickt. Jetzt sind wir an der Reihe: Wir melden uns bei dir zurück. Da ist etwas schiefgelaufen. Versuch es bitte noch einmal oder schreib uns direkt an hallo@mindmatters.de. Unsere Standorte Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Hamburg mindmatters, Bernstorffstr. 97, 22767 Hamburg Diese Karte kommt von Google Maps (Google LLC). Solange ihr der Datenübertragung an Google nicht zugestimmt habt, laden wir sie hier nicht. Berlin mindmatters, Eichendorffstrasse 1, 10115 Berlin ## „Agile“ – ein Buch, das Agilität neu entdecken lässt URL: https://mindmatters.de/lesestoff-agile-ein-schoenes-buch-ueber-so-einiges/ Startseite Blog AGILE – ein schönes Buch über so einiges AGILE – ein schönes Buch über so einiges Benjamin Rabe9. August 20211 Min. Lesezeit Soso! denke ich, wenn das Buch in meiner Hand schon auf seinem Cover mit einem derart hohen Selbstbewusstsein daher kommt … Ein schönes Buch darüber, wie eine Organisation gesund, flexibel und fit wird, voller Tipps, Fallstricke und Praxiserfahrung Ein schönes Buch darüber, wie eine Organisation gesund, flexibel und fit wird, voller Tipps, Fallstricke und Praxiserfahrung … steht dort neben dem springenden Delfin. Das macht es natürlich leicht, in dieses angenehm anders geschriebenen Fachbuch von Rini Van Solingen (übersetzt von unserem Freund und Mitstreiter Rolf Dräther) einzutauchen. Der Delfin ist gleich eines der starken Bilder, die sich im Kopf festsetzen: willst Du das U-Boot sein, das vollgeladen erst am Ende der Fahrt wieder auftaucht? Oder bist Du der Delfin, der nur kurze Strecken unter Wasser Geschwindigkeit aufnimmt. Dann aber immer wieder kurz nach oben kommt und sich orientiert. Die Richtung ändert. Und immer weiß, wo er gerade ist. Das Besondere an diesem Buch: es macht das Thema Agilität leicht zugänglich. Und dabei verzichtet es nicht auf Tiefe, macht durchaus in seinen 20 schön bebilderten Kapiteln die hohe Komplexität des Themas sichtbar. Überhaupt hat man eher das Gefühl, ein Reisebuch in der Hand zu halten, das einem auch gezieltes Querlesen und das Springen durch die Kapitel erlaubt. Aha! denke ich beim Zuschlagen des Buches: Wie bei allen guten Reisebegleitern gibt einem Agile am Ende also auch viel Freude am eigenen – agilen – Zuhause zurück. Ein Buch für alle, die Agilität (wieder) entdecken wollen. Erschienen im dpunkt.verlag, mittlerweile aber auch als Gratisdownload verfügbar. Geschrieben von Benjamin Rabe ## Softwareentwicklung Medienbranche: Mercury Media URL: https://mindmatters.de/mercury-media-technology/ Startseite Softwareentwicklung Medienbranche: Mercury Media Verstehen Entdecken Entwickeln Ausbauen Wie wir gemeinsam mit der Agentur pilot eine Softwarelösung entwickelten, die nicht nur Arbeitsabläufe verbessert, sondern auch die Grundlage für ein eigenständiges Unternehmen schuf. Nutzerzentrierte SaaS-Mediaplanung als Basis für ein neues Geschäftsmodell pilot ist eine führende unabhängige Mediaagentur mit Sitz in Hamburg. Sie unterstützt Unternehmen bei der Planung, Umsetzung und Optimierung von Marketing- und Kommunikationsstrategien. Dabei legt pilot großen Wert auf innovative Ansätze und effiziente Prozesse.​ Die Herausforderung Wenn Excel nicht mehr ausreicht Die Mediaplanung bei pilot basierte ursprünglich auf einer selbst entwickelten Excel-Lösung mit Makros. Die Anwendung mit hinterlegten Makros war hochfunktional, doch die Menge der zusätzlichen Anforderungen wuchs rasant. Die Prozesse stießen an Grenzen. Die Planer*innen ebenfalls - Das Tool war nicht mehr angemessen. **Skalierbarkeit:**​ Die Excel-Lösung war nicht mehr in der Lage, die steigende Anzahl und Komplexität der Kampagnen effizient zu bewältigen.​ **Benutzerfreundlichkeit:**​ Die Handhabung wurde für die Planer*innen zunehmend unübersichtlich und fehleranfällig.​ **Kollaboration:**​ Gleichzeitiges Arbeiten mehrerer Nutzer*innen war erschwert, was die Zusammenarbeit im Team behinderte.​ **Risiko Wissensverteilung: **Die bisherige Lösung wurde von einem Mitarbeiter entwickelt und gewartet, weshalb er der Einzige im Unternehmen mit entsprechendem Fachwissen war. Es war klar: Eine moderne, webbasierte Lösung musste her, die nicht nur die bestehenden Prozesse abbildet, sondern auch Potenzial für zukünftige Erweiterungen bietet.​ Unsere Lösung Eine Plattform für alles – einfach und skalierbar Gemeinsam entwickelten wir Mercury, eine Software-as-a-Service (SaaS)-Lösung, die die Mediaplanung revolutionierte:​ **Zentrale Plattform:**​ Alle Kampagnen können nun an einem Ort geplant, eingekauft, optimiert und reportet werden.​ **Benutzerfreundliches Interface:**​ Durch die enge Einbindung der Nutzer*innen während der Entwicklung entstand eine intuitive Bedienoberfläche.​ **Skalierbarkeit und Flexibilität:**​ Die Architektur ermöglicht es, neue Funktionen und Module problemlos zu integrieren.​ Diese Lösung optimierte nicht nur die internen Prozesse von pilot, sondern eröffnete auch neue Geschäftsmöglichkeiten.​ „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer Technische Umsetzung Schrittweise, nutzerzentriert und robust Die Entwicklung von Mercury folgte einem iterativen und nutzerzentrierten Ansatz:. Systemwechsel bei laufendem Betrieb Für Phase 1 hieß das, die genutzten Makros und Workflows schrittweise in eine moderne Webapplikation zu übersetzen, während die alte Lösung parallel weiterlief. Dazu wurde die gesamte Entwicklung in kleine Einzelschritte zerlegt und die Ablösung des alten Tools sukzessive umgesetzt. In kleinen iterativen Zyklen ging es Schritt für Schritt voran. Oberstes Gebot: konsequente und kontinuierliche Validierung. Oberstes Ziel: so früh wie möglich Wert erzeugen. UX: Den Antrieb der Nutzerschaft nutzen Neben den technischen Verbesserungen rückten erstmals auch UX-Aspekte in den Fokus. Gleich zum Auftakt wurden die Nutzerinnen involviert, ihre Ideen eingesammelt und auf Basis der neuen Erkenntnisse der interne Workflow gestaltet. Dabei bildete die Abfolge von Verständnis und Validierung einen kontinuierlichen Prozess. Jede neue Etappe begann mit einer Konzeption, um die vorhandene Lösung kritisch zu beleuchten, das dahinterliegende Problem zu verstehen und die Verbindung zu den Nutzerinnen herzustellen. Wieder und wieder, über den gesamten Zyklus. Iterativ und inkrementell: In sicheren Etappen voran Entscheidend für ein erfolgreiches Vorankommen war die Identifikation der einzelnen Prozessschritte. Kontinuierliche Feedback-Schleifen und Testings vor Ort validierten jeden Entwicklungsabschnitt. Zugleich stieg das Gefühl von Machbarkeit durch handhabbare Lösungsansätze. Der initiale Prozess mit einem Wechsel von sofortigem Einsatz und direktem Prüfstand dauerte rund zwei Jahre. Am Schluss stand der Roll-out. In Phase 2 wurden zusätzliche Komponenten entwickelt, angebunden und die gesamte Lösung ausgebaut. Heute sind alle Makros abgelöst, Perspektivthemen werden weiterhin kontinuierlich integriert. Benefits & Ausblick Vom internen Tool zum eigenständigen Unternehmen Schon vor der Überführung in den neuen Technologiestack erkannte pilot das enorme Potenzial der Lösung. Monetarisierungsoptionen wurden ausgelotet und in Phase 3 die Entwicklung eines marktfähigen Produkts vorangetrieben. Das Ergebnis: die Ausgründung der selbständigen Mercury Media Technology GmbH. mindmatters unterstützte zusätzlich mit Workshops und Coachings. Nach sechs Jahren arbeitet das Team heute an der weiteren Skalierung des Produkts — eines der Ziele ist der internationale Markt. Mercury ist mehr als nur eine Softwarelösung. Sie steht exemplarisch dafür, wie durch enge Zusammenarbeit, iterative Entwicklung und konsequente Nutzerzentrierung nicht nur Prozesse optimiert, sondern auch neue Geschäftsfelder erschlossen werden können. Das Projekt zeigt, dass digitale Transformation dann besonders erfolgreich ist, wenn Technologie und Mensch harmonieren. Ihr möchtet Euer Geschäftsmodell weiterentwickeln? Wir sind hier und helfen. Ihr wünscht Euch Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## mindmatters Toolbox - Hilfreiche Tools für deinen Alltag URL: https://mindmatters.de/mindmatters-toolbox-anmeldung/ Startseite mindmatters Toolbox - Hilfreiche Tools für deinen Alltag mindmatters Toolbox: Dein Retro Mural-Template Wir freuen uns dir zu helfen! Keep, Drop, Try Mithilfe des “Keep, Drop, Try” Formats, blicken Teams in Retrospektiven auf den letzten Sprint zurück und leiten Action Steps ab. Dabei orientiert sich das Team an drei elementaren Fragen: Was lief gut und wollen wir beibehalten? (Keep) Was hat nicht funktioniert und wollen wir künftig vermeiden? (Drop) Was können wir verändern und wollen wir ausprobieren? (Try) Dieses Format hilft euch dabei, Themen zu priorisieren und zu besprechen, sowie hilfreiche nächste Schritte für eure Zusammenarbeit abzuleiten. Dein Entscheidungscanvas kultureller Fit Kooperationsanfragen Hast du auch schon mal die Situation erlebt, dass du eine Kooperations- oder Projektanfrage auf deinem Schreibtisch liegen hattest, bei der du unsicher warst, ob eure eigenen Unternehmenswerte mit denen der Partner matchen? Eine Anfrage, bei der du dir nicht sicher bist, ob du sie annehmen oder ablehnen sollst. Dafür haben wir ein simples, aber fantastisches Entscheidungs-Canvas zur Einordnung des kulturellen Fits bei Kooperationsanfragen entworfen. Nutze es, damit du in Zukunft schneller und fundierter entscheiden kannst. Dieses Tool ist leicht zu verwenden und hilft dir, einfach und effektiv Entscheidungen zu fällen. Das Beste daran? Du kannst es mit deinem Team teilen und so gemeinsam eine Entscheidung treffen. Dein Retro Mural-Template: What, So What & Now What? Eines der Lieblings-Retroformate unserer Coaches ist: What, So What & Now What? Es handelt sich um ein offenes Format mit viel Spielraum für Themen. Es ist gut geeignet, wenn du ein neues Team übernimmst oder allgemein die ersten Retros mit deinem Team machst. Eine Skalierungsfrage für einen super Einstieg: Wie zufrieden seit ihr mit euren Strukturen/Prozessen? Du möchtest das Format mal ausprobieren, dann lade dir gern unser Template runter. Dein Workshop-Canvas für die perfekte Vorbereitung Mit unserem inspirierenden Workshop-Canvas aus unserer Toolbox wird dein Arbeitsalltag einfacher und produktiver. Du sparst Zeit und Mühe bei der Vorbereitung von Workshops und Schulungen. Das Template ist übersichtlich und einfach zu nutzen. Strukturiere deine Ideen übersichtlich und behalte den Überblick über alle wichtigen Details. Unser Workshop-Canvas ermöglicht es dir, deine Vorbereitungen schnell und einfach in die Tat umzusetzen. Verabschiede dich von lästigen, zeitraubenden Planungen. Mit dem Template wird die Vorbereitung deines Workshops zum Kinderspiel! Hol dir jetzt das Template und überzeuge dich selbst! Zugriff auf alle Tools Registriere dich für unseren Newsletter und nutze die Templates. Hilfreiche Tools für deinen Alltag Melde dich für unseren Newsletter an und erhalte Zugriff auf alle Templates. Nach der Bestätigung erhältst du eine Mail mit allen Informationen zum Zugriff. Du erhältst zudem regelmäßig unsere aktuellen Tools und Wissenswertes direkt in dein Postfach. Fast geschafft. Wir haben dir eine E-Mail geschickt. Klick darin auf den Bestätigungslink, dann bist du dabei. Da ist etwas schiefgelaufen. Versuch es bitte noch einmal oder schreib uns direkt an hallo@mindmatters.de. ## Ein Mindset für Innovation und digitale Produktentwicklung? URL: https://mindmatters.de/mindset-digitale-produktentwicklung/ Startseite Blog Ein Mindset für Innovation und digitale Produktentwicklung? Ein Mindset für Innovation und digitale Produktentwicklung? Eric Buhse21. Juni 20224 Min. Lesezeit Kennt ihr diese Reaktion, wenn ihr anderen davon erzählt, dass ihr in eurem Unternehmen für Digitalisierung oder digitale Produktentwicklung zuständig seid? Hallt euch dann so ein spezielles Seufzen entgegen? Eines, in dem diese Verbundenheit einer Schicksalsgemeinschaft mitschwingt… ähnlich wie bei The Walking Dead. So eine Art Seufzen, das sagt: Oh je, er/sie also auch. Dieses Seufzen habe ich früher häufig erlebt, als ich beim Thema Digitalisierung noch auf der Kundenseite saß. Bevor ich Teil von mindmatters wurde, habe ich in Verbänden und Unternehmen diverse Projekte rund um Digitalisierung betreut. Von Datenbank über Digital Workplace bis hin zu digitalen Workflows war vieles dabei. Heute begleite ich bei mindmatters unsere Kundinnen beim gegenseitigen Kennenlernen und ersten Austausch - also den “early steps” rund um ein gemeinsames Projekt. Vor allem mein Mindset hilft mir dabei zu versuchen, das jeweilige Problem zu verstehen und gemeinsam herauszufinden, wie mindmatters bei der Lösung unterstützen kann. Welches Mindset das ist?* Am Anfang weiß man zwar meist wo man hin will, aber gar nicht, wo man eigentlich hin muss! Als ich früher Projekte rund um digitale Veränderung angestoßen habe, half es mir von einer spezifischen Frage auszugehen: Was, wenn das Gegenteil meiner Ideen richtig wäre? Das ist ein wichtiger Aspekt bei einem solchen Projekt: Es gibt keinen einzig wahren Weg. Es geht vielmehr darum, viele Ideen zuzulassen sowie verschiedenste Thesen zu explorieren und validieren. In Anlehnung an Karl Popper (“Alles Leben ist Problemlösen”) kann man Digitalisierung gut und gern erst einmal als Problem definieren, das gelöst werden soll. Demnach gilt: Erst einmal anfangen! Nur so kommen wir dahin, wo wir eigentlich hin sollen. Bei mindmatters bin ich auf die Idee “change by product” gestoßen. Das hat sofort bei mir resoniert. Im Text meiner Kolleg*innen stand: Pragmatismus ist ein guter Wegbegleiter für die Entwicklung digitaler Produkte! Egal wie starr der Dienstleister für digitale Produktentwicklung, egal wie uneinsichtig die Stakeholder um mich herum, für mich galt schon immer: Lasst mich mit Technik spielen. Ich werde schon auf Probleme stoßen, die mich und das Projekt weiterbringen. Wir sollten stets an Ideen feilen und neu entstehende Abzweigungen in den Blick nehmen. Der größte Fehler, den wir bei digitalen Produkten machen können, ist, aufhören zu spielen und damit beginnen, uns zu sorgen. Und hier kommt das Tolle an der agilen Softwareentwicklung zum Tragen: Validierung zu einem frühen Zeitpunkt und konstantes Userfeedback machen das Produkt stetig besser und minimieren Risiken. Wichtig für digitale Produktentwicklung ist die notwendige Bereitschaft zu lernen. Man gestaltet Produkte zum Ausprobieren. Und ehrlich gesagt: Nie erhält man besseres Feedback, als wenn etwas nicht funktioniert. Das richtige digitale Produkt ist Angriff auf die Ordnung der Dinge! Douglas Adams hat für den Umgang mit technischen Neuerungen einmal gesagt: Alles was bei der Geburt existierte ist normal. Alles was bis zum 30. Geburtstag erfunden wird, wird als Chance begriffen. Und alles was nach dem 30. Geburtstag erfunden wird, ist eine potentielle Gefahr für den Status Quo und die Ordnung der Dinge. Personen die Innovation und Change auf Unternehmensseite aktiv vorantreiben, eint in der Regel, dass sie ihre Projekte rund um digitale Prozesse mögen - bei allem Seufzen. Sie wollen neue Ideen entwickeln und zukunftsorientierte Projekte vorantreiben. Deshalb stellen sie jeden Prozess, der sie betrifft, in Frage. Und sie hören stets die gleichen Antworten diese Fragen: “Das machen wir schon immer so.” Manchmal ertappt man ja sogar selbst dabei diesen Satz auszusprechen. Klar, etwas Neues zu schaffen ist Aufwand und wahrscheinlich meistens der schwerere Weg. Umso erstaunter war ich, als ich hier bei mindmatters schon in der ersten Woche zum ersten Mal das hörte, was sonst meine Lieblingsantwort darauf ist: “Ja, ist doch super. Dann haben wir ja die Chance etwas Neues zu machen.” Und diese Mentalität ist wichtig. Bei transformierenden Projekten wird das (Hinter-)Fragen nie aufhören und von vielen Stakeholdern kommen. Denn es ist wie mit einer technischen Erfindung nach dem 30. Geburtstag: Ein Angriff auf die Ordnung der Dinge. Umso wichtiger, dass man Verbündete hat, die ebenfalls alles Leben als Problemlösen begreifen! Und wenn nichts mehr hilft, hilft manchmal nur noch er: ¯_(ツ)_/¯ Das ist schon okay! Er hat's geschrieben Tausche dich mit Eric über deine Meinung zum Thema aus. Eric Als Neo-Generalist mit Intrapreneur Mindset & digitaler DNA bin ich bei mindmatters und der Denkweise “no titles, just roles” genau richtig und agiere als Schweizer Taschenmesser für Marketing, Sales & People. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Eric Buhse ## App-Entwicklung: mobile Apps, die Wirkung zeigen URL: https://mindmatters.de/mobile-app-entwicklung-in-hamburg/ Startseite App-Entwicklung: mobile Apps, die Wirkung zeigen App Entwicklung – von der Idee zur wirksamen Anwendung. Wir sind mindmatters – Als erfahrene App Programmierer entwickeln wir Apps, die echten Nutzen stiften. Ob es darum geht, mit einem ersten Minimum Viable Product (MVP) zu starten, eine Mobile App zu bauen oder eine Web App als skalierbare Plattform zu entwickeln – wir begleiten Unternehmen, Startups und Organisationen zuverlässig von der Konzeption bis zum Betrieb. Dabei verstehen wir uns nicht nur als technische Dienstleister, sondern als Partner auf Augenhöhe. Warum App Entwicklung mit mindmatters App Entwicklung, die Wirkung zeigt. Ob interne Anwendung, Kunden-App oder digitale Plattform – erfolgreiche Apps entstehen dort, wo Technologie, Nutzerzentrierung und Geschäftsziele zusammenkommen. Unsere Apps werden nicht „nur“ programmiert, sondern gezielt so gestaltet, dass sie Prozesse vereinfachen, Kundenerlebnisse verbessern und neue Geschäftschancen eröffnen. Native & hybride App Entwicklung für iOS, Android und Web UX-Design & User Reasearch für messbare Akzeptanz Integration in bestehende Systeme & APIs Agile Entwicklung mit klaren Feedback-Zyklen Zukunftssichere Architektur & skalierbarer Code Unser Ansatz Von der Idee bis zum Betrieb – in vier Phasen zur passgenauen App Unser Prozess kombiniert Nutzerzentrierung mit technischem Anspruch an hohe Qualität. Wir verstehen Produktentwicklung nicht als starre Abfolge von Schritten, sondern als gemeinsamen Lern- und Gestaltungsprozess. Strategie, Design und Entwicklung laufen Hand in Hand – vom ersten Gespräch bis zur Weiterentwicklung nach dem Launch. Unsere interdisziplinären Teams aus Entwickler:innen, Designer:innen und Facilitator:innen arbeiten eng zusammen und beziehen Nutzerfeedback kontinuierlich ein. In kurzen Zyklen entstehen funktionsfähige Prototypen, die wir direkt mit echten Nutzer:innen testen und weiterentwickeln. Anstatt lange zu planen und dann zu hoffen, dass alles passt, setzen wir auf schnelle Iterationen, klares Feedback und sichtbare Ergebnisse. Dieses Vorgehen reduziert Risiken und sorgt dafür, dass am Ende nicht nur eine App programmiert wird, sondern ein digitales Produkt, das wirklich wirkt. Gemeinsam durchlaufen wir vier Phasen, die sich in vielen App-Projekten bewährt haben: Verstehen Wir finden heraus, wo Digitalisierung für euch Sinn ergibt, indem wir genau hinschauen, zuhören und sichtbar machen, was wirklich gebraucht wird. Entdecken Wir machen eure Idee greifbar: als Prototyp oder erste produktive Lösung. Damit ihr früh erfahrt, was Nutzer:innen wirklich brauchen, und mit Sicherheit den nächsten Schritt gehen könnt. Entwickeln Mit uns entwickelt ihr Softwarelösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern euch nachhaltig stärken und euren Nutzer:innen echten Mehrwert bieten. Ausbauen Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Software stabil bleibt, mit euch wächst und eure Teams alle Kompetenzen haben, um langfristig eigenständig weiterzuarbeiten. App Entwicklung in Hamburg und Berlin für Kunden aus ganz Deutschland – lokal verwurzelt, digital vernetzt App Entwicklung mit Erfahrung, die verbindet Ob Start-up, Mittelstand oder Konzern: Wir begleiten App-Projekte vom ersten Klick bis zum Rollout – hands-on, transparent und partnerschaftlich. dpa - Deutsche Presseagentur / Mobile Reporter App Gemeinsam mit der dpa haben wir eine Mobile App entwickelt, mit der Reporter*innen von überall Inhalte erfassen und direkt in das Redaktionssystem übertragen können. grewe-Gruppe / Digitale Baustellen-App Gemeinsam mit der grewe-gruppe haben wir eine zentrale, offline-fähige PWA entwickelt, die Zeiterfassung, Baustellenplanung und Teamorganisation in einer App vereint. Warner Music / Kollaborative Marketingplattform Storybox Ein Produkt, das Kampagnen sichtbar, verfolgbar und für alle Beteiligten zugänglich macht – ohne Informationsverlust und Kommunikationschaos sowie mit Einsparung zehntausender Emails. VPL Leasing / Webapp zur Vertragsabwicklung Eine moderne Webanwendung, die Vertriebsprozesse spürbar vereinfacht – und Vertragsabschlüsse, ob am Schreibtisch oder unterwegs, nachhaltig entlastet. Casio / Webplattform Classpad Academy Die Web-Plattform ermöglicht es Lehrkräften, Klassen zu verwalten und interaktiv mit Lernenden zu kommunizieren. Schüler:innen profitieren von individualisierten Lernangeboten. Unsere Kunden Wer auf uns vertraut Euer nächster Schritt Ob Ihr ein Startup mit einer frischen Idee seid oder ein Unternehmen, das dringend digitalisieren möchte: Wir begleiten Euch von der App Programmierung bis zur langfristigen Weiterentwicklung. Gemeinsam schaffen wir digitale Produkte, die nicht nur technisch überzeugen, sondern auch einen Unterschied machen. Habt Ihr Fragen oder schon eine konkrete Projektidee? Dann lasst uns darüber sprechen, wie wir Eure Ideen angehen und in die Tat umsetzen können. Wir freuen uns darauf, Euch kennenzulernen. Erfahrt noch mehr über unsere Projekte ## Selbstorganisation im digitalen Wandel URL: https://mindmatters.de/neue-methoden-selbstorganisierte-strukturen-arbeit-im-digitalen-wandel/ Startseite Blog Neue Methoden, selbstorganisierte Strukturen: Arbeit im digitalen Wandel Neue Methoden, selbstorganisierte Strukturen: Arbeit im digitalen Wandel Stefanie Liebner17. Dezember 20185 Min. Lesezeit Ein Job ist für uns heute oft mehr, als für die Generationen vor uns. Wir verbringen dort viel Zeit. Häufig haben wir das Glück, uns unseren Arbeitgeberin aussuchen zu dürfen, wenn wir es richtig anstellen. Mit diesem Gedanken ging ich nach meinen ersten beruflichen Erfahrungen auf die Suche nach einem besonderen Unternehmen. Ich wollte in einer Firma arbeiten, die mich fordert, aber nicht überfordert, die mich motiviert, indem ich Entscheidungen selbst treffen und Fehler machen darf, die fließende Übergänge von der Freizeit zum Beruf anbietet, um flexibler zu sein. Als ich meinen Job bei mindmatters startete, eröffnete sich mir eine komplett neue Arbeitswelt. Noch vor meinem ersten Arbeitstag meinte ein neuer Kollege voller Begeisterung: “Das Arbeiten bei mindmatters ist fantastisch!” “Das Arbeiten bei mindmatters ist fantastisch!” Es klang weder überzogen, noch unauthentisch. Ich wollte ihm glauben und ich sollte nicht enttäuscht werden. Heute sehe ich genau diese Begeisterung bei meinen Kolleginnen täglich. Und bei mir selbst. Ich habe ihn gefunden: einen Job, der mich motiviert, herausfordert und fantastisch ist. Denn es gibt sie. Diese Kolleginnen, die immer gute Laune haben, die smart sind, die kritisch denken, die sich ehrlich Feedback geben, die für eine bessere Arbeitswelt stehen. Überall ist die Rede von der Arbeitswelt 4.0. Die Arbeit verändert sich, die Digitalisierung erschöpft uns und wir versuchen darauf zu reagieren. Bei mindmatters glauben wir an intrinsische Motivation und versuchen uns an dem Prinzip der Kollegialen Führung. Wir arbeiten ohne Hierarchien, in Selbstorganisation in wechselnden interdisziplinären Teams mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung. Unser Wissen verteilt sich auf die verschiedensten Kompetenzbereiche. Wir springen dort ein, wo unser Wissen gerade gebraucht wird. Iterativ arbeiten wir auf unsere Ziele hin. Das kontinuierliche Feedback untereinander, schult uns darin, gemeinsam Entscheidungen zu treffen. Tägliche Standups und regelmäßige Retrospektiven helfen uns sowohl in den einzelnen Projekten, als auch unternehmensübergreifend, unsere Ergebnisse zu überprüfen und besser zu werden, in dem was wir tun. Dabei ist es unser Ziel, dass wir uns zu einem kollegialgeführten Unternehmen entwickeln, das wertvolle Arbeit leistet. Für uns und für unsere Kund*innen. Die Goldene Regel: Jede*r geht immer davon aus, dass die/der Andere zu jedem Zeitpunkt nach ihrem/seinem aktuellen Wissensstand und ihren/seinen Fähigkeiten ihr/sein Bestes gibt. “Ja, all das funktioniert.”, berichte ich Freunden und Bekannten wieder und wieder, wenn ich über das Umfeld, die Kolleg*innen und unsere Arbeitsmethoden spreche. Alle sind sie interessiert an dieser neuen Arbeitswelt der selbstorganisierten Strukturen und wir scheinen einen Nerv zu treffen. Wir suchen heute nicht mehr nur nach einem Job, der uns über die Runden bringt, uns die Brötchen verdienen lässt. Wir suchen einen Beruf, in dem wir aufgehen, denn Arbeit bedeutet eben nicht das Gegenteil von Leben. Neben der Methodik und unserem Anspruch, haben wir uns ein Umfeld geschaffen, dass diese Arbeitsweise unterstützt. Unser Arbeitsumfeld ist vollkommen flexibel. Wir arbeiten in hellen Räumlichkeiten, die sich an unsere Anforderungen anpassen lassen. Die Möbel lassen sich dank Rollen zu den verschiedensten Projektgrößen zusammenfügen. Jedes Projekt bekommt seinen eigenen Platz, mit Projektecke, beschreibbarer Wand und mobilem Medienschrank. So verändert sich nicht nur unser digitales Arbeitsumfeld, sondern auch unser Büro stetig für neue Projekte, Meetups am Abend oder größere Events. Steharbeitsplätze, Sitzsäcke und Bibliothek sind jederzeit verfügbar. Für größere Meetings treffen sich alle in der „Arena“. Remote-Teilnehmer*innen kommen über zoom.us hinzu. Während der Arbeit nutzen wir neben unseren Laptops auch Whiteboards und viele viele bunte Stickies. Wir visualisieren und vereinfachen, statt komplexe Anwendungen oder Auswertungen noch komplizierter zu präsentieren, bis sie am Ende niemand mehr versteht. Die Zeit teilen wir uns selber ein, egal ob Remote oder im Büro. Unser Kommen und Gehen basiert auf größtmöglichem Vertrauen und macht uns familienfreundlich. Kurze Arbeitspausen zur besseren Konzentration verbringen wir auf unserer Terrasse, in der Sitzecke, am Kicker, beim Darts oder Jonglieren. Das Ergebnis unserer Arbeitskultur: kein Crunchmode, keine Überstunden und keine Deadlines. Willkommen auf dem Planeten mindmatters! Ich bin angekommen, habe mich eingefunden in eine Arbeitswelt vollkommener Transparenz und geteilter Verantwortung, gefolgt von Ehrlichkeit und Vertrauen. Doch Transparenz kann in der Tat schmerzen. Nicht allen liegt diese Arbeitsweise und gewiss verlangt sie einem Team eine ganze Bandbreite an Soft Skills ab. Potenzialentfaltung und Motivation sind nicht nur Buzzwords, die sich ein Unternehmen auf die Fahne schreibt. Herausforderungen gibt es auch auf unserem Planeten. Mit dem Unterschied, dass wir sie gemeinsam angehen, uns gegenseitig helfen, Konflikte im Team lösen. Kollaboration und Kommunikation sind der Schlüssel dazu. Schnelles Wachstum, schnelle Gewinne und Geschäftsführer*innen mit schnellen Automobilen gehören sicherlich nicht zu unseren Zielen. Wir gehen nicht den Weg des geringsten Widerstandes, sondern den, der uns gemeinsam herausfordert und anspornt. Der Fehler erlaubt, uns Verschnaufpausen gönnt, um in der nächsten Etappe schneller und besser zu werden. Denn nur gemeinsam können wir die Herausforderungen des Wandels der neuen Arbeitswelt im digitalen Zeitalter meistern. Wir sind ein kleines Unternehmen mit einem großen Ziel: die Arbeitswelt interessanter, spannender, besser und menschlicher zu machen. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Stefanie Liebner ## Unsere Eindrücke von der OFFF 2019 | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/offf-2019/ Startseite Blog Kollaboratives Graphic Recording offf Konferenz 2019 Kollaboratives Graphic Recording offf Konferenz 2019 Benjamin Rabe22. Mai 20192 Min. Lesezeit Die offf Konferenz in Barcelona ging mit dem Thema ‘offterlife’ in ihr 19. Jahr. Ursprünglich als flash Festival gestartet, ist sie inzwischen eines der großen Branchentreffen für Designer*innen in Europa. Kollaboratives Graphic Recording Zusammen mit Barbara und Anne von der infographics Group hatten Tim und ich uns vorgenommen, möglichst viele Sessions der Konferenz visuell zu dokumentieren, um unsere Eindrücke festzuhalten. Jeweils ausgestattet mit einem iPad und der App Scribble Together Whiteboard haben wir uns am Thema Graphic Recording versucht. Das Gute daran: Scribble Together Whiteboard erlaubt es, gemeinsam auf einem geteilten Canvas zu sketchen. Nicht nur ein großer Spaß, sondern auch ein interessanter visueller Dialog, der die jeweils unterschiedlichen Verständnisebenen in einem Ergebnis zusammenbringt. Insgesamt sind auf diese Weise 20 Sketchnotes entstanden, hier die persönlichen Highlights der diesjährigen offf. Joëlle Snaith Joëlle Snaith erzählte in ihrem Talk, wie sie aus einem beruflichen Dip heraus begonnen hat, sich mit Echtzeit-Visualisierungen zu beschäftigen. Ihre Frage: wie kann man Klänge sichtbar machen. Inzwischen gehört sie zu den Londoner Top Acts der VJ-Szene, ihr Stil ist stark geprägt vom Einsatz von Quartz Composer. Tolle Session, randvoll mit guten Pointern zum Thema Creative Coding. nomada nomada sind die Köpfe hinter Gris, sicherlich viel mehr als nur das hübscheste Game 2018. Der Lauf durch den Prozess des stark – aber eben nicht nur – vom künstlerischen Stil des Illustrators Conrad Roset geprägten Spiels war komplex und faszinierend. So hat z.B. knapp 80% des Teams vorher noch nie in einem Game Development Projekt gearbeitet, oder auch der Musiker berlinist sich bei der Musik von dem Phänomen der Synästhesie leiten lassen. Daniel Goddemeyer In Daniel Goddemeyers datengetriebenen Projekten nutzt er seine Möglichkeiten als Designer, die Effekte und Folgen der Technologisierung unserer Welt bewusst zu machen. Seine Vorgehensweise ist explorativ und oft von eigenen Beobachtungen seiner Umwelt motiviert. Nicht nur wegen der inhaltlichen Dichte, sondern auch in der eher unaufgeregten und selbstdarstellungsfreien Präsentation ein Ausnahme-Talk dieser offf. Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt aus drei Tagen mit drei parallelen Tracks, das volle Programm gibt’s hier nochmal zu sehen. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Benjamin Rabe ## App-Entwicklung: Welche Lösung eignet sich am Besten? URL: https://mindmatters.de/pwa-oder-ios-android-app/ Startseite Blog App Entwicklung: iOS, Android, PWA - Was muss ich wissen? App Entwicklung: iOS, Android, PWA - Was muss ich wissen? Lilith Glaser6. Oktober 20228 Min. Lesezeit Kaum ein Dienstleister, vom regionalen Verkehrsbund bis zu diversen Online-Shops, kommt mittlerweile ohne sie aus: Die eigene App, um den Nutzerinnen möglichst nah zu sein. Doch bevor Nutzerinnen mit der App interagieren, steht am Anfang der App Entwicklung eine wichtige Frage: Was darf es sein? Native App für iOS / Android? Oder eine Progressive Web App (PWA)? Was macht eine App überhaupt nativ, was muss ich wissen und warum sollte mich das kümmern? Native App vs. PWA (Progressive Web App) Native Apps sind exklusiv für ein Betriebssystem wie beispielsweise iOS oder Android entwickelt. Je nach Betriebssystem werden dafür verschiedene Programmiersprachen verwendet. Bei Android z.B. Java oder Kotlin, bei iOS hingegen Swift. Eine PWA wiederum ist eine Webseite, die sich mithilfe verschiedener Technologien für Nutzer*innen vergleichbar mit einer nativen App anfühlt. Dafür sind vor allem die beiden Komponenten **responsives Design und Offline-Funktionalität in der App-Entwicklung **entscheidend. Eine Progressive Web App läuft nicht selbständig, sondern wird von einem Browser gehostet. Somit ist die Grundanforderung eine PWA zu installieren, auch immer die Installation eines modernen Browsers. Dieser ist auf den meisten Geräten bereits vorinstalliert und Nutzer*innen müssen nichts weiter einrichten. Hier zeigt sich ein erstes mögliches Argument für die Entscheidung zwischen nativer App und PWA bei der Entwicklung. Besteht ein Bedarf für die Verbreitung der entwickelten App auf Smart-TVs, kann die Browservoraussetzung eine Einschränkung für die Lösung sein. Besonders für „simple“ App-Anwendungen wie Onlineshops sind Progressive Web Apps beliebt, aber auch komplexere Anwendungen sind damit kein Problem. Unter anderem im Rahmen unseres Projektes zur Reporter-App gemeinsam mit der dpa haben wir mit einer PWA gute Erfahrungen gesammelt. Optisch unterscheiden sich PWA und native App in der Regel wenig. Den meisten Nutzer*innen ist seltenst bewusst, ob es sich bei einer entwickelten Software um eine native App handelt oder nicht. Ein Blick auf die native App und die PWA Version von Twitter verdeutlicht das sehr gut. Warum ist beim Thema App Entwicklung die Entscheidung zwischen nativer App und PWA eine der ersten wichtigen Fragen? Beide Ansätze erfordern eine vollkommen unterschiedliche Herangehensweise, wodurch ein Umentscheiden später nicht mehr möglich bzw. mit unverhältnismäßig hohem Zeit- und Geldverlust verbunden ist. Deshalb muss vor Beginn der Entwicklung entschieden werden, was für die eigenen Bedürfnisse besser geeignet ist. Vorteile Progressive Web App und Nachteile Native App Eine PWA ist, bis auf ein paar Ausnahmen, genauso unabhängig vom Betriebssystem wie jede Webseite. Deshalb reicht es, eine Webseite zu entwickeln, die anschließend auf fast jedem Betriebssystem auch als App installiert werden kann. Voraussetzung ist, dass die Web App und die App die gleichen Funktionalitäten bieten sollen. Das steht im Gegensatz zu mehreren nativen Anwendungen für unterschiedliche Betriebssysteme. Erster Vorteil: Eine PWA verringert den Entwicklungsaufwand enorm, wenn mehrere Plattformen bedient werden sollen. Native Apps müssen in der Regel über den App Store des jeweiligen Betriebssystems installiert werden. Eine PWA kann ebenfalls über den App Store installiert werden, anders als eine native App hingegen aber auch beim Aufrufen der Webseite direkt, ohne einen Store aufsuchen zu müssen. Zweiter Vorteil: Ist man nicht darauf angewiesen, kann man mithilfe einer PWA Wartezeiten und teure Gebühren umgehen. Eine PWA kann jederzeit upgedatet werden, es muss lediglich eine neue Version veröffentlicht werden und der Nutzer Verbindung zum Internet haben. Über einen Store installierte Apps hingegen müssen über entsprechende Funktionen im Betriebssystem - teilweise durch Nutzer*innen aktiv - upgedatet werden. Darüber hinaus müssen Apps in Stores zur Kontrolle eingereicht werden, sodass zusätzlich je nach Store auch noch längere Wartezeiten für Überprüfung hinzukommen können. Bei Apple gab es in der Vergangenheit Fälle, bei denen dies mehrere Monate dauerte. Ihr braucht Hilfe bei der Entscheidung zwischen Native App vs Progressive Web App? Ich bin Zhanna und unterstütze Euch! Schreibt mir eine Mail! Vorteil Native App und Nachteile Progressive Web App Wann ist im Rahmen von Softwareentwicklung die Entscheidung für eine native App zu treffen? Hierfür können beispielsweise Performancegründe sprechen. Erster Vorteil: Native Anwendungen sind in der Regel besser für die Hardware optimierbar und können somit eine bessere Performance als eine PWA erreichen. Hierfür müssen im Vorfeld der App Entwicklung zahlreiche Informationen zusammengestellt werden, um eine genaue Abwägung vornehmen zu können. Denn für viele Aufgabenstellungen ist das Mehr an Performance durchaus zu vernachlässigen. Wenn z.B. 500 ms auf eine Antwort vom Server gewartet werden muss, ist es relativ egal, ob es 10 oder 20 ms dauert, um die Antwort anzuzeigen. Es macht hingegen einen großen Unterschied, wenn auf dem Endgerät sehr viel berechnet werden muss. Deswegen sind Videospiele praktisch immer nativ, damit die Hardwareanforderungen nicht noch höher sein müssen. Zweiter Vorteil: Rechte und Gerätefunktionen sind bei nativen Apps zum Teil besser unterstützt. Je nach Use Case und dem Ziel, das mit der App Entwicklung verknüpft ist, kann es gegen eine PWA sprechen, dass Nutzerinnen mit dem Download über eine Website eine als unnötig empfundene Hürde auferlegt wird, sofern die App nicht im App Store bereitgestellt wird. Sollte die App auf Gerätefunktionen zugreifen, die im Web nicht vollumfänglich unterstützt werden oder die App auch aktiv sein, wenn Nutzerinnen das Smartphone gerade nicht verwenden, sollte die Entscheidung eher zur nativen App tendieren. Betriebssysteme gewähren nativen Apps aktuell noch mehr Rechte. Am Beispiel der YouTube Music PWA lassen sich die Einschränkungen einer PWA verdeutlichen. Die App ist aus Sicht des Betriebssystems „nur ein weiterer Browser Tab“. Im Lautstärkemixer hat die App keinen eigenen Regler und wird stattdessen mit dem Regler des Browsers gesteuert. Für viele Nutzer*innen ist die Installation über den Browser ungewohnt, deshalb kann eine Veröffentlichung in den Stores der Betriebssysteme Android oder iOS je nach individueller Zielsetzung durchaus ratsam sein. PWA und Native App in App Stores Für native Apps gibt es kaum eine nutzerfreundliche Alternative zur Installation über App Stores. Bei einer PWA hingegen kommt die Installation über den Browser hinzu. Progessive Web Apps können aber auch über die Stores auf Microsoft, Android und iOS installiert werden. Aus Nutzungsperspektive ist es nicht ersichtlich, ob man gerade eine PWA oder eine native App über den Store installiert. Eine Listung im Store kann durchaus von Vorteil sein. Die Stores verlangen zwar eine Beteiligung an Gewinnen, die mit einer App erwirtschaftet werden, dafür bieten sie aber auch eine Plattform, worüber Nutzer*innen die App finden. Gegebenenfalls bewerben sie diese sogar. PWAs und Apple sind leider nochmal ein Thema für sich. Apple schließt in ihren App Store Review Guidelines), unter anderem, Progressive Web Apps für den Apple App Store aus. Das Unternehmen führt dafür hauptsächlich Sicherheitsbedenken hinsichtlich Progressive Web Apps an. Dass Google einen erheblichen Anteil an der Verbreitung dieser Technologie hat und das Konzept sowie der Name von Google-Entwickler Alex Russel stammen, könnte ebenfalls eine Rolle spielen. Allerdings ist es auch möglich, Apple mit Frameworks wie Ionic auszutricksen. Dadurch muss für Apple Geräte allerdings noch einmal überprüft werden, ob alle Funktionen unterstützt werden, was sich je nach Laune von Apple auch ändern kann. Wichtig ist: Grundsätzlich ist die Verwendung einer PWA auf Apple Geräten nicht davon betroffen, ob diese über den App Store oder manuell installiert wird. iOS, Android oder Web-App: Was soll ich tun? Einschränkungen, die sich aus der Entscheidung für eine native App oder eine PWA ergeben, müssen vor Beginn der Softwareentwicklung sichtbar gemacht und bedacht werden. Im Nutzungsalltag lassen sich inzwischen spannende Phänomene entdecken, so erkennt Twitch beispielsweise, wenn Nutzer*innen weder die PWA noch die native App installiert haben und bietet direkt die leichtgewichtige Progressive Web App an. Viele der kleineren, technologischen Einschränkungen einer PWA stellen nach unserer Erfahrung in der Regel kein Problem dar. Gedanken um Entwicklungsaufwand und damit zusammenhängende Kosten sind hingegen häufig elementare Parameter für viele Projekte. Wie mit allen Technologien gibt es kein klares „Besser oder Schlechter“. Neben dem bereits genannten Budget, dass bei der Entwicklung von Software eine große Rolle spielt, haben auch wir Entwickler*innen kaum Spaß daran, dreimal „das gleiche Produkt“ zu bauen. Eine PWA sollte bevorzugt werden, wenn nichts Konkretes dagegen spricht. Der wichtigste Punkt ist wohl, ob die Anwendung unbedingt in allen Stores verfügbar sein muss oder ob dies unerheblich ist. Um diese grundlegende Entscheidung zu treffen, braucht man also ein gutes Verständnis der Produktvision. Am besten beleuchtet man diese Entscheidung im Rahmen von Workshops, bevor man mit der Entwicklung beginnt. Damit stellt man das Projekt von Beginn an auf ein erfolgreiches Fundament. Andreas Ich habe schon immer gern anderen geholfen. Bei mindmatters kann ich das auch beruflich und werde sogar dafür bezahlt. Die volle Flexibilität gefällt mir bei mindmatters am besten! Ich kann jederzeit zu dem Ort reisen, an dem ich gerade sein will. Facebook Twitter Xing LinkedIn Ihr wollt eine App entwickeln? Tauscht euch mit uns darüber aus! Kontakt aufnehmen Geschrieben von Lilith Glaser ## mindmatters – Referenzen unserer Softwareentwicklung URL: https://mindmatters.de/referenzen/ Startseite mindmatters – Referenzen unserer Softwareentwicklung Unsere Referenzen & Arbeitsbeispiele Softwareentwicklung grewe-Gruppe / Digitale Baustellen-App Gemeinsam mit der grewe-gruppe haben wir eine zentrale, offline-fähige PWA entwickelt, die Zeiterfassung, Baustellenplanung und Teamorganisation in einer App vereint. Tendoo / Digitale Vergabeplattform für Bauvorhaben Mit Tendoo erweitert GEALAN sein Geschäftsmodell um eine digitale Komponente: eine Plattform, die Architekten, Planer und Anbieter von Fenster- und Türsystemen direkt zusammenbringt – und so den Ausschreibungs- und Angebotsprozess im Bauwesen neu denkt. VPL Leasing / Webapp zur Vertragsabwicklung Eine moderne Webanwendung, die Vertriebsprozesse spürbar vereinfacht – und Vertragsabschlüsse, ob am Schreibtisch oder unterwegs, nachhaltig entlastet. dpa - Deutsche Presseagentur / Mobile Reporter App Gemeinsam mit der dpa haben wir eine Mobile App entwickelt, mit der Reporter*innen von überall Inhalte erfassen und direkt in das Redaktionssystem übertragen können. Casio / Webplattform Classpad Academy Die Web-Plattform ermöglicht es Lehrkräften, Klassen zu verwalten und interaktiv mit Lernenden zu kommunizieren. Schüler:innen profitieren von individualisierten Lernangeboten. Mercury Media Technology / Software für digitale Mediaplanung Ein nutzerfreundliche Plattform für Mediaplanung, die es erlaubt, dass alle Kampagnen zentral an einem Ort geplant, eingekauft, optimiert und reportet werden können. dpa Deutsche Presseagentur / Feedbackhub Der Feedback-Hub ist ein gemeinsam mit der dpa entwickeltes Tool, das erstmals sichtbar macht, wie Agenturmeldungen in Redaktionen genutzt, verändert oder ergänzt werden – und so datenbasiertes Arbeiten im Journalismus ermöglicht. foxondo / Software für Datenschutzmanagement foxondo unterstützt Unternehmen dabei, ihren gesetzlichen Dokumentationspflichten nachzukommen. Warner Music / Kollaborative Marketingplattform Storybox Ein Produkt, das Kampagnen sichtbar, verfolgbar und für alle Beteiligten zugänglich macht – ohne Informationsverlust und Kommunikationschaos sowie mit Einsparung zehntausender Emails. Coaching & Facilitation Deutsches Rotes Kreuz e.V. / Open Space Workshop Bereichsübergreifend arbeiten, ohne dass eine Agenda den Rahmen vorgibt: Die Teilnehmenden bringen ihre eigenen Themen ein und übernehmen für die Ergebnisse selbst Verantwortung. next media accelerator / Coaching mindmatters hat die Startups des Accelerators mit Coaching und Facilitation begleitet. Grundlage war das Product Field, das wir mitentwickelt haben: Es macht sichtbar, welche Kräfte auf Produkt und Geschäftsmodell wirken. Weitere Arbeitsbeispiele news aktuell / Kontaktdatenbank zimpel In mehrjähriger Zusammenarbeit mit mindmatters hat news aktuell sein Angebot technologisch und strategisch überarbeitet und sich vom Datenanbieter zum Dienstleister gewandelt. Heute erleichtert zimpel PR-Profis die Arbeit. Herzstück ist eine internationale Kontaktdatenbank mit über 720.000 redaktionell gepflegten Adressen. Die Funktionen der Anwendung richten sich nach den Bedürfnissen der Nutzerschaft. Den dafür notwendigen Aufbau eines eigenen, unabhängigen Softwareentwicklungsteam hat mindmatters aktiv unterstützt. So geht gemeinsam. Concardis / Onboarding-Tool für Händler*innen Zusammenarbeit zwischen Elbe und Main: Im Rahmen eines Großprojekts zur Automatisierung von Prozessen benötigte Concardis Teamsupport, um ein Onboarding-Tool für Händler*innen zu bauen. Die Expert*innen für bargeldloses Bezahlen mit Sitz im Frankfurter Umland holten ein mindmatters Produktteam für die Entwicklung ins Boot. Trotz der räumlichen Entfernung verlief die Zusammenarbeit zwischen Product Ownerin und Entwicklungsteam reibungslos, schlank und einfach. Hagebaumarkt / iOS- und Android-Apps für den Online-Shop Der Hagebaumarkt betreibt einen umfangreichen Online-Shop. Zur Unterstützung der dortigen eCommerce-Aktivitäten entwickelte mindmatters zwei Apps für den Anbieter von Do-it-yourself-Materialien. Die Besonderheit: Die zwei iOS- und Android-Apps wurden parallel von zwei Teams entwickelt, die während des gesamten Prozesses miteinander im Austausch waren, um möglichst direkt voneinander zu lernen. LiquidLabs / Reskribe und collectAI Mit dem Innovationslabor LiquidLabs verbindet uns eine konstruktive Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Projekten. So entwickelten wir mit Reskribe ein Tool, das wiederkehrende Zahlungsleistungen, u. a. bei Abos, vereinfacht. Außerdem entstand mit unserer Unterstützung eine KI-basierte Software-Plattform für collectAI. Damit bietet das Unternehmen seinen Kund*innen ein intelligentes und persönliches Mahnwesen bis hin zur Inkassoabwicklung. Schwieriges Thema, gut gelöst! Elevator Startups / Coaching mit der Product-Field-Methode Wir engagieren uns für Startups. Im estnischen Accelerator Elevator Startups coacht mindmatters die Startups jeweils zu Beginn eines 6-Monats-Turnus‘ mithilfe der Product-Field-Methode. Ziel ist es, die Komplexität der eigenen Produktentwicklung nachvollziehbar und die Umsetzung praktikabel zu machen, die nächsten Schritte festzulegen und darauf zu fokussieren. Ein festes Prinzip mit vielen Variablen. Gruner + Jahr / elbaufwärts „elbaufwärts“ – so lautet das Motto des Verlagshauses Gruner + Jahr für einen großen Umzug. Zu diesem Anlass sollte auch die interne Zusammenarbeit neu organisiert werden. Nach den positiven Erfahrungen der eltern.de-Redaktion mit agilen Methoden war das Coaching von fünf zusätzlichen Geschäftsbereichen geplant. Eine Eröffnungsveranstaltung markierte den Projektbeginn; interessierte Teams konnten sich bewerben. Die hohe Resonanz übertraf alle Erwartungen: Es erschienen 350 Besucher*innen, und 38 Bewerbungen gingen ein. Gruner + Jahr / Agile Zusammenarbeit bei eltern.de Ein bisschen wie Laufen lernen: Die Parenting-Abteilung wollte die Zusammenarbeit neu gestalten, beginnend mit der Onlineredaktion von eltern.de, aber auch mit anderen Bereichen des Hauses Gruner + Jahr. Der erste Schritt: in Workshops mit mindmatters agile Methoden und Wege der kollaborativen Zusammenarbeit erarbeiten. Zentrales Tool: die „Zauberwand“. Das mit dem Team gestaltete Kanban-Board erregte die Aufmerksamkeit weiterer Abteilungen und begeisterte das Unternehmen für agile Prinzipien. ## Open Space für das DRK | mindmatters Referenz URL: https://mindmatters.de/referenzen/coaching-deutsches-rotes-kreuz/ Startseite Open Space für das DRK | mindmatters Referenz Mit Open Space partizipative Zukunft gestalten Coaching / Deutsches Rotes Kreuz e.V. Verstehen Unsere mindmatters Coaches Leona und Thomas haben für den Kreisverband Hamburg-Nordost des Deutschen Roten Kreuzes einen bereichsübergreifenden Open Space Workshop durchgeführt. Gemeinsam entwickelten die Teilnehmenden im Rahmen des Formats neue Lösungsansätze, die zu konkreten Vorhaben beitrugen. Die Ausgangsituation Der DRK Kreisverband Hamburg-Nordost suchte nach einem Workshop-Format, das allen Verbandsmitgliedern ermöglicht, relevante Themen einzubringen und an der Entwicklung neuer Lösungsansätze teilzuhaben. Gleichzeitig sollte kein enges Korsett durch eine starre Agenda vorgegeben werden, um eine möglichst offene und kreative Umgebung zu schaffen. Das Ziel war, die intrinsische Motivation der Teilnehmer*innen zu nutzen und Umsetzungsverantwortung gemeinsam zu tragen. Das Open Space Format bildete als Workshop dafür den perfekten Rahmen. Begleitet wurden die Teilnehmenden dabei von zwei erfahrenen Teamcoaches, um ein erfolgreiches und wirksames Ergebnis zu sichern. Lösung und Umsetzung mindmatters konzipierte und führte einen Open Space Workshop durch, der den Verbandsmitgliedern Teilhabe in Form einer offenen Plattform bot, um ihre Ideen und Anliegen einzubringen. In kürzester Zeit entwickelten die Teilnehmer*innen im Open Space Format 12 konkrete Fragestellungen, die in wechselnden, funktionsübergreifenden Arbeitsgruppen bearbeitet wurden. Der Open Space Workshop führte zu vielen “Aha”-Momenten, neuen Einblicken und Ideen. Dank des offenen Formates spürten alle Beteiligten ein stärkendes Gefühl von Wirksamkeit und Mitgestaltung. „Vielen Dank an Leona und Thomas von mindmatters für diesen konstruktiven Tag und die tollen Ideen. Der Open Space Workshop war ein tolles Format und genau der richtige Rahmen, um gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Verband zu erarbeiten.“ Oliver Weber Das Ergebnis Als Ergebnis wurden vier konkrete Vorhaben noch während des Open Space Workshops in die Umsetzung gebracht. Die ersten Schritte wurden sogar bereits vor Ort abgeschlossen. Die Teilnehmer*innen zeigten großes Engagement und Herzblut für ihren Verband und wurden durch den Workshop dazu motiviert, gemeinsam die Ideen zur Weiterentwicklung des Kreisverbandes umzusetzen. Ein mindmatters Open Space ist das ideale Format, um Teammitglieder aktiv einzubinden und eine Möglichkeit zu schaffen, dass Ideen und Lösungen von allen erfolgreicher entwickelt werden. Der große Vorteil dieses Workshops ist es, dass er keine Vorbereitung in Form einer Agenda oder von Impulsvorträgen benötigt. Ein Open Space Workshop eignet sich ideal als Kick-off Event oder Jahresauftakt für Teams und Unternehmen. Gruppen können ohne großen Aufwand und ohne intensive Vorbereitung konzentriert und effizient an relevanten Themen arbeiten und konkrete Problemlösungen entwickeln. Du möchtest Sie auch innovative Workshop-Formate wie Open Space oder Design Sprint für Dein Unternehmen erleben? Kontaktiere uns jetzt! ## Coaching für next media accelerator | Referenz URL: https://mindmatters.de/referenzen/coaching-next-media-accelerator/ Startseite Coaching für next media accelerator | Referenz Die gemeinsame Linie finden: mindmatters hilft Startups bei der Orientierung Coaching / next media accelerator Ausbauen Der next media accelerator ist eine Initiative der Deutschen Presseagentur (dpa) und wurde 2015 gemeinsam mit weiteren Medienpartnerinnen gegründet. In einer Laufzeit von je sechs Monaten unterstützt das Programm 5–10 Startups bei der Entwicklung ihrer Geschäftsmodelle. Neben der Fördersumme von 25.000 Euro erhalten die Gründerinnen professionelle Unterstützung in Form von Mentoring, Coaching und Workshops. Product Field als Leitmethode Seit dem Start des Programms bietet mindmatters Unterstützung in Form von Coachings und Facilitation. Zu diesem Zweck arbeiten wir mit dem von uns mitentwickelten Product Field. Das visuelle Werkzeug hilft dem kollaborativen Verstehen komplexer Zusammenhänge und dem Erarbeiten konkreter Zielsetzungen. Als Destillat aus 15 Jahren Erfahrung in unserer Produktentwicklung lässt sich das Product Field zur Orientierung für Startups und etablierte Unternehmen anwenden. Das Ziel: die Kräfte zu verstehen, die auf Produkt und Geschäftsmodell wirken. Eine gemeinsame Sicht etablieren Erfolgreiche Produktentwicklung muss viele Hürden nehmen, angefangen beim kollektiven Verständnis. Denn trotz gemeinsamer Idee reden nicht immer alle von der gleichen Sache. Unstimmigkeiten werden erst sichtbar, wenn sich die Beteiligten gezielt über den Produktkern, -kontext und -nutzen austauschen: Was macht das Produkt einzigartig? Wie erreichen wir die Märkte, wer sind die Nutzerinnen? Welche Ziele verfolgen die unterschiedlichen Stakeholderinnen? Diese Fragen bilden den Kern der Product-Field-Methode – und den Weg, um eine gemeinsame Linie zu finden. Auf schnellstem Weg zum Ziel Die Erkenntnisse der gemeinsamen Arbeit fließen direkt in die Umsetzung ein. Wenn ein durchgängiges Verständnis erzeugt ist, werden systematisch die nächsten Schritte abgeleitet: Wie lassen sich die nächsten sechs Monate am effektivsten nutzen? Was kann zügig umgesetzt werden – und wie? Aus einer Liste erster Aktivitäten wird ein konkreter Handlungsplan entwickelt. Ein Checkpoint am Anfang und einer auf der Hälfte der Strecke dienen der Überprüfung. „Für uns war mindmatters von größter Bedeutung. Sie haben uns als nicht-technisches Team aus Gründer*innen unterstützt, die technologischen Möglichkeiten (und Einschränkungen) besser zu verstehen, die unserem Produkt zugrunde liegen. So konnten wir einen Plan erarbeiten, wie wir Schritt für Schritt eine skalierbare Lösung implementieren.“ Philipp Nette Am Ball bleiben Mittlerweile geht der next media accelerator in die 7. Runde. Immer noch dabei: mindmatters und das Product Field. Einige Startups werden bis heute von uns begleitet: Spectrm arbeitet nach wie vor mit dem Product Field. Für Unterstützung bei technischen Entscheidungen in der Produktentwicklung ist Cutnut in engem Austausch. Was uns besonders freut: Weitere Accelerator-Programme wie der next commerce accelerator und die estnische Initiative Elevator Startups greifen auf das Product Field als Leitmethode zurück. Innovationsschub gesucht? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung, um neue Ideen zu entwickeln? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über unsere Workshops ## Softwareentwicklung Datenschutz – Dokumentation mit foxondo URL: https://mindmatters.de/referenzen/foxondo/ Startseite Softwareentwicklung Datenschutz – Dokumentation mit foxondo Wie aus einem internen Datenschutz-Tool eine mehrsprachige SaaS-Plattform wurde. foxondo / fox-on Datenschutz: Unternehmensdokumentation as a Service Verstehen Entdecken Entwickeln Ausbauen fox-on Datenschutz GmbH begleitet Organisationen seit mehr als 20 Jahren in Fragen zu Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance. Der Anspruch: gesetzliche Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern verständlich machen. foxondo ist das Eigenprodukt. Was als internes Arbeitsmittel begann, ist heute ein eigenständiges SaaS-Produkt, das externe Berater:innen und Unternehmen unterschiedlicher Größen nutzen. Die Plattform übersetzt gesetzliche Dokumentationspflichten in modulare, geführte Prozesse, für Datenschutz-Laien genauso wie für Profis. Die Herausforderung Dokumentationspflichten, die in der Praxis kaum umsetzbar waren Mit der DSGVO entstanden umfangreiche Dokumentationspflichten. Die Praxis sah anders aus: manuelle Prozesse, überladene Excel-Tabellen, fehlende Standards. Dazu kam eine strukturelle Schwierigkeit: foxondo richtet sich an eine sehr heterogene Zielgruppe, von Datenschutzprofis bis zu Menschen, die das Thema zum ersten Mal angehen. Die Plattform musste für beide funktionieren: fachlich präzise und trotzdem zugänglich. Und das in einer regulatorischen Landschaft, die sich laufend verändert. Unsere Lösung Klare, geführte Entscheidungen statt Paragraphen-Dschungel Gemeinsam mit den Datenschutz-Expert:innen von fox-on haben wir foxondo entwickelt: eine Plattform, die DSGVO-Anforderungen in modulare Frage-Antwort-Systeme übersetzt. Ein interaktiver Entscheidungsbaum passt sich automatisch an die Situation des jeweiligen Unternehmens an, basierend auf den Antworten der Nutzer:innen. Datenschutz-Laien bekommen Orientierung. Expert:innen bekommen Effizienz. Entstanden ist das nicht für fox-on, sondern mit fox-on: in enger Zusammenarbeit mit ihren Datenschutz-Expert:innen, die die fachliche Tiefe eingebracht haben. KI im Produkt: Unterstützend und in über 20 Sprachen fox-on-Expert:innen erstellen Hilfetexte mit weiterführenden Informationen. DeepL übersetzt sie automatisch in über 20 Sprachen. Dazu kommen KI-generierte Support-Videos mit digitalem Avatar, die Nutzer:innen in ihrer jeweiligen Sprache durch komplexe Compliance-Themen führen. Sprachbarrieren gehören damit der Vergangenheit an. Innerhalb der Anwendung unterstützt KI die Nutzer:innen außerdem direkt bei der Textformulierung: LLM-generierte Textvorschläge helfen beim Ausfüllen von Dokumentationsfeldern. Nutzer:innen kommen schneller zu vollständigen, konsistenten Dokumenten. „foxondo war für uns ein echter Meilenstein – weil es aus echter Zusammenarbeit entstanden ist. Was mit einem Beratungsprozess begann, ist heute ein tragfähiges Produkt. Die Partnerschaft mit mindmatters war dafür zentral.“ Alef Völkner Technik & Umsetzung Mehrsprachig, modular, langlebig gebaut foxondo ist für eine sehr heterogene Zielgruppe gebaut und muss beides leisten: ein hochdynamisches Fragenkatalog-System mit performanten Aggregationen für Expert:innen und eine intuitive, einsteigerfreundliche Oberfläche für alle anderen. Die modulare Architektur macht das möglich und ermöglicht Erweiterungen auf neue Compliance-Bereiche, ohne das Fundament anfassen zu müssen. Im Entwicklungsprozess kombinieren wir Scrum und Extreme Programming: Scrum für Planbarkeit und flexible Priorisierung, XP für Codequalität und enge Zusammenarbeit. Tägliche Abstimmungen und regelmäßige Reviews halten beide Seiten auf demselben Stand. „Ich habe in diesem Projekt von Anfang an das Gefühl gehabt, dass wir wirklich im selben Boot sitzen. Wir konnten Ideen offen diskutieren, gemeinsam wachsen und am Ende etwas Tolles erschaffen.“ Nora Micket Benefits & Ausblick Von internem Werkzeug zur wachsenden Plattform Seit 2020 hat sich foxondo vom internen Arbeitsmittel zu einem eigenständigen SaaS-Produkt entwickelt. Heute nutzen externe Berater:innen und Unternehmen verschiedener Größen und Branchen die Plattform: für Datenschutz, Qualitätsmanagement und Managementsysteme. Die modulare Architektur ermöglicht Erweiterungen auf ISMS und TISAX-Zertifizierungen. foxondo wächst mit seinen Anforderungen und mit dem regulatorischen Umfeld, in dem seine Nutzer:innen arbeiten. Ihr habt eine Produktidee? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekt von uns ## Remote Work: Alles, was man braucht – Teil 1 URL: https://mindmatters.de/remote-work-alles-was-man-braucht/ Startseite Blog Remote Work: Unser Überblick über alles, was man braucht - Teil 1 Remote Work: Unser Überblick über alles, was man braucht - Teil 1 Meike Bartel18. März 20204 Min. Lesezeit Die aktuellen Geschehnisse rund um das Coronavirus haben viele Unternehmen vor die Herausforderung gestellt, mit ihren Mitarbeiter*innen quasi von heute auf morgen Remote arbeiten zu müssen, sprich dezentral und vom HomeOffice aus. Das kann für viele Unternehmen zu Beginn eine große Herausforderung sein. Die gute Nachricht: Es muss trotzdem nicht zur Wissenschaft werden. Es gibt aber doch ein paar Vorraussetzungen, die es zu erfüllen gilt, damit Remote-Zusammenarbeit gelingen und erfolgreich sein kann. Unsere eigene Remote-Reise begann im Sommer 2017, als sich unser Kollege Chris entschied, zurück in die USA zu gehen. Ein zunächst trauriges Ereignis, das sich für mindmatters aber als Chance herausstellte. Wir konnten damals erste Gehversuche als Remote-Company machen. Drei Jahre später sind wir Remote-friendly und unsere Kolleg*innen können von überall aus arbeiten. Um dahin zu kommen, haben wir aber so einiges ausprobieren müssen. Über die kulturellen Herausforderungen haben wir ja schon berichtet. In diesem Artikel wollen wir den Fokus auf drei grundsätzliche Regeln für das technische Setup, das ihr als Company braucht, legen. Außerdem listen wir euch weiter unten ganz konkret die Hardware auf, die wir verwenden. Im 2. Teil (Artikel folgt in den kommenden Tagen) soll es dann um einen Überblick über Software-Tools gehen, die uns die Remote-Zusammenarbeit ermöglichen. Regel 1: Es muss egal sein, wo du bist Bei mindmatters ist allen freigestellt, wo er oder sie arbeitet. Es gibt Mitarbeiterinnen, die primär im Home Office sind. Andere arbeiten lieber weiterhin im Büro. Daher ist es regelmäßig der Fall, dass Meetings im Büro in Besprechungsräumen stattfinden und remote Teilnehmerinnen dazukommen. Und das muss funktionieren, ohne sich durch Menus und Einstellungen klicken zu müssen. Regel 2: Der Sound ist entscheidend Anfangs haben wir versucht, unsere Meetingräume mit Low-Budget Lösungen auszustatten. Doch es war recht schnell klar, dass es schwierig ist, zufriedenstellende Audio- und Video-Qualität zu erreichen. Insbesondere guter Sound ist essentiell für Remote-Teilnehmer*innen. Daher haben wir uns beraten lassen (von der Avitel GmbH) und fahren seitdem mit dem weiter untenstehenden Setup ziemlich gut. Auf dem Weg haben wir auch gelernt, dass jeder Raum eigene Anforderungen hat, um die ihr euch individuell kümmern solltet. Regel 3: Es muss so leicht sein wie ein Meeting vor Ort Wenn ein Meeting um 10 Uhr startet muss es auch um 10 Uhr startbar sein. Und das funktioniert jetzt so: In jedem Raum steht ein Tablet, mit dem man per Tab das Meeting startet. Ist der Zoom-Channel im Kalender notiert, startet das Meeting auch direkt in diesem Kanal. Beamer an. Lautsprecher in die Mitte. Los geht’s. In unseren Meetings wird sehr viel visualisiert. Und da sich das nicht immer über Software wie ideaflip lösen lässt, hilft uns unsere steuerbare Kamera. Die lässt sich nämlich als remote übernehmen, bewegen und sogar zoomen. Und das war’s schon an grundsätzlichen Regeln. Wichtig ist: Es gibt nicht den einen und richtigen Weg. Die wichtigste Regel aber ist und bleibt: Die Technologie darf nicht im Weg stehen. So wie Chris aus Florida arbeiten inzwischen unsere Kolleg*innen aus z.B. Barcelona, Thailand oder sogar Hamburg Barmbek. Unten nochmal ein Blick auf unser aktuelles technisches Setup. Großer Meetingraum Softcodec Conferencing System große Leinwand Chromecast Beamer Intel Nuc Computer (viel CPU power für 2 Streams gleichzeitig) 1 Kamera vorne, 1 Kamera hinten: PTZ Kamera (AT-HDVS-CAM) (zoombar) Drahtloses Audiokonferenzsystem Sennheiser 17” Monitor 1 Tablet Kleiner Meetingraum große Leinwand Beamer Intel Nuc Computer Meeting Owl Jabra Speak 410 Tablet extra Schalldämmung Und übrigens, noch ein Hinweis zum Schluss Remote lassen sich auch Workshops mit ganzen Teams durchführen. Wenn ihr Infos dazu braucht oder Interesse daran habt, meldet euch gerne unter hallo@mindmatters.de. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Meike Bartel ## Remote Work: Alles, was ihr braucht – Teil 2 URL: https://mindmatters.de/remote-work-unser-ueberblick-ueber-alles-was-man-braucht-teil-2/ Startseite Blog Remote Work: Unser Überblick über alles, was man braucht - Teil 2 Remote Work: Unser Überblick über alles, was man braucht - Teil 2 Meike Bartel26. März 20204 Min. Lesezeit In Teil 1 haben wir Euch ja schon einen Überblick gegeben, mit welcher Hardware wir die Voraussetzungen geschaffen haben, ein remote-freundliches Unternehmen zu werden. Und so wie die Hardware mit dem Raum zusammenspielen muss, gibt es bei der Wahl der Software auch bestimmende Faktoren: Welche Art von Austausch und Dialog will ich erzeugen? Gilt es, eine schnelle Frage zu klären oder einen Arbeitsstand zu teilen? Möchte das Team den gemeinsamen Prozess abstimmen? Oder in großer Gruppe ein kollaboratives Arbeitsergebnis erzeugen? Lasst uns die einzelnen Kontexte mal im Folgenden betrachten. (Wer den ersten Teil verpasst hat: hier entlang.) Situation 1: Eine schnelle Frage klären Hier ist die wichtigste Weiche diese: Brauche ich schnell (synchron) oder weniger dringend (asynchron) eine Antwort? Für asynchrone Themen ist eine E-Mail immer noch eine gute Wahl. Auch Tools wie Slack helfen bei weniger dringlichen Themen. Hier empfiehlt es sich aber, thematische Channels zu starten. Denn damit kann man inhaltliche Themen gut gegeneinander abgrenzen. Geht es um weichere Themen, brauchen wir aber Stimme und Mimik: Nach Albert Mehrabian beruht Wirkung bei Präsentationen o. ä. zu 55% auf Körpersprache (Körperhaltung, Gestik, Augenkontakt), 38% auf Stimmlage und nur 7 Prozent auf dem Inhalt der Kommunikation. Hier kommt Audio und Video ins Spiel. Bei mindmatters benutzen wir Zoom, das auch das Teilen des Bildschirms (Screen Sharing) erlaubt. Zoom läuft sehr stabil, es muss aber in der Regel ein Stück Software installiert werden. Eine gute und browserbasierte Alternative kann whereby sein, das auf WebRTC basiert. Situation 2: Einen gemeinsamen Prozess abstimmen Wenn man in der Gruppe Prozesse koordinieren und Vorgehensweisen transparent machen möchte, stößt die Kommunikation per E-Mail oder Slack-Channel schnell an die Grenzen. Hier helfen oft sogenannte Boards weiter. Damit lassen sich Aufgabenstränge abbilden und in kleine Teile schneiden, die sich dann gemeinsam oder auch allein abarbeiten lassen. Im Softwarebereich und mit einem Fokus auf dem Scrum-Prozess bietet sich der pivotaltracker an. Werkzeuge wie Trello oder Agile Place sind allgemeiner gehalten und auch für andere Branchen einsetzbar. Situation 3: Ein kollaboratives Arbeitsergebnis erzeugen Auch wenn wir bei mindmatters Software entwickeln, so sind Papier, Stifte, Stickies und das Arbeiten in der Gruppe doch essentiell. Methoden wie das Design-Studio, Retrospektiven und Mappings von Workflows lassen uns gemeinsam Probleme verstehen und Lösungen erarbeiten. Das ist mit den richtigen Werkzeugen auch verteilt (also remote) und online möglich. Hier gilt es, möglichst offene Werkzeuge zu nutzen, in denen Teilnehmer frei agieren können. Und: Hier kommen mit großer Wahrscheinlichkeit mehrere Werkzeuge zusammen - am besten zeigen wir das einmal am Beispiel eines Design-Studios. Wenn wir ein remote Design-Studio durchführen, trifft sich das Team zuerst in einem Zoom-Channel (oder einem Zoom-Room, wenn schon im Büro etabliert). Wir gehen kurz die Agenda durch und öffnen dann einen Canvas in Ideaflip: eine Art virtueller Zettelkasten, ideal zum gemeinsamen Brainstorming oder zur Informationssammlung. Dabei teilt der Moderator seinen Bildschirm für alle. Das ist wichtig, weil er quasi mit Bildausschnitt und Maus “Regie führt”. Die Teilnehmer benutzen weiterhin Stift und Papier in Kombination mit den digitalen gelben Zetteln in ideaflip. Papierergebnisse werden schnell mit dem Smartphone abfotografiert und in ideaflip hochgeladen. So entsteht ein gemeinsamer Prozess, der uns auch remote erlaubt, komplexe Probleme zu betrachten und Lösungen zu erarbeiten. Teilen und Transparenz schaffen Die bislang vorgestellten Werkzeuge helfen uns, remote kollaboratives und kommunikatives Arbeiten zu ermöglichen. Parallel dazu brauchen wir aber auch gemeinsame Räume, in denen wir unsere Dokumente ablegen und anderen zur Verfügung stellen. Services wie Dropbox oder Google-Drive (welches wir nutzen) seien hier genannt, auch das Angebot von Small-Office-Servern/NAS ist groß. Nächster Schritt: Verstehe, welches Meeting Du machst Mit diesem dreiteiligen Einblick in die Remote Kultur, das Hardware-Setup und die Software, die wir nutzen hoffen wir, Euch einen guten ersten Einblick gegeben zu haben . Jetzt stellt sich die Frage: Wie bekommen wir unsere Meetings auch effektiv und effizient durchgeführt? Dazu stellen wir Euch im nächsten Artikel die fünf Typen an Meetings vor. Ihr braucht einen erfahrenen Coach, der Euch hilft auch remote kollaborativ zu arbeiten? Meldet Euch gerne bei uns unter hallo@mindmatters.de. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Meike Bartel ## Softwareentwicklung Medienbranche : Reporter App für die dpa URL: https://mindmatters.de/reporter-app/ Startseite Softwareentwicklung Medienbranche : Reporter App für die dpa Entdecken Entwickeln Wie wir gemeinsam mit der Deutschen Presse-Agentur ein Tool entwickelt haben, das journalistische Arbeit einfacher, mobiler und unabhängiger macht. Mobile Reporter-App für die Deutsche Presse-Agentur (dpa) Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) ist die größte Nachrichtenagentur Deutschlands. Täglich sind Reporter*innen für die dpa im Einsatz – bei Pressekonferenzen, Sportereignissen, Gerichtsverhandlungen oder politischen Gipfeln. Immer mit dem Ziel, verlässlich, schnell und fundiert zu berichten. Die Herausforderung Wenn das Laptop nicht mehr reicht Um von unterwegs aus berichten zu können, sind dpa-Reporter*innen auf ihre Laptops angewiesen. Was aber tun, wenn genau diese eine Berichterstattung verhindern oder gar nicht zur Verfügung stehen? Zum Beispiel in Kriegsgebieten, wo ein sichtbarer Computer oder ein Smartphone zur Lebensgefahr werden kann. Oder im Gerichtssaal, wo Laptops verboten sind. In solchen Fällen musste Handgeschriebenes meist mühsam im Nachhinein in das dpa-Redaktionssystem übertragen werden - ein fehleranfälliger Prozess, der im Journalismus zusätzlichen Aufwand und verspätete Berichterstattung bedeutete. Was gebraucht wurde: Eine einfache, mobile Lösung, die auch unterwegs funktioniert Eine Anwendung, die sicher ist und in bestehende Systeme integrierbar bleibt Eine intuitive Nutzererfahrung, die Redakteur*innen keine technische Hürde in den Weg stellt Unsere Lösung Ein Werkzeug für den Moment Als mögliche Alternative für die Arbeit mit Laptops entstand schnell der Gedanke an eine Mobile App. Das Ziel: Live-Berichterstattung für alle dpa-Reporter*innen von überall aus unauffälliger, sicherer und verlässlicher zu machen. Gemeinsam mit der dpa haben wir eine App entwickelt, mit der Reporter*innen von überall aus Inhalte erfassen und direkt in das Redaktionssystem übertragen können: Textbeiträge schreiben, bearbeiten und speichern Bilder, Videos und O-Töne direkt einbinden Inhalte sicher übertragen, auch bei instabiler Netzverbindung Die App läuft auf Smartphones und Tablets – online wie offline. Damit wird die journalistische Arbeit flexibler und unabhängiger von Ort und technischer Infrastruktur. „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.”“ Klaus-Peter Frahm Technik & Umsetzung Wie aus Daten Informationen werden Was uns wichtig war Technik soll nicht im Weg stehen, sondern helfen Redaktionelles Arbeiten bleibt im Mittelpunkt Die App ist ein Werkzeug, kein Systemwechsel Unser Weg dorthin Von Anfang an war klar: Wir müssen nah an den Nutzerinnen entwickeln. Um sich einer solchen Lösung in Form einer App zu nähern, wurde diese gedanklich zunächst in unterschiedliche funktionale Bedürfnisse zerlegt – konkret: das Schreiben von Texten, das Versenden von Bildern oder auch das Aufnehmen von O-Tönen. Über Usertests wurde danach für jeden dieser Bereiche validiert, welche Features die Nutzerinnen benötigen, um effektiv mit einer solchen Reporter-App arbeiten zu können. User-orentiert: Konzentration auf das Wesentliche. Die Erkenntnisse aus den Usertests wurden dann in einem gemeinsamen agilen Prozess als Software entwickelt - immer priorisiert nach dem jeweils höchsten Wert für die Nutzerschaft. Das in der Folge regelmäßig abgefragte Feedback der Nutzerinnen zu den einzelnen Inkrementen hilft seitdem dabei, die plattformübergreifende App an den realen Arbeitsalltag der Reporterinnen anzupassen und zu verbessern. So ist für dpa ein modulares Tool entstanden, das dabei hilft, die wichtige journalistische Arbeit unabhängig und cloudbasiert erledigen zu können. Benefits & Ausblick Mehr als Software – ein neuer Blick auf Inhalte Was die App heute kann Einsatzbereit in Gerichten, auf Demos, im Fußballstadion Intuitive Bedienung für stressige Situationen Direkte Übermittlung von Texten und Medien an das Redaktionssystem Mehr Effizienz, weniger Medienbrüche, schnellere Veröffentlichung Der nächste Schritt Die Reporter-App war nicht nur ein einzelnes Tool – sie war der Auftakt zu etwas Größerem: der grundlegenden Erneuerung des gesamten Redaktionssystems der dpa. Mit der App wurde der erste Baustein gelegt für RUBIX, das neue Redaktionssystem der dpa, das in den kommenden Jahren nach und nach entwickelt und eingeführt wird. Die Erfahrungen, Learnings und technischen Grundlagen aus der App flossen direkt in die Konzeption und Umsetzung von RUBIX ein. Die Reporter-App ist ein gutes Beispiel dafür, wie gezielte Digitalisierung echten Mehrwert schaffen kann. Sie ist nicht spektakulär, aber wirksam. Sie macht die Arbeit für Menschen einfacher, die unter Zeitdruck und Verantwortung stehen. Und sie zeigt: Wenn man die richtigen Fragen stellt, entstehen Lösungen, die bleiben. Ihr möchtet eine App bauen? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Unsere Lösung für Rails in großen Anwendungen URL: https://mindmatters.de/ruby-on-rails-skalieren/ Startseite Blog Ruby on Rails in großen Anwendungen: Warum die Standardstruktur nicht skaliert – und wie wir das bei mindmatters machen Ruby on Rails in großen Anwendungen: Warum die Standardstruktur nicht skaliert – und wie wir das bei mindmatters machen Jorgen Schäfer23. Juli 20254 Min. Lesezeit Ruby on Rails ist für viele Entwickler*innen die erste Wahl, wenn es darum geht, schnell funktionale Webanwendungen zu bauen. Auch bei mindmatters setzen wir das Framework in der individuellen Softwareentwicklung gerne ein. Rails bringt ein mächtiges MVC-Pattern, eine große Community und eine enorme Entwicklungsgeschwindigkeit mit sich. Doch Rails hat auch seine Tücken – vor allem, wenn Projekte wachsen. Die standardmäßige Ordnerstruktur von Rails skaliert schlecht, weil sie eine Trennung nach Art statt Funktionalität erzwingt: Alle Controller liegen zusammen, alle Models liegen zusammen, alle Services liegen zusammen. Das widerspricht einem wichtigen Prinzip der Softwareentwicklung: „Things that change together should be together.“ „Things that change together should be together.“ Das Problem mit der Rails-Standardstruktur Bei großen Anwendungen fällt schnell auf, dass die Standardstruktur von Rails für kleine Projekte optimiert ist – aber nicht für langfristig wachsende Systeme. Ein typisches Beispiel: Die Dateiablage orientiert sich an der Art der Datei (Controller, Model, Service) – aber nicht an der Funktionalität oder am Bounded Context. Das führt dazu, dass zusammengehörige Dateien in völlig unterschiedlichen Verzeichnissen liegen. Wer an einem Feature arbeitet, muss ständig zwischen weit entfernten Ordnern navigieren. Eine naheliegende Lösung wäre der Einsatz von Rails Engines, um eigenständige Module zu kapseln. Doch Engines sind schwergewichtig, erfordern es, eigene Abhängigkeiten zu verwalten, und eignen sich eher für vollständig gekapselte Subsysteme als für eine saubere Strukturierung innerhalb einer Anwendung. Unsere Lösung: Ein Modules-Verzeichnis für Feature-basierte Strukturierung Um unsere Rails-Anwendungen skalierbarer zu gestalten, haben wir bei mindmatters ein modules/-Verzeichnis eingeführt. Hier ordnen wir die Codebasis nicht nach Typen, sondern nach Features oder Bounded Contexts. Statt Dateien nach ihrer Funktion zu gruppieren, legen wir alle zusammengehörigen Dateien an einem Ort ab: Was bringt das? Logische Gruppierung nach Bounded Contexts: Alle Dateien, die zum Cart-Feature gehören, liegen zusammen. Das Gleiche gilt für Products und Users. Bessere Auffindbarkeit: Wer an einem Feature arbeitet, findet alle relevanten Dateien in einem Verzeichnis. Leichtere Wartung: Änderungen innerhalb eines Features sind auf einen Bereich begrenzt – das verringert Seiteneffekte und verbessert die Lesbarkeit. Rails für die neue Struktur konfigurieren Damit Rails unser modules/-Verzeichnis erkennt, müssen wir es in der config/application.rb registrieren: Tests sollten vom Autoloader ignoriert werden: Und schon funktioniert das Laden der Module nahtlos. Tests laufen weiterhin mit: FactoryBot und Third-Party-Tools anpassen Viele Bibliotheken, die mit Rails arbeiten, sind auf die Standardstruktur optimiert – aber lassen sich leicht anpassen. Als Beispiel nehmen wir hier FactoryBot. Anstatt Dateien in einem factories/-Verzeichnis zu speichern, speichern wir diese in *_factories.rb-Dateien und binden sie über eine Initializer-Konfiguration ein: Auch hier muss der Autoloader angepasst werden, um die Factory-Dateien auszunehmen: Andere Third-Party-Tools sind in unserer Erfahrung ähnlich leicht anzupassen. Modularisierung zwingt zu klareren Namensräumen Ein weiterer Vorteil unserer Modularisierung ist die Zwangstrennung durch Namensräume. Rails neigt dazu, einen globalen Namespace zu verwenden. Ein häufiges Beispiel: Standard-Rails: Problem: Jede Rails-App hat eine User-Klasse. Aber bedeutet User jetzt den eingeloggten Benutzer? Oder vielleicht auch eine Person, die mit Daten arbeitet, die auch ein eingeloggter Benutzer sein kann - aber nicht muss? Häufig wird dann unbewusst die User-Klasse auf alle möglichen Personen ausgedehnt, die eigentlich gar nichts mit den Benutzern des Systems selbst zu tun haben. Die Modularisierung macht die Trennung explizit: Diese Namensräume sorgen dafür, dass es explizit wird, welcher Typ User gemeint ist – und verhindern, dass Modelle unbewusst über verschiedene Bounded Contexts hinweg verwendet werden. Fazit: Warum sich diese Struktur für große Rails-Projekte lohnt Die Rails-Standardstruktur ist für kleine Projekte ideal – aber für größere Anwendungen problematisch. Unsere feature-orientierte Strukturierung mit einem modules/-Verzeichnis sorgt für: ✅ Bessere Wartbarkeit: Entwickler*innen arbeiten in klar abgegrenzten Modulen statt in vielen verteilten Verzeichnissen. ✅ Saubere Namensräume: Der globale Namespace wird reduziert, was Missverständnisse und ungewollte Abhängigkeiten verhindert. Natürlich ist dieser Ansatz ein Umdenken für viele Rails-Entwickler*innen – aber langfristig zahlt er sich aus. Gerade für größere Anwendungen in der individuellen Softwareentwicklung hat sich dieses Muster bei uns bewährt. Du willst Dein Projekt mit mindmatters realisieren? Werde Teil unseres Teams Geschrieben von Jorgen Schäfer ## Prototyping & Design Sprints | Schnell Ideen testen URL: https://mindmatters.de/services/prototyping-und-design-sprints/ Startseite Prototyping & Design Sprints | Schnell Ideen testen Zeit und Geld sparen mit Prototypen und Design Sprints Unsere Kundinnen stehen häufig vor Entscheidungen über große Investitionen. Die Verantwortung dafür zu tragen ist meist nicht leicht. Seit vielen Jahren unterstützen wir dabei, indem wir Software agil entwickeln - und so im Sinne unserer Kundinnen immer flexibel reagieren können. Aber: Risiken lassen sich schon viel früher minimieren – sogar noch vor dem Start des eigentlichen Projektes. Lest hier, wie das funktioniert! Beginnen. Lernen. Weitermachen. Meist denken wir alle ähnlich: Um komplexe Aufgaben zu lösen, braucht man komplexe Produkte. Doch häufig ist es gar nicht nötig, in den Aufwand einer komplexen Produktentwicklung einzusteigen, um Erfolgsfaktoren oder kritische Punkte sichtbar zu machen. Stattdessen macht es meist viel mehr Sinn, die gesamte Komplexität eines Projektes in übersichtliche Aufgabenpakete zu unterteilen. Die gute Nachricht ist: Das ist schon vor dem eigentlichen Start einer aufwändigen Softwareentwicklung möglich, so kann man vor allem auch Risiken von Beginn an minimieren. Wir helfen euch dabei - zum Beispiele mit Prototyping und Design Sprints. „Die Entwicklung von Softwareprototypen ist eine Möglichkeit, sehr schnell ins Handeln und in den Dialog mit Kund*innen und Nutzer*innen zu kommen.“ Meike Bartel Prototypen sind eine frühe Visualisierung einer Lösungsidee - ob als Click Dummy, softwarebasiert, ob aus Papier oder als strukturiertes Interview mit der Nutzerschaft. Entscheidend ist, dass Prototypen die Möglichkeit bieten, Bedürfnisse besser zu verstehen und Entscheidungen zu treffen, bevor man beginnt. Erst dann kommen die Produktfeatures. Design Sprints verdichten diesen Ansatz noch weiter und bieten in einem 3- oder 5-tägigen Prozess die Möglichkeit, in einem gemischten Team schnell Ideen zu testen und belastbare Ergebnisse zu erzeugen. Die Ergebnisse von Prototypen und Design Sprints haben direkten Einfluss auf die spätere Implementierung. Sie helfen, Annahmen frühzeitig überprüfbar zu machen und bieten damit die günstigste Option für Planungssicherheit und Risikokontrolle. Die Vorteile von Prototyping und Design Sprints für euch Echte Verbesserungen in kurzer Zeit Risiko minimieren Zeit und Geld sparen Hilfreiches Feedback erhalten Kreative Methoden und: ganz viel Spaß Eure Idee braucht einen Prototyp? Wir bauen ihn! Für Euch und gemeinsam mit Euch. Zum Beispiel über einen Design Sprint, den wir zusammen mit Euch durchlaufen. Danach wisst Ihr mehr über Eure Chancen im Markt - und über eventuelle Risiken. Und Ihr habt eine erste konkrete Vorstellung davon, wie Euer digitales Produkt aussieht. Weitere Leistungen Und danach? Prototyping & Design Sprints Individuelle Softwareentwicklung Agile Entwicklungs- und Teamunterstützung Digitalisierung aktiv gestalten Ihr habt Eure Idee oder Euer Produkt schon validiert? Und Ihr seid bereit zu starten? Dann unterstützen wir Euch natürlich auch gerne direkt mit digitaler Produktentwicklung. ## Teamunterstützung & Coaching URL: https://mindmatters.de/services/wir-unterstuetzen-teams/ Startseite Teamunterstützung & Coaching | mindmatters Mehr als nur Coding: Wir stärken euer Team Auch eingespielte interne Entwicklungsteams können manchmal vor fundamentalen Herausforderungen stehen: Erfahrene Kolleg*innen verlassen das Unternehmen, frische Perspektiven fehlen, die Skalierung stockt. Häufig ist dann vor allem zweierlei vonnöten: ein neues Mindset und Absicht nach Veränderung. Bei beidem können Impulse von außen helfen. Neuer Fokus, neue Geschwindigkeit Die Gründe, warum vor allem die Skalierung interner Entwicklungsprojekte ins Stocken geraten kann, sind vielfältig. Neben der Fluktuation von Mitarbeiter*innen geraten auch schonmal im Unternehmen lange bewährte Methoden und Modelle an ihre Grenzen. In solchen Fällen kann die Perspektive von außen helfen. Wichtig ist dabei die Erkenntnis, dass es nicht nur um einen Ersatz von Coding-Skills oder Team-Mitgliedern geht, sondern um eine Überzeugung, die auch von innen kommen muss. Genau dabei helfen wir etablierten Unternehmen seit vielen Jahren - in dem wir bereits bestehende Entwicklungsteams stärken oder auch als agiles Komplett-Team im Unternehmen zeitlich befristet Aufgaben übernehmen. Die breite Technologieexpertise unserer Entwickler*innen ist dabei die Basis. Mit unserer langjährigen Erfahrung in agiler Softwareentwicklung helfen wir Unternehmen zusätzlich dabei, ihre interne Softwareentwicklung - auch in komplexen Umfeldern - wieder steuerbar zu machen und so neue Geschwindigkeit zu gewinnen. Und das in angemessener Qualität. Ein Team, volle Unterstützung, viele Ansatzpunkte Die Teamunterstützung durch unsere Softwareentwicklerinnen, UX-Designerinnen und Coaches kann bei Euch an verschiedenen Punkten ansetzen. Wir unterstützen Euch bei der Produktneuentwicklung. Wir helfen bei der Weiterentwicklung bestehender Produkte - durch Formung gemeinsamer agiler Produktteams sowie Coaching dieser Wir kümmern uns um Eure webbasierten oder mobilen Applikationen Wir unterstützen auch beim Auf- oder Ausbau kollaborativ arbeitender Teams Ganz gleich an welchem Punkt wir ansetzen, im Fokus steht für uns und unsere Entwicklungsteams immer der Blick auf frühzeitige Produktivität und die Erzeugung von Wert. Eure Vorteile durch Teamunterstützung & Coaching von mindmatters Auch wenn sich der Gedanke zunächst etwas ungewohnt anfühlen mag, die eigene interne Entwicklung mit externen Teams zu unterstützen, unsere Erfahrung zeigt, dass Unternehmen gerade über diese Impulse von außen neue Geschwindigkeit aufnehmen können. Weitere Vorteile für Euch sind: Neue Perspektiven bringen neue Ideen, Modelle und Methoden Gemeinsame Identifikation des sinnvollsten Technologiestacks Unterstützung in internen Diskussionen durch Expert*innen von außen Ressourcen sind kein Engpass mehr Kontrolliert einsetzbares Budget ohne Risiko Ganz wichtig bei all diesen Gedanken aber: Die Softwareentwickler*innen oder das Komplett-Team müssen zu Euch passen. Nur dann macht Teamunterstützung von außen wirklich Sinn. Eure Teams brauchen Unterstützung? Wir helfen Euch. Mit frischen Ressourcen durch unsere Entwicklerinnen. Mit vielen unserer Kundinnen arbeiten seit Jahren erfolgreich in gemischten Teams – und inspirieren uns so gegenseitig. Von uns erhaltet genau die Expert*innen, die fachlich und menschlich zu Euch passen. Weitere Leistungen Und danach? Prototyping & Design Sprints Individuelle Softwareentwicklung Agile Entwicklungs- und Teamunterstützung Digitalisierung aktiv gestalten Ihr habt bereits ein eingespieltes Team und die Zusammenarbeit funktioniert? Das ist die beste Voraussetzung, um Euer Unternehmen kontinuierlich mit neuen digitalen Produkten aktiv zu transformieren. Wir nennen diesen Ansatz “Change by product”. ## Workshops für digitale Projekte URL: https://mindmatters.de/services/workshops/ Startseite Workshops für digitale Projekte | mindmatters Mehr Klarheit für eure Ideen - mit unseren Workshops Ihr möchtet euch im schwer überschaubaren Umfeld der Digitalisierung besser aufstellen? Wir bieten kompakte Workshops an, die euch neue Impulse zu je einem Thema geben. Idealerweise bedienen wir uns an euren Praxisbeispielen: Wir stellen Bezüge zu echten Projekten her, setzen uns beispielhaft mit realen Problemen auseinander und zeigen ganz konkret Lösungen. Los geht’s! Ihr möchtet ein individuelles Angebot? Wir finden gemeinsam heraus, welches Format für eure Bedürfnisse am besten geeignet ist und entwickeln ein individuelles Workshopangebot für euch. Dabei sind wir ganz flexibel. Ob bei euch vor Ort, in unserem Büro im Schanzenviertel oder remote. Sprecht uns gerne an. Innovationsworkshop Design Sprint Egal ob gehemmte Innovation, Frage nach Product-Market-Fit oder dem Wunsch nach Wettbewerbsvorsprung: Dank der Design Sprint Methode nimmt eure Produktentwicklung Fahrt auf. Bewältigt in wenigen Tagen komplexe Herausforderungen und spart Monate an Zeit und Geld. Erhaltet einen testbaren Prototypen und validiertes User-Feedback. Gewinnt dank eines Design Sprint mit mindmatters Klarheit, Einsichten und neue Ideen. Teamworkshops Teams sollten mehr sein als nur Gruppen. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, dies aus sich selbst heraus zu organisieren. Klare Methoden und Formate, im besten Fall zusätzlich unterstützt durch Moderation, können dabei helfen, einer Diskussion Struktur zu geben, gemeinsame Sicht und eindeutige Ergebnisse zu erzeugen. Design Thinking erleben ...Oder Produkt-Teams, die Design Sprints durchführen wollen, aber noch keine Erfahrung mit Design Thinking haben. Ob Entwickler*in, Product Owner*in, Projektleiter*in, Manager*in, etc. – der Workshop bietet für jede Rolle einen geeignete Auftakt, um die Prinzipien des Design Thinking zu verstehen. So kann sich das Team im folgenden Design Sprint voll auf die Inhalte konzentrieren. Einstieg in die Agilität In diesem Workshop möchten wir mit Euch gemeinsam einen Einstieg in Agiles Arbeiten wagen - denn nur so werden künftig auch zunehmend komplexe Projekte steuerbar bleiben. Wir werden auf einfache Weise lernen, welche konkreten Methoden und Praktiken es gibt, die Ihr sofort und täglich für Euch nutzen könnt, was Führung in agilen Teams bedeutet und wie man sichere Räume schafft, um über Veränderungen zu sprechen. „Neben außerordentlicher Zuverlässigkeit findet man bei mindmatters die seltene Gabe, Technik für Nicht-Techniker verständlich zu machen.“ Arnd Benninghoff ## Design Thinking erleben | Workshops von mindmatters URL: https://mindmatters.de/services/workshops/design-thinking-erleben/ Startseite Design Thinking erleben | Workshops von mindmatters Design Thinking erleben Für wen? Für alle, die in die Design-Welt reinschnuppern wollen oder Produkt-Teams, die Design Sprints durchführen wollen, aber noch keine Erfahrung mit Design Thinking haben. Ob Entwicklerin, Product Ownerin, Projektleiterin, Managerin, etc. – der Workshop bietet für jede Rolle einen geeignete Auftakt, um die Prinzipien des Design Thinking zu verstehen. So kann sich das Team im folgenden Design Sprint voll auf die Inhalte konzentrieren. So könnte euer Design Thinking Workshop Tag aussehen Design Thinking Theorie Wofür, wann und was steckt dahinter? Wofür, wann und was steckt dahinter? Praxisblock Prinzipien in einer ersten Ideen-Sketching-Runde erleben und reflektieren Prinzipien in einer ersten Ideen-Sketching-Runde erleben und reflektieren Design Thinking erleben Phasen des Design Thinking im Rahmen einer echten Problemstellung durchlaufen Phasen des Design Thinking im Rahmen einer echten Problemstellung durchlaufen Wo findet es statt? Aktuell finden die Workshops komplett remote statt. Wie kann ich loslegen? Um mehr zu erfahren schreib’ uns eine Mail. Wir unterbreiten sowohl Einzelpersonen als auch ganzen Teams individuelle Angebote. ## Einstieg in die Agilität | Workshops von mindmatters URL: https://mindmatters.de/services/workshops/einstieg-in-die-agilitaet/ Startseite Einstieg in die Agilität | Workshops von mindmatters Einstieg in die Agilität Warum diesen Kurs besuchen? Ihr merkt, dass die digitale Transformation auch in Eurem Unternehmen ein Thema ist? Ihr habt das Gefühl, dass sich gerade so ziemlich alles ändert? Prozesse, Zuständigkeiten, Arbeitsweisen? Und Ihr wisst vor lauter Komplexität gar nicht, wo Ihr anfangen sollt? Dann ist es Zeit für einen neuen Ansatz - ein Ansatz, der Euch hilft, Projekte wieder steuern zu können, ein Ansatz, der Euch trotz steigender Komplexität in Eurer Arbeit wieder Überblick verschafft. Und zwar so, dass alle ziel- und kundenorientiert arbeiten können. Es ist Zeit für agiles Arbeiten. Was solltet Ihr mitbringen? Vor allem eines: Die Bereitschaft, zu akzeptieren, dass bekannte Strukturen und gelernte Lösungen nicht immer die passenden Antworten sind. Das ist überhaupt nichts Schlimmes. Man sollte es sich nur bewusst machen. Denn: Umso früher Ihr Euch mit den Fragen beschäftigt, die für Euch und Euer Unternehmen künftig wichtig werden, umso eher verhindert Ihr, dass aus diesen Umwälzungen echte Probleme für Euch und Euer Unternehmen werden. Was wir lernen werden: In diesem Workshop lernen wir auf einfache Weise, wann es sinnvoll ist, agil vorzugehen und welche Werte und Prinzipien für agiles Arbeiten gelten. Wir geben Euch ganz konkrete Methoden und Praktiken an die Hand, die Ihr sofort und täglich nutzen könnt, um auch in Eurem Unternehmen künftig agiler arbeiten zu können.. Wer teilnehmen sollte Alle, die Interesse daran haben, eine erste konkrete Vorstellung von Agilität zu entwickeln. Alle, die gemeinsam mit ihrem Team den Einstieg in agiles Arbeiten wagen wollen. Und auch alle Softwareentwickler*innen, die es mit zunehmend komplexen Herausforderungen zu tun haben und grundsätzlich über neue Methoden der Zusammenarbeit nachdenken müssen. In Euren Methodenkoffer packen wir: Die Grundlagen Was bedeutet Agilität? Wann macht agiles Arbeiten im eigenen Unternehmen Sinn - und wann nicht? Welche Werte, Prinzipien und Praktiken stehen für Agilität? Was bedeutet Agilität? Wann macht agiles Arbeiten im eigenen Unternehmen Sinn - und wann nicht? Welche Werte, Prinzipien und Praktiken stehen für Agilität? Iterativ-inkrementelles Arbeiten - was es bedeutet und wie man es spielerisch lernen kann (anhand von praktischen Beispielen wie dem Ball Point Game) Zielgerichtete Einführung von Agilität in Organisationen Die unterschiedlichen Rollen: Welche gibt es? Welche Aufgaben haben sie? Welche gibt es? Welche Aufgaben haben sie? Was bedeutet Führung in agilen Teams? Wie schafft man einen sicheren Ort im Team, um Bedürfnisse und Probleme anzusprechen und Veränderungen herbeizuführen? Abhalten und praktisches Üben einer konkreten Retrospektive - als Abschluss des Tages. So erleben wir zusammen eines der wichtigsten agilen Tools Und: Jede(r) erhält zum Mitnehmen das mindmatters-Retrospektiven-Set, um im eigenen Unternehmen direkt nach dem Workshop mit agilem Arbeiten beginnen zu können Ihr habt Interesse? Das ist gut. Denn dann ist das Thema für Euch relevant. Wir machen Euch gerne ein individuelles Angebot. ## Design Sprint: Schnellere & effizientere Innovation URL: https://mindmatters.de/services/workshops/innovation-mit-design-sprint/ Startseite Design Sprint: Schnellere & effizientere Innovation Wir sparen euch Zeit und Geld - mit Prototypen und Design Sprints. Softwareentwicklungen sind mit großen Invests verbunden. Mit uns reduziert ihr das Risiko auf ein Minimum. Und rückt die Chancen eurer Idee in den Fokus. Mit der Konzentration auf die für euch richtige Fragestellung Mit der Ja-/Nein-Validierung von Annahmen Mit der Herstellung eines gemeinsamen Verständnisses im Team Mit der Einbindung von frühem Feedback von echten Usern Für schnellere & effizientere Innovation. Und all das noch bevor die Entwicklung überhaupt begonnen hat. Oder direkt per Email an hallo@mindmatters.de Warum Design Sprints mit mindmatters besser sind! Design Sprints mit mindmatters sind besser, weil wir sie mit 20 Jahren Erfahrung als Softwareentwickler verbinden wir genau so lange Erfahrung im UX-Design in jeder Branche haben Start-Ups, Mittelständler und Konzerne unsere Kunden sind und wir deren individuelle Bedürfnisse kennen wir Agilität auch im Design Sprint leben und jeden Sprint genau so für euch anpassen, wie Ihr es braucht wir die Teams für euch interdisziplinär besetzen - mit Entwicklerinnen, UX-Designerinnen und Coaches Und ein ganz wichtiger Grund kommt noch dazu: Weil wir ein kollegial geführtes Unternehmen sind und jede und jeder bei uns von Anfang an unternehmerisch mitdenkt - im eurem Sinne. Ein klarer Plan: So läuft euer Design Sprint mit uns ab Euer Design Sprint gemeinsam mit uns bietet euch beides: die nötige Individualität und ein klares Format – für Effizienz und Kreativität. So sieht euer Design Sprint bei uns aus: Tag 1: Die Herausforderung definieren & Lösungen generieren Tag 2: Abstimmen über die Lösung & Storyboard erstellen Tag 3: Prototyping der Lösung Tag 4: Testen des Prototypen Nach dieser Woche könnt Ihr eure Idee besser bewerten und sicherere Entscheidungen treffen. Was Ihr bekommt: einen Prototyp - und noch viel mehr Nach jedem Design Sprint erhaltet Ihr wertvolle Materialien, die euch noch vor dem eigentlichen Start der Entwicklung die Chancen und die Risiken eures digitalen Produktes sichtbar machen. Und konkret eine mögliche Lösung bewerten lassen. Und auf dem Weg sparen wir Zeit und Geld. Ihr erhaltet: Einen testbaren Prototypen Validiertes User-Feedback, das ihr weiter verwenden könnt Buy-In Kickstart Eine Liste mit den empfohlenen nächsten Schritten Eine(n) Ansprechpartner*in, der/die euch bei künftigen Fragen beraten kann Und bei Bedarf: Ein individuelles Angebot für die sich anschließende Softwareentwicklung Oder direkt per Email an hallo@mindmatters.de Ihr wollt gemeinsam sprinten? Kontaktiert uns. Anfrage verschickt. Jetzt sind wir an der Reihe: Wir melden uns bei dir zurück. Da ist etwas schiefgelaufen. Versuch es bitte noch einmal oder schreib uns direkt an hallo@mindmatters.de. Unsere Referenzen Wer auf uns vertraut Kundenstimmen Was Kunden über uns sagen „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm „Mit mindmatters haben wir in diesem Projekt zentrale Scrum-Rollen über einen Partner besetzt, der sich einem konsequent agilen Vorgehen verpflichtet fühlt. Diese Entscheidung können wir rückblickend absolut positiv bewerten. Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler „mindmatters was paramount to us as a non-technical founding team. They enabled us to better grasp the capabilities (and limitations) regarding the underlying technology of our product and set out a step-by-step plan on how to implement a scalable solution.“ Philipp Nette „mindmatters arbeitet nur mit sehr fähigen Mitarbeitern zusammen, denkt voraus und hat uns mit der agilen Vorgehensweise geholfen, das Projekt in umsetzbare Bahnen zu lenken. Die Entwicklungsgeschwindigkeit und die gelieferte Software-Qualität sind sehr hoch – und dabei macht die Zusammenarbeit zwischenmenschlich auch noch Freude!“ Maren Prüwer „mindmatters delivers high quality products. Not only do they deliver, but they also teach their clients the most up-to-date product management and scrum methodologies. Expect projects in time, budget and scope.“ Klaus-Christian Glueckert Unser Netzwerk Wo wir uns engagieren Interesse geweckt? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Umsetzung eurer Produktidee? Dann schreibt uns doch einfach eine Nachricht: Hier geht’s zur Homepage ## Teamworkshops: Zusammenarbeit wirksam gestalten URL: https://mindmatters.de/services/workshops/teamworkshops/ Startseite Teamworkshops: Zusammenarbeit wirksam gestalten Teamworkshops: Zusammenarbeit wirksam gestalten Teams sollten mehr sein als nur Gruppen. Manchmal ist es aber gar nicht so leicht, dies aus sich selbst heraus zu organisieren. Klare Methoden und Formate, im besten Fall zusätzlich unterstützt durch Moderation, können dabei helfen, einer Diskussion Struktur zu geben, gemeinsame Sicht und eindeutige Ergebnisse zu erzeugen. Wir unterstützen euch dabei mit unserer Erfahrung, Verlässlichkeit und einem klaren Blick für das Wesentliche. So findet ihr in eurem Team in kurzer Zeit in ein fokussiertes und geteiltes Miteinander - und schafft damit die beste Voraussetzung, um eure Ziele zu erreichen. Was sind Teamworkshops? Teamworkshops sind mehr als ein gemeinsames Meeting mit Post-its. Sie sind Räume, in denen Teams sich Zeit nehmen, um gemeinsam an den Themen zu arbeiten, die im Alltag oft zu kurz kommen: Ziele, Zusammenarbeit, Rollen, Abläufe und Kultur. Sie schaffen Klarheit, stärken den Zusammenhalt und sorgen dafür, dass Teams wirksamer und zufriedener arbeiten können. Sie helfen dabei, individuelle Stärken und Schwächen im gemeinsamen Umgang so einzubringen, dass daraus echte Zusammenarbeit entsteht. Ob ein Team die gewünschten Ergebnisse erzielt, hängt nicht allein vom fachlichen Können ab, sondern entscheidend davon, wie es kommuniziert, Vertrauen aufbaut und Konflikte konstruktiv löst. Gerade in einer Welt, die von Digitalisierung und schnellen Veränderungen geprägt ist, sind Teamworkshops ein wirkungsvolles Mittel, um Orientierung zu geben und gemeinsam weiterzukommen. Welche Themen kann man in Teamworkshops angehen? Die Themen in Teamworkshops richten sich immer nach der konkreten Situation eines Teams. Häufig begleiten wir Teams in Phasen der Neuformierung, aber auch dann, wenn die Zusammenarbeit ins Stocken geraten ist oder die gewünschte Wirkung nicht erreicht wird. Wir gliedern sie für uns in drei Bereiche: 1. Teamausrichtung Hier geht es darum, ein gemeinsames Zielbild zu entwickeln, Rollen und Verantwortlichkeiten zu klären und Prioritäten sichtbar zu machen. Diese Workshops helfen, Orientierung zu geben und sich im Team ein geteiltes Bild des „Warum“ und "Was" zu einigen. Dieses kann zu Beginn einer neues Projekts als Kickoff oder währenddessen zwecks Neujustierung sinnvoll sein. 2. Teamprozesse Prozessworkshops bieten die Möglichkeit, Arbeitsabläufe und Schnittstellen zu reflektieren, bestehende Prozesse zu verbessern oder neue Methoden der Selbstorganisation auszuprobieren. Dabei entsteht ein besseres Verständnis der eigenen Wertschöpfung, ein klares Zielbild sowie der Weg zur schrittweisen Verbesserung, mit oder ohne strategischem Blick auf Potenziale durch Digitalisierung. 3. Teamkultur Kulturworkshops fördern die psychologische Sicherheit und die Motivation im Team. Sie schaffen Räume, um die Zusammenarbeit zu reflektieren, eine gesunde Feedbackkultur zu entwickeln, an gemeinsamen Werten zu arbeiten und den Zusammenhalt im Team zu stärken. Als Retrospektivformate ermöglichen sie es beispielsweise, das Miteinander von der inhaltlichen Arbeitsebene zu trennen, um ihm die notwendige Aufmerksamkeit zu schenken und Reibungspunkte sowie Konflikte sichtbar zu machen und aktiv zu verbessern. Je nach Ausgangslage kann ein einzelner Teamworkshop bereits viel bewegen. Wenn nachhaltige Veränderungen gefragt sind, empfehlen wir eine längere Begleitung im Rahmen von Teamcoachings oder Prozessbegleitung. Wie laufen Teamworkshops ab? Unsere Workshops sind keine Frontalvorträge, sondern gemeinsame Arbeitsräume. Wir setzen auf Interaktion, visuelle Methoden und iterative Schritte. Das bedeutet: Ihr bringt eure Themen ein, wir gestalten den Prozess. Ergebnis sind klare nächste Schritte, die sich direkt in euren Alltag übertragen lassen. Der Ablauf orientiert sich dabei am jeweiligen Schwerpunkt: Teamausrichtung, Teamprozesse oder Teamkultur. 1. Ankommen & Ausrichten Zu Beginn schaffen wir Orientierung: Ziele, Erwartungen und Rahmenbedingungen werden geklärt. Ein gemeinsames Verständnis der Ausgangssituation entsteht – sei es die Formierung eines neuen Teams (Ausrichtung), die Reflexion von Abläufen (Prozesse) oder das Stärken von Vertrauen und Motivation (Kultur). 2. Ist-Situation sichtbar machen Im nächsten Schritt teilen die Teilnehmenden ihre unterschiedlichen Sichtweisen und bisherigen Erfahrungen. Methoden und Moderation helfen dabei, dass alle Teilnehmenden sich gleiberechtigt einbringen können In Workshops zur Ausrichtung des Teams geht es oft um Ziele, Rollen und Prioritäten. Bei Prozess-Workshops um Schnittstellen, Arbeitsweisen und Reibungspunkte. In Kultur-Workshops rücken Werte, Zusammenarbeit und Teamdynamik in den Fokus. 3. Gemeinsame Ziele & Prioritäten Darauf aufbauend definieren die Teams gemeinsame Ziele, klären Verantwortlichkeiten und einigen sich auf Prioritäten. Entscheidend ist, dass jede Stimme gehört wird und ein gemeinsames Bild entsteht, das für alle trägt. 4. Lösungen entwickeln & Handlungsschritte festlegen Erst wenn Klarheit herrscht, geht es darum, konkrete Vereinbarungen zu treffen. Das kann eine Roadmap oder ein Regelset (Prozesse), neue Formen der Abstimmung (Ausrichtung) oder Vereinbarungen für Feedback und Zusammenarbeit (Kultur) sein. Wichtig: Die Ergebnisse bleiben nicht abstrakt, sondern werden in konkrete nächste Schritte übersetzt. 5. Reflexion & Ausblick Zum Abschluss werden Ergebnisse gespiegelt, Feedback eingeholt und nächste Schritte benannt. So sorgt der Workshop nicht nur für gute Gespräche, sondern für tragfähige Vereinbarungen, die den Alltag im Team verbessern. Je nach Ausgangssituation dauert ein Teamworkshop einen halben Tag bis zwei volle Tage. In Remote-Formaten arbeiten wir oft in mehreren kürzeren Sessions. Immer gilt: Methoden und Agenda passen wir an Ziel, Teamgröße und aktuelle Herausforderung an. Welche Formate gibt es konkret? Teamworkshops sind bei uns keine Standardprodukte von der Stange. Wir entwickeln das Format immer entlang eurer Situation. Gleichzeitig haben sich über die Jahre einige wiederkehrende Formate bewährt, die ihr direkt buchen könnt – einzeln oder als Baustein einer längeren Begleitung. Teamausrichtung Kick-off & Neuformierung Wenn ein neues Team startet oder neue Mitglieder hinzukommen, schaffen wir in ein bis zwei Tagen eine gemeinsame Basis: Zielbild, Rollen, Verantwortlichkeiten und Prioritäten werden geklärt. Roadmap-Workshop Strategische Ziele übersetzen wir gemeinsam in eine für das Team handhabbare Roadmap. Dabei geht es nicht nur um Themen und Termine, sondern vor allem um ein gemeinsames Verständnis von Auftrag, Rahmen und Entscheidungslogik. Teamprozesse Prozess- und Rollenklärung In diesem Format reflektieren wir Zusammenarbeit, Schnittstellen und Abläufe. Welche Routinen helfen uns, welche stehen uns im Weg? Welche Rollen sind klar, wo gibt es Überschneidungen oder Lücken? Agile Methoden schärfen Ob Scrum, Kanban oder hybride Ansätze – wir unterstützen Teams dabei, bestehende Arbeitsweisen kritisch zu betrachten, anzupassen und so praktikabel wie möglich zu gestalten. Teamkultur Hier arbeiten wir mit einer Reihe von Formaten, die sich sowohl bei unseren Kunden als auch in unserem Team sehr bewährt haben. In Feedback- und Konflikt-Workshops schaffen wir einen sicheren Raum, um Feedback zu üben, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und Vereinbarungen für den Alltag zu treffen. In Team-Retrospektiven werfen wir gemeinsam einen Blick auf die bisherige Entwicklung, machen Muster sichtbar und vereinbaren konkrete nächste Schritte. In Werte-Workshops helfen wir euch, gemeinsame Werte für die Arbeit zu definieren und diese auch wirklich zu leben. Gerne stärken wir auch eure Selbstorganisation und geben euch Einblicke in unsere kollegiale Führung. Was macht Teamworkshops mit uns besonders? Viele Beratungen bieten Teamworkshops an – doch unsere Haltung und Arbeitsweise machen den Unterschied. 1. Nähe zur Praxis digitaler Produktentwicklung Wir sind nicht nur Coaches, sondern arbeiten seit über 20 Jahren selbst in interdisziplinären Teams an Softwareprojekten. Themen wie agile Methoden, iterative Prozesse und digitale Zusammenarbeit sind für uns Alltag – und fließen direkt in unsere Workshops ein. 2. Systemisches Coaching trifft auf Praxiserfahrung Unsere Facilitator:innen sind ausgebildete systemische Coaches und gleichzeitig erfahren in UX, Produktentwicklung und agilen Methoden. Diese Kombination sorgt dafür, dass unsere Workshops nicht abstrakt bleiben, sondern praxisnah und sofort umsetzbar sind. 3. Komplexes schnell greifbar machen Wir haben Erfahrung darin, auch komplexe Themen sichtbar, verständlich und handhabbar zu machen. So kommen wir mit Teams zügig von diffusen Problemen zu klaren Bildern, an denen man gemeinsam weiterarbeiten kann. 4. Ergebnisse, die wirken Uns geht es nicht um Post-its, die nach dem Workshop in der Schublade verschwinden. Wir gestalten Workshops so, dass die Ergebnisse konkrete nächste Schritte ermöglichen und in echten Projekten Wirkung entfalten. 5. Flexibel zugeschnitten statt Standardprogramm Jedes Team ist anders. Deshalb entwickeln wir das passende Format gemeinsam mit euch – ob Kick-off, Roadmap-Workshop, Retrospektive XXL oder Konfliktklärung. Wir bringen erprobte Methoden mit, passen sie aber immer an euren Kontext an. 6. Fokus auf Transfer und Selbstorganisation Unser Ziel ist nicht, dauerhaft Moderationsaufgaben für euch zu übernehmen, sondern euch zu befähigen. Deshalb legen wir Wert darauf, Selbstorganisation und Eigenverantwortung zu stärken. Weniger Abhängigkeit von uns – mehr Klarheit und Wirksamkeit im Team. Kurz gesagt: Unsere Teamworkshops verbinden systemisches Coaching, agile Praxiserfahrung und die Fähigkeit, Komplexes greifbar zu machen. So werden Teams nicht nur für den Moment, sondern nachhaltig stärker. Stimmen unserer Kunden „Zwei intensive Tage mit Tim und Thomas von mindmatters haben unser Musik Promotion Network Team (MPN Team) in der digitalen Produktentwicklung noch einmal deutlich weiter gebracht und sehr wertvolle Impulse und Erkenntnisse geliefert. Wir konnten unsere Prozesse, Rollen und Ziele mit der super professionellen Begleitung von Tim und Thomas deutlich verbessern und schärfen! Vielen Dank vom PHONONET Team und vom MPN Team an mindmatters! Wir freuen uns schon auf den nächsten Workshop!“ Dietmar Schlumbohm „Vielen Dank an Leona und Thomas von mindmatters für diesen konstruktiven Tag und die tollen Ideen. Der Open Space Workshop war ein tolles Format und genau der richtige Rahmen, um gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Verband zu erarbeiten.“ Oliver Weber „Die Workshops mit mindmatters helfen uns, unternehmensweit einen gemeinsamen und umfassenden Blick auf unsere Herausforderungen zu entwickeln – und darauf eine kundenorientierte, innovative Produktentwicklung aufzubauen.“ Meinolf Ellers „mindmatters bieten umgehende Orientierung für die eigene Geschäftsidee und haben für wichtige Entscheidungen immer die passenden Werkzeuge parat.“ Stefanie Engel Bereit, euer Team weiterzubringen? Ob ihr vor einer wichtigen Veränderung steht, neue Energie in die Zusammenarbeit bringen wollt oder konkrete Herausforderungen lösen möchtet – lasst uns sprechen. Gemeinsam finden wir das passende Workshop-Format für euch. ## Sketchnotes von der MTP Engage 2018 | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/sketchnotes-mtp-engage-2018/ Startseite Blog Sketchnotes from MTP Engage 2018 Sketchnotes from MTP Engage 2018 Tim Schurig25. April 20181 Min. Lesezeit For this year´s MTP Engage in Hamburg (still and again the best product management conference in Germany) we invented the “Colouring Book for Product People”, a (hopefully) fun and easy way to start taking visual notes for the participants. Here you´ll find my own sketchnotes of the talks as well as some direct links to videos of the talks. Gods, Super Heroes & Product Managers by Randy Silver Don’t join the cult by Paul Adams Owning agile by Jeff Patton Follow your Customer, Ignore the Hype by Emil Martinsek Im agilen Dschungel by Christian Becker Selbstorganisation: funktioniert das wirklich und wenn ja wie? by Kamilla Stanitzek Clumsy Colossus or Gentle Giant? by Julia Whitney Democratizing online controlled experiments @ booking.com by Lukas Vermeer Geschrieben von Tim Schurig ## Design und Entwicklung: Methoden und Tools URL: https://mindmatters.de/so-koennen-design-und-entwicklung-besser-miteinander-kommunizieren-tools-und-methoden-teil-2/ Startseite Blog So können Design und Entwicklung besser miteinander kommunizieren: Tools und Methoden – Teil 2 So können Design und Entwicklung besser miteinander kommunizieren: Tools und Methoden – Teil 2 Meike Bartel12. Oktober 20205 Min. Lesezeit Im ersten Teil haben wir die Unterschiede zwischen Design- und Decision-Mood betrachtet. Nun zeigen wir euch im zweiten Teil Methoden und Tools, die das miteinander Kommunizieren zwischen Design und Entwicklung fördern können. Methoden Wie wir zwischen Design und Entwicklung Brücken bauen Die Situation: Man ist so vertieft in eine Aufgabe, dass man immer weitermacht und das Ergebnis erst am Ende teilt, wenn alles vermeintlich perfekt ist. Wenn dann dem Gegenüber eine Idee zur Verbesserung auffällt, was z.B. nur mit großem Aufwand umzusetzen ist, kommt es zu einem Konflikt. Eine Lösung: Um das zu vermeiden, empfiehlt es sich, dass auch Zwischenergebnisse der jeweils anderen Rolle jederzeit zugänglich sind. Design Artefakte wie z.B. Journey Maps sollten nicht in einem Tool verbleiben, das nur Designerinnen zugänglich ist. Auch Zwischenschritte können geteilt werden, ob ausgedruckt an der Wand oder in Tools wie Abstract. Auf der anderen Seite hilft es Designerinnen, die App jederzeit lokal starten zu können. So können erste Styling Entwürfe auch mal direkt im Code ausprobiert werden. Empathie: Wie wir Entwicklerinnen näher an die Bedürfnisse der Nutzerinnen bringen Die Situation: Oft wird von Designerinnen beklagt, dass Entwicklerinnen zu wenig auf Bedürfnisse der Userinnen achten. Wenn Entwicklerinnen nie Kontakt mit Anwendenen haben, ist es keine Überraschung, wenn deren Bedürfnisse nicht präsent sind. Eine Lösung: Wir haben große positive Veränderungen festgestellt, wenn User Research Ergebnisse nicht nur präsentiert wurden, sondern auch die Entwicklerinnen live bei User Interviews, Usability Tests o.ä. dabei sein oder sie sogar selbst führen können. Das führte bei uns regelmäßig zu viel mehr Empathie gegenüber den Nutzerinnen bei allen Beteiligten. User Stories werden danach auch aus Anwendungssicht hinterfragt und nicht nur aus der technischen Perspektive. Eine weitere Methode, Entwicklerinnen besser in den Design Prozess zu integrieren, sind gemeinsame Design Studios und Charettes. Hier darf jeder seine Ideen in Form von ganz groben Skizzen einbringen und es werden gemeinsam Vor- und Nachteile abgewogen und weiterentwickelt. So kommt von Anfang an auch die Sicht von Entwicklerinnen in den Design Prozess. Wenn man Lösungen gemeinsam entwickelt, tragen alle die Idee viel besser mit. Wie wir Neugier bei Technikthemen fördern Die Situation: Der Austausch zwischen Design und Entwicklung befindet sich auf der Einbahnstraße: Wenn man als Designerin Entwicklerinnen mehr für Nutzer*innenbedürfnisse und Design-Themen begeistern möchte, sollte man auch selbst bereit sein, einen Schritt Richtung Entwicklungsthemen gehen. Eine Lösung: Geben statt nehmen. Auch für Designerinnen kann es hilfreich sein, in technische Diskussionen einsteigen zu können. Es ist auch manchmal schneller, Design-Ideen direkt in Code auszuprobieren. Das kann bei entsprechendem Fachwissen alleine oder gemeinsam im Pair mit einem/einer Entwicklerin geschehen. Gerade um öfter zu pairen, bietet es sich an, möglichst zusammen als Team zu sitzen und nicht in verschiedenen Büros. Je größer die räumliche Nähe, desto besser ist oft die Zusammenarbeit. Ist die individuelle Zusammenarbeit erst einmal etabliert, funktioniert Pairing natürlich auch wunderbar remote. Als sinnvoll haben wir auch erlebt, die Design Rolle fest im Team zu verankern. Dazu gehört für uns die Teilnahme an den meisten Meetings wie Planning, Retros, Standups usw. Eine weitere Maßnahme ist bei uns die sogenannte UX-Dev-Praktiker*innen Gruppe. Hier kommen wir team- und projektübergreifend zusammen und berichten oder diskutieren Themen. Das ist manchmal eher techniklastig, manchmal eher UX-orientiert. Welche Tools helfen uns, Breakdowns zu minimieren? Browser Coding Es hat sich für uns bewährt, dass die zu entwickelnde App auch bei den Designerinnen lokal lauffähig ist. Tools wie Docker können dabei helfen, da dadurch mit Hilfe von sogenannten Containern für eine einheitliche und einfach zu startende Entwicklungsumgebung gesorgt wird. Auch das testweise Anpassen von CSS im Browser kann ein erster Schritt zur Kommunikation von Lösungen sein, wenn man sich z.B. die Versionskontrolle Git noch nicht zutraut. Für alle Chrome-Nutzer hier ein Tipp: In Firefox lassen sich Änderungen einfach kopieren und beispielsweise Entwicklerinnen zur Verfügung stellen. Pattern Libraries Wir nutzen Pattern Libraries in neuen Projekten sehr gerne, da es uns hilft, schnell voran zu kommen und die Zusammenarbeit zwischen Design und Entwicklung verbessert. Als Tool nutzen wir momentan am liebsten Storybook. Da unsere UX-Abteilung fit in Frontend-Technologien ist, befüllen wir UX’lerinnen oft die Library und unsere Entwicklerinnen nutzen die Komponenten und passen sie weiter an. Shared Designs In der analogen Welt gibt es natürlich immer die Möglichkeit, Screen Entwürfe auszudrucken und an die Wand zu hängen. Das ist aus meiner Sicht eine gute Sache, da es oft Konversationen triggert und alle da mal draufschauen. In der aktuellen Zeit sind aber auch digitale Varianten gefragt. Wir haben dafür in vergangenen Projekten Abstract und Sketch Cloud genutzt und für gut befunden. Wobei es bei uns eher für die Kommunikation mit den Stakeholderinnen genutzt wurde als zwischen Entwicklerinnen und Designer*innen. Da wir in kleinen Teams eng zusammenarbeiten, ist es oft nicht notwendig, Designs in solchen Tools zu hinterlegen. In Zeiten von remote Arbeit und asynchronen Arbeitszeiten kann es aber hilfreich sein. Und Scrum? Und wie arbeiten Design und Entwicklung im Scrum Prozess zusammen? Wenn größere, unklare Themen anstehen, beginnen wir mit gemeinsamen UX Research und/oder Design Studio Sessions. Wenn es ans konkrete ausformulieren von User Stories geht, entstehen oft grobe Entwürfe in Sketch oder bei überschaubaren Aufgaben direkt im Code in HTML/CSS/Angular. In Standups und zwischendurch werden regelmäßig Feedback eingeholt und der aktuelle Stand präsentiert. Aber auch dieses Thema wäre wieder eines, dem wir künftig eventuell mal einen eigenen Artikel widmen. Facebook Twitter Xing LinkedIn Geschrieben von Meike Bartel ## 5 Prinzipien für schnelle, konstante Software-Ergebnisse URL: https://mindmatters.de/software-prozess-mindmatters/ Startseite Blog Schnell und konstant Ergebnisse: Warum bei uns die Haltung den Unterschied macht Schnell und konstant Ergebnisse: Warum bei uns die Haltung den Unterschied macht Thomas Nelis19. Januar 20264 Min. Lesezeit Softwareprojekte sind komplex. Teams kämpfen mit unklaren Anforderungen, technischen Schulden und verpassten Deadlines. Viele suchen nach der einen magischen Methode oder dem perfekten Tool. Doch nachhaltiger Erfolg basiert nicht auf Werkzeugen, sondern auf einem Fundament aus starken Prinzipien und der Haltung, mit der sie gelebt werden. Unser Name, “mindmatters”, ist hier Programm. Es ist die Einstellung und das Miteinander, die einen guten Prozess erst wirkungsvoll machen. Es geht nicht darum, härter zu arbeiten oder noch mehr zu machen, sondern die Zusammenarbeit und die Prozesse intelligenter zu gestalten. Hier sind die Eckpfeiler, auf denen unsere effektiven Softwareteams aufbauen. 1. Kleine selbstorganisierte Teams Im Zentrum unserer Entwicklung steht nicht der einzelne Programmierer oder die Programmiererin, sondern das Team. Statt auf große, spezialisierte Abteilungen setzen wir auf kleine, exklusive, selbstorganisierte und funktionsübergreifende Teams. Diese Teams vereinen alle Kompetenzen – typischerweise Fullstack Developer, UX Designer und Agile Coach–, um eine Idee von der Konzeption bis zur Auslieferung umzusetzen. Sie arbeiten in iterativen Zyklen (Sprints), um regelmäßig funktionierende Software zu liefern. Dieser Ansatz fördert direkte Kommunikation, beschleunigt Entscheidungen und schafft eine starke gemeinsame Verantwortung für das Produkt. 2. Der Product Owner als Anwalt der Nutzenden Eine der kritischsten Rollen ist die des Product Owners (PO). Oft wird sie fälschlicherweise als reines Projektmanagement verstanden. Die wahre Aufgabe des PO ist jedoch strategisch: Sie ist der Anwalt der Nutzenden. Seine primäre Aufgabe ist es, die Bedürfnisse der Nutzenden tiefgreifend zu verstehen und sicherzustellen, dass das Team an den Problemen arbeitet, die den größten Wert schaffen. Bei mindmatters wird diese Rolle von unseren Kunden besetzt. Das ist ein Kern unseres “Miteinander”. Sie kennen ihre Domäne und ihre Nutzer am besten und stellen sicher, dass keine Ressourcen für unnötige Funktionen verschwendet werden. 3. Qualität und Tempo durch testgetriebene Entwicklung Es mag paradox klingen: Praktiken wie testgetriebene Entwicklung, automatisierte Tests, Code Reviews und Pair Programming scheinen den Prozess zunächst zu verlangsamen. Langfristig sind sie jedoch der entscheidende Beschleuniger. Diese Qualitätsmaßnahmen sind eine Investition in die Zukunft des Produkts. Indem Fehler frühzeitig gefunden werden, reduziert sich der Aufwand für spätere Bugfixes drastisch. Ein sauberer, gut getesteter Code ist die Grundlage, um neue Funktionen schnell und sicher zu implementieren, anstatt sich in technischen Schulden zu verlieren. Qualität ist für uns kein optionaler Schritt, sondern eine Haltung, die nachhaltige Geschwindigkeit erst ermöglicht. 4. Radikale Transparenz Unsere Teams praktizieren einen radikal transparenten Arbeitsprozess, der durch etablierte Zeremonien (z. B. UX Weekly, Backlog Refinement, Review, Retrospektive…) rhythmisiert wird. Der gesamte Arbeitsfluss – von der Konzeption (Upstream) bis zur Entwicklung (Downstream) – ist für alle einsehbar. Jeder kann den Weg einer Idee vom Speicher über die Konzeptionsphasen bis ins Sprint Backlog nachvollziehen. Dieser visuelle Workflow schafft eine gemeinsame Realität, ermöglicht belastbare Prognosen und eliminiert Überraschungen. Jede Iteration wird durch den PO mit einem klaren Sprintziel fokussiert, und der Zustand jedes Features ist jederzeit eindeutig. 5. Klare Kommunikation zwischen den Rollen Bevor eine Zeile Code entsteht, investieren wir in ein tiefes, gemeinsames Verständnis. Dieser Weg von einem vagen Konzept zu einer umsetzungsbereiten Aufgabe ist entscheidend, um Verschwendung zu vermeiden. Der entscheidende Unterschied entsteht im Dialog: Unsere UX Designer, die Product Owner (Kunden) und unsere Developer bringen ihre Perspektiven frühzeitig zusammen. In Formaten wie dem UX Weekly werden Lösungsansätze skizziert, auf Nutzerbedürfnisse geprüft und technisch eingeschätzt. Dieser stetige Austausch reduziert Missverständnisse, stellt den Nutzerwert sicher und gibt dem Team die Klarheit, sich voll auf die exzellente technische Umsetzung zu konzentrieren, statt das „Was“ und „Warum“ zu hinterfragen. Der Dialog zwischen UX, PO und Entwicklung ist der Schlüssel für erfolgreiche Produkte. Schlussfolgerung: Mehr als Prozess, ein System aus Haltung und Vertrauen Diese Prinzipien sind keine isolierten Taktiken, sondern Bausteine eines Systems, das auf einer positiven Grundhaltung aufbaut. Die Klarheit im Dialog (5) ermöglicht es autonomen Teams (1), fokussiert zu arbeiten. Ihre Qualitätshaltung (3) und die Transparenz (4) führen zu einem vorhersagbaren Fluss wertvoller Software. Gesteuert wird all das von einem klaren Nutzerfokus (2). Das ist unser Verständnis von “mindmatters”. Es geht nicht um das Abarbeiten eines starren Prozesses, sondern um ein Umfeld des Vertrauens und der intelligenten Zusammenarbeit. So entsteht Software, die gemeinsam gestaltet wird und einen echten Unterschied macht. Welcher dieser Punkte räsoniert am meisten mit Dir und Deinen aktuellen Herausforderungen? Wir freuen wir uns, mit Dir darüber ins Gespräch zu kommen. unsere Projekte und Referenzen Geschrieben von Thomas Nelis ## Stakeholder: Ihr habt es in der Hand | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/stakeholder-ihr-habt-es-in-der-hand/ Startseite Blog Stakeholder, ihr habt es in der Hand Stakeholder, ihr habt es in der Hand Thomas Nelis23. September 20214 Min. Lesezeit *“Stakeholder sollten sich in agilen Softwareprojekten mehr einbringen”, so schrieb Frank in seinem letzten Artikel. Jetzt wollen wir einen Schritt weiter gehen: Stakeholder, ihr habt es in der Hand, ob eure Softwareentwicklungsteams zu High Performance Teams werden - oder nicht. * Hier lest ihr warum. Wie entscheidend Stakeholder für die Performance von Entwicklungsteams sind, durften wir gerade kürzlich nach einer erfolgreichen Projekt-Retro mit unserem Kunden Casio wieder lernen. Im Rahmen der Entwicklung der Lernplattform Classpad.academy, deren Entwicklungspartner wir sind, hat sich wieder einmal gezeigt: Gute Rahmenbedingungen sind die Basis für den Team- und damit auch den Projekterfolg. Der entscheidende Dreiklang für hervorragende Teamleistung Um greifbar zu machen, wie ihr als Stakeholder Einfluss auf die Teamarbeit nehmt, nutze ich gerne das Dreieck der Zusammenarbeit von Axel Janßen. In diesem Modell beeinflussen sich die Bereiche Struktur-Identifikation-Vertrauen gegenseitig und wirken direkt auf die Zusammenarbeit ein. Mit diesem Dreiklang für die Zusammenarbeit im Hinterkopf habt ihr als Stakeholder von Anfang an großen Einfluss - den ihr nutzen könnt und auch solltet. Struktur Als Stakeholder müsst ihr den Prozess, mit dem das Team arbeitet, selbst verstehen und entsprechend zuarbeiten. Denn gerade agiles Arbeiten stellt möglicherweise euch und eure bisherigen Strukturen und Prozesse – wie z.B. Budgetfreigaben und vorhandene Reportings – vor Herausforderungen. Wählt ihr und/oder das Team ein agiles Vorgehen, müssen alle Strukturen, die in Abhängigkeit mit der Wertschöpfung im Team stehen, daran angepasst werden. Wenn aber agiles Arbeiten auf Wasserfall-Strukturen trifft, kann die Teamleistung schnell ausgebremst werden. Identifikation Als Stakeholder seid ihr die Sponsoren des Projekts. Ihr solltet euch also voll und ganz mit dem Produkt und dem Projektvorgehen identifizieren. Welche Probleme hat der User? Wie löst euer Produkt diese? Deshalb, ganz wichtig: Erklärt dem Team auch die Business Goals. Nur so gelingt es euch, dem Team den Sinn des Produktes und des Projekts zu vermitteln. Und das zahlt positiv auf die Motivation und damit auf die Identifikation des Teams ein. Vertrauen Je mehr sich alle Beteiligten mit den Strukturen und Vereinbarungen identifizieren (und diese auch einhalten), umso größer wird auch das Vertrauen. Dabei bewirken das Einfordern von Status Updates, Reportings oder auch Top-Down-Entscheidungen das Gegenteil von Vertrauen. Förderlicher sind Transparenz, das Stellen von Verständnisfragen und offener Austausch, z.B. im Review. Wie ihr euch in einem Review Termin einbringen könnt – und damit positiv auf die Zusammenarbeit im Team Einfluss nehmen könnt – erzählt euch Frank in seinem eingangs bereits erwähnten Post zum Thema Stakeholder:innen. 5 Konkrete Tipps wie ihr als Stakeholder optimale Rahmenbedingungen schaffen könnt: Erst die Pflicht, dann die Kür. Haltet euch selber an die gewählten Strukturen und Prozesse, sonst dreht das Team durch. Schaut lieber selbst regelmäßig ins Backlog, anstatt euch Reportings und Statusmeldungen schicken zu lassen, sonst erzeugt ihr Unsicherheit. Reviews sind für den engen Kreis der Stakeholder Pflichttermine. Schließlich könnt ihr sonst nicht wissen, was mit eurem Geld gemacht wurde, oder? Geht mit dem Team in einen konstruktiv-kritischen Austausch! Die Reviews sind ideal dafür. Macht regelmäßig gemeinsam mit dem Team eine Projekt-Retrospektive, sonst entstehen blinde Flecken, die nicht aufgelöst werden und die Zusammenarbeit verschlechtert sich. Wie wir von mindmatters euch unterstützen können Learning by Doing. Mit Begleitung unserer Agile Coaches habt ihr Experten*innen für den agilen Prozess nah am Team. So könnt ihr sicher sein, dass von Anfang an sauber und transparent gearbeitet wird. Ihr lernt den Prozess dabei ganz nebenbei und habt immer einen Ansprechpartner für Fragen. Stakeholder Coaching. Welche Fragen stellt man eigentlich im Review um die Teamleistung richtig einzuschätzen? Wie kann ich die agilen Benefits bewerten? Ein(e) erfahrenere Kollegein begleitet die Reviews und challenged das Team aus Stakeholdersicht. Im Nachgang könnt ihr mit ihm oder ihr das Review nachbesprechen. Vorbereitende Workshops. Ihr seid noch unsicher, ob eure Idee auch valide ist? Wir haben Expert*innen die mit euch gemeinsam die Idee testen und für Klarheit sorgen. Entwicklungsteams. Unsere erfahrenen Entwickler*innen können mit euch und unseren Agile Coaches die Idee in die Wirklichkeit umsetzen. Ihr werdet erstaunt sein, wie schnell ihr die ersten Ergebnisse ausprobieren könnt. Sprecht uns also gerne an. Geschrieben von Thomas Nelis ## Stakeholder, macht mit! URL: https://mindmatters.de/stakeholder-macht-mit/ Startseite Blog Stakeholder*innen, macht mit! Stakeholder*innen, macht mit! Frank Schmitz21. Juni 20213 Min. Lesezeit Wie Stakeholder*innen eine positive Dynamik in die Softwareentwicklung bringen können Es gibt viele unterschiedliche Arten von Stakeholder*innen. Eines haben die meisten aus unserer Sicht doch gemeinsam: Sie gehen davon aus, dass sie keine wichtige aktive Rolle im Rahmen von agiler Softwareentwicklung spielen. Ist das wirklich so? Ganz wichtig: Stakeholder*innen müssen Orientierung geben Die zunächst wichtigste Aufgabe von Stakeholderinnen heißt: Orientierung geben. Hierzu gehört die konkrete Vorgabe von Unternehmenszielen, Produktvision und ein Verständnis davon, wie durch das Lösen von Benutzerinnenproblemen diese Vorgaben erreicht werden können. Das klingt zunächst lapidar, ist aber genauso elementar wichtig. Denn: Gelingt dies, kann das Entwicklungsteam eigenverantwortlich loslegen. Und genau das soll es im Rahmen von agiler Softwareentwicklung ja auch tun: eigenverantwortlich arbeiten. Den Deal zwischen Team und Stakeholderin könnte man also wie folgt beschreiben: Für den Geschäftswert ist der/die Stakeholderin verantwortlich und das Team dafür, dass die Software auf diesen Wert einzahlt. Wichtig auch: ein kritischer Blick auf die Entwicklungsarbeit Ein kritischer Blick heißt aus meiner Sicht, dass gerade auch Stakeholder*innen fördern können, dass sich möglichst viele der im folgenden aufgelisteten Vorteile der agilen Softwareentwicklung in der eigenverantwortlichen Arbeit des Teams widerspiegeln: Das Team zeigt mindestens einmal im Monat, was es fertiggestellt hat. Es sollte auch erklären können, wie und warum die Ergebnisse auf den Geschäftswert einzahlen. Der/die Stakeholder*in kann beurteilen, ob die richtigen Dinge entwickelt wurden oder ob Fortschritt erreicht wird. Das Team konzentriert sich auf die Aufgaben, die am meisten Wert schaffen. Das Team kann jederzeit den letzten Stand der Entwicklungsarbeit ausliefern, wenn es gewünscht ist. Das Team liefert realistische Release-Prognosen, um zeitabhängige Aspekte besser planen zu können. Die Fehlerrate der Software ist niedrig, damit das Team mehr Zeit hat, um Fortschritt zu erreichen. Diese Aspekte können beurteilt werden, ohne dass man selbst eine Ahnung hat, wie Software entwickelt wird. Sie sind aber ein guter Indikator dafür, ob das Team seine Sache beherrscht und die Rahmenbedingung für das Team angemessen sind. Sollten sich oben genannte Punkte im Review nur selten widerspiegeln und das Team hat keine konstruktiven Vorschläge, um die Situation zu verbessern, dann könnte die Agile Fluency Diagnostic Licht ins Dunkel bringen. So eine Diagnostik kann bei uns übrigens als Workshop gebucht werden. In einem späteren Blog-Artikel werden wir auch inhaltlich darauf eingehen. Und: Kritischer Austausch für hohe Motivation aller Ein Review eignet sich hervorragend dafür, um mit dem Entwicklungsteam in einen kritischen Austausch zu gehen. Und um in diesem Rahmen die oben genannten Punkte gemeinsam zu reflektieren. Stakeholder*innen zeigen ihr Interesse an der Arbeit des Teams, indem sie diese Punkte regelmäßig aktiv ansprechen. Diese konstruktiv-kritische Sicht kann für ein Team sehr motivierend sein. Jedes Teammitglied erfährt so, dass seine Arbeit in einem größeren Zusammenhang wichtig ist und sich somit sinnvoll anfühlt. Wie weiter oben schon angemerkt, begegnen wir häufig Stakeholderinnen, die für den Projekterfolg verantwortlich sind und gleichzeitig ihre ersten Gehversuche auf agilem Terrain machen. Damit diese ihre Verantwortung von Anfang an wahrnehmen können, nimmt bei den Reviews bei unseren Teams noch eine Kollegin oder ein Kollege teil, der/die das Team aus Sicht der/des Stakeholderin challenged und auf die oben genannten Punkte achtet. Er oder sie bespricht im Rahmen eines Coaching im Nachhinein mit den Stakeholderinnen alle Aspekte des Reviews. Mit der Zeit wird immer weniger Unterstützung nötig und die Teilnahme der/des Kollegin an den Reviews wird überflüssig. Geschrieben von Frank Schmitz ## Svelte als Alternative für den Tech Stack? URL: https://mindmatters.de/svelte-framework/ Startseite Blog Svelte - bereit für den Sprung in unseren Technologie Pool? Svelte - bereit für den Sprung in unseren Technologie Pool? Ole Koenecke2. März 20239 Min. Lesezeit Wahl der Werkzeuge - Analysis Paralysis In den meisten Softwareprojekten ist die Wahl des Tech Stacks eine knifflige Aufgabe. Während das Team gerade in der Kennenlernphase steckt und die Produkt-Konturen noch Gestalt annehmen, muss eine Entscheidung getroffen werden, die die Projektarbeit maßgeblich beeinflussen wird. Programmiersprachen, Frameworks und Tools bilden die Grundlage eines Projekts, indem sie allgemeingültige Funktionen bereitstellen, damit das Team sich auf konkrete Aufgaben konzentrieren kann. Sie beeinflussen aber auch weniger direkt andere Projekt-Aspekte. Beispielsweise hängen der Betrieb und die Wartung und damit die Zukunftsfähigkeit einer Software von ihnen ab. Sie sind Grundlage für die Performance einer Anwendung. Die Arbeit mit ihnen kann für Entwickler*innen mehr oder weniger attraktiv und die Lernkurve steil oder flach sein. Für gängigere Tools finden sich mehr Ressourcen zur Hilfestellung, ihr Ökosystem bestimmt, wie einfach sich ein Tool in Prozesse und Systeme einbinden lässt. Eine Technologie muss gut zur Idee, der Architektur und den Schnittstellen eines Produkts passen, manchmal gibt es auch einfach harte Vorgaben. Die Wahl ist entsprechend komplex und sehr individuell für jedes Projekt. Und dabei fehlt bisher noch einer der wichtigsten Aspekte der Entscheidung: Der Erfahrungsschatz der beteiligten Entwickler*Innen. Unser Technologie Pool Bei mindmatters haben wir einen losen Pool an Technologien, aus dem wir den Tech Stack für einzelne Projekte auswählen. Wir benutzen diesen als Entscheidungshilfe und stellen damit sicher, dass all unsere Entwickler*Innen sich grob mit den eingesetzten Technologien auskennen. Wir wollen nicht in einem Meer an obskuren Frameworks versinken. Es erleichtert zusätzlich das Rotieren zwischen unseren Projekten. Unser Pool umfasst unter anderem die Programmiersprachen Java, Ruby und JavaScript/TypeScript, die UI Frameworks React, Vue und Angular und die Web Frameworks Ruby on Rails und Spring Boot. Welche Technologien im Pool landen, unterliegt dabei den gleichen Fragestellungen, wie bei konkreten Tech Stacks. Wie wählen wir Technologien für unseren Pool aus? Losgelöst von den Details besteht das Spannungsfeld bei der Entscheidung darin, möglichst etablierte, zukunftssichere Tools zu wählen, ohne dabei relevante Trends zu verpassen. Speziell Frontend-Technologien unterliegen einer Schnelllebigkeit, bei der aus einem Trend schnell ein neues Paradigma werden kann, das die Entwicklung effizienter, einfacher oder robuster macht. Die Einführung von reaktiven, komponentenbasierten Frameworks beispielsweise hat dafür gesorgt, dass es heute deutlich einfacher ist, komplexe Webapplikationen zu bauen. Stoßen wir auf potenzielle Kandidaten, ermöglicht das Slackzeit-Modell unserer Entwickler*innen, kleine Projekt-Testballons starten zu lassen. Erst wenn wir sicher sind, dass der mögliche Nutzen die Risiken einer neu eingeführten Technologie überwiegt, setzen wir sie in einem Kundenprojekt ein. Ein neuer Tech Stack Kandidat: Svelte Eine potenzielle Technologie für unseren Pool ist das Komponenten- und Webframework Svelte. Svelte wurde 2016 von Rich Harris im Zuge seiner Arbeit an interaktiven Visualisierungen bei der Tageszeitung The Guardian entwickelt. Ziel war es, ein Tool zu entwerfen, mit dem dynamische, leichtgewichtige und animationsreiche Komponenten auch von journalistischen Mitarbeiter*innen erzeugt werden können. Mittlerweile ist Svelte zu einem umfänglichen Framework gewachsen, das es ermöglicht, deklarative, komponentenbasierte User Interfaces und Webapplikationen zu bauen. Svelte verfolgt dabei einen anderen technischen Ansatz als beispielsweise React oder Vue. Anstatt eine Runtime auszuliefern, die die Komponenten im Browser der Nutzer*innen übersetzt und ausführt, basiert Svelte auf einem Compiler, der daraus bereits zur Buildtime reines Vanilla JavaScript erzeugt. So entfällt auch der Zwischenschritt über ein Virtual DOM, dessen Inhalt regelmäßig mit dem echten DOM abgeglichen wird. Das von Svelte erzeugte JavaScript bearbeitet das DOM chirurgisch immer nur dort, wo Änderungen stattgefunden haben. Im Prinzip generiert Svelte den Code, wie wir ihn so oder so ähnlich in der Zeit vor den deklarativen Frameworks geschrieben hätten. Svelte kann so die ausgelieferte Paketgröße / Bundle Size klein halten und gleichzeitig eine solide Performance gewährleisten. Der große Vorteil von Svelte: Übersichtlichkeit Für die Entwicklung wichtiger als die technischen Hintergründe ist allerdings die Developer Experience. Auch hier gibt es einen alternativen Ansatz, den Rich Harris als *“putting JavaScript in our HTML, instead of putting HTML in our JavaScript” *beschreibt. Svelte Komponenten sehen nämlich HTML Dateien sehr ähnlich. Sie bestehen aus einem Script-Tag, einem HTML-Body und einem Style-Tag. Wer etwas Erfahrung in den Web-Kerntechnologien HTML, JavaScript und CSS mitbringt, findet sich direkt darin zurecht. Das sorgt auch dafür, dass man in der Entwicklung mit Svelte seltener Framework-spezifische Probleme zu lösen hat, sondern eher mit den genannten Technologien arbeitet. Insgesamt ist Svelte Code sehr übersichtlich. So braucht es keinen Boilerplate-Code, um Reaktivität abzubilden. Statt reaktive Variablen speziell initialisieren zu müssen, hält Svelte automatisch alle Bezüge zur Variable aktuell. Rich Harris spricht dazu in seinem sehenswerten Talk Rethinking Reactivity. Das sorgt für schlanken Code. Selbst der CSS Code, der normalerweise schnell unübersichtlich wird, bleibt überschaubar, weil er sich immer nur auf die Komponente bezieht, in der er geschrieben wird. Ist Svelte auch für komplexe Produkte geeignet? Wir arbeiten häufig an großen Produkten mit vielen Komponenten. Deshalb sind für uns die Themen Lesbarkeit und Wartbarkeit sehr relevant. Große React-Anwendungen haben häufig Hook-Wüsten oder extrem komplizierte und schwer nachzuvollziehende Redux-Setups. Große Angular-Anwendungen haben für gewöhnlich ziemlich komplexe Observables, auch wenn man Funktionalität in Services kapselt. Ob Svelte diese Einfachheit auch auf solche komplexe Anwendungen übertragen kann, muss sich zeigen. Es gibt aber Features innerhalb des Frameworks, die die saubere Zusammenarbeit unterschiedlicher Komponenten unterstützen sollen. Dazu gehören States, die Daten applikationsweit bereitstellen, und die sich nahtlos in das Konzept zur Reaktivität einreihen. Oder man erzeugt einen Context, um Funktionalität zentral gekapselt für einen Teil der Komponenten anzubieten. Svelte bemüht sich, Teile der Webentwicklung, die sonst eher als Zusatz gesehen werden, direkt mitzudenken und abzubilden. Beispielsweise sind Animationen eine Kernkomponente des Frameworks und lassen sich simpel einbauen, ohne auf externe Tools zugreifen zu müssen. Auch weist der Svelte Linter automatisch auf Probleme mit der Accessibility, etwa fehlende Alt-Texte, hin und hilft so ein Bewusstsein für das Thema zu schaffen. Dabei besteht die Gefahr, das Framework künstlich aufzublasen, dem Svelte Team ist es bisher aber zum einen gelungen, nur allgemein sinnvolle Dinge aufzunehmen und zum anderen sorgt der Compiler dafür, dass nur genutzt Features später an den Browser ausgeliefert werden. Das bedeutet, dass selbst ein sehr spezielles und obskures Svelte Feature den ausgelieferten Code nicht beeinflussen würde, solange es nicht benutzt wird. SvelteKit macht Svelte zu Web-Framework Um Svelte von einem UI-Tool in ein vollwertiges Web-Framework zu verwandeln, braucht es eine Server Komponente. Mit SvelteKit stellen die Entwickler ein Meta Framework, ähnlich wie NextJS, auf Vite Basis bereit, das nahtlos Svelte Komponenten als Seiten über ein verzeichnisbasiertes Routing einbindet. Beim initialen Aufruf wird die entsprechende Seite per Server Side Rendering erstellt und an den Browser ausgeliefert. Für die weitere Navigation übernimmt der Client das Routing und Rendering. Dieses Vorgehen vereint die Vorteile beider Konzepte in Bezug auf SEO und Performance. Das Verhalten lässt sich für beispielsweise statische Seiten feingranular konfigurieren. Für sich genommen macht Svelte also schon viel richtig, aber wie gut arbeitet es mit anderen etablierten Technologien zusammen? SvelteKit benutzt Vites Präprozessoren, um andere Sprachen und Markups einzubinden. So lässt sich der Inhalt der Tags in den Svelte Komponenten einfach per Information am Tag variieren und man kann problemlos Sass oder TypeScript einbetten, als wären sie nativ in Svelte verankert. Diese Modularität stellt eine gewisse Zukunftssicherheit für neue Sprachen oder Spracherweiterungen dar. Verbreitung und Beliebtheit von Svelte Von der technischen Seite sieht Svelte also recht vielversprechend aus. Aber der Funktionsumfang von Svelte entspricht ungefähr dem, was wir von anderen Frameworks gewohnt sind. Warum also noch ein ähnliches Tool in Betracht ziehen? Mit Svelte zu arbeiten, macht Spaß. Man merkt dem Tool an, dass der Grundgedanke war, die Programmierung für die Entwickler*innen möglichst einfach zu halten. Es ist toll, wieder mit den Basisbausteinen der Webentwicklung zu arbeiten und nicht ständig über die Fallstricke eines Frameworks zu stolpern. Diese Meinung teilen viele Entwickler*innen in Umfragen. Sowohl im StackOverflow Survey, als auch im State of JavaScript schneidet Svelte seit Jahren auf den oberen Plätzen bei Zufriedenheit und Interesse ab. Die tatsächliche Nutzung und Verbreitung liegt allerdings noch weit hinter den etablierten Technologien zurück. Svelte kommt erst in ca. 5 % der Projekte zum Einsatz. Trotzdem kann man für Svelte-Projekte schon auf ein beachtliches Ökosystem zurückgreifen. Beispielsweise lassen sich Anwendungen mit den Ports bekannter Component-Libraries schnell bootstrappen. Neben der Einfachheit der Entwicklung hat sich das Svelte Team bisher stark darum bemüht, dass sich der Betrieb ihres Tools möglichst problemlos gestaltet. Alle wichtigen Änderungen in SvelteKit wurden sehr klar kommuniziert und automatische Skripts in die Updates integriert, die die Umbauten bei Breaking Changes entweder selbst übernommen oder die entsprechenden Codestellen kommentiert haben. Wohlgemerkt bei einem Tool in der Entwicklungsphase, das immer betont hat, dass Dinge noch work in progress sind. Was machen wir jetzt damit? Svelte hat noch lange nicht die Verbreitung der Frameworks aus unserem Pool erreicht, aber es hat sich mittlerweile als ernstzunehmende Alternative etabliert. Svelte macht dabei eigentlich nichts wirklich Neues und führt auch kein neues Paradigma ein, das die Webentwicklung auf den Kopf stellt. Aber es macht einfach Spaß, mit Svelte zu arbeiten. Ich finde es vergleichbar mit der Einführung von Ruby on Rails. Rails hat etablierte Konzepte genommen, daraus ein rundes Gesamtpaket geschnürt und sie so deutlich zugänglicher gemacht. Das hat die Arbeit in bestehenden Teams beschleunigt und Vielen den Einstieg in die Webentwicklung ermöglicht. Wir werden entsprechend nicht alle unsere Projekte auf Svelte umbauen, werden es aber auch nicht als Yet Another JavaScript Framework abtun. Der Sprung in den Pool kann gewagt werden. Er hat's geschrieben Tausche dich mit Ole über moderne Technologien aus. Ole Software-Projekte werden oft wie Bausätze behandelt, die dann gelingen, wenn man die passenden Bauteile korrekt zusammensetzt. In der Realität entfalten sie aber meist eine unerwartete Komplexität. Diese Komplexität mit einer Balance aus Logik, Handwerkszeug, Kreativität und Kollaboration zu meistern, bereitet mir in der täglichen Arbeit Freude. Bei mindmatters habe ich endlich einen Ort entdeckt, an dem diese Sichtweise als unverzichtbar für erfolgreiche und erfüllende Arbeit geteilt wird! Du hast Lust ein Produkt mit cleveren Menschen und modernen Technologien zu bauen. Wir sind für dich da! Kontakt aufnehmen Geschrieben von Ole Koenecke ## Tendoo: digitale Vergabeplattform für Bauausschreibungen URL: https://mindmatters.de/tendoo-gealan/ Startseite Tendoo: digitale Vergabeplattform für Bauausschreibungen Verstehen Entdecken Entwickeln Wie GEALAN vom Profilhersteller zur digitalen Plattform für die Baubranche wird. Eine digitale Plattform für Architekten, Planer und Anbieter von Fenstern und Türen. GEALAN entwickelt und produziert Kunststoffprofile für Fenster und Türen und ist mit mehr als 1.700 Mitarbeitenden einer der größten Hersteller Europas. Das Unternehmen arbeitet eng mit einem Netzwerk aus Architekten, Planern und Händlern zusammen. Architektenberatung, bautechnische Dienste und Planungstools gehören zum Leistungsangebot. Tendoo ist der nächste Schritt: eine digitale Plattform, über die GEALAN seinen Partnern den Ausschreibungsprozess vereinfacht. Auf einer Seite stellen Architekten und Planer ihre Bauvorhaben ein. Auf der anderen Seite finden Händler passende Projekte, ohne Leistungsverzeichnisse durcharbeiten zu müssen. Seit Juli 2024 entwickeln wir gemeinsam, seit 2026 verändert KI sowohl das Produkt als auch den Entwicklungsprozess. Die Herausforderung Zwei Seiten, ein Problem Für Architekten und Planer war die Suche nach geeigneten Lieferanten zeitintensiv: Anfragen blieben oft unbeantwortet, eingegangene Angebote passten nicht zur Ausschreibung. Händler standen vor dem gleichen Problem aus anderer Richtung: Um zu entscheiden, ob ein Angebot sich lohnt, mussten sie Leistungsverzeichnisse aufwendig auswerten, ohne zu wissen, wie viele Mitbewerber ebenfalls bieten. Nach der Angebotsabgabe blieb Rückmeldung oft aus. GEALANs eigene Architektenberater und Bautechniker hatten keinen Überblick, wo Bauvorhaben zu wenig Anbieter-Interesse bekamen und wo ihre Unterstützung gefragt war. Unsere Lösung Ein Marktplatz, der beide Seiten entlastet Architekten und Planer stellen Bauvorhaben direkt auf Tendoo ein. Händler sehen auf einen Blick, welche Projekte relevant sind, ohne Leistungsverzeichnisse durcharbeiten zu müssen. GEALANs Architektenberater und Bautechniker sehen, wo Vorhaben zu wenig Interesse bekommen, und können gezielt einspringen. Ausschreibende wählen selbst, wie sichtbar ihr Projekt ist: nur für ausgewählte Anbieter, mit Freischaltung von Kontaktdaten auf Anfrage, oder ganz öffentlich. Was Nutzerforschung verändert hat Ursprünglich war geplant, Angebote direkt über die Plattform zu versenden. Gespräche mit potenziellen Nutzern zeigten: Viele Anbieter wollten ihre Preise nicht über eine GEALAN-betriebene Plattform teilen. Die Angebotsfunktion fiel raus. Der Fokus verschob sich auf das Matching. Das Ergebnis ist eine flexiblere Lösung, die keiner Seite zu viel abverlangt. Wie wir zusammengearbeitet haben GEALAN brachte umfangreiche Vorarbeiten mit: Research-Ergebnisse, Interviews mit Bautechnikern, einen ersten Wireframe-Prototyp. Das ermöglichte einen schnellen Start: Konzeption und Entwicklung liefen eng verzahnt, nicht sequenziell. Parallel galt es, einen frühen MVP für eine wichtige Baumesse fertigzustellen. Mit wachsendem Projektumfang stiegen die Abhängigkeiten zu verschiedenen GEALAN-Abteilungen. Unsere Strategie: direkte Ansprechpersonen in den relevanten Bereichen, kurze Abstimmungswege, keine Silos. „Mit Tendoo bietet GEALAN eine klar strukturierte Plattform, die es ermöglicht, Ausschreibungen direkt und effizient an geeignete Anbieter zu übermitteln. Gleichzeitig sorgt Tendoo für Transparenz in unserer Planungsarbeit und ermöglicht es uns, Architekten und Planer gezielter zu begleiten – insbesondere jene, die noch zusätzliche Unterstützung benötigen.“ Michael Nolting Technische Umsetzung Stabile Technik für eine wachsende Plattform Die Plattform ist als Next.js-Anwendung mit TypeScript gebaut. Das Hosting liegt beim Kunden, was GEALAN volle Kontrolle über Infrastruktur und Daten gibt. Zu Projektbeginn lief die Anwendung auf AWS und wurde kurz vor Go-Live in die finale Umgebung migriert. Automatisierte Tests mit Cypress und Jest sowie Application Monitoring mit Sentry sorgen für Stabilität im laufenden Betrieb. Über API-Endpunkte ruft ein n8n-Workflow alle zwei Stunden aktuelle Plattformdaten ab und aktualisiert ein Dashboard mit sechs Grafiken. Die Geschäftsleitung sieht Bauvorhaben, Nutzerzahlen und Neuregistrierungen in Echtzeit, ohne manuelle Aufbereitung. KI im Produkt und im Prozess KI im Produkt: Leistungsverzeichnisse automatisch auswerten Damit ein Bauvorhaben auf Tendoo eingestellt werden kann, müssen die relevanten Daten aus dem Leistungsverzeichnis in die Plattform. Die Erfahrung hat gezeigt: Die Hürde, das manuell einzutragen, ist höher als erwartet. Die Hypothese: Ausschreibende laden das Leistungsverzeichnis hoch, KI übernimmt die Auswertung und überträgt die relevanten Daten. Weil Leistungsverzeichnisse je nach Auftraggeber unterschiedlich aufgebaut sind, läuft das Feature seit Mai 2026 im Testbetrieb mit GEALANs interner Bautechnik. Erst wenn es die relevanten Fälle zuverlässig abdeckt, wird es für alle Ausschreibenden freigeschaltet. Der KI-Workflow läuft in GEALANs eigener n8n-Instanz: GEALAN kann Prompts bei Bedarf selbst nachschärfen, ohne Entwicklungsaufwand. KI im Entwicklungsprozess Das Team arbeitet spezifikationsgetrieben. Mit einem dreistufigen Prozess aus Explore, Propose und Apply wird aus jedem Jira-Ticket zuerst eine explizite Spezifikation, bevor Code entsteht: Explore hinterfragt Annahmen, Propose erarbeitet Plan und Taskliste, Apply setzt um und reviewt direkt. Mehrere Tickets laufen parallel, die Entwicklungsgeschwindigkeit hat sich in diesen Bereichen deutlich gesteigert. Als die Entwicklungsgeschwindigkeit stieg, kam die Konzeptionsphase nicht mehr mit. Die Antwort: engeres Pairing zwischen UX und Entwicklung. Statt Designs sequenziell über Figma zu übergeben, erkunden beide neue Features gemeinsam und testen Machbarkeit direkt im Code. Technische Fragen tauchen früher auf, Anpassungen passieren früher. Das schnellere Tempo erhöhte den Bedarf an häufigem Feedback. Heute gibt es tägliche Feedback-Slots, in denen Team und Product Owner offene Fragen schnell klären. Der Rhythmus folgt dem Tempo der Arbeit, nicht umgekehrt. Entscheidungen und Feedback liefen lange fast ausschließlich mündlich. Heute werden Meetings automatisch transkribiert und zu Zusammenfassungen aufbereitet. Was besprochen wird, geht nicht mehr verloren: Änderungen können direkt als Jira-Ticket-Updates übernommen werden. Aus dem KI-Einsatz lernen mindmatters und GEALAN gemeinsam. „Die Zusammenarbeit mit mindmatters war von Beginn an äußerst professionell und partnerschaftlich. Besonders beeindruckt hat uns ihre strukturierte Arbeitsweise und die konsequente Einbindung von Nutzerfeedback in jeden Schritt des Entwicklungsprozesses. Durch Teamwork, offene Kommunikation und regelmäßige Reflexion haben wir nicht nur ein starkes Produkt geschaffen, sondern auch ein gemeinsames Verständnis für die täglichen Herausforderungen unserer Zielgruppen entwickelt.“ Kevin Roth Benefits & Ausblick Von Deutschland nach Europa Stand Juni 2026 wächst Tendoo kontinuierlich. 122 Nutzende sind in Deutschland registriert, knapp 30 Bauvorhaben eingestellt, kumuliert über 10.000 Elemente veröffentlicht. Konkrete Kennzahlen zu Zeit- und Kosteneinsparungen werden nach dem vollständigen Roll-out erhoben. Kroatien und Rumänien sind technisch bereits launchbereit. Spanien ist konzeptionell berücksichtigt. Was als deutscher Pilot begann, wird zur europäischen Plattform. Eine Plattform entsteht nicht am Schreibtisch. Tendoo ist ein Beleg dafür, was passiert, wenn Nutzerforschung tatsächlich den Kurs setzt. „Ich bin bei allen gängigen Ausschreibungsplattformen registriert und muss sagen, dass mir Tendoo tatsächlich am besten gefällt. Alles ist sehr übersichtlich, einfach zu bedienen und der Fokus liegt genau auf den Informationen, die für mich wichtig sind.“ Feedback eines Anbieters von Bauvorhaben Ihr möchtet ein innovatives Produkt entwickeln? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eurer Software? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Über mindmatters – Softwareentwicklung seit 2002 URL: https://mindmatters.de/ueber-uns/ Startseite Über mindmatters – Softwareentwicklung seit 2002 Wir entwickeln Software. Wir gestalten Zusammenarbeit. Aus Hamburg und Berlin. Seit 2002. Seit mehr als 20 Jahren entwickeln wir bei mindmatters individuelle Softwarelösungen und digitale Produkte. Unser Team aus Entwickler:innen, UX-Designer:innen und Coaches arbeitet eng zusammen: miteinander, mit unseren Kund:innen und mit den Nutzer:innen. KI setzen wir ein, wo sie sinnvoll ist. Wir übernehmen Verantwortung für das, was entsteht. change//matters, unser zweites Unternehmen, begleitet Teams und Entscheider:innen dabei, Innovationsvorhaben früh einzuordnen und fundierte Entscheidungen zu treffen. Keine abstrakten Konzepte: Wir kommen selbst aus Produktentwicklung, Softwareentwicklung und Führung. Wir arbeiten remote. Treffen uns aber regelmäßig persönlich, zu Teamtagen und immer dann, wenn das Projekt persönlichen Austausch braucht. Unsere Werte: Orientierung, die verbindet Unsere gemeinsam entwickelten Werte bilden die Grundlage unseres täglichen Handelns: Unabhängig: Eigenverantwortliches Handeln und Entscheiden. Flexibel und ortsunabhängig. Transparent: Offen, ehrlich und klar kommunizieren, intern wie extern. Offen und lernfähig: Lernen durch Retrospektiven, offenes Feedback und Raum für Experimente. Sinnstiftend: Arbeit, die etwas bewirkt. Für uns, für unsere Kund:innen, für die Gesellschaft. Kollaborativ: Zusammenarbeit auf Augenhöhe und Freude am Austausch. Vom Daily bis zu den halbjährlichen Teamtagen. Diese Werte leben wir jeden Tag. Denn nur so entstehen echte Lösungen, die begeistern und nachhaltig wirken. Das sind wir Viele Köpfe. Ein Team. Meike Meike Virginio Virginio Meik Meik Lilith Lilith Daniel Daniel Felix Felix Markus Markus Luisa Luisa Johannes Johannes Thomas Thomas Almut Almut Laura Laura Frank Frank Benjamin Benjamin Torben Torben Tanja Tanja Frank Frank Tim Tim Noah Noah Sofia Sofia Julia Julia Was ihr hier seht, sind sogenannte Blind-Portraits. Wir benutzen sie in Workshops gerne als Warm-up Methode. So individuell wie diese Kritzelbilder sind wir aber auch in echt. Wir sind ein buntes Team kluger Köpfe. Alle bringen eigene Persönlichkeit ein. Gegenseitiger Respekt und Wertschätzung sind uns wichtig. Um die intrinsische Motivation von allen zu erhalten, setzen wir auf eine wertorientierte Arbeitsweise. Kollegiale Führung: Führung ohne Hierarchie Für echte Zusammenarbeit braucht es bei uns keine klassische Hierarchie, sondern Verantwortung, Vertrauen und Transparenz. Bei mindmatters gibt es keine Chefs, sondern klare Rollen und Strukturen, in denen Führungsarbeit nach Kompetenzen und Interessen verteilt ist. Unsere Entscheidungen treffen wir dort, wo das Wissen liegt: klar und offen kommuniziert. So entsteht Zusammenarbeit, die alle mittragen. Lust, gemeinsam Zukunft zu gestalten? Ob für ein konkretes Projekt oder als Teil unseres Teams: Wir freuen uns auf Menschen und Organisationen, die etwas bewegen wollen. … oder zum unserem Unternehmensblog ## User Research & Software Discovery – mindmatters URL: https://mindmatters.de/verstehen/ Startseite User Research & Software Discovery – mindmatters Verstehen: User Research & Software Discovery Herausfinden, was wirklich gebaut werden soll. Je schneller Software gebaut werden kann, desto wichtiger wird die Frage davor: Was soll sie leisten und für wen? Deshalb starten wir nicht mit Lösungen, sondern mit User Research und Discovery. Wir schauen gemeinsam auf Nutzerbedürfnisse, Anforderungen, Marktpotenziale und technische Machbarkeit. Auf das, was eure Nutzer:innen heute wirklich erleben. Das Ergebnis ist eine klare Grundlage, aus der direkt entwickelt werden kann. Manchmal entsteht dabei auch schon ein erster Prototyp. Was wir tun Nutzer:innen verstehen Mittels qualitativer Nutzerforschung sprechen wir mit den Menschen, die täglich mit euren Produkten oder Prozessen arbeiten: Kund:innen, Kolleg:innen, manchmal auch Außenstehende. Was sie wirklich brauchen, sagen sie selten direkt. Wir hören so lange zu, bis wir es verstehen. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Field Research User Interviews KI-gestützte Auswertung KI-Prototyping im Gespräch Erkennen, ob Software die Antwort ist Nicht jedes Problem braucht Software. Je günstiger Entwicklung wird, desto wichtiger wird das Nein. Wir prüfen gemeinsam, ob eine digitale Lösung wirklich hilft, und entwickeln eine klare Produktvision für den Weg dahin. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Produktvisionsworkshops Strategieworkshops KI-gestützte Marktanalyse & Personas Abläufe und Prozesse durchleuchten Strukturierte Prozessanalyse zeigt, wo Abläufe Wert erzeugen und wo Zeit und Geld verloren gehen. Erst dann wird klar, welche digitalen Lösungen wirklich helfen. Und welche nicht. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Workflow- und Prozessmapping Domain Storytelling Workshops User Story Mapping KI-gestützte Prozessanalyse Die richtigen Stimmen einbinden Ein Produkt scheitert selten an der Technik. Meistens daran, dass zu wenige Menschen dahinterstehen. Mit Stakeholder Workshops schaffen wir früh Klarheit darüber, was wirklich gebraucht wird und was Vorrang hat. Methoden aus unserem Werkzeugkasten: Alignment Workshops Roadmapping Ziel- & Priorisierungsformate Ergebnisse aus der Zusammenarbeit mit uns Fundierte Entscheidungen statt Bauchgefühl Klarheit, wo eine digitale Lösung wirklich hilft Ein gemeinsames Bild im Team Ein konkreter erster Schritt Beispiele aus der Praxis VPL Leasing Web-App für effizientes Vertragsmanagement „Die neue Plattform macht es unseren Vertriebspartnern viel leichter – sie finden sich sofort zurecht und sind schneller beim Vertragsabschluss. Für uns war es ein echter Gewinn zu sehen, wie gut die enge Zusammenarbeit mit mindmatters und das Nutzerfeedback das Ergebnis geprägt haben.“ Frank Bennet Geschäftsführer VPL Leasing Warner Music Central Europe System für konzernweite Kampagnenplanung und Kommunikation „(...) Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler CTO Warner Music Central Europe Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO Deutsches Rotes Kreuz e.V. Open Space Workshop für mehr Teilhabe „Vielen Dank an Leona und Thomas von mindmatters für diesen konstruktiven Tag und die tollen Ideen. Der Open Space Workshop war ein tolles Format und genau der richtige Rahmen, um gemeinsam konkrete Maßnahmen für den Verband zu erarbeiten.“ Oliver Weber Geschäftsführer, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Hamburg-Nordost Noch keine klare Idee, was gebaut werden soll? Genau dafür ist diese Phase da. Wir bieten zwei Einstiegsformate an, beide mit festem Preis und einem konkreten Ergebnis. Sprecht uns an. ## Vielfalt unterstützen | mindmatters Blog URL: https://mindmatters.de/vielfalt-unterstuetzen-ueberall-auf-der-welt/ Startseite Blog Vielfalt unterstützen - überall auf der Welt Vielfalt unterstützen - überall auf der Welt Christina Häußler21. Juni 20211 Min. Lesezeit An vielen Orten auf der Welt wird die Pride Week oder der Pride Month gefeiert - so gut gelaunt wie es in einer Pandemie eben geht und so bunt wie möglich. Es geht um Sichtbarkeit, Vielfalt, um Respekt und darum, dass Menschen einfach so sein können, wie sie sind. Dass sie leben, wie sie wollen und lieben dürfen, wen sie wollen. Kurz: Um Freiheit und Gerechtigkeit, die für alle gleichermaßen gilt. Doch der Regenbogen strahlt leider noch nicht überall. Gerade in einigen afrikanischen Ländern gibt es immer wieder Überfälle und unrechtmäßige Festnahmen von LGBT*-Menschen - Tendenz steigend. Wir finden das beunruhigend. Daher haben wir dem Pride Month 2021 zum Anlass genommen, die weltweit aktive Organisation ALL OUT und ihren Notfallfonds für Afrika mit einer Spende zu unterstützen, weil unser Geld darüber direkt denen zugute kommt, die akut nach Übergriffen oder Inhaftierungen in Ghana, Kamerun oder Uganda Unterstützung brauchen. Es hilft Aktivistinnen, die für die Freiheit und Sicherheit von LGBT-Menschen kämpfen, die von Obdachlosigkeit oder durch strafrechtlicher Verfolgung bedroht sind. Unser Support geht direkt in den Notfallfonds Afrika. Mehr zu ALL OUT und aktuelle Kampagnen findest du hier. Geschrieben von Christina Häußler ## Softwareentwicklung Finanzbranche – ContractManager PRO URL: https://mindmatters.de/vpl-leasing/ Startseite Softwareentwicklung Finanzbranche – ContractManager PRO Entdecken Entwickeln Modernisierung & Neuentwicklung VPL-ContractManager Maßgeschneiderte Leasing-Software für Vertragsprozesse Die VPL Leasing GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen im Bereich der Absatzfinanzierung. Es bietet Herstellern und Händlern flexible Miet- und Leasingmodelle an, um ihr Angebot ohne zusätzlichen Aufwand und finanzielles Risiko zu erweitern. Um Prozesse effizienter zu gestalten, entschied sich VPL für die agile Webentwicklung einer maßgeschneiderten Leasing-Software. Ziel war es, die in die Jahre gekommene Anwendung abzulösen und die Vertragsprozesse auf einer modernen, intuitiven Plattform zusammenzuführen. Herausforderung Eine über Jahre gewachsene Anwendung neu denken Die bisher genutzte Windows-Software war über viele Jahre gewachsen und und entsprach nicht mehr den aktuellen Anforderungen. Nutzerinnen beklagten eine unübersichtliche Benutzeroberfläche, komplizierte Workflows und regelmäßige Fehler. Für Vertriebspartnerinnen bedeutete dies einen zusätzlichen Zeitaufwand bei der Datenerfassung. Lösung Eine moderne Webanwendung – intuitiv, flexibel und nutzerzentriert Gemeinsam mit VPL Leasing entwickelten wir in etwa 1,5 Jahren den VPL-ContractManager-PRO, eine responsive Webanwendung, die alle wichtigen Funktionen übersichtlich zusammenfasst und nutzerfreundlich gestaltet. Die agile und iterative Zusammenarbeit ermöglichte regelmäßiges Nutzerfeedback, das direkt in die Weiterentwicklung einfloss. Alte Workflows wurden gezielt vereinfacht, bewährte Prozesse dabei dennoch sichtbar erhalten. Ergebnis Die neue Webanwendung überzeugt durch eine erheblich** vereinfachte Benutzerführung**. Vertriebspartner*innen profitieren von einem schnelleren Einstieg und effizienteren Abläufen. Auch die Vertragsabschlüsse konnten durch schnellere und fehlerfreie Datenerfassung gesteigert werden. Besonders praktisch: Das responsive Design ermöglicht nun auch die Nutzung auf mobilen Endgeräten und Tablets, ideal für Außendienstmitarbeiter*innen. VPL stärkt mit der neuen digitalen Lösung seine Marktposition und präsentiert sich als modernes Unternehmen mit zukunftsfähiger Technologie. „Die neue Plattform macht es unseren Vertriebspartnern viel leichter – sie finden sich sofort zurecht und sind schneller beim Vertragsabschluss. Für uns war es ein echter Gewinn zu sehen, wie gut die enge Zusammenarbeit mit mindmatters und das Nutzerfeedback das Ergebnis geprägt haben.“ Frank Bennet Technische Umsetzung Altes bewahren, Neues gestalten – unser Weg zur optimalen Nutzererfahrung UX-Herausforderungen & Lösungen Eine zentrale Herausforderung war es, eine moderne Benutzerführung zu schaffen, ohne langjährige Nutzer*innen zu überfordern. Viele Vertriebspartner*innen waren an bestehende Workflows gewöhnt, weshalb eine zu radikale Veränderung zu Akzeptanzproblemen hätte führen können. Durch eine iterative Entwicklung und frühzeitiges Einbinden der Nutzer*innen entstand ein intuitives UX-Design, das bewährte Strukturen bewahrte und gleichzeitig Komplexität reduzierte. Regelmäßige Tests und direktes Nutzerfeedback halfen, Annahmen des Entwicklungsteams zu validieren. Beispielsweise zeigte erst das gezielte Nachfragen in User-Tests, dass ein gesonderter Bereich für Ansprechpartner*innen erheblichen Mehrwert bot und unbedingt integriert werden sollte. Entwicklungstechnische Herausforderungen & Lösungen Technisch musste die neue Webanwendung auf dem bestehenden Datenmodell aufsetzen und zugleich zukunftssicher sein. Zudem verfügte die VPL ausschließlich über Backend-Entwickler. Die Wahl von Next.js ermöglichte eine performante und skalierbare Frontend-Lösung, die vorhandene Ressourcen optimal nutzt. Durch gezielte Modernisierung konnten Teile des bestehenden Codes effizient weiterverwendet werden. Die Einführung einer REST-API stellte sicher, dass die vorhandene Backend-Infrastruktur nahtlos integriert wurde. Unser Team übernahm initial die Frontend-Entwicklung, während wir parallel die Backend-Entwickler von VPL Leasing unterstützten, sich mit der neuen Technologie vertraut zu machen. Dies ermöglichte nach der Live-Schaltung eine **reibungslose Übernahme und eigenständige Weiterentwicklung **durch VPL. „Die enge Zusammenarbeit mit mindmatters war für uns als Backend-Entwickler extrem wertvoll. Wir konnten viel Neues lernen und fühlten uns jederzeit in den Prozess eingebunden – eine wirklich starke Kooperation.“ Marco Augustin Benefits & Ausblick Kontinuierliche Weiterentwicklung in den eigenen Händen Die kontinuierliche Weiterentwicklung des VPL-ContractManager-PRO erfolgt inzwischen eigenständig durch das VPL-Team. Dank der individuellen Softwareentwicklung kann die Anwendung flexibel auf sich ändernde Marktanforderungen angepasst werden. Gemeinsam gewachsen – Wissen, Methoden und neue Kompetenzen **Know-how-Transfer in der Produktentwicklung: **VPL gewann wertvolle Einblicke in agile Methoden, iterative Entwicklung und nutzerzentrierte UX-Strategie. **Stärkung der Product-Owner-Kompetenzen: **Der Product Owner auf Kundenseite wurde durch Coaching begleitet und entwickelte ein fundiertes Verständnis für nutzerzentrierte Produktentwicklung. Optimierte Zusammenarbeit zwischen Frontend und Backend: Durch die enge Zusammenarbeit entstand ein besseres Verständnis für Schnittstellen und die Anforderungen beider Disziplinen. Ihr möchtet eure Software auch modernisieren? Wir sind hier und helfen. Ihr benötigt Unterstützung bei der Neuentwicklung eurer Lösung? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Softwareentwicklung Musikbranche: Storybox mit Warner Music URL: https://mindmatters.de/warnermusic-storybox/ Startseite Softwareentwicklung Musikbranche: Storybox mit Warner Music Verstehen Entdecken Entwickeln Ausbauen Wie wir gemeinsam mit Warner Music eine Plattform entwickelt haben, die nicht nur die Zusammenarbeit verändert, sondern das ganze Unternehmen in Bewegung bringt. Storybox: Plattform für globale Kampagnenplanung ohne E-Mail-Chaos Warner Music ist eines der weltweit größten Musikunternehmen. Mit einer Vielzahl internationaler Künstler:innen im Portfolio ist Warner täglich mit der Koordination globaler Kampagnen befasst. Die Herausforderung dabei: Teams arbeiten zeitgleich in verschiedenen Ländern, Zeitzonen und Kontexten – oft mit vielen Mails, Excel-Listen und parallelen Kommunikationswegen. Die Herausforderung Was fehlte: Überblick, Echtzeit und Klarheit Es sollte ein Tool entstehen, das echte Transparenz und Zusammenarbeit in Echtzeit ermöglicht. Eine Plattform, die Kampagnen sichtbar, verfolgbar und für alle Beteiligten zugänglich macht – ohne Informationsverlust und Kommunikationschaos. Gleichzeitig war klar: Die Entwicklung eines solchen Produkts ist nie nur technisch. Es geht immer auch um Kultur, Kommunikation und Vertrauen. Um Rollen, Prozesse und die Bereitschaft, sich auf etwas Neues einzulassen. Unsere Lösung Ein zentrales Werkzeug für alle Kampagnen Storybox ist heute die zentrale Plattform für Kampagnenplanung und -management bei Warner Music. Sie bietet: Eine gemeinsame, internationale Echtzeit-Ansicht aller Kampagnen Live-Daten, KPIs und Updates direkt aus den Teams Kollaboration ohne E-Mail-Chaos oder veraltete Chats Strukturierte Kampagnendaten als Grundlage für Entscheidungen und Learnings 100 % Adoptionsrate bei allen aktiven Kampagnen, drastisch reduzierte interne Kommunikation, beispielsweise mehr als 10.000 weniger Emails innerhalb der ersten drei Monate und deutlich bessere Kampagnenentscheidungen sprechen für sich. Umsetzung Von der Idee zur Plattform – mit allen Beteiligten Unser Team-Setup Interdisziplinäres Kernteam mit Entwickler:innen, UX und Scrum Master Enge Zusammenarbeit mit Marketing, IT, Legal, A&R und Business Konsequente Umsetzung agiler Methoden (Scrum, Sprints, Retrospektiven, Reviews) Die Entwicklung von Storybox war kein klassisches IT-Projekt. Sie war ein co-kreativer, iterativer Prozess – mit vielen Schleifen, Feedbackphasen und Lernmomenten. Was wir gelernt haben: Klein starten: Sowohl der erste Prototyp als auch die erste Produktivversion waren bewusst reduziert Nutzer:innen früh einbinden: Nicht erst beim Testen, sondern schon ab Zieldefinition vor Beginn der eigentlichen Softwareentwicklung Produktentwicklung = Organisationsentwicklung: Fast jede Abteilung war in der Formund des Produkts involviert. Digitalisierung muss erlebbar sein: Nur was sich nah an den eigenen Bedürfnissen orientiert, wird gern genutzt und landet nicht auf dem Haufen erfolgloser Digitalprojekte. Wir haben gemeinsam ein Umfeld geschaffen, in dem Feedback willkommen war und neue Features direkt im Alltag erlebbar wurden. Was Storybox heute kann Echtzeit-Kollaboration über alle Standorte hinweg Zentrale Sicht auf alle globalen Kampagnen Qualitative Live-Daten für faktenbasierte Entscheidungen Archivierung und Analyse vergangener Kampagnen für nachhaltiges Lernen Erweiterungen für spezifische Rollen (z. B. A&Rs, Marketing, Legal) Und: Die Plattform wächst mit. Neue Anforderungen werden kontinuierlich integriert, neue Use Cases entdeckt. „Mit mindmatters haben wir in diesem Projekt zentrale Scrum-Rollen über einen Partner besetzt, der sich einem konsequent agilen Vorgehen verpflichtet fühlt. Diese Entscheidung können wir rückblickend absolut positiv bewerten. Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler Benefits & Ausblick Ein digitales Produkt als Startpunkt für Wandel Storybox war der Startpunkt für viele weitere digitale Initiativen: Design Sprints für weitere Fachbereiche Agile Schulungen & Methodenvermittlung im Team Entwicklung neuer Tools wie Arist Onboarding oder Asset Management Workflows Strategische Offsites zur Neuausrichtung digitaler Ziele Storybox wurde so zum Kristallisationspunkt für digitale Transformation bei Warner Music. Storybox ist mehr als eine Plattform. Sie ist ein Beispiel dafür, wie ein digitales Produkt ein Unternehmen kulturell, organisatorisch und strategisch verändern kann. Sie macht Kampagnen sichtbarer, Entscheidungen besser und Zusammenarbeit einfacher. Und sie zeigt: Wenn Produktentwicklung und Organisationsentwicklung zusammengedacht werden, entsteht echte Transformation. Ihr möchtet die Zusammenarbeit im Unternehmen verbessern? Meldet euch bei uns. Ihr benötigt Unterstützung bei der Entwicklung eures Produktes oder Eurem Digitalisierungsvorhaben? Dann schreibt Tim doch einfach eine Nachricht: Erfahrt mehr über andere Projekte von uns ## Webentwicklung - Agentur für individuelle Software URL: https://mindmatters.de/webentwicklung-agentur/ Startseite Webentwicklung - Agentur für individuelle Software mindmatters ist eure Agentur für Webentwicklung. Wir bauen individuelle Softwarelösungen in Zusammenarbeit auf Augenhöhe. Als erfahrene Webagentur aus Hamburg und Berlin bieten wir viel mehr als technische Umsetzung. Wir entwickeln digitale Lösungen, die nicht abstrakt Geschäftsprozesse optimieren, sondern konkreten und überprüfbaren Mehrwert schaffen – und das in partnerschaftlichem Miteinander. Mit konsequentem Fokus auf Nutzer*innenbedürfnisse, echtem Interesse an Euren Herausforderungen sowie unserem umfangreichen Erfahrungsschatz geben wir uns viel Mühe, um uns von anderen Webentwicklungsagenturen zu unterscheiden. Ob Web-App oder Mobile App, MVP oder komplexe digitale Plattform: Wir entwickeln Lösungen, die zu euch passen – agil, kollaborativ und zukunftsfähig. Unsere Leistungen in der Webentwicklung Individuelle Webentwicklung Jedes Unternehmen ist einzigartig – und das sollte auch das digitale Umfeld sein, mit welchem Ihr euch umgebt. Wir setzen auf maßgeschneiderte Webentwicklung, die genau auf eure Ziele und Anforderungen abgestimmt ist. Ganzheitlicher Ansatz Als Webagentur entwickeln wir keine Standardlösungen, sondern nehmen uns die Zeit, eure Herausforderungen wirklich zu durchdringen und eure Perspektiven ernst zu nehmen. Erst dann formulieren wir einen Weg, der funktioniert – klar, passgenau und zukunftssicher. Das Richtige anpacken und Wirkung erzeugen Gemeinsam priorisieren wir diejenigen Geschäftsthemen, welche den größten Mehrwert bieten oder die höchste Dringlichkeit haben, und setzen die entsprechenden Features gezielt und in angemessener Qualität um. Software in der passenden Größe Egal, ob ihr ein komplexes digitales Produkt oder eine schnelle Lösungsvalidierung benötigt – wir entwickeln individuelle Software, die genau euren Herausforderungen entspricht. Steuerbare Teams Bei mindmatters seid ihr nicht nur Kund*innen, wir bilden gemeinsam ein Team um euer Produkt. Wir arbeiten direkt und transparent mit euch zusammen, um das Beste aus jedem Projekt herauszuholen. Partnerschaftlich als externer Dienstleister. Direkte Zusammenarbeit Entwickler*innen, Designer*innen und Coaches stehen euch jederzeit zur Verfügung. Wir schaffen eine Teamstruktur ohne Barrieren und mit klarer Kommunikation. Flexibilität Die Teamzusammensetzung wird jederzeit auf eure Anforderungen angepasst – damit die richtigen Köpfe immer an den richtigen Aufgaben arbeiten. Transparenz und Kontrolle Mit einem passenden Set an Tools zur Planung und Orientierung seid ihr immer informiert und könnt aktiv steuern, woran gearbeitet wird. Nutzer*innenorientierte Produkte Eine gute Softwareentwicklung beginnt bei den Nutzerinnen. Deshalb setzen wir als Agentur für Webentwicklung auf einen nutzerinnenzentrierten Ansatz, der echte Bedürfnisse von Beginn in den Mittelpunkt stellt. Co-Kreation mit Zielgruppen Durch frühes Feedback und direkte Einbeziehung der späteren Nutzer*innen entstehen Produkte, die frühzeitig im Alltag Einsatz finden und in der Anwendung sinnvoll wachsen. Akzeptanz und Nutzen Wir möchten das Problem verstehen, bevor die Lösung entsteht – und schaffen dadurch echten Mehrwert und Software, die oft und gern genutzt wird. Nachhaltige, komplexe Produkte oder schnelle Prototypen und MVPs Wir sind in der Webentwicklung zuhause. Seit über 20 Jahren entwickeln wir robuste, erweiterbare Anwendungen, die stabil und zukunftssicher sind. Wenn es darum geht, Ideen zu testen oder Märkte zu erschließen, arbeiten wir in kleinen Iterationen. Prototypen und Minimal Viable Products (MVPs) ermöglichen es euch, schnell Feedback einzuholen und erste Ergebnisse zu erzielen. Unsere Arbeitsweise sorgt dafür, dass ihr flexibel bleibt – unabhängig davon, ob es sich um ein großes Projekt oder eine schnelle Validierung handelt. Zukunftssichere Software, gemeinsam gebaut. Was unsere Kunden über uns sagen „mindmatters hilft bei innovativer Produktentwicklung mit agilen Teams, exzellenter Softwarequalität und einem passgenauen Prozess-Framework. So konnten wir schnell eine herausragende Marktposition erreichen.“ Klaus-Peter Frahm „mindmatters arbeitet nur mit sehr fähigen Mitarbeitern zusammen, denkt voraus und hat uns mit der agilen Vorgehensweise geholfen, das Projekt in umsetzbare Bahnen zu lenken. Die Entwicklungsgeschwindigkeit und die gelieferte Software-Qualität sind sehr hoch – und dabei macht die Zusammenarbeit zwischenmenschlich auch noch Freude!“ Maren Prüwer „Die Entscheidung für mindmatters können wir rückblickend als absolut positiv bewerten. Wir haben erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler Wir verfügen über breite Erfahrungen in vielen Branchen Unsere Kunden schätzen die partnerschaftliche Zusammenarbeit und die hohe Qualität unserer Leistungen. Gemeinsam bauen wir Software, digitalisieren Euer Unternehmen und minimieren dabei Risiken durch validierte, nutzergetriebene Ansätze. Worauf wir Wert legen Was mindmatters als Agentur für Webentwicklung von anderen unterscheidet Partnerschaftliche Zusammenarbeit Wir arbeiten mit euch auf Augenhöhe, hören euch zu und ermöglichen euch, aktiver Teil des Entwicklungsprozesses zu sein. Gemeinsam gestalten wir das Ergebnis so, dass es perfekt zu euren Zielen passt. Eure Expertise und unser technisches Know-how ergänzen sich dabei, um den besten Lernerfolg zu erzielen. Direkte Steuerung in enger Abstimmung Ihr steuert Euer Team selbst und habt so volle Kontrolle über den Projektverlauf. Wir haben keine Projektmanagerrollen, die einer direkten Kommunikation im Weg stehen. Stattdessen fördern unsere Coaches die erfolgreiche Zusammenarbeit und sorgen für einen reibungslosen Prozess. Strategische Begleitung Gemeinsam mit euch entwickeln wir eine klare „Landkarte“, die die Richtung eures Projekts vorgibt und die nicht nur bei der Steuerung, sondern auch bei der Kommunikation in eurem eigenen Unternehmen hilft. Ihr wisst zu jeder Zeit, auf welche Unternehmensziele die Entwicklung einzahlt. Eingespielte und wandelbare Teams Euer Team ist direkt einsatzbereit und bringt alle Fähigkeiten mit, um direkt loszulegen. Keine Anlaufzeit Ihr startet sofort mit einem Team, welches sich persönlich bereits kennt und gut eingespielt ist. Arbeitsprozesse und -strukturen sind von allen gelernt, über die Jahre gemeinsam verbessert und verinnerlicht. Ein hohes Maß an Flexibilität Sollten sich eure Anforderungen unterwegs ändern, können wir die Teamzusammensetzung unmittelbar anpassen – immer mit den richtigen Köpfen und Kompetenzen für eure Aufgaben. Teamskalierbarkeit Möchtet ihr das Entwicklungstempo anpassen, könnt ihr das Team jederzeit vergrößern oder verkleinern. „Für uns war mindmatters von größter Bedeutung. Sie haben uns als nicht-technisches Team aus Gründer*innen unterstützt, die technologischen Möglichkeiten (und Einschränkungen) besser zu verstehen, die unserem Produkt zugrunde liegen. So konnten wir einen Plan erarbeiten, wie wir Schritt für Schritt eine skalierbare Lösung implementieren.“ Philipp Nette Tiefes Verständnis für Eure Herausforderungen Da wir auch selbst eigene Produkte entwickeln, bringen wir ein geschärftes Bewusstsein für die komplexen Entscheidungen, vor denen Ihr im Projektalltag steht, mit. Diese Erfahrungen bringen wir gern ein, um auch Unterstützung für kritische strategische Themen bieten zu können: Priorisierung Welche Features sind wirklich wichtig, und was kann warten? Ressourcenmanagement Wie setzt man Budget und Zeit effizient ein? Marktanforderungen Wie bleibt ein Produkt relevant und wettbewerbsfähig? Risiken Welche Kompromisse sind sinnvoll und welche Entscheidungen notwendig, um eine nachhaltige Lösung zu schaffen? Kollegiales Miteinander – außen und innen Wir leben die Prinzipien, nach denen wir unsere Projekte steuern, auch in unserem eigenen Unternehmen. Als mitarbeiter*innengeführtes agiles Unternehmen setzen wir auf kollegiale Zusammenarbeit und Eigenverantwortung auf allen Ebenen. Durchlässigkeit Informationen über Finanzen, Strategien und Ziele sind für alle zugänglich, sodass jede*r Mitarbeitende fundierte Entscheidungen treffen kann. Eigenverantwortung Mitarbeitende agieren eigenverantwortlich in ihren Rollen und tragen Verantwortung für ihre Entscheidungen und deren Auswirkungen auf das Unternehmen. Wertschätzung und Respekt Alle Mitarbeitenden werden als gleichwertige Teile des Unternehmens betrachtet, und ihre Meinungen und Beiträge werden ernst genommen. Zielorientierung Eine gemeinsame Vision und klare Ziele helfen dem Team, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit den Werten und der Strategie des Unternehmens stehen. Unsere Herangehensweise So arbeitet mindmatters Verstehen statt Vermuten Bevor wir mit der Umsetzung starten, nehmen wir uns Zeit, eure Anforderungen, Ziele und Herausforderungen genau zu verstehen. Unser Ansatz ist bedarfsorientiert und basiert darauf, die Wurzeln eurer Problemstellungen zu erkennen. Echte Einblicke gewinnen Wir stellen viele Fragen, hören aufmerksam zu und nehmen immer den gesamten Kontext ernst. Gemeinsames Verständnis schaffen Mit euch zusammen entwickeln wir eine klare Vision, die alle im Team eint und den Weg zum Erfolg definiert. Vom Nutzer*innenwert her denken Wir entwickeln Lösungen dabei nicht nur technisch, sondern in Bezug auf den Mehrwert, den sie euch und euren Nutzer*innen bringen. Agile Entwicklung & iterativer Innovationsprozess für nachhaltigen Erfolg Unsere Arbeit basiert auf einem kontinuierlichen Überprüfen, ob wir noch auf dem richtigen Weg sind. Flexibilität und kontinuierliches Feedback sind dabei essentiell, um langlebige, erfolgreiche Produkte zu entwickeln. Schrittweise Entwicklung Statt einer endlosen Implementierungsphase ohne Möglichkeit zur Überprüfung von Erfolg und Wirkung entwickeln wir Software Schritt für Schritt und beginnen mit dem kleinsten wertstiftenden Produktkern. Kontinuierliche Verbesserung Durch Feedback-Schleifen und iterative Verbesserungen stellen wir sicher, dass die Ergebnisse nicht nur von Beginn an, sondern auch in Zukunft immer relevant und wirkungsvoll sind. Anpassungsfähigkeit Veränderungen gehören zum Prozess – und wir machen sie uns zunutze. Die Nutzung agiler Prinzipien ermöglicht es uns dabei, auf Feedback, neue Anforderungen oder Marktveränderungen schnell zu reagieren. Ob Marktanforderungen, Zielgruppenbedürfnisse oder interne Prioritäten – eure Software bleibt anpassbar. Nachhaltige Ergebnisse durch erfolgreiche Innovation Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, digitale Lösungen zu entwickeln, die nicht nur kurzfristig funktionieren, sondern erweiterbar und zukunftssicher sind: Technologiesicherheit Wir setzen als Agentur für Webentwicklung auf erprobte Technologien, die auch in Zukunft Bestand haben. Langlebigkeit Unsere Lösungen sind wartbar und flexibel, um mit dem Produkterfolg skalieren zu können. Lasst uns etwas zusammen machen. ## Welche App braucht ihr wirklich? Der Kostenvergleich URL: https://mindmatters.de/welche-app-braucht-ihr-wirklich-und-was-kostet-der-unterschied/ Startseite Blog Welche App braucht ihr wirklich? Und was kostet der Unterschied? Welche App braucht ihr wirklich? Und was kostet der Unterschied? Daniel Harrington23. März 20265 Min. Lesezeit Wenn jemand sagt „Wir brauchen eine App”, steckt dahinter selten eine technische Entscheidung. Meistens steckt ein Wunsch dahinter: Nutzer:innen sollen etwas auf dem Handy tun können. Schnell. Mit Icon auf dem Homescreen. Vielleicht im App Store. Vielleicht auch offline. Das Problem: Zwischen „läuft im Browser” und „native App” liegen vier grundverschiedene Ansätze, mit enormen Unterschieden bei Aufwand, Kosten und Ergebnis. Und die richtige Wahl hängt fast nie von der Technologie ab, sondern von zwei Fragen. Frage 1: Muss die App in den Store? Viele Projekte brauchen gar keine Store-Präsenz. Eine klassische Web-App läuft auf jedem Gerät mit Browser, ist sofort updatebar und braucht keine App-Store-Freigaben. Oft ist das der schnellste und günstigste Weg zu einem funktionierenden Produkt. Wird Offline-Fähigkeit wichtig oder soll die App flexibel auf verschiedenen Geräten laufen, lohnt sich der Schritt zur Progressive Web App (PWA). Technisch baut das direkt auf der bestehenden Web-App auf: Service Worker, Web Manifest, fertig. Die App kann auf dem Homescreen installiert werden, läuft ohne Browser-UI und funktioniert auch ohne Netz. Und weil es eine Web-App bleibt, läuft sie genauso auf dem Desktop. In der Praxis erleben wir das regelmäßig: Eine App, die als mobile Lösung gedacht war, wird am Ende auch am Desktop genutzt, oder umgekehrt. Ein konkretes Beispiel: Für die grewe-Gruppe haben wir eine Baustellen-App als PWA entwickelt. Zeiterfassung, Teamplanung und Maschinenverwaltung, auch ohne Mobilfunkempfang auf der Baustelle. Installierbar auf dem Homescreen, offline-fähig mit automatischer Synchronisierung bei Netzverbindung. Allein bei der Teamplanung konnte der Aufwand pro Bauleiter:in von acht Stunden im Monat auf drei Stunden im Jahr reduziert werden. Der Haken bei PWAs: Unter Android ist die Situation noch recht komfortabel. Die Installation aus dem Browser heraus ist prominent, und Google ermöglicht es sogar, Web-Apps als sogenannte Trusted Web Activities in den Play Store zu bringen. Auf iOS sieht es anders aus. Die Installation ist immer noch versteckt, „Zum Home-Bildschirm hinzufügen” kennen die wenigsten Nutzer:innen, und im Apple App Store taucht die App nicht auf. Wenn Store-Präsenz tatsächlich wichtig ist, etwa weil Endkund:innen die App dort erwarten oder weil potenzielle Nutzer:innen im Store nach einer Lösung suchen, gibt es einen pragmatischen Mittelweg: die Hybrid-App. Die bestehende Web-App wird in einen nativen Container gepackt. Für Nutzer:innen sieht es aus wie eine App aus dem Store. Technisch ist es ein WebView. Man bleibt komplett im Web-Stack und bekommt trotzdem Store-Listung, Push-Notifications und tieferen Zugriff auf Gerätefunktionen wie Bluetooth, NFC oder das Dateisystem. Für die meisten B2B-Apps und viele B2C-Produkte ist das die pragmatischste Antwort. Nicht die eleganteste: Manchmal fühlt sich das Scrolling oder das Klick-Feedback subtil anders an als bei nativen Apps. Aber für den Großteil der Anwendungsfälle fällt das nicht ins Gewicht. Bekannte Beispiele für diesen Ansatz sind etwa die Apps von Burger King, JustWatch oder MarketWatch, die alle auf Web-Technologie in einem nativen Container setzen. Was man dabei im Kopf behalten sollte: Sobald eine App in den Store geht, gelten die Spielregeln der Plattformen. Releases müssen durch teils langwierige Review-Prozesse, Zertifikate wollen verwaltet werden, und Apple wie Google haben eigene Richtlinien dafür, was eine App darf und was nicht. Das ist kein Blocker, aber ein Faktor, den man bei der Planung einrechnen sollte. Frage 2: Ist die App euer Produkt? Hier wird es grundsätzlicher. Wenn die App nicht Mittel zum Zweck ist, sondern das Produkt selbst, eine Consumer-App, mit der Menschen täglich arbeiten, bei der sich die Experience direkt im Geschäftserfolg niederschlägt, dann reicht ein WebView-Wrapper irgendwann nicht mehr. Cross-Platform-Frameworks mit nativer UI Der nächste Schritt sind Frameworks wie React Native oder Flutter, die echte native UI-Komponenten rendern, statt eine Web-App im Container darzustellen. Die Logik wird einmal geschrieben, die Oberfläche fühlt sich aber auf beiden Plattformen nativ an. Animationen laufen flüssiger, Gesten fühlen sich echt an, und der Unterschied zu einer rein nativen App ist für Nutzer:innen kaum spürbar. Aber, und das ist wichtig: Der Schritt von Hybrid zu einem solchen Framework ist kein graduelles Upgrade. Es ist eine Grundsatzentscheidung. Anderes Tooling, anderes Debugging, anderes Denken. Code-Sharing zwischen Web und einer React-Native- oder Flutter-App ist möglich, vor allem bei der Business-Logik. Das UI muss man aber größtenteils neu bauen. Wer diesen Weg geht, sollte das bewusst tun. Nicht, weil es technisch spannend klingt, sondern weil die Anforderungen es verlangen. Komplett nativ Und dann gibt es noch den Weg über komplett nativen Code: Swift oder Objective-C für iOS, Kotlin oder Java für Android. Maximale Performance, sofortiger Zugang zu den neuesten Betriebssystem-Features, keine Abhängigkeiten von Bridges oder Frameworks. Aber auch: zwei getrennte Codebases, die mit der Zeit auseinanderdriften können, mehr spezialisiertes Personal und damit deutlich höhere Kosten. Und wenn zusätzlich noch eine Web-App oder ein eigenständiges Backend dazukommt, sind es schnell drei parallele Codebases, die gepflegt werden wollen. Was wir empfehlen, und warum Wir kommen aus der Web-Entwicklung und haben dort tiefe Expertise, von Frontend über Backend bis hin zu Infrastruktur. Das beeinflusst unsere Perspektive, und wir sind da transparent. Für die meisten Projekte, die bei uns landen, ist der richtige Weg eine PWA oder eine Hybrid-App. Überschaubarer Aufwand, geringere Kosten, keine unnötige Komplexität. Cross-Platform-Frameworks wie React Native kommen ins Spiel, wenn die App das Kernprodukt ist und sich für Nutzer:innen perfekt anfühlen muss. Und wenn die Anforderungen klar in Richtung nativ zeigen, finden wir auch dafür den richtigen Weg. Die wichtigste Frage ist am Ende nicht „Was ist technisch möglich?“, sondern: Was braucht ihr wirklich, und was kostet der Unterschied? Wenn ihr gerade vor dieser Entscheidung steht, sprecht uns an. Wir helfen euch bei der App-Entwicklung, den Weg zu finden, der zu eurem Produkt, eurem Budget und euren Nutzer:innen passt. unsere Projekte und Referenzen Geschrieben von Daniel Harrington ## Werte-Workshops: Unternehmenskultur erlebbar machen URL: https://mindmatters.de/werte-workshop/ Startseite Blog Werte sind mehr als Worte: Wie wir bei mindmatters unsere Unternehmenskultur gestalten Werte sind mehr als Worte: Wie wir bei mindmatters unsere Unternehmenskultur gestalten Laura Paradiek9. Februar 20266 Min. Lesezeit Werte im Unternehmen: Deko oder gelebte Realität? Jedes Unternehmen hat Werte. Manche stehen groß auf der Website, andere schmücken als inspirierende Schlagwörter die Bürowände. Aber mal ehrlich: Wie oft werden sie wirklich aktiv gelebt? Genau diese und weitere Fragen haben wir uns als kollegial geführtes Softwareunternehmen gestellt. Was bedeuten unsere Werte in der täglichen Zusammenarbeit? Wie beeinflussen sie unsere Entscheidungen im Team? Und: Sind wir wirklich so, wie wir sein wollen? Die Antwort darauf haben wir nicht in PowerPoint-Präsentationen gesucht, sondern in offenen, ehrlichen Werte-Workshops, in denen wir uns mit unseren Werten auseinandersetzen – auf eine Weise, die uns als Team stärkt und uns hilft, konkrete Handlungen daraus abzuleiten. Wir nutzen dabei praktische Workshop-Ideen, um unsere Werte nicht nur zu diskutieren, sondern auch spürbar zu machen. Werte greifbar machen: Unser Ansatz bei mindmatters Unsere Werte haben wir gemeinsam entwickelt. In einem partizipativen Prozess, der unsere Überzeugungen und unsere Art zu arbeiten widerspiegelt. Doch schnell stellte sich die Frage: Und jetzt? Wie werden diese Werte im Alltag sichtbar? Die Herausforderung: Werte sind kein Selbstzweck. Sie haben nur dann einen echten Wert, wenn sie Entscheidungen, Kommunikation und Teambuilding beeinflussen. Genau das haben wir in unseren Werte-Workshops erarbeitet. Hier sind Workshop-Ideen, die sich für uns als besonders wertvoll erwiesen haben. Werte Workshop #1: Storytelling und Werte erleben Wie viel Wert haben unsere Werte wirklich? In unserem ersten Workshop wollten wir im Team nicht nur theoretisch über Werte sprechen, sondern ihre Bedeutung in unseren täglichen Erlebnissen erkennen. Denn Werte sind spürbar – in kleinen und großen Momenten, in Entscheidungen, in Konflikten und in Erfolgen. Unsere Agenda: Ein Workshop voller Geschichten 🍽️ Einstieg mit einer Analogie: Kochen & Werte Was ist euch beim Kochen wichtig? Wie geht ihr vor? Diese scheinbar einfache Frage führte uns mit der Liberating Structure Methode “Impromptu Networking” zu spannenden Erkenntnissen darüber, wie Werte unser Handeln bestimmen. 💬 Storytelling: Wo leben wir unsere Werte bereits? Jede*r aus dem Team erzählte eine Geschichte aus dem Arbeitsalltag, die zeigt, wie ein bestimmter Wert bei mindmatters bereits gelebt wird. ⚖️ Welche Werte sind besonders präsent? Wir schauten darauf, zu welchen Werten viele Geschichten existieren und wo es Lücken gibt. 📝 Gemeinsame Definitionen unserer Werte Basierend auf unseren Geschichten haben wir unsere Werte definiert. Nicht abstrakt, sondern durch konkrete Beispiele, die sie greifbar machen. ✅ Abschluss & Reflexion: Wie wertvoll war dieser Workshop für dich? Mit einer einfachen 1-5-Skala und individuellen Kommentaren reflektierten wir, was wir als Team aus dem Workshop mitgenommen haben. Was wir gelernt haben Dieser erste Workshop war nicht nur eine Reflexion, sondern auch ein Teambuilding-Moment. Wir haben: ✔️ Erlebt, dass Werte bereits ein Teil unseres Alltags sind, oft unbewusst. ✔️ Erkannt, welche Werte stärker sichtbar sind und wo noch Lücken bestehen. ✔️ Ein gemeinsames Verständnis dafür entwickelt, was unsere Werte für uns bedeuten. Aber das war erst der Anfang. Die nächste Frage lag auf der Hand: Wie beeinflussen unsere Werte unser Handeln konkret? Werte Workshop #2: Werte leben & Spannungen erkennen Ein Wert allein gibt noch keine Richtung vor. Er sagt aus, was uns wichtig ist. Aber wie setzen wir ihn konkret um? Deshalb haben wir uns im zweiten Werte Workshop mit Leitgedanken beschäftigt. Leitgedanken sind die Verbindung zwischen unseren Werten und unseren Handlungen. Ein Beispiel: Wert: Nachhaltigkeit Leitgedanke: „Ich kaufe bewusst regionale Produkte.“ Genauso wollten wir Leitgedanken für mindmatters entwickeln: Wie prägen unsere Werte unser tägliches Handeln in Projekten, Meetings, Entscheidungen, Zusammenarbeit und Teambuilding? Unsere Agenda für Workshop #2 🙋 Einstieg: Warum Leitgedanken wichtig sind Wieder nutzten wir die Liberating Structure Methode „Impromptu Networking“, um ins Thema einzusteigen und tauschten uns in kurzen Gesprächen über persönliche Erfahrungen mit Werten und Leitgedanken im Alltag aus. 💬 World Café: Leitgedanken zu unseren zentralen Arbeitsbereichen Wir definierten vier zentrale Kontexte für mindmatters: ✔️ Wertschöpfung ✔️ Wirtschaftlichkeit ✔️ Zusammenarbeit ✔️ Sichtbarkeit Zu jedem Bereich entwickelten wir klare Leitgedanken, die uns helfen, im Arbeitsalltag Entscheidungen im Sinne unserer Werte zu treffen. ⚡️ Spannungen: Wo gibt es Widersprüche? Wir betrachteten nicht nur, was gut funktioniert, sondern auch, wo unsere Werte und unser Handeln noch nicht zusammenpassen. ⚖️ Priorisierung: Welche Spannungen sollten wir aktiv angehen? Am Ende entschieden wir gemeinsam als Team, welche Herausforderungen in den nächsten Monaten im Fokus stehen sollen. ✅ Abschluss: Reflexion & Feedback Auch diesmal haben wir uns gefragt: Wie wertvoll war dieser Workshop für dich? Unser Fazit: Werte leben ist ein Prozess und wir sind nie damit “fertig” Unsere Werte sind kein starres Regelwerk – sie sind eine ständige Reflexion darüber, wer wir sein wollen und wie wir handeln. Diese Workshops haben uns geholfen: ✔️ Unsere Werte mit echten Erlebnissen zu füllen ✔️ Konkrete Leitgedanken zu entwickeln, die unser Handeln steuern ✔️ Spannungen zu identifizieren, an denen wir weiterarbeiten wollen Und das Beste? Unsere Werte sind kein Poster an der Wand. Sie sind lebendig, entwickeln sich mit uns und helfen uns, als Team bewusster zu arbeiten. Wie geht es weiter? Wir sind noch nicht fertig. Unsere nächsten Schritte: Unsere Werte und Leitgedanken weiter verankern und leben – in Meetings, Projekten und Entscheidungen. Die Spannungen, die wir erkannt haben, aktiv bearbeiten. Den Austausch zu unseren Werten kontinuierlich fortführen. Denn am Ende sind Unternehmenswerte nur dann wertvoll, wenn sie täglich gelebt werden. Mehr Klarheit für eure Ideen mit unseren Workshops Nicht nur Werte brauchen Raum zur Reflexion. Oft fehlt im hektischen Alltag die Zeit, sich mit den wirklich wichtigen Fragen auseinanderzusetzen. Wie stellt ihr euch im komplexen Umfeld der Digitalisierung besser auf? Welche Methoden helfen euch, schneller zu besseren Lösungen zu kommen? Wie könnt ihr als Team effektiver zusammenarbeiten? Wir bieten kompakte, praxisnahe Workshops, die euch neue Impulse geben – ob zu Werten, Teambuilding, Agilität oder Innovationsmethoden. Unsere Workshops sind individuell auf eure Bedürfnisse zugeschnitten. Wir arbeiten an echten Praxisbeispielen, setzen uns mit realen Herausforderungen auseinander und zeigen ganz konkrete Lösungen. **Ihr möchtet mehr erfahren? **Lasst uns gemeinsam herausfinden, welches Workshop-Format für euch am besten geeignet ist. unsere Projekte und Referenzen Geschrieben von Laura Paradiek ## Software modernisieren. Wettbewerbsfähig bleiben URL: https://mindmatters.de/wettbewerbsvorteile_sichern/ Startseite Software modernisieren. Wettbewerbsfähig bleiben Software modernisieren. Wettbewerbsvorteile sichern. Veraltete Systeme kosten Zeit und Geld. Wir machen sie fit. Viele Unternehmen arbeiten mit Bestandssoftware, die irgendwann gewachsen ist und heute niemand mehr vollständig versteht. Sie läuft. Aber langsam, teuer und schwer anzupassen. Wir modernisieren, was zählt. Mit KI analysieren wir schneller, was im Altsystem steckt, und bauen gezielt, was fehlt. Das Ergebnis: Systeme, die euch wieder Spielraum geben. Was unsere Kunden damit erreichen Klarheit über eure Systeme Bevor wir modernisieren, müssen wir verstehen, was da ist. Mit KI-gestützter Code-Analyse machen wir sichtbar, was eure Systeme heute leisten, wo Risiken stecken und was der Weiterbetrieb kostet. Ihr bekommt eine konkrete Einschätzung: Was bleibt. Was sich lohnt zu ändern. Und was nicht. Modernisieren, ohne den Betrieb zu unterbrechen Modernisierung muss den Betrieb nicht stoppen. Wir arbeiten schrittweise: Modul für Modul, mit automatisierten Tests als Sicherheitsnetz. Das Alte läuft, bis das Neue bereit ist. Mit KI schneller modernisieren Was früher Monate dauerte, geht heute in Wochen. KI analysiert bestehenden Code, extrahiert die Geschäftslogik dahinter und zeigt, wo Modernisierung am meisten bringt. Wir entscheiden, was als nächstes kommt und setzen es um. Unabhängigkeit zurückgewinnen Moderne Software gehört denen, die sie benutzen. Wir modernisieren so, dass euer Team das System versteht, weiterentwickeln kann und nicht von Einzelpersonen oder externen Anbietern abhängt. Beispiele für erfolgreiche Modernisierung VPL Leasing Web-App für effizientes Vertragsmanagement „Die neue Plattform macht es unseren Vertriebspartnern viel leichter – sie finden sich sofort zurecht und sind schneller beim Vertragsabschluss. Für uns war es ein echter Gewinn zu sehen, wie gut die enge Zusammenarbeit mit mindmatters und das Nutzerfeedback das Ergebnis geprägt haben.“ Frank Bennet Geschäftsführer VPL Leasing Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe Wählt den Startpunkt, der zu euch passt Verstehen Wir finden heraus, wo Digitalisierung für euch Sinn ergibt, indem wir genau hinschauen, zuhören und sichtbar machen, was wirklich gebraucht wird. Entwickeln Mit uns entwickelt ihr Softwarelösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern euch nachhaltig stärken und euren Nutzer:innen echten Mehrwert bieten. Ausbauen Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Software stabil bleibt, mit euch wächst und eure Teams alle Kompetenzen haben, um langfristig eigenständig weiterzuarbeiten. Entdecken Wir machen eure Idee greifbar: als Prototyp oder erste produktive Lösung. Damit ihr früh erfahrt, was Nutzer:innen wirklich brauchen, und mit Sicherheit den nächsten Schritt gehen könnt. …oder lasst uns direkt darüber reden. Veraltete Software verursacht Kosten, die oft unsichtbar bleiben. Bringt mit, was ihr habt. Wir sagen euch, was es leistet, was es kostet und was sich lohnt zu ändern. ## Mentale Gesundheit bei mindmatters URL: https://mindmatters.de/wie-wir-angefangen-haben-bei-mindmatters-ueber-mentale-gesundheit-zu-reden/ Startseite Blog Wie wir angefangen haben, bei mindmatters über mentale Gesundheit zu reden Wie wir angefangen haben, bei mindmatters über mentale Gesundheit zu reden Julia Meggle23. September 20212 Min. Lesezeit *Viele haben es in der Pandemie gemerkt: Mental Health ist ein Ding und insbesondere bei der Arbeit wird immer sichtbarer, dass wir das Thema mentale Gesundheit genauso selbstverständlich mitdenken müssen, wie einen rückenschonenden Bürostuhl. * Hier lest Ihr, wie wir uns bei mindmatters dem Thema genähert haben. Als erstes haben sich ein paar Kolleg*innen zusammengesetzt und angefangen, das Thema zu umzingeln: Was können wir an Hilfe und Sichtbarkeit im Unternehmen anbieten? Und: Wo stoßen wir an fachliche Grenzen? Wir sind da noch mittendrin. Und der Weg ins Thema war schlängelig: Mental Health - der wichtige erste Schritt Losgelaufen: Wir wissen eigentlich gar nichts. Diese Annahme hat uns erstmal gelähmt, doch dann haben wir festgestellt: Es ist schon überhaupt super, dass wir anfangen, gemeinsam über das “Unaussprechliche” zu reden. Innegehalten: Was gibt es schon? Wir haben uns zum Thema Stressbewältigung belesen und uns über mentale Gesundheit im Arbeitskontext aufgeschlaut. Besonders leicht snackbare Inhalte oder leichtgewichtige Methoden zur Stressbewältigung haben wir gleich mit allen geteilt. Zum Beispiel die folgenden hier. Vielleicht ist da auch für euch etwas dabei. Generell der Instagram-Channel des Magazins Neuen Narrative - und ganz besonders dieser Post Auch generell zu empfehlen: Der Instagram-Channel shitshowberlin, der mentale Gesundheit thematisiert - und darin ganz besonders dieser Beitrag Das Projekt für psychische Gesundheit bei der Arbeit vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales Umgeschaut: Wer könnte uns noch helfen? Was kann ich tun, wenn ich z.B. psychisch überlastet bin? Wie kann ich anderen meine Hilfe anbieten? Wir haben recherchiert und sowohl Beratungs- als auch Weiterbildungsmöglichkeiten für mentale erste Hilfe gefunden. Auch diese zwei Fundstücke möchten wir mit euch teilen: Ausbildung von Kolleg*innen zu mentalen Ersthelfern Dayscape, ein Anbieter für psychosoziale Mitarbeiterberatung (z.B auch per Telefon) AHA-Moment: Das hätten wir nicht erwartet: Über die Hälfte der Kolleginnen ist an der Weiterbildung zurzum mentalen Ersthelferin interessiert! Gemeinsames Ausprobieren als Start für organisationales Lernen Gemeinsam neues Zeug ausprobieren – auch wenn es um sensible Themen geht – erweist sich also einmal wieder als ein guter Weg für organisationales Lernen. Bei diesem spezifischen Thema haben wir uns in kleinen Schritten herangetraut, weil bisher in der Arbeitswelt mentale Gesundheit oft noch tabuisiert wird und auch wir davon betroffen sind, dass sich solche unsichtbaren Tabus in unsere Denkweise “bei der Arbeit” übertragen haben. Das forderte viele Gespräche und das Aushalten von Nicht-Wissen und Ambiguitäten und das wiederum forderte mehr Zeit, als es vergleichsweise gebraucht hätte, um sich einem theoretischen Thema wie “Welche Workshopformate benutzt ihr gern?” anzunähern. Umso erleichterter und fast ein bisschen stolz können wir daher jetzt sein, in einer kleinen Gruppe einen passenden gemeinsamen Weg für das ganze Unternehmen gefunden zu haben. Geschrieben von Julia Meggle ## Erfolgreiche Workshops zu Beginn einer Softwareentwicklung URL: https://mindmatters.de/workshops-softwareentwicklung/ Startseite Blog Workshops als Erfolgsfaktor für Projekte in der agilen Softwareentwicklung Workshops als Erfolgsfaktor für Projekte in der agilen Softwareentwicklung Eric Buhse9. März 20239 Min. Lesezeit Eine Initialisierungsphase in Form von Workshops vor der Softwareentwicklung ist wichtig, um wertvolle digitale Produkte zu bauen, die User*innen wirklich nutzen. Wer bereits digitale Produkte entwickelt hat, weiß, Softwareentwicklungsprojekte sind komplex. Es bedarf einer gründlichen Vorbereitung, um erfolgreich zu sein. Eine wichtige Voraussetzung für den Projekterfolg ist eine gut durchdachte Workshopphase vor dem Start der Softwareentwicklungsphase. Denn dieser Workshopphase werden wichtige Entscheidungen getroffen, die den Projektverlauf und das digitale Produkt maßgeblich beeinflussen. In mehr als 20 Jahren Softwareentwicklung haben wir diverse Learnings, Tipps und Tricks gesammelt, mit denen wir Projekte von Anfang an auf Erfolgskurs bringen. Denn in der Tat gibt es bestimmte Erfolgsfaktoren bei der Softwareentwicklung, die zum Projektstart besonders wichtig sind. Insbesondere eine gut durchdachte Workshopphase trägt dazu bei, den Projekterfolg zu sichern. 3 Erfolgsfaktoren für Softwareentwicklungsprojekte Um in die gemeinsame Produktentwicklung zu starten, ist es notwendig, zunächst eine gemeinsame Sicht auf alle relevanten Zielsetzungen zu erhalten und sowohl die bekannten, als auch noch unbekannten Bedürfnisse der User*innen zu verstehen. Die Erkenntnisse bilden dann die Grundlage für die Formulierung der Produktvision, welche den Kern für den initialen Projektscope und die Priorisierung in der Entwicklungsphase darstellt. Für das Projektmanagement ergeben sich aus vorab gemeinsam durchgeführten Workshops fünf Vorteile für die anstehende Softwareentwicklung: Klar formulierte Ziele und Erwartungen sorgen für eine klare Orientierung und eine erfolgreiche Projektplanung. Eine gemeinsame Produktvision gibt dem interdisziplinären Team ein gemeinsames Ziel und eine klare Richtung. Ein fundierter Austausch über offene Fragen und komplexe Sachverhalte, die während der Entwicklungsphase exploriert werden müssen, sorgt für einen realistischen Zeitplan und somit dafür, dass das Investitionsrisiko gesenkt wird. Diese Vorteile stellen wir durch die frühe Begleitung von Projekten durch Agile und Product Coaches sicher. Die Coaches bringen Entwicklerinnen, UX-Expertinnen, Product Ownerinnen, Stakeholder und teilweise auch Test-Userinnen in vorbereitenden Workshops zusammen. Insbesondere die Integration der Stakeholder zum Start des Projekts ist von enormer Bedeutung. In der Workshopphase vor der eigentlichen Softwareentwicklung können bereits komplexe technische Fragestellungen evaluiert werden, um das Risiko von Überraschungen und Verzögerungen während der Entwicklungsphase zu minimieren. Workshops vor dem Projektstart der Softwareentwicklung helfen zudem, die gemeinsame, agile Zusammenarbeit schon mal zu erleben und sich bereits kennenzulernen. Eine Workshopphase vor dem Start der Softwareentwicklung senkt das Investitionsrisiko In der agilen Softwareentwicklung wird, anders als bei klassischen Wasserfallprojekten mit Lasten- und Pflichtenheft, kein festes Budget für ein Projekt festgelegt. Zu Beginn eines solchen Projekts weiß man zwar häufig, wo man hin möchte, aber nicht wohin man muss. Konstantes Feedback von Stakeholdern und Userinnen sorgt dafür, dass ein Produkt entwickelt wird, das Userinnen wirklich nutzen. Insbesondere die Durchführung von Workshops vor Projektbeginn minimiert das Budget- und das Investitionsrisiko. Die Anforderungen des Projekts werden erfasst und die Ziele sowie Meilensteine des Projekts festgelegt. Diese Informationen werden dazu verwendet, ein deutlich realistischeres Projektbudget zu erstellen. Die agilen Methoden der Softwareentwicklung ermöglichen es dann, sich stets an veränderte Anforderungen anzupassen. Es entsteht eine höhere Kostentransparenz, darüber hinaus wird sichergestellt, dass das Projektbudget stets zielführend eingesetzt wird. Diese Flexibilität ist von Vorteil, da sich die Anforderungen an ein Projekt im Laufe der Zeit ändern können und es wichtig ist, sich an diese Änderungen anpassen zu können, um ein werthaltiges und erfolgreiches digitales Produkt zu entwickeln. Warum ist eine Workshopphase wichtig für den Projekterfolg in der Softwareentwicklung? Eine Workshopphase ist ein wichtiger Teil des Projektmanagements. Sie dient der Initialisierung, um das Projekt gezielt zu planen und vorzubereiten. In der Workshopphase werden wichtige Entscheidungen getroffen, die den Verlauf Softwareprojekts maßgeblich beeinflussen. Nur wenn die Anforderungen des Projekts erfasst sowie die Ziele und Meilensteine festgelegt sind, kann Budget- und Investitionsrisiko bestmöglich gesenkt werden. Es ist wichtig, das passende Projektteam zusammenzustellen und die Rollen sowie Verantwortlichkeiten der Teammitglieder festzulegen. In unseren Projekten sind die Teams stets gemeinsam und interdisziplinär zusammengesetzte Entwicklungsteams, die durch einen Product Owner aus dem Unternehmen gesteuert werden. Wir erleben häufig, dass die Workshopphase zu Beginn hinterfragt wird. Aber sie ist der ideale Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass alle Teammitglieder auf dem gleichen Stand sind. Klar, die Durchführung von Workshops ist ein Zeitinvestment und kostet Geld. Aber aus unserer Sicht, sind individuell zugeschnittene Workshops ein wichtiger Faktor für den Erfolg von Projekten; diese Phase sollte daher keinesfalls vernachlässigt werden. Auch unsere Kund*innen lernen den Wert schnell zu schätzen. Die Blackbox Softwareentwicklung löst sich früh auf, und bei allen Beteiligten entsteht stattdessen eine klare Vorstellung von Prozess und Produkt. Das erleichtert den Deal zwischen Team und Stakeholdern in der agilen Softwareentwicklung, den man wie folgt beschreiben kann: Stakeholder sind für den Geschäftswert verantwortlich und das Team dafür, dass die Software auf diesen Wert einzahlt. Dieser Wert erschließt sich dank vorheriger Workshops für alle Beteiligten deutlicher. Die verschiedenen Phasen eines Softwareentwicklungsprojekts: Ihre Bedeutung und ihr Einfluss auf den Projekterfolg Ein Softwareentwicklungsprojekt gliedert sich in verschiedene Phasen, die alle ihre eigenen Ziele und Aufgaben haben. In der bekannten Gartner Visualisierung für den agilen Produktentwicklungszyklus werden die Phasen gern in Design Thinking, Lean Startup bzw. Lean UX und Agile bezeichnet. Damit werden imgrunde die klassischen Phasen von Planung, Entwicklung sowie Testing und Deployment umschrieben. Wir haben einen etwas pragmatischeren Angang. Wir arbeiten sehr bedürfnisorientiert und versuchen die Herausforderung unserer Kundinnen bestmöglich zu verstehen. Nur so, kann ein Produkt entstehen, dass Userinnen wirklich nutzen. Haben wir die Probleme verstanden, müssen anschließend passende Lösungsansätze exploriert und entwickelt werden. Da wir im agilen Prozess kontinuierlich Feedback einholen und in die Entwicklung einfließen lassen, geht es final darum, das Produkt richtig zu bauen. Wenn wir von “Explore the problem” sprechen, dann bedeutet dies für uns eine auf den Kunden zugeschnittene Initialisierungsphase zu konzeptionieren. Was in der vereinfachten Darstellung mit Research und Ideation beschrieben ist, kann dann schnell sehr detailliert und zielgerichtet komplex werden. Es geht stets darum die richtigen Workshopformate zu finden, die die Softwareentwicklung und das Projekt nachhaltig auf den Erfolgsweg bringen. Das können beispielsweise Formate ein Elevator Pitch oder ein Design Studio sein. Tipps und Tricks für erfolgreiche Workshops vor Projektbeginn Die Durchführung von Workshops vor Projektbeginn ist eine wichtige Maßnahme, um den Projekterfolg in der Softwareentwicklung zu sichern. Hier sind ein paar unserer Tipps und Tricks für die erfolgreiche Durchführung von Workshops: **Klare Ziele und Erwartungen festlegen: **Bevor die Workshops beginnen, sollten Ziele und Erwartungen klar definiert sein, damit alle Beteiligten wissen, worum es geht und was von ihnen erwartet wird. Einladen von Expert*innen: Der Austausch mit Expert*innen aus verschiedenen Fachbereichen trägt dazu bei, dass alle Perspektiven berücksichtigt werden und das bestmögliche Ergebnis erzielt wird. Vorbereitung ist alles: Um einen erfolgreichen Workshop zu gewährleisten, ist es wichtig, dass alle Beteiligten gut vorbereitet sind. Das bedeutet, dass alle relevanten Unterlagen oder Charts vorbereitet sind und alle Beteiligten über die wichtigsten Themen und Ziele informiert sind. Offene Kommunikation fördern: Eine offene und ehrliche Kommunikation ist wichtig, um sicherzustellen, dass alle Ideen und Meinungen gehört werden. Es ist wichtig, Gedanken und Meinungen frei zu äußern und eine positive Diskussionskultur zu schaffen. Artefakte sichern: Es ist wichtig, dass alle wichtigen Ergebnisse und Entscheidungen des Workshops dokumentiert werden, damit sie später leicht zugänglich sind und als Referenz verwendet werden können. Hole Dir unser kostenloses Workshop-Canvas Du willst deinen Workshop perfekt vorbereiten? Dann lade dir gern das Mural-Template für unser mindmatters Workshop Canvas runter. So haben wir die Initialisierungsphase gemeinsam mit Factorial gestaltet In einer solchen Initialisierungsphase bestehend aus unterschiedlichen Workshops haben wir beispielsweise Factorial und die Faktencheck-Redaktion der dpa beim Entwicklungsprojekt “factify” begleitet. Factorial ist ein geschätzter Partner aus unserem Netzwerk und das Projekt wollte einen wirklichen gesellschaftlichen Impact realisieren. Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass Desinformationskampagnen und Verschwörungsmythen die freie Meinungsbildung verfälschen, das Vertrauen in die Medien untergraben und den Zugang von Bürger*innen zu wahrheitsgemäßen Informationen erschweren, hat die Faktencheck-Redaktion der dpa das Projekt Faktencheck21 gestartet. Beim Auftaktworkshop wurde die allgemeine Strategie und die Ziele von dpa-Factify erklärt und die Rollen der Beteiligten festgelegt. Zudem diente der Workshop dazu, das Team in Bezug auf den Projektprozess auszurichten. Die Überprüfung und Bearbeitung von bestehenden Umfragen, die im Anschluss an den Workshop stattfand, half dem Projektteam, die nächsten Schritte anhand vorliegender Erkenntnisse abzustimmen. Zusätzliche Einsichten konnten durch das Sammeln von Feedback von Schulungsteilnehmer*innen gewonnen werden. Die gesammelten Daten bildeten die Basis für den Feature-Mapping Workshop, der im Anschluss stattfand. Während des Feature-Mapping Workshops wurde das Leistungsspektrum des Produkts untersucht und der ursprüngliche Produktkern festgelegt. Hierbei wurden erste Navigationselemente und die übergeordnete Struktur der Plattform definiert. Es wurde auch festgelegt, welche Lehrinhalte und Formate im Zuge des ersten Produktlaunches abgebildet werden sollten. „Der Auftaktworkshop mit mindmatters hat dem Entwicklungsteam und Kunden sehr geholfen, sich über grundlegende Richtungsentscheidungen klar zu werden und einen Überblick darüber zu behalten, an welcher Stelle im Produktentwicklungsprozess man sich gerade befindet.“ Milan Matull Die wichtigsten Erkenntnisse und Empfehlungen für die Durchführung von Workshops vor der Softwareentwicklung Mithilfe von Workshops vor Projektbeginn in der Softwareentwicklung lassen sich wichtige Erkenntnisse und Empfehlungen ableiten. Die Workshopphase spielt für das Projektmanagement eine wichtige Rolle, denn sie trägt dazu bei, den Projekterfolg zu sichern und das Investitionsrisiko zu senken. Es empfiehlt sich, klare Ziele und Erwartungen zu definieren, Expertinnen aus verschiedenen Fachbereichen einzuladen und sich gut vorzubereiten. Eine offene und ehrliche Kommunikation und eine positive Diskussionskultur sind ebenfalls wichtig, um alle Ideen und Meinungen zu berücksichtigen und so das Produkt bestmöglich auf die Bedürfnisse des Unternehmens und der Userinnen gleichermaßen auszurichten. Er hat's geschrieben Tausche dich mit Eric über deine Meinung zum Thema aus. Eric Als Neo-Generalist mit Intrapreneur Mindset & digitaler DNA bin ich bei mindmatters und der Denkweise “no titles, just roles” genau richtig und agiere als Schweizer Taschenmesser für Marketing, Sales & People. Ihr wollt einen innovativen Workshop für euer Unternehmen? Tauscht euch mit uns darüber aus! Geschrieben von Eric Buhse ## Arbeitsabläufe vereinfachen mit Software – mindmatters URL: https://mindmatters.de/zusammenarbeit/ Startseite Arbeitsabläufe vereinfachen mit Software – mindmatters Arbeitsabläufe vereinfachen. Mit Software, die zu euch passt. Wenn Software gut gemacht ist, fühlt sich Arbeit leichter an. Genau das bauen wir. Unklare Zuständigkeiten, isolierte Systeme, manuelle Zwischenschritte. Und zu viele digitale Tools, die nicht zusammenpassen. Im Arbeitsalltag geht mehr Energie verloren, als es braucht. Gute Software ändert das. Wir bauen digitale Werkzeuge, die genau zu eurer Arbeitsweise passen. Mit KI entstehen erste Versionen schneller, und ihr seht früher, ob sie das leisten, was ihr braucht. Was unsere Kunden damit erreichen Weniger Tools, mehr Klarheit Viele Teams arbeiten mit zu vielen Tools, die nicht zusammenpassen. Jede Lücke dazwischen kostet Zeit und Konzentration. Wir bauen eine Lösung, die das zusammenbringt, was bisher getrennt war. Prozesse entwirren Viele Abläufe sind nicht absichtlich kompliziert geworden. Sie sind gewachsen. Wir schauen erst genau hin: was nötig ist, was nicht, und wo Software den Ablauf vereinfacht. Eigenverantwortung ermöglichen Wenn Software klar strukturiert ist, braucht niemand einen Spezialisten für jede Kleinigkeit. Teams entscheiden selbst, handeln eigenständig und brauchen weniger Abstimmungsschleifen. Gute Software schafft diesen Freiraum. Kundenerlebnisse verbessern Was intern reibungslos läuft, merken auch Kunden. Schnellerer Service, weniger Fehler, klarere Kommunikation. Wir bauen interne Tools, die nach innen entlasten und nach außen wirken. Digitale Lösungen mit Wirkung ins Unternehmen grewe-Gruppe Mobile Web-Lösung zur Baustellenplanung und Zeiterfassung „Mit Hilfe der App konnte der Aufwand für unsere Teamplanung von 8 Stunden pro Monat auf 3 Stunden pro Jahr pro Bauleiter reduziert werden. Das macht bei 70 Bauleitern eine jährliche Ersparnis von rund 300.000 Euro.“ Feedback Bauleiter:innen grewe-Gruppe Warner Music Central Europe System für konzernweite Kampagnenplanung und Kommunikation „(...) Durch diese Maßnahme haben wir erstmals ein durchgängig agiles Vorgehen umsetzen können, was nicht nur zu einem guten Projektergebnis beigetragen hat, sondern auch dem internen IT-Team die Sinnhaftigkeit einer konsequenten Orientierung an den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung vermittelt hat.“ Andreas Igler CTO Warner Music Central Europe Mercury Media Technology Komplexe Softwarelösung für digitale Mediaplanung „Die Zusammenarbeit mit mindmatters hat es uns ermöglicht, unsere Domänenexpertise mit der technischen Expertise von mindmatters zu kombinieren, um ein im Markt einzigartiges Produkt zu entwickeln.“ Tobias Irmer CTO Wählt den Startpunkt, der zu euch passt Verstehen Wir finden heraus, wo Digitalisierung für euch Sinn ergibt, indem wir genau hinschauen, zuhören und sichtbar machen, was wirklich gebraucht wird. Entdecken Wir machen eure Idee greifbar: als Prototyp oder erste produktive Lösung. Damit ihr früh erfahrt, was Nutzer:innen wirklich brauchen, und mit Sicherheit den nächsten Schritt gehen könnt. Entwickeln Mit uns entwickelt ihr Softwarelösungen, die nicht nur technisch überzeugen, sondern euch nachhaltig stärken und euren Nutzer:innen echten Mehrwert bieten. Ausbauen Gemeinsam sorgen wir dafür, dass eure Software stabil bleibt, mit euch wächst und eure Teams alle Kompetenzen haben, um langfristig eigenständig weiterzuarbeiten. …oder lasst uns direkt darüber reden. Oft ist nicht klar, was genau gebaut werden muss. Das klären wir im ersten Gespräch: was bremst, welche Prozesse sich zu digitalisieren lohnen, und was als nächstes kommt.